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am 4. Februar 2010
ich habe alle Romane von Jane Austen gelesen,auf Deutsch und auf Englisch,und auch verschiedene Vollendungen und Fortsetzungen,diese erscheint mir folgerichtig und auch der Zeit entsprechend,natürlich kommt diese nicht an ein Original heran,aber gut zu lesen.
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am 25. Februar 2013
Von den bisher von mir fuenf gelesenen "Austen-Fan-Fiktion"-Buechern ist dies mit Abstand dasjenige, das dem Austen-Sprachstil und Charakteren am ehesten entspricht. Leider ist die Geschichte nicht so geistreich. Aber durchaus eine denkbare Fortsetzung. Den Hauptfiguren schaut man beim Gluecklichsein zu, den Nebenfiguren bei ihren Entwicklungen. Empfehlenswert als leichte Lektuere zum Einschlafen.
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am 23. Mai 2010
teilweise ist es der autorin recht gut gelungen, an den stil und die handlung von jane austen anzuknüpfen. in anderen teilen verliert sie sich leider etwas in übertreibung und kitsch, sowohl, was die handlung, als auch die sprache betrifft. dass so ziemlich alle männer sich in elizabeth verlieben, ist doch ein bisschen zu viel des guten... und dass sie alle im sturm erobert, ein dichter ihr sogar ein stück widmet... etwas dick aufgetragen. immerhin, das buch ist eine nette lektüre und am ende finden alle töpfe ihre deckel.
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am 8. Mai 2010
Helen Halstead hat sich abgesichert--sie gab ihr Werk der Jane Austen Society in Adelaide zu lesen und erhielt Zustimmung für ihre Fortsetzung von Austens wohl berühmtestem Werk, "Pride and Prejudice", dem angeblich meistgelesenen Buch in englischer Sprache.
Die erste Frage, die sich einem stellt, ist wohl--klingt das Ganze authentisch? Hat man das Gefühl, dass hier wirklich Austens Personal auftritt? Diese Frage muss ich zumindest für mich als Leserin affirmativ beantworten--wenn die Figuren auftreten, hat man schon den Eindruck, dass man Bekannte aus "Teil 1" wieder trifft--nur manchmal liegt Halstead meiner Einschätzung nach etwas schief, wenn sie die Figuren handeln lässt; dazu jedoch später. Zunächst muss man sagen, dass niemand so recht generell "out of character" agiert. Man trifft eigentlich alle alten Bekannten wieder, Elizabeth und Darcy spielen natürlich die Hauptrollen, aber auch alle Bingleys und Bennets sind vertreten, "Schurke" Wickham nicht zu vergessen und die hochmütige Lady Catherine De Bourgh. Den Ton der Figuren trifft die Autorin nicht nur durch überwiegend nachvollziehbares Handeln der Charaktere, sondern vor allem dadurch, dass sie Redewendungen aus dem Original wieder verwendet, natürlich in anderen, ebenfalls passenden Kontexten. Dies mag man kritisieren--wie bereits in einer anderen Rezension geschehen--aber ich finde es lobenswert, denn Menschen haben nun einmal gewisse sprachliche Idiosynkrasien--warum dann also nicht literarische Figuren, die ja eine Nachahmung der Wirklichkeit sind? Ich zumindest musste innerlich lächeln, als z.B. Caroline Bingley ein "you are too cruel" einfließen lässt.
Der Ton stimmt also, auch das Handeln der Figuren wirkt zumeist angemessen--man denkt oft, jawohl, so könnte es passieren. Aber--und jetzt komme ich zum Aber meiner Rezension und dem Grund für meine Wahl der 4 Punkte--die Handlung an sich mag ja angemessen sein--aber sie hat auch nur wenige Höhepunkte. Während man bei Austen ja neben vielen Ruhephasen auch immer wieder große Höhen und Tiefen vorfindet, plätschert die Handlung bei Halstead lange dahin--irgendwie hat man den Eindruck, als hätte uns Austen schon das Wichtigste erzählt und jetzt folgt der Alltag--und der ist ja nun nicht immer spannend. Gut, es geschehen ein paar dramatische Dinge, z.B. der Verlauf von Lizzys erster Schwangerschaft, und am Ende des Romans wird es dann sehr dramatisch--aber dann wird's ganz zum Schluss schon wieder so bitter-süß und versöhnlich, dass man meint, einen Hollywooodfilm vor sich zu haben. Und zwischendurch darf man einer ganzen Schwangerschaftsorgie beiwohnen.
