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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 22. Januar 2012
"The Fault in Our Stars" ist ein Buch, dass man nicht schnell vergessen kann. Schon während des Lesens musste ich immer wieder kleine Pausen machen, weil es einen so tief trifft und man es nicht mehr aushalten kann. Und ganz schnell muss man dann doch wieder zum Buch greifen, weil man wissen muss, wie es weitergeht -- so unerträglich es vielleicht auch sein mag. Das heißt nicht, dass die Geschichte nicht lustig ist. Ganz im Gegenteil. Es ist wie das Leben: "Electric... filled with staccato bursts of humor and tragedy", wie Jodi Picoult auf dem Cover schreibt.

Im Zentrum steht die 16-jährige Hazel, die unheilbar an Krebs erkrankt ist und ihr Leben nur durch ein Medikament verlängert bekommt. Am Leben nimmt sie aber gar nicht mehr richtig teil, es lohnt sich ja nicht. Bis sie Augustus trifft. Er hat nach Knochenkrebs ein Bein verloren und steht wieder voll im Leben. Warum er sich gerade für die kranke Hazel interessiert, versteht sie am wenigsten. Weil sie ihn wirklich mag, zögert sie aber. Sie weiß, dass sie keine Zukunft hat und ihm mit ihrem Sterben und Tod irgendwann weh tun wird. Aber Augustus lässt sich nicht abschütteln...

Die Geschichte stellt viele Fragen an sich selbst und den Leser: Wie wäre es, in den Wolken zu leben? Wie kann man sich vor dem Vergessenwerden schützen? Macht das Leben überhaupt einen Sinn angesichts des sicheren Todes? Kann man mit Schmerz leben? Lohnt die Liebe? Man müsste einen langen Essay schreiben, um all die Facetten der Geschichte zu erfassen und zu verarbeiten. Dafür ist hier nicht der richtige Platz. Darum empfehle ich jedem, das Buch selbst zu lesen, sich an John Greens unglaublichem Talent für das Denken und Schreiben zu erfreuen, sich eine neue Welt zu erschließen, so schmerzhaft sie auch sein mag. Es lohnt sich in jedem Fall.
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am 12. Januar 2012
Ich habe dieses Buch gestern am frühen Abend erhalten und es heute Vormittag beendet. Ich hatte das erste Kapitel schon vor Wochen online gelesen, und konnte es gar nicht erwarten, das Buch endlich in den Händen zu halten. Doch zuerst kurz zum Inhalt.

Hazel ist 16 Jahre alt und hat Krebs. Sie weiß, dass es für sie nicht darum geht, den Krebs zu besiegen, sondern ihre Lebenszeit um ein paar Jahre zu verlängern. Doch dann lernt sie in der Cancer-Support-Group Augustus Waters kennen, einen ihr sehr sympathischen Jungen, der den Krebs bereits besiegt zu haben scheint. Sie verstehen sich gut, freunden sich an und der Leser vergisst dabei fast, dass dieses Buch keine typische Boy-Meets-Girl-Story ist.

Das Buch hat mich sehr viel nachdenken lassen und mich sehr traurig gemacht, das tut es noch immer. Ich weine eigentlich nicht, wenn ich Bücher lese, höchstens mal für eine Seite, doch auch das sehr, sehr selten. Doch die letzten hundert Seiten dieses Buches habe ich nichts anderes getan außer geweint und gedacht: Das Leben ist nicht fair! Ich wollte das Buch in der Mitte zerreißen, weil es so unfair und so traurig, und doch so wahr ist. Ich habe mich gefragt, wie John Green uns das antun kann!
Die Charaktere, besonders Hazel, Augustus und Isaac, sind unglaublich liebenswürdig in ihrer Unvollkommenheit. Sie sind jeder für sich sehr originell, man spürt, dass der Autor sich hier wirklich mit seinen Charakteren beschäftigt hat. Ich kann nur jedem raten, dieses Buch zu lesen, und es auf sich wirken zu lassen. John Green hat hier ein Meisterwerk geschaffen, eines, das meiner Meinung nach seine bisherigen Bücher noch übertrifft(wobei mir das Katherine-Buch nicht wirklich gefallen hat). Doch es ist kein trauriges Buch, nicht wirklich. Immer wieder musste ich grinsen, manchmal sogar laut loslachen. Dieses Buch ist alles zugleich. Vielleicht ist es ja so gut wie An Imperial Affliction - wenn ihr The Fault In Our Stars gelesen habt, werdet ihr wissen, was ich damit meine.
Viel Spaß mit dieser wundervollen Lektüre wünsche ich euch allen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. Februar 2012
Mich führt John Greens Buch in eine Welt voll von poetischen Worten, witzigen Dialogen und cleveren Aphorismen.

