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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
288
4,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 9. Dezember 2013
Lynettes Welt bricht zusammen, denn ihre Mutter verstirbt bei einem tödlichen Unfall. Überfordert mit der neuen Lebenssituation und ihrer Trauer zieht sie sich immer mehr in sich zurück. Außerstande dem Kummer zu entfliehen, lässt sie sich von der Geschichte des Jungen, Jeronimus, gefangen nehmen und erlebt Abenteuer, die weit über Buchseiten hinausgehen.

Was würde mich bei diesem Buch erwarten? Jugendbuch, das wusste ich. Lese ich viele Jugendbücher? Eigentlich nicht, aber es wurde mir von jemandem empfohlen, dessen Urteil ich sehr vertraue. Vom schriftstellerischen Können des Autors wusste ich ja aufgrund seines ersten Buches, Demor. Dieses war gute Fantasy, aber würde dieses Buch es auch schaffen, meine hohen Erwartungen zu erfüllen?

Ja, das kann man der Bewertung entnehmen, aber hier einige Dinge, die mich zu den fünf Sternen verleitet haben:

Die Geschichte beginnt mit der Familie Wilken. Vater, Mutter, der älteste Sohn Leif - ein Herumtreiber, die vierzehnjährige Lynette, die etwas jüngere Kessie und der kleine Bruder Theo. Eine ganz normale Familie, nicht reich, aber sie kommen über die Runden.

Lynette ist eine typische Vierzehnjährige mit den Launen einer Vierzehnjährigen. Das wurde sehr gut rübergebracht. Sie stellt sich gegen Modezeitschriften und dem Motto, Mädchen müssten süß sein und lächeln. Von Anfang an hat man dadurch eine innige Verbindung zu ihr. Sie ist nicht das megatolle, wunderschöne Püppchen, das so oft in Geschichten verwendet wird und genau das brachte mich ihr nahe. Sie ist... eine von uns.

Als ihre Mutter stirbt, fühlt man mit ihr. Der Mittelpunkt ihres Lebens wurde von ihr gerissen. Es gibt sie nicht mehr, die allwissende Mutter, die sich jeder Sorge angenommen hat. Überfordert mit einem Vater, dem selbst alles über den Kopf zu wachsen droht und dadurch verantwortlich für ihre zwei jüngeren Geschwister, schlittert sie von einem deprimierenden Tag in den nächsten. Unfähig in der Schule die gewünschte Leistung zu bringen, entfremdet sie sich sogar von ihrem besten und einzigen Freund Sascha.

Als sie wegen des Todes ihrer Mutter vergisst einige ausgeliehene Spiele zurückzugeben und sie aufgrund Geldmangels weder die Mahngebühren noch den Betrag bezahlen kann, bricht sie vor dem Besitzer des Spielverleihs in Tränen aus.

Nun dachte ich zum ersten Mal beim Lesen dieses e-books: Hey, der Typ wird als grummelig beschrieben. Ständig murmelt er, er könne keine Rücksicht nehmen, denn Rücksicht würde seine Rechnungen nicht bezahlen, daher kam es mir etwas unglaubwürdig vor, dass er Lynette aufgrund ihrer Tränen ein Buch überlässt, obwohl sie noch nicht einmal die Spiele bezahlen kann. Jahaaa! Das dachte ich, bevor ich das Buch fertig gelesen hatte. Verraten werde ich hier nichts, das müsst ihr selbst herausfinden ^^

Also weiter. Der Alltag gleicht einer Hölle. Sie muss Hausaufgaben erledigen, fühlt sich außerstande diese zu tun. Kessie ist ohnehin zickiger als gewöhnlich und der junge Bruder droht aus dem Fussballteam zu fliegen, sollte der Vater die Rechnungen nicht bezahlen können. Eher begierigt schlägt Lynette das Buch auf, bereit der natürlichen Welt zu entfliehen, die dunkler als der schlimmste Albtraum auf sie wirkt.

