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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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3,9 von 5 Sternen
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am 30. Januar 2014
Die Geschichte aus der Sicht der Bösewichte zu lesen. Ein anderer Ansatz, aber gut gelungen.
Witzig geschrieben, sehr unterhaltsam.
Kaum aus der Hand zu legen.

Mir hat es sehr gefallen.
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TOP 500 REZENSENTam 13. August 2013
"Er lauschte, was sein Herz ihm riet, aber zum Glück war da noch immer keins. Ein gutes Zeichen, so weiterzumachen wie bisher."

Noch nie war das Böse so liebenswert wie in dieser Geschichte! Lord Demor, der frustierte dunkle Lord (auch bekannt als "Der-dessen-Name-genannt-werden-darf") kann einem nur leid tun: obwohl er intelligent, entschlossen und unglaublich mächtig ist, wird er seit 600 Jahren immer und immer wieder von Helden besiegt, die nicht mal halbwegs sein beeindruckendes Format haben und zum Teil kaum den Windeln entwachsen sind. Das ist doch nicht fair!?

Und so zieht der unsterbliche Demor aus, die Gesetze der Fantasie zu ändern und dabei hoffentlich die ein oder andere Rechnung zu begleichen... Auf seinem Weg begleiten ihn ein Ork (kleinwüchsig und etwas schüchtern), eine Halbdämonin (begehrenswert aber tödlich) und ein kopfloser Reiter (kampfgewaltig aber eher schweigsam) - eine chaotische und zunächst wenig harmonische Gruppe, die von einem Misserfolg zum nächsten stolpert.

Pro:
Das Buch lebt vor Allem von seinen großartigen, lebendigen, herrlich geschilderten Charakteren, die einem trotz ihrer fragwürdigen Gesinnung schnell ans Herz wachsen - ja, sogar der skrupellose, heimtückische Demor, der heimlich doch irgendwo einen klitzekleinen weichen Kern hat! Jetzt bin ich zwar kein dunkler Lord, aber auch ich kenne dieses ätzende Gefühl, wenn einfach nichts nach Plan läuft und andere Leute alles bekommen, was man sich selber wünscht. Und genau das macht es so einfach, sich mit dieser unmöglichen Truppe zu identifzieren! Gegen Ende des Buches musste ich mir dann gar ab und an ein Tränchen der Rührung verkneifen...

Originell ist der Roman auf jeden Fall - der Autor zündet ein richtiges Feuerwerk der schrägen, bösen, zum Schreien komischen Ideen! Da kommt keine Langeweile auf, und den Gedanken "Das habe ich doch schonmal in XYZ gelesen" kann man sich getrost sparen - abgesehen von ein paar augenzwinkernden Anleihen aus Fantasy-Klassikern wie "Herr der Ringe", "Harry Potter" und Co. Dabei ist der Schreibstil einfach großartig, voller ungewöhnlicher Bilder und Metaphern und unverwechselbar.

Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte erstmal nur langsam in Fahrt kam, aber dann sauste sie mit Volldampf dahin bis zum fulminanten, spannenden Ende. Hätte ich bei den letzten Kapiteln ein Diktiergerät mitlaufen lassen, wäre wohl sowas dabei rausgekommen: "Nein! Der Autor wird doch nicht...? Oh Gott, wirklich? Oh, puh, gerade nochmal gutgegangen... Oder? AHHH! Das darf doch jetzt nicht...? Demor, go-go-GO!!!" Und so weiter.

Das Cover springt durch die Farbgestaltung ins Auge, Demor wirkt richtig bedrohlich und herrschaftlich... Gut fand ich, dass sein Aussehen dennoch hauptsächlich der Fantasie des Betrachters überlassen wird.

Kontra:
Wie schon gesagt, baute sich die Spannung anfänglich etwas langsam auf; ich brauchte eine gewisse Zeit, bis ich in der Geschichte wirklich "drin" war. Auch war ich etwas skeptisch, ob ein Buch mit alles andere als edlen Helden mich wirklich interessiern würde - aber das Weiterlesen hat sich definitiv gelohnt!

