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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
24
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am 5. Oktober 2013
Ich muss einfach 5 Sterne geben. Ein geniales Buch, eine originelle, teuflisch böse Geschichte. Ein Protagonist, der eigentlich komplett unsympathisch ist, und doch fieberte ich mit ihm und hoffte für ihn auf ein glimpfliches Ende. Toller Schreibstil, abartiger Horror, gepaart mit einer guten wohldosierten Portion schwärzesten Humors. So muss Horror!
P. S. Ich würde jetzt gern einen Apfel essen, aber der hat so komische Stellen, ich befürchte, er ist bereits befallen...
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am 8. Oktober 2013
Zombiefilme,Dystopien und vor allem Horrorfilme, ich mag sie alle!
(Abgesehen von Schlitzerfilmen wie Saw usw.) Daher hab ich sofort die Gelegenheit ergriffen und mir diese Geschichte für meinen Kindle geholt, nachdem ich bei einer Bekannten auf sie aufmerksam wurde.

Worum geht es?

Die Geschcihte beginnt mit der Erzählung eines Mannes. Man weiß noch nicht wer er ist, allerding, dass er einen Arzt als Geisel genommen hat und von diesem verlangt, ihm den Bauch aufzuschneiden. Damit dieser auch gewillt ist das zu tun, berichtete er ihm von den Erlebnissen, die ihn zu dieser Entscheidung trieben.

Wie ich die Geschichte empfand:

Wenn ich das jetzt so lese, klingt es eigentlich nach nicht viel. Wie? Er erzählt einfach nur? Das kann doch nicht spannend sein!

Da sag ich nur: Und ob! Denn schon auf den ersten Seiten merkt man das schreiberische Können von Fred Ink. Wer sich vor dem Kauf davon überzeugen will, der kann das bei Amazon mit dem "Klick ins Buch" tun.

Ich muss auch dazu sagen, dass ich zwar selber schreibe, aber bisher noch nichts von diesem Schrifsteller gelesen habe, noch ihn persönlich kenne. Meine Rezension beruht also auf das, was ich beim Lesen empfand.

Gleich zu Beginn wurde ich von der Art des Schreibens und der Geschichte mitgerissen. Mir ist noch nicht einmal der Name des Protagonisten im Gedächtnis geblieben ist, denn die Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt. Ich glaube mich zu erinnern, dass er Erich hieß. Wichtig für die Geschichte ist lediglich die Atmosphäre, die der Autor aufbaut und die mit dem Erzähler beginnt, der als Hausierer durch die schwäbische Alb fährt um Kunden minderwertige Ware aufzuschwatzen. Der Erzähler setzt auch nicht auf die Sympathie des Doktors, er bleibt sich selbst treu. Ich emfpand ihn als überraschend ehrlich, vielleicht zu unsensibel, aber genau das machte seinen Charakter aus und stellte seine Beweggründe glaubhaft dar!

In einem abgelegenen Dorf findet er schließlich heraus, dass etwas nciht mit rechten Dingen zugeht. Er ist selbst egoistisch genug um sich mehr für seine Sache zu interessieren, gibt jedoch zu, dass seine Neugierde ihn zu Fall bringen könnte. Denn, obwohl er weiß, dass es gefährlich ist, geht er den Dingen auf den Grund und begibt sich somit in Gefahr.

Ich habe lange überlegt, wie ich diese Rezension schreiben soll. Wie ich zum Ausdruck bringen kann, wie großartig ich den Schreibstil fand, aber auch die Darstellung des Hauptprotagonisten, der mit seinen Ecken und Kanten besticht. Es fällt mir schwer das zu tun, ich kann nur das obrige Wort "Gigantisch" benutzen.

Viel zu lange ist her, dass mich eine Geschichte so gefangen nehmen konnte und daher erhält sie von mir mit Begeisterung die volle Puntzahl. Ich kann sie jedem wärmstens empfehlen =)
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am 15. März 2014
In der schwäbischen Alb werden seltsame Wesen gesichtet. Was der Hundefutterverkäufer erst für sehr eigenbrötlerische Menschen hält, entpuppt sich nach und nach zu einem Alptraum, der in verfolgt und von dem er verschlungen wird.

Fred Ink ist bekannt für seine Liebe zu H.P. Lovecraft, einem Meister des Horrorgenres. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass immer wieder kleine Randbemerkungen auf das große Idol hinweisen. “Wurmstichig” hat dann allerdings schon mehrere versteckte oder auch ganz offensichtliche Hinweise auf Lovecraft, was Ink allerdings auch in einem kurzen Vorwort anmerkt. Man muss dazu kein Lovecraft-Werk gelesen haben, “Wurmstichig” ist eine eigenständige und in sich geschlossene Geschichte – die einen durchaus das Gruseln lehren kann.

