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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
52
4,7 von 5 Sternen
Stoner (New York Review Books Classics)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 9. April 2017
Ein toller Roman. Ruhig erzählt, angenehme Prosa. Das Motiv des Verfalls alles Menschlichen ist allgegenwärtig, wird aber derart meisterhaft inszeniert, dass keine Trauer, keine Wut oder gar Depression aufkommt. Der Verfall der Figuren schenkt ihnen eine seltene Menschlichkeit und gibt ihnen Sinn.
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am 5. Februar 2015
Stil, Sprache, Handlung, Bezug zum geschichtlichen Geschehen und Beschreibung der inneren Vorgänge wesentlicher Personen scheinen mir sehr gut und schön getroffen.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. April 2014
"Stoner" ist ein Buch, das in den 60er Jahren geschrieben wurde. Die Sprache des Romans ist sehr klar, genauso wie die Gedanken. Die Geschichte ist sehr vielschichtig, die Figuren komplex angelegt. Zwar fand ich die Stimmung etwas bedrückend, aber trotzdem macht es Freude, das Buch zu lesen. Es überzeugt einfach auf allen Gebieten. Im Zentrum der Handlung steht William Stoner, dessen Leben vom Zeitpunkt seines Eintritts in die Hochschule bis zu seinem Tod verfolgt wird. Die Literatur ist seine große Liebe, die ihn als junger Student gepackt hat und nicht mehr loslässt. Selbst als er in hochschulpolitische Probleme gerät, hält er an seinen Idealen fest und lässt sich nicht verbiegen. Selbst dann nicht, als er dafür seine zweite große Liebe opfern muss: eine Frau, mit der er arbeiten und lesen, über Literatur sprechen und sich wohlfühlen kann. Diesen zwei Lieben steht Stoners eigentliche Frau entgegen, die alles dafür tut, um ihn zu zerstören -- allerdings während sie nach Außen hin immer einen Schein der Harmonie aufrecht erhalten will. Das zu lesen macht einen fast fertig, so kalt ist es. Aber Stoner hat seine andere Welt und findet stets in ihr, was ihm in anderen Bereichen genommen wird. So ist er keine wirklich traurig-tragische Gestalt, sondern jemand, der seine Bestimmung gefunden hat und ihr nachgeht. Ein gutes Buch.
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am 22. April 2014
A sad but strangely uplifting of an uncommon man who becomes an extraordinary teacher of English at a Midwestern university. His start as a son of farmers, and the transformation that makes him a college professors. The failures in his personal life, brought on by a badly chosen marriage and a vindictive colleague. His love for a daughter and brief time of amorous bliss in a curtailed affair. Like most lives, without outstanding reward, but still having made a not common contribution. And then the decline and death that we all must face. The regrets and the intervening moments of satisfaction, reminding us all that we are here but for an all too brief interlude, and should make the best of it we can. Ultimately peaceful departure.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 14. Januar 2015
Die Literatur und die Geschichten um sie herum sind deshalb so interessant, weil sie sehr oft in einem Mikrokosmos Rationalität wie Irrationalität des menschlichen Daseins rekonstruieren oder simulieren. Nichts, was dort, wo Literatur entsteht, nicht tatsächlich existierte, kein menschlicher Abgrund und keine charakterliche Größe, kein noch so begnadetes Schicksal wie tragisches Scheitern, was dort nicht vorkäme. Manche Werke, die aus den dem Leben so getreu entnommenen Bedingungen entstanden, entsprechen daher auch den Resultaten der übrigen menschlichen Bemühungen: Manches gerät genial, anderes versinkt in der Trivialität.

Der Texaner John Williams wurde 1922 geboren und hat das meiste, was er in seinem erfolgreichsten Roman mit dem Titel Stoner beschreibt, selbst erlebt. Es ist kein autobiographisches Werk, aber es trägt frappierende biographische Züge. Williams wie seine Kunstfigur Stoner stammten aus einer armen Farmerfamilie, beide studierten Literatur an den teilweise gleichen Orten, beide durchliefen eine eher mäßige, dafür aber von Leidenschaft geprägte Wissenschaftskarriere und beide hatten wenig Glück mit ihren Frauen.