Zusammenfassung:
Mögen wird dieses Buch...
...wer sich immer schon gewünscht hat, dass Terry Pratchett ein bisschen böser wäre
...wer Filme wie "Shrek" liebt oder einfach ein Herz für ungewöhnliche "Helden" hat
...wer sich über schrägen, bösen Humor kaputtlachen kann
...wer weiß, was es bedeutet, eine natürliche 1 zu würfeln
...wer die typische Fantasy-Geschichte mal aus einer ganz neuen Perspektive sehen will
... etc!
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am 12. September 2013
Ich bin mit etwas falschen Erwartungen an das Buch herangegangen, erwartet hatte ich einen, wie im Klappentext beschrieben Fiesling , nicht nur 100% Bosheit, sondern auch 100% von sich überzeugt, überzeugt davon das er niemanden braucht, alles kann, alles weiß und im Grunde unbesiegbar ist, wären da nicht die unleidlichen Gesetze der Fantasie die dies verhindern und die es zu zerstören gilt.
Nachdem ich mich damit abgefunden hatte, das Demor dies alles nur zu, sagen wir, mal 85% ist, konnte ich mich trotzdem dem vollen Lesevergnügen hingeben und Demor auf seiner Reise durch Fantastika begleiten und ihn und seine Reisegefährten näher kennenlernen, den zunächst etwas zu friedlichen Ork Bult, den kopflosen Reiter und die herzlose Halbdämonin Dalir.Die Abenteuer die sie erleben und die Erkenntnis die sie am Ende gewinnen sind absolut lesenswert.
Sie alle wachsen dem Leser unweigerlich ans Herz.
Nicolas Vega hat eine Welt geschaffen, die man sich Dank seiner wirklichen guten Beschreibungen auch ohne langwierige Landschafts und Personenbeschreibungen wunderbar vorstellen kann, so kurz und präzise ist das Buch geschrieben das ich am Ende der 300 Seiten ein klares Bild vor Augen hatte, andere Autoren benötigen ein vielfaches für das gleiche Ergebnis.
Ein paar kleine Schwächen finden sich in der Wortwahl und manche Formulierungen sind etwas holprig, aber wer ist schon perfekt, nicht einmal Demor ist perfekt Böse.
Alles in Allem ein tolles Buch von einem Autor, der gern mehr schreiben darf und dem eine große Leserschaft zu wünschen wäre.
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am 31. August 2013
Lord Demor ist ein Lich und hat eigentlich einen ganz bescheidenen Wunsch: der alleinige Herrscher über Fantastika zu sein. Doch Dank eines Gesetzes der Fantasie, in welchem niedergeschrieben steht, dass das Gute immer über das Böse triumphiert, hat er keine Chance, dass sein Wunsch in Erfüllung geht. Also macht sich Demor auf, das Gesetz zu ändern. Unterwegs trifft er auf einen Ork, der nicht kämpfen will, einen kopflosen Reiter und eine eiserne Jungfrau. Aus anfänglichen Zweifeln entwickelt sich jedoch bald eine ungewöhnliche Freundschaft und der gemeinsame Plan, den Erzfeind Gabriel Syxpack zu finden, der das angebliche Versteck der Gesetze kennt.

Schon der Klappentext verspricht einem ein herrlich sarkastisches und vor allem ungewöhnliches Lesevergnügen. Denn wann kann man mal die Geschichte aus der Sicht des Bösen lesen? Wobei ich jedoch sagen muss, dass Lord Demor gar nicht der Bösewicht ist, der er zu sein meint. Denn manchmal hat er derart gute Ansichten, dass man ihn sich leicht als den Retter des Reiches vorstellen kann.

Bei diesem Roman habe ich (fast) alles durchgemacht: lachen, erschrecken, wundern, mitfühlen und auch ein bisschen Traurigkeit. Insbesondere die Bemerkungen seitens Lord Demor haben mich immer wieder schmunzeln lassen. Sein Sarkasmus ist trocken und das ist etwas, dass ich sehr gerne lese.

Die Geschichte an sich ist stark geprägt von „Der Herr der Ringe“. Ich konnte viele Parallelen ziehen. Aber auch andere Geschichten finden Einfluss, wobei ich hier nicht alle aufzählen möchte und kann.