Geschickt schafft es der Autor, Spannung aufzubauen, auch wenn man sich manchmal wünscht, er käme aus der Ich-Perspektive heraus und würde einem ein komplettes Bild der Ereignisse geben. Aber gerade diese Perspektive ermöglicht überhaupt erst einen Spannungsaufbau dieser Art und macht die Geschichte zu einem wahren Meisterwerk der Horrorliteratur. Auch wenn dem Leser schnell klar wird, um welche Wesen es sich handelt, so fiebert man doch immer wieder mit bei den Fragen, die sich der Erzähler und noch so einige andere stellen. Ja, ganz logisch ist es nicht, das stimmt schon, aber da muss man sich eben drauf einlassen, wenn man diese Art von Literatur verschlingt, es ist nicht alles terrestrisch, es ist nicht alles mit weltlicher Logik zu erklären – war es bei Lovecraft auch nicht. Die dunkle Atmosphäre greift schon nach wenigen Seiten auf den Leser über und hüllt ihn ein. Plötzlich schaut man sich in der Dunkelheit genauer um, schließt die Rollläden an den Fenstern und hofft, dass es bald wieder Tag werden wird – oder man das Buch zu Ende gelesen hat. Doch wer auf ein Happy End hofft, der kennt Ink schlecht. Nicht jedes Happy End ist für alle glücklich.

Leider kann man über die Geschichte nicht allzu viel erzählen, sonst würde man die Spannung nehmen und auch die kleinen, schönen Sequenzen töten, die immer wieder eingebaut sind. Nur so viel: Ink kann den Leser fesseln und mit Ängsten spielen und vor allem kann er eins: Lovecraft in seine Geschichten aufnehmen, ohne alles zu klauen und Lust auf den großen Meister und seine Werke machen.
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am 9. November 2015
ein für mich leider schwacher Ink. er kanns besser..VIEL besser!

sowohl Erich, als auch die wurmigen würmer bleiben immer blass; in den meisten seiner anderen bücher ( vor allem in Strange days ), gelingt es Ink seinen figuren leben einzuhauchen,sie so zu beschreiben, dass wirklich fast augenblicklich das kopfkino anspringt. hier nicht.
man liest sich so durch, ohne mit den protagonisten mit zu leiden; spannung kam bei mir leider auch so gar nicht auf.
alles plätschert nur so larifari vor sich hin.

muß man nicht unbedingt lesen.
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am 2. Juni 2013
Kaum zu glauben, dass Fred Ink ein Indie-Autor ist und doch, gerade das ist zu glauben.

Schon zu seinen Lebzeiten ermutigte H.P. Lovecraft seine Kollegen, sein Universum zu erweitern bzw. Geschichten zu schreiben, die in diesem angesiedelt sind. Wahrscheinlich ist H.P. Lovecraft sogar der einzige Horror-Autor (oder eher Weird Fiction), der nach seinem Tod unzählige Nachahmer, Weiterentwickler und Ehrerbieter fand. Die Anzahl an Hommagen an diesen Meister der dunklen Phantastik ist unüberschaubar geworden, einschlägige Verlage wie der Festa Verlag oder E-Zines wie die Cthulhu Libria nehmen sich auch im deutschsprachigen Raum diesem Kosmos häufig ausgiebig an.

Warum ich so weit aushole?
Weil Fred Ink in diesen Kosmos gehört, einerseits, und doch, andererseits, etwas vollkommen Eigenes geschaffen hat. Eine unheimliche, zeitweise Ekel erregende Geschichte, die vom ersten Absatz an packt und bis zum letzten nicht loslässt. Ich habe mir das Ebook am Erscheinungstag, also gestern, gekauft und gleich durchgelesen, obwohl ich vorhatte, nur mal rein zu lesen. Zu sehen, wie Fred Ink so schreibt, weil ich bisher noch nichts von ihm kannte.
Er verbindet durchaus glaubwürdig die kultivierte, bisweilen antiquierte Schreibweise, der sich auch Lovecraft bediente, mit dem modernen Leben von heute. Nahtlos fügen sich Internet, Autos und Handgranaten in eine Geschichte, die auch vor über Hundert Jahren hätte spielen können.
Zur Geschichte möchte ich nicht viel sagen, erstens sagt der Klappentext genug aus, um interessierte Leser zum Kauf zu bewegen, und zweitens sollte man sich schon überraschen lassen, was sich Fred Ink da alles ausgedacht hat.