Hazel ist 16 Jahre alt und sie hat Krebs, Schilddrüsenkrebs mit Metastasen in der Lunge um genau zu sein und ihr geht es nach eigener Aussage "okay". So ok das Leben eben sein kann, wenn man 2 Jahre über seinen prognostizierten Tod hinaus lebt. In einer Selbsthilfegruppe für Tumorkranke trifft sie Augustus, genannt Gus, einen 17-Jährigen, der aufgrund eines Knochentumors sein rechtes Bein verlor.
Beide sind fasziniert voneinander. Gus bewundert Hazels schnippische Cleverness und Hazel... Hazel wird von seiner stürmischen Bewunderung, seiner lebensbejahenden Coolness mitgerissen, zurück ins Leben. Außerhalb ihrer Tumor beschatteten Welt gibt es Videospiele und Musik, es gibt Amsterdam, Lachen, Blütenschnee, Champagner, Autofahren, Heldenmut und Gus.

"The Fault in Our Stars" ist eine Liebesgeschichte, ist eine Krebsgeschichte, ist eine philosophische Reise. Wenn man über Jugendliche schreibt, die an Krebs sterben, ist es schwer nicht pathetisch zu werden, aber John Green schafft es. Er findet ausdrucksvolle Worte, die manchmal ganz wundervoll poetisch sind, die der Traurigkeit eine Schönheit schenken, indem sie den Mut und die Stärke betonen, nicht die erdrückende Schwere.
Er hat ein Talent für Charakterzeichnungen, auch wenn sie alle manchmal nach dem John klingen, den ich aus den seinen Youtube - Videos kenne.
Doch ich bin schon zu verzaubert von der Sprache, als dass mich das stört. Ich bin kein großer Zitatesammler, aber dieses Buch bietet einen Schatz an Sätzen, die mich berührten.

Dieses Jugendbuch ist nicht nur für Jugendliche, sondern für jeden der intelligente Bücher mag. Ich schwärme seit den ersten Seiten.

private Note: There was this moment in reading (S.279) when all was perfect sadly, I really start crying. Not this noisy moisty sort of crying but silent little wet drops running down my check. I stopped reading the book cause i don't want this moment go away. I want to dwell in this sadness a while longer, crying for Gus and Hazel and a friend I've lost.
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am 29. Dezember 2013
The Fault in Our Stars is mainly set in present-day Indianapolis. While most of the time, the setting doesn’t seem to be that important, there is one scene, a dinner scene, that is breathtakingly beautiful.

The main characters in The Fault in Our Stars are Hazel and Augustus. Both are teenagers. We follow the story from Hazel’s perspective. With this book, the characters’ believability is my main problem. Of course Hazel and Augustus might be more grown up than other people their age. But still, they act, talk and think like adults and they do this all the time. Both Hazel and Augustus (especially Augustus) aren’t believable in their roles as teenagers. At least for me.

I did like the plot though. I needed a little time to get going, but I enjoyed what I read, even if it was predictable. I’d really like to know what a whole classroom of teenagers would think of The Fault in Our Stars. If they don’t have a problem with the characters’ believability, then I’d recommend this book to teenagers, or adults who really don’t mind as the central topics of friendship and illness are important. However, I think that The Fault in Our Stars might be a bit overhyped.
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am 14. Januar 2012
Stop whatever you're doing and READ THIS BOOK! - das sagt alles.
'The Fault in our Stars' ist John Green's bisher bestes Buch, es ist in jeder Hinsicht perfekt. Er selbst hat einmal gesagt, er hofft "that you feel all the things" - und so ist es auch: man lacht, man weint, man grinst, man schmunzelt,...
Ich werde das Buch wieder und wieder lesen.
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am 13. Januar 2012
Ich habe mir das Youtube-Video des Autors, in dem er das erste Kapitel vorliest, extra nicht angesehen und gewartet, bis das Buch geliefert wurde. Denn ich wusste, wenn ich einmal den Anfang gehört hatte, würde ich weiter lesen wollen. Und so war es auch.
Diesmal aus Sicht eines Mädchens erzählt John Green eine zutiefst rührende Geschichte. Ich war vom ersten Kapitel an begeistert und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Tiefgründigkeit, Tragik und Humor gehen Hand in Hand - man schmunzelt noch über einen Satz und schon wird einem auf der nächsten Seite ein verbaler Schlag ins Gesicht verpasst. Und man fühlt mit den Charakteren mit.
Wem Greens bisherige Geschichten gefallen haben, wer lachen und weinen will, dem wird "The Fault in our Stars" mit Sicherheit gefallen!
DFTBA!
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am 3. Juni 2015
Jeder hat das Buch gelesen, jeder hat den Film gesehen, jeder hat darüber gesprochen und somit war mein Interesse geweckt.
Aus der Laune heraus wollte ich es aber in der Originalsprache lesen.

Eine wirklich traurig-schöne Geschichte, mit vielen Seiten zum Lachen dazwischen.
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am 12. November 2013
"The Fault in our Stars" ist eines dieser Bücher, von dem man glaubt, man hätte es schon zur Hälfte gelesen, weil jeder Zweite darüber redet, es zitiert und die interessantesten Stellen im Internet verbreitet. Normalerweise weiß so ein Hype mich eher abzuweisen als anzulocken, aber bei diesem Buch war ich doch interessiert daran, warum es so viele Preise und so viele Lobeshymnen bekommen hat und ob es diese verdient. Mein Fazit - es hat sie definitiv verdient.

