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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
56
4,8 von 5 Sternen
Migräne ist ein doofer Kopfmann: Vom Leben mit dem Gewitter im Kopf
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:4,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 2. Juli 2017
Trotz des ernsten Themas locker und witzig geschrieben.
Man kann den Schmerz, das Hadern mit der Unausweichlichkeit genau so fühlen, wie den Trotz dieser Lebenslust die Frau , die sich von der Krankheit nicht unterkriegen lässt und der Migräne und dem Leben die Stirn bietet . Mit Charme und Witz wird die Krankheit näher gebracht. Der Leser kann viel lernen über Migräne, diese Volkskrankheit, zu der jeder ein unfehlbares Hausmittlchen kennt, mit der aber niemand etwas zu tun haben möchte und die leider auch oft als normale Kopfschmerzen abgetan werden.
Ich kann dieses kurzweilige und informative Buch jedem empfehlen, der etwas über Migräne wissen möchte .
Ich freue mich schon auf den 2.Teil!
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am 16. Mai 2013
Wie recht die Autorin hat! Das Buch ist sehr unterhaltsam für einen Migräniker, aber auch eine gute Information, resp. Warnung vor all den esoterischen Methoden, mit denen Leidenden das Geld aus der Tasche gezogen wird.
Ein Satz hat mich gestört: " Sind Sie suizidgefährdet? fragt sie mich jetzt allen Ernstes.
Das weiss doch jeder, dass jene, die es ernsthaft vorhaben, nicht ankündigen"

Das stimmt leider nicht. Man weiss heute, dass fast alle, die es getan haben, darüber gesprochen haben.
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am 9. Oktober 2014
Super geschrieben Frau Wendt! :-) ich erkannte mich in so vielen Situationen wieder, grad wenn man die gut gemeinten Ratschläge von Nicht Migränikern bekommt... und eigentlich platzen könnte vor Wut, aber den "ich-meine-es-doch-nur-gut" Ratschlag dann säuerlich lächelnd entgegennimmt...
Für Migränegeplagte eine schöne Lektüre, in der man zum ernsten Thema einfach mal schmunzeln kann :-)
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am 25. Januar 2016
obwohl ich durch die anderen Rezensionen und die Beschreibung hier keinen Ratgeber oder keine Biografie erwartet habe, war ich dennoch enttäuscht. Ein kleines dünnes Büchlein, in dem die Autorin -in aller Freude über das Schreiben- ihre Erfahrungen als Migränepatientin schildert.
Ich bin auch von Migräne betroffen und kann viele Situationen nachvollziehen. Trotzdem halte ich manch Darstellung für etwas zu affektiert und während des Kapitels um ihre Jobsituation musste ich teilweise den Kopf schütteln...
Das Büchlein ist sehr leichte Kost - Chick lit, wie ich hier in der eigenen Beschreibung zur Autorin lernen durfte.
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am 8. Dezember 2012
„Migräne klingt nach einfallsloser Ausrede für sexuelle Unlust, nach Hypochondern, die ein bisschen Kopfschmerzen nicht aushalten können und nach Altherrenwitzen, verpackt in alberner Schlagermusik.“ (S.22)

Kirsten Wendt zeichnet mit ihrer Protagonistin Kalinka Nauer den Leidensweg einer Migränikerin nach. Neben all der Arbeit, den Kindern, den unausgesprochenen Verpflichtungen als Mutter und Ehefrau, schleichen sich seit vielen Jahren mehrmals im Monat heftige Migräneattacken in das Leben von Kalinka. Tabletten wirken schlecht bis gar nicht, stellenweise fragte ich mich als Leser auch, wie man diesen Zustand überhaupt in diesem Ausmaß aushalten kann.

Kalinka versucht alles, was in ihrer Macht steht und die Haushaltskasse abdeckt, um alternative Methoden auszutesten. Schon fast amüsiert erkennt der Leser, welch Wundermittel zwar grandios klingen, aber mehr als den Geldbeutel der Erfinder zu füllen, schaffen sie leider auch nicht.