Bei vielen Romanen finde ich solche Parallelen nicht so gut, allerdings muss ich sagen, dass man sich Lord Demor sehr gut in Mittelerde hätte vorstellen können, der an Seiten Saurons um die Herrschaft kämpft.

Gerade der Wortwitz, der zu Hauf in der Story vorkommt, macht meiner Meinung nach die Geschichte aus. Genauso auch, dass hier mal nicht die Guten im Mittelpunkt stehen, sondern das Böse. Und die vier Bösewichte sind einem irgendwie sympathisch, auch wenn sie nichts Gutes im Schilde führen. Aber jeder der vier hat seine guten Eigenschaften, allen voran die Freundschaft, die die vier miteinander verbindet.

Einen Kritikpunkt hätte ich jedoch: die stellenweisen Längen im Buch. Manche Szenen waren einfach zu ausführlich erzählt, so dass ich Mühe hatte, wieder in den Lesefluss hineinzukommen. Dies hat mich etwas gestört und gibt auch leider etwas Abzug.

Trotzdem hatte ich großen Spaß beim Lesen und würde mich freuen, irgendwann weitere Abenteuer von Lord Demor, dem Ork Bult, der Eisernen Jungfrau und dem Kopflosen Reiter mitzuerleben.

Fazit:
Eine tolle Story gepaart mit Sarkasmus, Wortwitz und ungewöhnlichen Gestalten, die lernen, was Freundschaft ist.
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am 2. August 2013
Handlung

Demor ist 600 Jahre alt und in Fantastika als „Der-dessen-Name-genannt-werden-darf“ als der Bösewicht aller Bösewichte bekannt. Wie das aber mit Bösewichten so ist, wird er immer von den Helden besiegt, egal wie sehr er sich auch anstrengt. Immer wieder geht er als Verlierer aus einem Kampf. So sind die Regeln in Fantastika.

Demor will und kann das so nicht länger hinnehmen. Von einem Menschen erfährt Demor, dass ein Typ namens Syxpak der richtige Ansprechpartner. Der Held aller Helden hat das Wissen, wo die Gesetze versteckt werden. Ein Kerl, der sich der Erzähler nennt, behütet diese Regeln und hat die Macht diese zu ändern.

So macht Demor sich auf den Weg aus der Unterwelt, die er schon 300 Jahre nicht mehr verlassen hat. Für Demor müsste das doch ein Leichtes sein, aus diesem Höhlensystem zu finden. Aber mit seiner Orientierung ist nicht mehr viel los. Zum Glück trifft er auf den Ork Bult, den er kurzerhand mitnimmt auf den Weg zu Syxpak.

Oben angekommen, ist die Reise jedoch nicht minder beschwerlich. Die Bevölkerung von Fantastika ist nicht unbedingt Fan von Demor.

Aber er trifft auf Seinesgleichen, die ebenfalls Nutzen davon tragen, mal ein ernstes Wörtchen mit Sykpak zu reden und dem Erzähler mal die Meinung zu geigen. So schließen sich noch der kopflose Reiter und die eiserne Jungfrau der bunten Truppe an. Gemeinsam ziehen sie in den Kampf gegen den schillernden Helden, um endlich Macht zu bekommen, was vor allem Demor, seiner Meinung nach, nach 600 Jahren Niederlage, endlich zusteht.

Layout

Durch einen dunklen Mauerdurchbruch erkennt man eine dunkle Gestalt mit rotleuchtenden Augen. Sie hat einen Stab mit einem Totenkopf in der Hand und wirkt bedrohlich. Rechts und links des Durchgangs sind Säulen mit beflügelten Teufelsstatuen zu sehen. In der Tür scheint lila Nebel zu wabern. Der Titel ist in lila geschrieben.

Mir gefällt dieses Cover irgendwie. Er wirkt magisch und geheimnisvoll. Die Zeichnungen sind sehr gelungen und geben mir viel Spielraum. Für mich ist diese Gestalt Demor, dem ich in meiner Fantasie noch ein Gesicht geben darf.

Fazit

Ähm, was soll ich sagen? Zu Anfang, muss ich zugeben, fühlte ich mich ein wenig auf den Arm genommen. Meint der Autor das ernst? Aber ich ließ mich drauf ein und nun lautet das Urteil: GENIAL.