Immerheim ist eine fantastische Welt voller Wunder, in der Katzen Jeronimus Streiche spielen und Kröten das Komando über den Turm innehaben. Selbst Bänke fliehen neckend vor den Allerwertesten derjenigen, die sich kurz ausruhen wollen.

Der Lord dieser Welt ist ein sensibler, neunjähriger Junge, der sich selbstlos um die Belange der Bewohner Kanderbrucks kümmert. Den Leuten schenkt er das, was alle von uns begehren: Glück!

Lynette verbringt immer mehr Zeit mit dem Lesen des Buches, bis sie sich auf einmal in dem Turm wiederfindet, der Jeronimus' Zuhause ist.

Die Grenzen beider Welten drohen immer mehr zu verschwinden. Lynette flieht vor dem Alltag nach Immerheim, aber je länger sie dort verweilt, umso mehr wird ihr bewusst, der Junge, der Glück bringt, ist selbst nicht glücklich. Zu groß ist die Sehnsucht danach, einen Blick auf die Welt hinter den bekannten Grenzen zu werfen. Doch dies wird ihm von dem Schattenmann verwehrt, dem er die Schuld daran gibt, jedes Mal nach dem Einschlafen in dem Turm zu erwachen.

Nur die weiße Frau könne ihm helfen diese Ketten zu sprengen und er sieht in Lynette die Kriegerin, die ihm tapfer zur Seite steht um diese Aufgabe zu meistern.

Nun habe ich genug von der Geschichte verraten. Je mehr man liest, umso klarer wird, die Reise steuert auf eine Ende zu, allerdings wusste ich lange nicht, was für ein Ende diese Geschichte nehmen würde.

Sie erzählt von einem gebrochenen Herzen, das lernen muss zu heilen. Von einer Wand des unendlichen Vermissens, welche unüberwindbar scheint. Wie man lernen muss nach vorne zu sehen und das Leben so zu nehmen wie es ist: Vergänglich, aber mit unendlich vielen Wundern bestückt.

Gekonnt wurde ich durch zwei Welten geführt. Der Schreibstil, die Art Immerheim zu beschreiben, ringt mir Bewunderung ab. Mit sorgfältig ausgewählten Worten wurde die Geschichte für den Leser erschaffen.

Beim Lesen überkam mich an wenigen Stellen das Gefühl des Erkennens, allerdings lasen sich diese als mit eingeflossene Sätze, die dem Leser zeigen, von wem Nicholas Vega als Autor geprägt wurde. Im Nachhinein weiß ich, er ist ein Fan guter alter Fantasy und kennt sich bestens mit Videospielen aus ^.^

Nun, am Ende angelangt, kann ich definitiv sagen: Der Autor hat mich gepackt! Hoffentlich folgen noch eine Menge derartiger Bücher, denn dieser Indie-Autor kann locker mit den vielen Verlagsautoren mithalten =)
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Mit der Geschichte „Der Junge, der Glück brachte“ darf der Leser sich nicht nur auf eine fantasievolle Reise durch Immerheim begeben sondern auch zwei wundervolle Charaktere kennen und lieben lernen.

Lynette, die von allen nur Lyn genannt wird, hat es mit ihren süßen 14 Jahren nicht leicht im Leben. Nach dem Tod ihrer Mutter wird sie mit ihrer Trauer nicht fertig und muss sich zu allem Überfluss auch noch um ihre jüngeren Geschwister kümmern, da der Vater total überfordert ist.
Die Flucht in Fantasy-Geschichten und Videospielen bietet die einzige Ablenkung.
Von dem Videothekbesitzer Herrn Odes bekommt sie unerwartet ein altes, in Leder gefasstes Buch in die Hand gedrückt. Der Titel: Der Junge, der Glück brachte.

Der Junge, Jeronimus, lebt in einer bunten Welt voller außergewöhnlicher Kreaturen, die als Immerheim bekannt ist. Jeronimus` besondere Fähigkeit ist es anderen Glück zu schenken. Nur er selbst scheint vom eigenen Glück verlassen.