Allerdings, und nun komme ich zu den wenigen Schwächen:
Vielleicht habe ich zu viel in dieser Hinsicht schon gelesen (und Lovecraft ist nicht einmal mein bevorzugter Autor), aber ganz so überraschend waren einige Entwicklungen dann doch nicht, ja, ein manches Mal sogar war der weitere Verlauf der Geschichte ziemlich vorhersehbar, was einzig und allein der ausgefeilte Stil und die manchmal sogar grandiose Wortwahl Fred Inks wieder gut machte. Darüber hinaus enthält der Kurzroman eine Szene, die in meinen Augen sowohl inhaltlich überflüssig ist als auch unbefriedigend, nämlich durch einen allzu typischen Zufall aufgelöst wird (als Stichwort sage ich nur "zwei Polizisten"). Auch hier rettet Fred Inks Sprache die Geschichte aber vor Langeweile und Mittelmaß. Leider auch in einer Szene, in der die Hauptfigur zum ersten Mal zum Haus von Dr. Faiß kommt. Sehr durchschaubar aber extrem gut geschrieben.
Das ist aber insgesamt ein Meckern auf verdammt hohem Niveau und trübt die Wertung nur um 0,5 Sterne. Es gibt vielmehr ausreichend eigenständige Ideen und ein innovatives Einverleiben der Lovecraft'schen Welt, dass dem Leser nichts anderes übrig bleibt, als ab und an wirklich staunend oder vor Ekel kurz inne zu halten. Und der Schluss-Akkord ist zwar kurz aber deftig geraten und wirkt nach.

Für ein Indie-Werk ist der Kurzroman zudem nahezu fehlerfrei (mir sind nur drei aufgefallen). Das Cover ist perfekt zum Inhalt gewählt, und auch wenn der Autor sich im Vorwort ausschließlich auf Lovecraft beruft, so meine ich auch andere Verweise entdeckt zu haben.

Das war definitiv nicht das letzte Buch von Fred Ink, das ich gelesen habe. Wie gut, dass ich noch kein Fan von ihm bin, denn sonst müsste ich mich bis zur nächsten Publikation gedulden. So kann ich bald mit "Das Grauen in den Bergen" oder der "Strange Days"-Trilogie fortfahren.

Fazit: "Wurmstichig" ist Weird Fiction at it's best. Und als Indie-Werk verdiente 5 Sterne wert. Einzig bemessen an dem, was es bisher schon alles auf dem Buchmarkt gab (von dem ich ja auch längst nicht alles kenne), gibt es einen halben Stern Abzug für seltenen, aber leider durchaus vorhandenen Innovations-Mangel im Plot-Verlauf. Wie im Titel geschrieben: Ein Meisterwerk mit wenigen Schwächen. Hut ab!
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am 18. Juni 2015
Dieses Buch ist wirklich richtig gut. Die Story ist fesselnd und durch die Erzählweise fühlt man sich gleich mittendrin. Die düstere Stimmung in diesem Buch kann man fast körperlich spüren.
Habe lange kein Buch mehr gelesen bei dem ich mich gegruselt habe und auch immer wieder ziemlich geekelt....aber das liegt am Thema. :-)
Unbedingt lesen.
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am 4. Juli 2013
Ich hatte bereits bei Fred Inks vorheriger Novelle "Das Grauen in den Bergen" erwähnt, wie überzeugend er seine Verehrung für Lovecrafts Werke mit seiner eigenen Novelle in Einklang zu bringen vermag.
Auch bei „Wurmstichig“ fühlt man sich auf jeder einzelnen Seite an den Großmeister erinnert, allerdings ohne jemals das Gefühl zu haben, Ink würd ihn lediglich kopieren. Der Text ist unverkennbar von des jungen Autors eigenem Stil durchdrungen, einem gewissen ... wie soll ich es nennen ... morbiden Augenzwinkern, das sich in all seinen Geschichten wiederfindet, die ich bisher lesen durfte.
In „Wurmstichig“ fügt Ink einen besonderen Leckerbissen für Lovecraft-Liebhaber hinzu: er lässt diverse Anspielungen auf des Meisters Geschichten in den Text einfließen und gibt dem Leser die Gelegenheit, sein Wissen um Lovecrafts Werke zu testen.

Den nicht gerade sympathischen Vertreter Erich Zann (diesmal ohne Geige ^^) führt sein Beruf immer wieder in abgelegene kleine Dörfer, die den Anschein erwecken, außerhalb der Zivilisation zu existieren. Seltsame Bewohner, mit noch seltsamerem Verhalten leben dort, doch Zann interessiert nur das Geschäft - bis zu jenem verhängnisvollen Tag, an dem er zum ersten Mal seinen Prinzipien untreu wird und Fragen stellt. Wozu wird in diesem eigenartigen Dorf Tierfutter in rauen Mengen benötigt, wo doch weit und breit keine Tiere zu sehen sind? Er kann seine Neugier nicht bezähmen und stellt Nachforschungen an. Was er dabei entdeckt, führt ihn geradewegs in die Niederungen dessen, was die Natur für den unvorsichtigen Menschen bereithalten mag und ein Entkommen scheint kaum möglich zu sein …