Eine Mischung aus „World of Warcraft“ in der ein Antiheld wie“ Shrek“ durch die Gegend läuft und in „Ralph reicht's“ Manier sein Schicksal ändern will. Nur will Demor nicht gut werden, sondern als Bösewicht endlich selbst mal siegen.

Herrlich!

Die Charaktere sind alle so glaubwürdig dargestellt, dass man sie einfach lieben muss, auch wenn sie ja alle zu den Bösen in Fantastika gehören.

Der arme alternde Demor, der mich irgendwie immer an meinen Papa erinnert hat, war einfach genial. Ein alternder, knöchiger Greis, der schon Probleme mit seiner Atmung hat und hin und wieder schon Züge von Altersstarrsinn zeigt. Man musste ihn einfach lieb haben und ich bin gerne mit ihm durch Fantastika gereist.

Syxpak erinnerte mich schon allein beim Lesen an „Prince Charming“. Manchmal reichen perfekt gewählte Namen, die dann einfach Programm im Kopf sind.

Aber auch alle anderen Charaktere sind super ausgearbeitet und alle versprühen ihren ganz eigenen Charme. Vor allem der Ork Bult hat sich in mein Herz geschlichen. Der Autor gibt Bult seine ganz eigene Orksprache, in der die Satzstellung eher verwirrend ist und Wörter wie „worgosh“ für Boss und andere Ausdrücke einfach ersetzt werden. Nach kurzer Zeit fand ich das aber völlig normal und habe selber wie Bult gedacht.

Mit gekonntem Wortwitz und seinem sehr angenehmen Schreibstil versteht es Nicholas Vega seine Leser nach Fantastika zu entführen und gut zu unterhalten. Mal was ganz anderes und herrlich erfrischendes, was man unbedingt mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Augenzwinkern lesen muss.

Ich auf jeden Fall habe immer wieder herzhaft lachen können. Alle die sich im Fantasy-Genre zu Hause fühlen, werden Demor lieben. Alle Klischees findet man wieder und diese werden einfach übertrieben oder umgedreht. Grotesk wirkt dieses jedoch nie, sondern immer gut dosiert und gekonnt. Beim Lesen hatte ich immer das Gefühl, ja warum eigentlich nicht? Warum muss eigentlich immer das Gute siegen? Und wie fühlen sich die armen missverstandenen Bösen? Mach mal Demor, entthrone mal den Erzähler und änder diese blöden Regeln.

Wer vor dem Lesen noch schlechte Laune hat, der wird nach der Story einfach nur noch ein Grinsen auf dem Gesicht haben. Ich hatte amüsante drei Lesetage muss mich beim Autor herzlich bedanken.
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am 16. September 2013
Zum Inhalt:
Lord Demor ist ein fieser und unsterblicher Lich und Zauberermeister, der in seinem erhabenen Palast wohnt. Er hat es satt ständig von Pseudo-Helden besiegt zu werden und macht sich auf den Weg, um die Gesetze des Erzählers zu finden, die über den Sieg von Gut und Böse entscheiden und die ihm endlich die Möglichkeit geben, dass er über einen Kampf triumphiert.

Auf seiner Reise lernt Demor den Ork Bult, den Kopflosen Reiter und die Halbdämonin Dalir kennen, die ihn fortan begleiten.

Der Weg ist gespickt mit Tücken und Hindernissen und für die 4 Kämpfer wird die Reise beschwerlich und endet in einem riesigen Fiasko.

Meine Meinung:
Das Cover ist ein echter Hingucker. Die violetten Nebelschwaden um die Gestalt, die wohl Demor darstellen soll, sind eindrucksvoll und passen zur Geschichte.

Dafür muss ich aber sagen, dass ich mich mit der Bewertung des Buches sehr schwer tue.
Einerseits mag ich humoristische Fantasy und gepaart mit einem Fiesling als Protagonisten habe ich mir wirklich viel davon versprochen. Leider konnte mich die Story nicht vollends mitreißen.