Lyn ist von Jeronimus` Geschichte fasziniert und findet sich ganz plötzlich selbst in Immerheim wieder. Aber wie kann das sein? Oder träumt sie nur?
Egal, Immerheim ist ihr eine willkommene Abwechslung zu ihrem tristen Alltag und der Junge ist ihr auf Anhieb sympathisch. Sie begleitet ihn durch seine Geschichte und stellt sich dabei mehr als nur einmal die Frage: „ Was bedeutet Glück?“

Um diese Frage zu beantworten bedarf es einer gefährlichen und unheimlichen Reise. Es gilt dunkle und mysteriöse Gestalten zu schlagen, die nicht selten aus innerer Angst und Verzweiflung geboren sind. Lyn und Jeronimus müssen anfangen zu verstehen, zu akzeptieren und loszulassen.

Nicholas Vega erzählt seine Geschichte so farbenfroh und detailreich und zaubert wundervolle Bilder vor dem inneren Auge der Leser.
Seine Figuren, egal ob Protagonist oder Nebendarsteller, sind mit so viel Liebe skizziert. Jede für sich ist einzigartig und macht die Geschichte zu etwas besonderem.
Durch das Mischen von Realität und fiktiver Welt, schickt uns der Autor auf ein spannendes Abenteuer, das uns mitfiebern lässt. Ohne eine Ahnung zu haben wie diese Geschichte wohl enden könnte, darf man sich als Leser auf einige Überraschungen gefasst machen.

Fazit & Bewertung

Nicholas Vega entführt den Leser in eine magische Welt voll bunter Fantasie.
Langeweile kommt in Immerheim jedenfalls nicht auf.
Mit der spannenden Suche nach Antworten auf die Frage nach dem Glück, wird wohl am Ende der Geschichte jeder ein kleines Stück Glück in Händen halten.

5*****
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am 6. März 2015
Die Grundidee ist zwar nicht neu, aber nett: ein Mädchen aus einer von einem Schicksalsschlag getroffenen Familie bekommt von einem mysteriösen Mann ein Buch geliehen, das sie in eine andere Welt bringt.
Allerdings fängt man nach den ersten Seiten, die man in der anderen Welt verbringt, bereits an, sich zu fragen, wo das Ganze denn hinführen soll. Die Suche nach dem König hält die Spannung noch etwas aufrecht, aber danach hatte ich das Gefühl, der Autor will noch eine Moral in die Geschichte bringen, was ihm meiner Meinung nach nicht gelungen ist.
Auch der Schreibstil ist für meinen Begriff oft etwas holprig, da der Autor des Öfteren versucht Jugendsprache zu verwenden, was eher gezwungen als authentisch klingt.
Als ich am Ende in der Danksagung gelesen habe, dass der Autor öfter daran gedacht hat, den Roman aufzugeben, hat mich das nicht überrascht, denn ich habe den Roman als Spazierenschreiben ohne echtes Ziel empfunden. Deshalb ein klares Nein von meiner Seite.
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am 24. April 2014
Ich kann die Kritik, die hier an mehreren Stellen geäußert wird, nachvollziehen - ja, die Story hat viele Elemente aus der Unendlichen Geschichte von Michael Ende, von Peter Pan (Neverland-Immerheim), die Hauptfigur ähnelt dem kleinen Prinz von Saint-Exupery...

Aber wie heißt es in Werbung und Marketing so schön? Besser gut geklaut, als schlecht erfunden.

Und ich muss es zugeben, selbst mich als Fantasy-Ablehner hat die Geschichte um ein Mädchen, das seine Mutter durch einen tragischen Unfall verliert und ihre seelischen Wunden durch die Abenteuer, die es in einer Fantasiewelt eines Buches erlebt, heilen kann vom ersten Augenblick an in ihren Bann gezogen.