Aber worum geht es nun eigentlich im Roman? Das ist es ja, um nicht viel: Menschen treffen sich, reden miteinander, es wird geheiratet und geboren. Man sollte meinen, dass Lizzy und Darcy in der Londoner Gesellschaft Probleme bekommen könnten wegen Lady Catherine de Bourghs Ärger über ihre Verbindung--und sie haben auch am Anfang ein paar klitzekleine Problemchen, doch innerhalb kürzester Zeit überzeugt Lizzy mit Schönheit, Charme und Intelligenz auch die größten Kritiker: Jeder Mann liebt sie, jede gleichaltrige Frau möchte sie zur Freundin, jede ältere zur Tochter--und ich übertreibe hier, glaube ich, wirklich nicht. Wir verstehen das natürlich, lieben wir Lizzy ja auch alle--aber so realistisch es sein mag, ein Buch braucht Konflikte, um spannend zu werden. Die neu eingeführten Figuren versuchen ihr Bestes, wirken auch alle samt passend--aber so richtig Zündstoff vermag niemand beizusteuern. Und die Ehe der zwei Protagonisten ist sooooo glücklich, die beiden lieben sich sooooo sehr--wissen wir ja! Ist ja auch gut so! Aber auch das ist NICHT spannend. Gut, da gibt's ein paar klitzekleine Streitigkeiten, ein bisschen Eifersucht--aber das klärt sich alles so schmerzfrei, dass auch dort kaum Spannung entsteht.
Interessant ist daher eher, was mit den Nebenfiguren passiert--Marys Entwicklung z.B. wird sehr folgerichtig und nicht ohne Humor beschrieben, bei den Wickhams bekommt man als Leser gegen Ende des Romans so was wie poetische Gerechtigkeit geliefert, auch wenn natürlich Lydia immer auf die Füße fällt--Lydia eben. Besonders gut gefallen, da muss ich mich einer anderen Rezension anschließen, hat mir die Entwicklung der Figur der Kitty--bei Halstead bekommt sie eine Tiefe, die man bei Austen noch nicht vorgefunden hat (ich weiß, hier werden einige aufschreien, aber Kitty bleibt dort einfach die hustende und blasse Confidante ihrer einfach spannenderen Schwester Lydia, die von Mr. Bennet regelmäßig als "one of the silliest girls in England" tituliert wird). Auch ihr Verhältnis zu Lizzy wird von Halstead sehr innovativ beleuchtet. Kitty als tragische Figur--wer hätte das gedacht? Die Einzige, die nicht ganz folgerichtig zu Ende geführt wird, ist Caroline Bingley--ob sie wirklich so handeln würde, wie sie da am Ende handelt? Ich bezweifle es!
Und natürlich ist der Roman kein Austen, natürlich trifft Halstead nicht den ironischen Ton ihres großen Vorbilds (den man vermisst, keine Frage!), natürlich entblößt Halstead die Gesellschaft der Zeit nicht so wie Austen es tut--was ja aber auch gar nicht mehr die gleiche Brisanz hätte, da wir nicht mehr Austens Zeitgenossen sind. Aber Halstead will das wohl auch gar nicht--sie schafft es, nachvollziehbar zu erzählen, wie es weitergehen könnte, wie der Alltag vielleicht aussähe, wenn er denn wieder einkehrt bei den Darcys, Bingleys, Wickhams und Konsorten--aber wie ich oben schon feststellte: Der Alltag mag stimmig sein, aber er ist eben meist nicht unbedingt spannend. So liest sich dieses Buch gut und flüssig, man ist viel am Nicken--aber mehr eben auch nicht. Aber das muss ja auch gar nicht so sein. Wenn man mehr Spannung und Ironie möchte, kann man ja einfach zum wiederholten Mal den "1. Teil" lesen, was es sicherlich immer Wert sein wird...
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am 27. Dezember 2007
Es gibt einige sogenannte Fortsetzungen, deren Storyline schrecklich ist, die Personen "out of character" und dann auch noch fehlerhaft in der zeitgenössischen Etikette sind.
Nicht so hier. Es werden zwar ein paar Wörter verwendet, die nur im amerikanischen und nicht im englischen gebraucht werden, aber ehrlich gesagt: Das würde nur einen abosluten Puristen stören! Die Sprache kommt nicht an die von Jane Austen ran, gibt sich aber alle Mühe. Dafür ist die Geschichte lesenswert und für mich ist es die einzig wahre Fortsetzung meines Lieblingsbuches!