Der Anfang war schleppend, zwischendurch gab es vereinzelte spannende und auch weniger spannende Kampfszenen, so dass ich mich nie entscheiden konnte, ob ich mitfiebern will/kann oder nicht. Zwischendurch driftete ich fast vollends ab, da ich nicht mehr mit der Story und den Charakteren verschmelzen konnte. Das Weiterlesen war eher beschwerlich.

Da der Inhalt der Geschichte ganz klar sagt, dass Demor die Gesetze zum Sinne des Bösen ändern will, hätte ich mir ehrlich gesagt auch gewünscht, dass es so endet. Leider wurde Demor weich und sentimental und bildete Freundschaften mit seinen Begleitern. Prinzipiell finde ich eine solche Wendung super, aber ich habe dennoch bei diesem Buch etwas anderes erwartet. Dadurch konnte ich mit der Story nicht richtig warm werden.

Das Ende ist widerum spannend und mitreißend. Nur die Wendung hätte ich mir anders gewünscht.
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am 11. September 2013
Am Anfang war ich mir nicht sicher ob ich mich an diesen Knochenmann Demor gewöhnen könnte, wurde aber schnell eines besseren belehrt. Dieses Buch ist super geschrieben, eine würzige Mischung aus Bosheit und witziger Ironie. Demor ist mir persönlich sehr ans Herz gewachsen (obwohl er gerne den Bösen raushängen lässt), genauso auch der Org Blut (Ich mag seine "eigene" Sprache)
(Jeder sollte einen Org Bult haben)
Die Abenteuer von Demor und seinen "treuen" Gefährten sind super beschrieben, dass Kopfkino setzt sofort ein und macht es leicht das Buch in einem Zug zu lesen, denn man fiebert richtig mit.
Für einen Fantasy Fan ist dieses Buch ein absolutes muss!
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am 28. November 2013
waren meine ersten Reaktionen, als ich Demor aufschlug. Denn ich hatte mich lange gesträubt, dieses Buch aus dem Genre Fantastika mit Grusel zu lesen, da ich im Grunde keine Lust mehr auf solche Geschichten habe. Es gibt einfach zu viele davon, der eBook-Markt ist ziemlich gesättigt (so wie ich auch), aber dennoch sprießen diese Geschichten wie Unkraut weiter, finden durchaus auch geneigte Leser. Nur ich mag nimmer.

Aber dann, sehr schnell, begann ich leise zu Kichern, schließlich laut zu lachen, denn was Nicholas Vega hier leistet, ist einfach herrlich erfrischend! Was für ein vergnüglicher Bösewicht! Geradezu Slapstickartig wird Demors Schicksal beschrieben. Auf seinem Weg raus aus den Höhlen trifft er den tapsigen Ork Bult, ein hässliches Geschöpf, aber eigentlich eine Seele von einem Monster. Als Demor, das Knochending von „großer Macht“, endlich die Erdoberfläche erreicht, begegnen ihm der kopflose Reiter und die eiserne Jungfrau, die ihn gleichfalls begleitet auf seinem Rachefeldzug gegen Sykpak (herrlich!) den strahlenden Helden, um ihm ein für alle Mal in seine Schranken zu weisen.

Misserfolge pflastern Demors Weg. Das macht ihn derart liebenswert, ich konnte einfach nicht genug davon kriegen. Eine Heldenreise der besonderen Art: Komisch, klug, kraftvoll geschrieben, immer mit einem Augenzwinkern. So mag ich Dämonen, bezaubernd.

Originelle Charaktere zeichnen die Geschichte aus, lebendig, mehrdimensional, keiner ist nur böse oder nur gut, man versteht die Beweggründe absolut. Antihelden, wie ich sie schätze.
Auch das Ambiente ist plastisch und detailreich, ein Vergnügen. Die Ideen sind wirklich einmalig köstliche, Metaphern gut eingesetzt, ich kann nichts Negatives über das Buch sagen.

Technische Ausführung und Cover, beides gelungen, kaum Fehlerchen, die zu vernachlässigen sind. Das Cover leuchtet gefährlich, passt sehr gut.
Ich danke dem Autor für das Rezensionexemplar, war mir ein Vergnügen.

Ich würde mir wünschen, dass sich viele Leser das Abenteuer gönnen, Demor, den Schröcklichen, zu begleiten. Vergnügte Empfehlung!