Umso erstaunlicher ist es, dass der Autor John Williams die Geschichte Stoners, die sein gesamtes Leben bis zu seinem Hinscheiden beschreibt, bereits im Alter von 43 Jahren zeichnetze und es ihm gelang, eine Distanz zu wahren, die angesichts der biographischen Analogien nahezu mystischen Charakter hat. Doch diese Qualität korrespondiert mit einer sehr hohen Erzählkunst, die es vermag, ohne Überraschungsmomente und ohne wilde szenische Eskapaden über den ganzen Roman, der besser als eine Erzählung eingeordnet werden muss, bis zum Schluss, der aber vom Resultat her bereits als Ergebnis bekannt ist, eine extrem hohe Spannung zu halten. Und obwohl von der ersten Zeile an deutlich wird, dass kein Happy End zu erwarten ist und obwohl beim Prozess des Lesens das Unbehagen über das Unausweichliche wächst, folgt Leser wie Leserin den gekonnt formulierten Worten bis zum bitteren Ende.

Und worum geht es? Es geht um den Aufstieg eines Landproletariers in die bildungsbürgerliche Mittelschicht zwischen dem II. Weltkrieg und des sechziger Jahren des XX. Jahrhunderts. Es geht um Schlüsselerlebnisse wie den Krieg und deren unterschiedlicher Verarbeitung. Es geht um die Karrierekämpfe in einem Wissenschaftsbetrieb. Es geht um die Scheinheiligkeit und das Unaussprechliche der Mittelstandsehe dieser Zeit. Und dennoch geht es um Liebe und Leidenschaft.
Das Geheimnis Stoners, der das menschliche, existenzielle Leid durchwatet wie ein Flutopfer, ohne seine energetische Stetigkeit zu verlieren, ist die Passion, die er in der Literatur gefunden hat und die es ihm ermöglicht, das fiktive Sein mit dem realen zerfließen zu lassen, ohne dabei den Verstand zu verlieren. Mit der Literatur ist ihm die gesellschaftliche Emanzipation gelungen, für sie hat er eine Passion entwickelt, die selbst das Areal der menschlichen Liebe in den Schatten stellt. Die einzige Affäre, in dem es ihm gelingt, eine Frau über die Grenzen der restringierten Bürgerlichkeit zu lieben, entwickelt sich nicht aus Zufall aus einer Beziehung von Literaturwissenschaftlern. In ihr hat die ent-tabuisierte Größe der Leidenschaft ihren Platz und nur in ihr ist die Übereinstimmung zu finden, dass das Schöne immer mit dem Scheitern korrespondiert und das Ende nicht ausgeblendet werden kann.

Der 1965 erschienene Stoner ist eine grandiose Erzählung über die Passion, die Bildung in der Lage ist zu erzeugen, über die Zerbrechlichkeit der menschlichen Liebe und die Nichtigkeit der materialistischen Existenz.
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TOP 500 REZENSENTam 17. Februar 2015
William Stoner, der Bauernsohn, der am Landwirtschafts-College mehr oder weniger zufällig feststellt, dass in ihm ein Literaturprofessor steckt, ist ein spröder Protagonist. Seinen Sympathievorschuss als bildungshungriger Junge aus einfachsten Verhältnissen setzt er beim Leser schnell aufs Spiel, wenn der ihm dabei zusehen muss, wie er Privat- und Berufsleben mehr oder weniger gründlich in den Morast fährt. Dass er die falsche Frau heiratet, sieht man ihm noch nach - wie wenig durfte man damals in der Regel über den Menschen wissen, mit dem man den Rest seines Lebens verbringen würde, und wie schwer war es dann, einen Fehler zu korrigieren - aber dass er diese Frau auch seine Beziehung zur gemeinsamen Tochter ruinieren lässt, ist nicht zu verstehen.

Dass seine Karriere nie recht in Gang kommt, liegt zum einen am fehlenden Ehrgeiz - mehr als eine Assistenzprofessur scheint jenseits seines Vorstellungsvermögens zu liegen - zum anderen an seiner Charakterstärke, mit der er die Ränkespiele einer Universität eben nicht mitspielt, und die von anderen meist als Sturheit empfunden wird. Die Indifferenz, mit der alles über sich ergehen lässt, liest sich ausgesprochen ernüchternd, und man ist dankbar für jede Ausnahme.

Und doch ist es ein wunderbares Buch. In schöner, klarer, ein wenig altertümelnder Sprache - passend zur Zeit, in der der Roman spielt - begleitet Williams seinen Antihelden von der Wiege bis zur Bahre. Es geht auf eine emotionale Achterbahn: Selbst in Stoners gemächlichem, ja langweiligem Lehrerleben gibt es Momente, in denen die Spannung mit Händen zu greifen ist und wo man beim Lesen den Atem anhält. Man freut sich bei seinen wenigen kleinen Siegen, und leidet mit ihm angesichts seiner Niederlagen und der allgemeinen Tristesse seines Daseins - einer Tristesse, die wir vielleicht viel stärker empfinden als er selbst: Wer an das Leben keine Wünsche gerichtet hat, dem fällt es leichter, am Ende zufrieden zurückblicken.