Es ist eine Geschichte über zwei junge Menschen, die sich verlieben. Diese beiden haben Krebs, ein Schicksal, das sie im Leben begleitet, aber ihr Leben nicht bestimmt. Hazel und Augustus, so heißen sie, sind so menschlich geschrieben, kommen dem Leser so nahe, dass man gar nicht anders kann, als ihre Geschichte angespannt zu verfolgen und Seite um Seite umzublättern, in der Hoffnung, dass nun doch noch die magische Wunderheilung erscheinen mag. Und auch, wenn das ausbleibt, lässt einem das Buch trotz aller Realität, die hinter der Thematik Krebs steckt, doch den Gedanken, dass da mehr ist. Dass man aus diesem Buch etwas gewonnen hat. Und ein Buch, das zu so etwas in der Lage ist, das hat nun wirklich jedes Lob verdient.
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am 19. Juni 2013
In einer Selbsthilfegruppe für Krebskranke Kinder und Jugendliche lernt Hazel den faszinierenden Augustus Waters kennen. Er ist offiziell Krebsfrei, nachdem ihm infolge eines Sarkoms ein Bein amputiert wurde. Hazel, die an einer hartnäckigen Form des Schilddrüsenkrebs leidet und deren ständiger Begleiter eine mobile Sauerstoffflasche ist, fühlt sich schnell zu dem Jungen hingezogen. Und trotz ihres Vorsatzes, im Falle ihres Todes keine Narben in anderer Menschen Herzen zu hinterlassen, verlieben sich die beiden.

John Green hat mir ja schon bei "Looking for Alaska" bewiesen, dass er ein außergewöhnlicher Schriftsteller ist, der den Leser derart emotional in seine Geschichten einspannt, dass man gar nicht anders kann als mit seinen Protagonisten zu schmunzeln, lachen und heulen.
Hazel und Gus gehen mit ihrer Situation bestmöglich um, mitunter mit einer guten Portion Galgenhumor. Man erlebt die Geschichte aus Hazels Sicht mit, ist dadurch in die Geschichte eingebunden und kann die Emotionen Hazels regelrecht greifen... "I do, Augustus. I do."
Die Originalsprache ist gut verständlich und flüssig, leicht und spannend zu lesen. Einmal angefangen, möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und in meinen Lesepausen zog es unweigerlich meine Gedanken auf sich. Auch wegen des Krebs-Themas, das ganz klar keine "leichte Kost" ist.
Hazel und Augustus hab ich sofort in mein Herz geschlossen, ebenso wie Isaac, der eine wichtige Nebenrolle spielt.

Fazit: Was für ein Buch! Meine Emotionen sind Achterbahn gefahren und den Kampf gegen das Lachen und vor allem die Tränen habe ich mehrmals verloren. Dieses Buch müsst ihr lesen! Absolute Leseempfehlung von mir!
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TOP 500 REZENSENTam 26. Januar 2013
"The Fault in Our Stars" ist ein wichtiges und lesenswertes Buch: Die bittersüße Liebesgeschichte von Hazel und Augustus, zwei krebskranken Jugendlichen, von der wir wissen, dass sie nicht gut enden kann, ist ein Manifest für Optimismus und Lebensfreude, ein Appell, sich nicht einschüchtern zu lassen von der Unfairness des Schicksals, ein Beweis für die Stärke der vermeintlich Schwachen, und schließlich auch eine sanfte Erinnerung an uns Gesunde, wie gut es uns eigentlich geht.

Das Buch nimmt den Leser mit auf eine emotionale Tour de Force, man muss gleichzeitig lachen und weinen, schwankt zwischen Hoffnung und Enttäuschung, Mitleid und Zorn, und auch das Wissen, dass es kein Happy Ending geben kann, macht die emotionale Achterbahn nicht sanfter.

Und dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass irgendwas nicht stimmt. Auch wenn John Green uns souverän in die Gefühlswelt der Jugendlichen eintauchen lässt, sind die Dialoge für meinen Geschmack doch zu perfekt choreographiert: Jeder Satz eine Pointe, selbst wenn man gerade auf der Intensivstation aufgewacht ist, jeder Flirt ein intellektuelles Geplänkel, alles philosophisch unterbaut, den Eltern immer einen gedanklichen und emotionalen Schritt voraus.

Diese kommen dagegen kaum über ihre Rolle als beinahe bemitleidenswerte Stichwortgeber hinaus, die der Situation wesentlich weniger gewachsen zu sein scheinen als ihre Kinder. Andere werden zu Karikaturen reduziert wie Patrick, der Leiter der Selbsthilfegruppe, oder gar Peter van Houten, der Autor von Hazels Lieblingsbuch, der sich, als sie ihn schließlich trifft, als alkoholkranker Misanthrop entpuppt. Möglicherweise ist diese Überzeichnung der Tatsache geschuldet, dass "The Fault in Our Stars" doch eher für Jugendliche geschrieben ist; für mich, der ich leider keiner mehr bin, hat das die Freude an diesem ansonsten großartigen Buch etwas gedämpft.
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