Elsa Rieger
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am 17. November 2013
Als Mutter eines Kleinkindes nahm es doch etwas Zeit in Anspruch, sonst hätte ich das e-book in einem Rutsch durchgelesen, so fasziniert war ich von der Geschichte des Antagonisten Demor. Der Schreibstil ist etwas hochtrabend und altmodisch, aber passt vollkommen zu der Geschichte, die ich persönlich dem Genre High Fantasy zuordnen würde.

In diesem Buch geht es um den Nekromanten Demor, der zwar nicht endgültig vernichtet aber jedes Mal besiegt werden kann und zwar nur, weil das Gesetz der Welt Fantastika besagt, dass das Gute immer über das Böse triumphiert. Das kann ein Bösewicht wie Demor natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Als er erneut von seinem Todfeind Gabriel Syxpak (^.^) besiegt wird, beschließt er, die Regeln von Fantastika zu ändern und den mysteriösen Erzähler aufzusuchen.

So viel zum Inhalt, dem man dem Klapptext entnehmen konnte. Ich wusste nicht ob meine Erwartungen erfüllt werden würden. Aus der Sicht eines Bösewichten zu schreiben stelle ich mir nicht leicht vor, besonders in einer Zeit in der Vampire glitzern und sich in holde Jungfern verlieben. Das war meine Befürchtung, aber mitnichten, Demor blieb ein ausgewachsener Antagonist. Auf seinem Weg zum Erzählter trifft er interessante Charaktere. Diese möchte ich hier kurz vorstellen, ohne zu viel von der Geschichte zu verraten.

Demor ist ein Nekromant, auch ein Lich gennant. Obwohl er sehr mächtig ist, so wird er immer wieder von den Guten besiegt. Einzig alleine einer Krone, die mit seinem Schädel verwachsen ist, verdankt er es, immer wieder ins Leben zurück zu kehren.

Bult, ein verstoßener einäugiger Ork ist der erste von Demors Gefährten. Ich muss zugeben, mit Orks bin ich nicht besonders dicke, vor allem, weil ich noch nie Bücher über sie gelesen habe. Bult hingegen fand ich super. Der grüne Kerl kaut bei großem Hunger auf Kieselsteinen und hat das Glück (oder das Pech) Demors Schüler zu werden. Außerdem beschwert er sich die ganze Zeit über einen Kobold, der nichts anderes zu tun hat, als dem Ork das Leben schwer zu machen.

Unterwegs begegnen sie dem zweiten Gefährten, dem kopflosen Reiter, ebenfalls bekannt als Schrecken der Menschheit. Als jener von Demors Plan erfährt den Erzähler aufzusuchen und der Ära der Helden ein Ende zu bereiten, entscheidet er sich, dem Lich beizustehen.

Da Demor die Jahrhunderte in seinem Tempel verbracht hatte, wird dringend eine Karte benötigt die ihn zu seinem Erzfeind Syxpak führt, der als Einziger den Wohnort des Erzählers kennt. Folglich kehren sie in einer größeren Stadt ein. In dieser begegnen sie Dalir, dem Kind eines Dämons und einer Elfe. Dalir ist sehr spitzzüngig und vermittelt dem Leser sofort, dass sie alleine auf sich aufpassen kann. Nichtsdestotrotz schließt sie sich Demors Gruppe an.

Die Geschichte an sich ist spannend zu lesen und die Charaktere interessant. Es gibt einige bewusst eingefügte Parallelen zu anderen Büchern wie zum Beispiel, dass Demor auch Der-der-genannt-werden-darf genannt wird, oder eine Szene, in der sie durch ein Tor treten müssen und sagen: Tritt ein, Feind. Jeder der Harry Potter und Herr der Ringe gelesen hat, wird bei diesen Vergleichen schmunzeln. Sie wirkten nie übertrieben, sondern passten genau da rein. Auch fand ich den Schreibstil des Autors einfach nur großartig und über das Lektorat gab es ncihts zu meckern. Ich habe vielleicht ein oder zwei Fehlerchen entdeckt, aber selbst großen Verlagen entgehen noch schlimmere.