Es ist eine gut geschriebene, schlüssig erzählte, fantasiereiche Erzählung - und zwar nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene.
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am 21. August 2014
Eine sehr berührende Geschichte, die vor allem jungen Menschen bei einem grossen Verlust, vielleicht ein bisschen Trost spenden kann. Die Nöte einer Heranwachsenden, die keine "Helikopter-Eltern" hat sind wie aus dem wirklichen Leben gegriffen.Der Vater, der nur über sehr wenig finanzielle Mittel verfügt, seinen Kindern dadurch auch keine Wünsche erfüllen kann, Lynettes Leben zwischen Fantasie und rauer Wirklichkeit, alles ist so glaubhaft beschrieben, als wäre es Nicholas Vega persönlich passiert. Ein Buch mit tiefgang und Trost.
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am 17. November 2015
Titel, Beschreibung und Verkaufszahlen haben mich zum Kauf dieses Buches gebracht.
Als großer Fan von Michael Endes "Unendlicher Geschichte" fielen mir sofort die vielen Parallelen auf, ob nun gewollt oder nicht.
Der Grundgedanke hinter der Story ist schön, nur leider wird die Phantasiewelt meist so phantasievoll und klischeehaft ausgeschmückt, dass das Lesen anstrengt. Auch zieht sich die Handlung manchmal ziemlich zäh und obwohl die spannenden, unglaublichen Ereignisse eigentlich in der Phantasiewelt passieren, erschien mir die reale Welt der Hauptperson viel interessanter. Leider kommt diese meist zu kurz.
Auch erschließt sich der Zusammenhang am Ende nicht deutlich, also was ist die Moral von der Geschicht' bzw. was hat die Heldin jetzt aus ihren Erlebnissen gelernt. Plötzlich lösen sich scheinbar alle bisherigen Probleme ohne großes Zutun in Luft auf.
Fazit: gut gemeint, aber leider etwas holprig.
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am 24. November 2013
Dieses Buch ist ganz wundervoll. Es hat einen Zauber der bestimmt alle seine Leser mit auf die Reise nimmt. Die Geschichte liest sich absolut flüssig, ist ab und an traurig und dann wieder nur wunderschön. Wenn ihr an diesem Buch interessiert seid und diese Rezension lest, dann ladet es euch runter. Es ist meiner Meinung nach für Leser jeden Alters geeignet. Wenn ihr traurig seid, macht es Mut und wenn ihr einfach nur unterhalten werden wollt, ist diese Geschichte wunder geeignet.
Ich hoffe der Autor kann diese "Ideenqualität" halten und schenkt uns weiterhin ein glückliches Seufzen am Ende eines Buches.
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am 26. Oktober 2014
Versteh überhaupt nicht, dass das mit dem Buch lange gedauert haben soll. Ich finde es eine schöne Verbindung zwischen Realität und Sainfiktion. Wenn man einen Partner verloren hat, sind solche Wiedersehen in einer anderen Welt eine schöne Vorstellung. Und so könnte ich Eins ums Andere herauspicken, wo ich in die Geschichte abgetaucht bin und Vergleiche zum Leben ziehe. Das Buch ist, so scheint mir, gelungen.
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am 3. Oktober 2014
Diese Geschichte ist zwar nicht ganz einfach zu lesen, aber man muss auch erkennnen können was uns der Autor damit sagen will. Für mich war es eher eine Philosophische Geschichte. Das muss aber jeder Leser für sich selber entscheiden. Entweder man mag dieses Buch oder eher nicht. Mir hat es auf jeden Fall gefallen,
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am 23. September 2014
Vega gelingt eine herzerwärmende Geschichte, bei der man sich immer wieder dabei ertappt sich selbst nach Immerheim zu sehnen. Die Figuren und die Storyline sind authentisch (sehr schön dass kein 0815-Happy End aus dem Fantasy-Gut gezaubert wurde). Lediglich der Stil lässt noch etwas Vervollkommnungspotential offen aber auch das wirkt sympathisch.
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