Selbst wenn es einige extrem ekelhafte Szenen gibt (und man sich im Nachhinein vermutlich jeden Apfel dreimal ansehen wird, bevor man ihn isst), wirkt das Ganze dennoch nicht abstrus. Vielmehr fühlt man sich als Leser nach einer gewissen Zeit selbst in einer Art Fiebertraum gefangen.
Das Dorf, seine seltsamen Bewohner, die unsichtbaren Feinde, die sich erst spät aber dafür umso erschreckender präsentieren, bis hin zu dem Showdown in den Eigenweiden der Erde ... Dies alles rollt wie eine Lawine über den Leser hinweg, sodass er sich dem Geschehen innerhalb der Seiten gar nicht entziehen kann.

Ink dürfte der - absolut gerechtfertigte - Respekt aller Lovecraft-Fans sicher sein. Und auch diejenigen Leser, die sich noch an die alten Horrorfilmen wie z.B. "Die Körperfresser kommen" erinnern, werden vermutlich einen kleinen Nostalgieschub erleben und sich von dem Autor bereitwillig aus der Realität in eine Welt voller Abgründe und dunkler Ecken entführen lassen, in denen alles Mögliche auf sie lauern könnte ...
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am 24. September 2014
Erstes Buch von Fred Unk was ich gelesen habe. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen werde Inhaber wohl mehr kaufen.
Die Idee des Buches (ausserirdische in Wurmform die die Welt übernehmen wollen) erinnert auch manchmal an "Die Körperfresser". Gut geschrieben immer spannend und mit einem unverhofften Ende.

Von mir eine Kaufempfehlung.
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am 12. August 2014
..ist dieses Buch von Fred Ink, der es geschickt versteht, die Stimmung der bekannten Lovecraft-Stories herauf zu beschwören. Oftmals fühlt man sich an " The Shadow over Innsmouth" erinnert, von einem Plagiat ist "Wurmstichig" aber weit entfernt. Interessant und nicht aufgesetzt wirken auch die leichten sexuellen Aspekte der Geschichte.
Daß Ink ein in unserem Alltag gewohntes Wesen quasi als die "Großen Alten" darstellt, finde ich schon mutig-genial.
"Wurmstichig" gefiel mir wesentlich besser als "Das Grauen in den Bergen".
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. März 2016
Fred Inks "wurmstichig" ist nicht mehr aber auch nicht weniger als eine gelungene Hommage an H.P. Lovecraft, der sicherlich jedem Kenner des Genres ein Begriff ist.
Es gibt natürlich Autoren wie Sand am Meer, die sich an Lovecraft versuchen und dabei auch seinen Stil kopieren. Zumeist bleibt es dabei bei einer Kopie und nichts weiter. Nur selten gelingt es jemandem, den Flair Lovecrafts zu neuem Leben zu erwecken. Fred Ink ist hierbei einer davon.
Seine Geschichte könnte wahrlich der Feder Lovecrafts entsprungen sein, würde man sich nicht in unserer Zeit befinden, ist man oft geneigt, dies zu glauben.
Die Sprache ist dabei auch fast der einzige Kritikpunkt an diesem Werk. Wie auch andere, verwendet Ink den Schreibstil längst vergangener Zeiten. Die Geschichte spielt aber in unserer Zeit und dadurch stellt sich mir die Frage, ob man eine Hommage nicht auch komplett in unsere Welt heben kann - also sowohl die Handlung als auch die sprachliche Umsetzung.
Selbst Fan von Lovecraft, hatte ich kein Problem mit dieser Umsetzung. Im Gegenteil, sie gefiel mir auch sehr gut und durchweg gelungen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Fred Ink damit potenzielle Leser - vor allem Leser ohne Lovecraft-Hintergrund - unter Umständen abschrecken könnte.
Aber zurück zur Geschichte: wurmstichig ist in der Ich-Form erzählt und treibt geschickt ihrem Ende hinzu. Man fühlt sich versetzt in Lovecrafts Umgebung und merkt dann erst wieder, dass man sich in der schwäbischen Alb befindet. Lovecraft in Deutschland? Ja, es funktioniert und macht Spaß.
Kurzum: Wenn einer Geschichten im Stile Lovecrafts erzählen kann, dann ist es wohl Fred Ink. Nichts desto trotz gefällt mir auch sein eigener, persönlicher Schreibstil sehr und somit könnte sich der Autor doch auch mal an einer Lovecraftschen Story mit seinem eigenen Stempel wagen.
Meinen Segen hat er jedenfalls...
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