Das lesen dieses e-books machte einfach nur Spaß und ich werde mir demnächst die Printausgabe zulegen, weil alleine das Cover zum Kauf verlockt

In diese Sinne kann ich Demor einfach nur weiterempfehlen.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. September 2013
Jeder kennt die Geschichten von strahlenden Helden auf großen Pferden, die voller Mut und Einsatzbereitschaft ausziehen, um die Welt zu retten und das Böse zu besiegen. Doch was ist eigentlich mit den Bösewichten? Wäre es nicht einmal an der Zeit, dass die auch mal zum Zug kommen? Wo steht denn geschrieben, dass immer die Guten gewinnen müssen? Demor, das bösartige Knochengerüst mit der schwarzen Magie, hat die Schnauze voll (rein theoretisch, um eine Schnauze zu haben, müsste er erst mal einen richtigen Mund besitzen, was bei einem Knochengerüst, der sich in einen Mantel hüllt, damit die glühenden Augen zur Geltung kommen können, nicht so ganz möglich ist, aber ihr wisst schon, was gemeint ist, ja?). Demor findet, es wird Zeit, dass die Gesetz der Phantasie einfach mal umgedreht werden. Das ist gar nicht so einfach, erfährt er. Die Gesetze der Phantasie sind ewiglich festgeschrieben und nur der strahlende Held Gabriel Sixpak (geiler Name!) weiß, wo sie zu finden sind. Also macht sich Demor mitsamt seinem Zauberstab auf, um Sixpak aufzuspüren und ihm dieses Geheimnis zu entreißen. Unterwegs trifft er auf den Ork Bult, der sich ihm anschließt, was gut ist, weil jeder Bösewicht von Welt einen Idioten haben sollte, der Muskeln und Treue aufbringen kann, außerdem der Kopflose Reiter, der sich meistens überhaupt nicht kopflos benimmt, und eine Halbelfendämonin. Zusammen sind sie ziemlich unschlagbar und erreichen ihr Ziel, müssen dort aber feststellen, dass es einiges gibt, das sie nie bedacht haben.

Nicholas Vega hat einen Roman geschrieben, welcher die High Fantasy umdreht. Während es normalerweise der Held (in dem Fall Sixpak ist), den man auf seinen Abenteuern begleitet, darf man sich hier den Bösen anschließen, die - wie man es auch in einem High Fantasy Roman erwarten darf -, eigentlich gar nicht mal so grundböse sind. Jedenfalls nicht immer. Demor, das hundertprozentige Knochengerüst, erfährt gelegentlich, wie es ist, wenn man Erinnerungen nachhängt, seine Begleiter wissen sehr genau, was Treue und Loyalität bedeuten und sogar Liebe. Dass sich das zum Schluss positiv auswirkt, führt das Buch wieder zurück zu einem klassischen Fantasyroman, in dem sich die Helden irgendwann auch entscheiden müssen, ob sie auf ihr Herz/Gewissen/Was-auch-immer hören und danach handeln. Von daher sollte man sich darauf einlassen, dass die Geschichte von Demor nicht grundsätzlich etwas Gegensätzliches ist, sie ist nur anders.

Der Schreibstil ist gut und flüssig, manchmal originell. Da ich mit etwas anderen Erwartungen an dieses Buch gegangen bin, hatte ich zwischendrin einen Hänger - mir war nicht bewusst, dass er sich doch so stark an klassischen High Fantasy Romanen orientieren würde. Das bedeutet nicht, dass es nicht zwischendurch auch zum Schmunzeln animiert, das tut es. Wer jedoch einen leicht-lockeren Fantasyroman á la Pratchett erwartet, liegt hier falsch. Wer sich jedoch auf eine klassische Jump-and-Run-Geschichte einlassen kann mit seeeeeeeeeeehr unklassischen Helden, der ist hier genau richtig.

Im Übrigen, ich kann mir das in Richtung der Ein-Stern-Rezension nicht verkneifen: Wer sich über Create-Space-Leute aufregt, sollte vorher das Buch gelesen haben. Dann würde er möglicherweise erkennen, dass man nicht alle Create-Space-Leute über einen Kamm scheren kann. Nur so ein klitzekleiner Denkanstoß.
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