Der Verlag hätte übrigens gut daran getan, die "Einführung" von John McGahern an den Schluss zu stellen. Sie stellt im wesentlichen eine Zusammenfassung des Inhalts dar, ergänzt durch lange Zitate der entscheidenden Stellen und einen Auszug aus einem Interview mit John Williams, der die Einführung eigentlich erst lesenswert macht. Aber eben besser hinterher.
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am 7. September 2014
Ich kann mich nicht daran erinnern, mich bei der Lektüre eines Romans so intensiv mit einem Protagonisten identifiziert zu haben, der sein Unglück im gleichen Maß selbst verschuldet wie Stoner. Immer wieder habe ich über die ungeschickten und unsinnigen Reaktionen Stoners den Kopf geschüttelt und trotzdem weitergelesen. Dabei gehöre ich nicht zu denjenigen, die jedes Buch zu Ende lesen, wenn sie es einmal angefangen haben. Ich musste weiterlesen. Und ich weiß nicht, warum ich das Buch nicht weglegen konnte. Genau darin besteht wohl die Erzählkunst des Autors: Er schafft es, dass wir uns mit einem Protagonisten identifizieren, den wir stellenweise kaum aushalten können. Diese Kunst ist unbeschreiblich.
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am 16. April 2014
Ein wunderbarer Roman. Großartiger Schreibstil, berührende Handlung und Figuren, interessante Zeit- und Universitäts-/Geisteswissenschaftlerstudie. Traurig, aber nicht düster und absolut lesenswert.
Würde ich immer wieder kaufen.
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am 5. November 2016
Stoner erzählt – relativ schnell – die Lebensgeschichte eines amerikanischen Farmersohnes, der, zum Landwirtschaftsstudium an die Universität geschickt, sehr bald auf Literatur umsattelt, und damit zunächst die Pläne und Vorstellungen seiner Eltern zunichtemacht. Nach dem Studienabschluss bleibt er an der Universität und baut sich eine kleine Existenz als Collegelehrer auf. Bei der ersten Gelegenheit heiratet er, eine Frau, die nicht den Eindruck erweckt, für ihn gut zu passen.
Aber Stoner ist weder gesprächig noch sonderlich wählerisch, er fügt sich in ein Leben und eine Ehe, die beim Lesen mühselig und schwierig anmuten. Dazu kommt ein Konflikt mit einem Kollegen, der zeitweise eine Gefahr für Stoners berufliche Existenz zu werden droht.
Langmütig und stoisch führt er sein Leben zwischen zwei großen Widersachern. Er bekommt eine Tochter, mit der er sich gut versteht, und später hellt eine kurze und perspektivlose Beziehung mit einer Studentin seine späteren Jahre für einen kleinen Zeitraum auf.
An alldem zerbricht Stoner nicht. Im Gegenteil, in manchen Passagen des Buches macht er den Eindruck, als wäre er sogar glücklich, zumindest in einigen Momenten.
Sein Tod setzt einen gekonnten Schlusspunkt an ein meisterhaft aufgebautes und komponiertes Buch. Man kann sich selbst beim Lesen schwer gegen die aufwallenden Gefühle von Müdigkeit, Resignation aber auch Zufriedenheit wehren, die Stoner am Ende selbst in sich vereint. Sein ereignisloses und schweres Leben hat ihn nicht gebrochen, sein Langmut hat ihm geholfen, mit den Zumutungen der Existenz irgendwo im Mittelwesten, großteils in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts adäquat fertigzuwerden. Stoner stirbt, so könnte man den Eindruck gewinnen, als zufriedener Mensch, und das hat viel mit der Erwartungshaltung zu tun, die er an dieses herangetragen hat, und mit seiner Anspruchslosigkeit.

Ein berührendes Meisterwerk von John Williams, der darin vielleicht auch viel von sich selbst preisgibt.
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am 21. Juni 2015
Well worth reading, but in the original language if possible. It is difficult to relate to Stoner, the main character, as he has few redeeming features and is from s very different time and place, but the narrative makes reading easy and there is a sadness about his life and decisions that is very believable.
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