Das Ende ist zugegebenermaßen etwas übertrieben, aber manchmal darfs etwas kitschiger sein! ;-)

Ich kann es jedem Jane Austen Fan nur empfehlen!
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am 1. Februar 2012
Der Klappentext behauptet, "Mr. Darcy presents his Bride" sei "written in the style of Jane Austen". Das halte ich für eine gnadenlose Übertreibung. Hier wird zu viel mit Spitzentüchlein gewedelt, den simpel gestrickten Sätzen fehlt die stilistische Eleganz und die feine Ironie, die wir am Original so bewundern. Richtiggehend genervt hat mich die Angewohnheit der Autorin, Szenen wie aus einer Vorabendserie zu konzipieren: Ein Dialog, der nicht sehr viel hergibt, gewinnt auch dann nicht an Dramatik, wenn man ihn in der Luft hängend enden läßt, als sei jetzt eine Werbepause eingeplant.
Von den stilistischen Unzulänglichkeiten mal abgesehen, könnte man den Inhalt folgendermaßen beschreiben: Man nehme zwei oder drei Barbara Cartland-Romane, werfe die Namen aus "Pride and Prejudice" dazu, schüttle ein paarmal kräftig, und schon ist das Machwerk fertig. Ich konnte keine der Personen aus dem Original so richtig wiedererkennen, was aber natürlich auch bedeuten kann, daß ich Austen fundamental mißverstanden habe. Es gibt ja durchaus nicht wenige Rezensenten, die Gefallen an diesem Buch gefunden haben.
Fairerweise stocke ich also den aus meiner persönlichen Enttäuschung geborenen einen Stern auf und verleihe zwei Sterne: Wenn man einfach nur ein bißchen seichte Unterhaltung sucht, kann man dieses Buch lesen. Muß man aber nicht. Auf gar keinen Fall sollte man den Fehler machen, es mit dem Ausgangswerk vergleichen zu wollen.
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am 8. Juli 2010
Ein kurzweilig geschriebenes Buch zum Abschalten. Nicht Jane Austen, aber unterhaltsam. Kommt ohne große Skandale, Bettszenen etc. aus und bleibt so zumindest im Ansatz dem Original treu. Wer Lizzy liebt, kann hier guten Gewissens zuschlagen, sollte aber keine literarische Meisterleistung erwarten
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am 6. April 2010
FANTASTISCH!! Jane wäre zufrieden, die Story hätte von ihr stammen können. Die Charaktere sind sinnvoll und stimmig weiterentwickelt. Jede Figur erhält ihren angemessenen Platz: Lizzy und Mr. Darcy sind natürlich die Hauptpersonen, aber Mr. und Mrs. Bingley, Georgiana und Colonel Fitzwiliam nehmen ebenso wichtige Rollen ein. Besonders Kittys Geschichte gefällt mir. Über Briefe etc. erfährt der Leser von den Ereignissen in Longbourne und von Lydia und Wickham. Niemand wird vergessen, neue Freunde werden gewonnen, aber ohne den Faden zu verlieren. Natürlich ist die Sprache nicht die von Jane Austen, aber das habe ich auch nicht erwartet. Trotzdem bleibt sie immer zeitgemäß. Darcy und Elisabeth kommen sich auch mal näher, natürlich nur allein und ebenfalls angemessen. Ihr Leben hat Höhen und Tiefen. Und es ist überliefert, dass Jane Austen "auf Fragen hin weitere Details über ihre Gestalten erzählt habe: Kitty heiratet schließlich einen Geistlichen in der Nähe Pemberleys, und Mary muß sich mit einem Angestellten ihres Onkels Philips in Meryton zufriedengeben." (Zitat aus dem Nachwort der Reclam-Ausgabe von "Stolz und Vorurteil" von Christian Grawe). Auch jenes beachtet Mrs Halstead. Diesen Roman kann ich guten Gewissens jedem P&P-Fan empfehlen. Einfach toll!
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am 4. November 2007
There's no great sensation for Jane Austens spirit although the author claims to be a fan of her since childhood. All she does is using a lot of Jane Austens special expressions from Pride and Prejudice. The final is absolutely ridiculous and exorbitant.
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