Kirsten Wendt ist, wie sie im Nachwort erwähnt, selbst Migränikerin und lässt daher ihre eigene leidvolle Erfahrung einfließen. Dies merkt man diesem Buch und seinem Nachfolger auch an – bitterböser Sarkasmus zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, den sich sehr wahrscheinlich nur ein Betroffener in dieser Form leisten kann. Sehr deutlich wird dabei auch, wie sehr sich die Krankheit auf die gesamte Familie auswirkt:

„Meine Augen scheinen hervorzutreten, alles in mir zerspringt. Ich schreie, winsele, weine und mein Mann nimmt sich den Rest des Tages Urlaub, da er befürchtet, dass ich mir unser Brotmesser in die Stirn ramme.“ (S.12)

Mit einem Schulterzucken werden Misserfolge in der Behandlung abgetan, weil ohnehin nur minimale Hoffnung bestand. Ganz bewundernswert finde ich, wie sie mich mit ihren Schilderungen unterhalten und stellenweise sogar zum lauten Lachen bringen konnte – bis mir vor lauter Scham das Lachen im Halse steckenblieb, weil ich für meinen Moment vergas, wie viel Schmerz, Leid und Einschränkung diese Krankheit mit sich bringt. Dennoch ist die Art und Weise, wie sie es schildert durchaus humorvoll, wenn auch immer mit einem bitteren Unterton, der den Ernst der Lage nicht vermissen lässt.

Fazit: Wer ein Fachbuch mit sachlichen Schilderungen über Migräne sucht, ist mit diesem Buch auf der falschen Fährte. Kirsten Wendt verpackt eigene Erfahrungen in eine unterhaltsame, informative und gleichzeitig nachdenklich stimmende Gesamthandlung, die mir als nicht Betroffene teils überraschende Einblicke in den Migränealltag lieferte.
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am 23. Januar 2014
Das Buch liest sich wirklich in einem weg, ist überhaupt nicht langweilig, aber wie es einige hier schon gesagt haben, ist es oberflächlich gehalten, geht nicht tief. Ich würde es eher in den Bereich Kolumne sortieren wollen. Es ist sehr witzig und unterhaltsam geschrieben. An einigen Stellen leidet man mit der Hauptperson mit und weiß genau, was sie meint. Ich musste an einigen Stellen laut lachen und dass, obwohl ich im Wartezimmer meines Hausartzes saß. Als geplagte (über 20 Jahre Migräne) habe ich mich in jedem Kapitel wiedergefunden. Mind. 99% davon schon probiert, nahezu alles schon gelesen, was es zu dem Thema und deren Behandlung gibt und die ganzen gut gemeinten Ratschläge der Umwelt 1000fach gehört. Schon das Inhaltsverzeichnis zu lesen war der reinste Genuß, denn es deckt sich mit meinen Erfahrungen.
Ein ganz anderes Buch über Migräne, nicht so schwermütig und nicht ganz so ernst.
Ich kann es nur jedem Geplagten empfehlen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. Mai 2012
Ja! Genauso ist es und nicht anders! Meine Güte, ich habe mit der Protagonistin gelitten und kann ihren Zynismus gut verstehen. Wer unter Migräne leidet und das mehrmals im Monat ist schon gestraft genug. Aber die guten und absolut dämlichen Ratschläge der Nicht-Migräne-Mitmenschen, dieses 'So schlimm wird es schon nicht sein', Blicke ratloser Ärzte, die einen indirekt als Fall für den Psychotherapeuten ansehen - all das löst Hassgefühle ungeahnter Intensität aus. Hier hat jemand geschrieben, der weiß wovon er redet und mal so den ganzen dramatischen Weg aufgeschrieben, den man gehen muss, bevor man (vielleicht) ernst genommen wird und vielleicht sogar Hilfe erhält.
Danke, Frau Kirsten Wendt, danke! Sie haben mir aus der Seele gesprochen. Sollte es Ihr Buch als Printausgabe geben (was ich sehr hoffe), werde ich 100 Exemplare kaufen und jedem, der meint mir Ratschläge erteilen zu müssen, in den Mund stopfen.
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am 23. November 2011
Migräneschmerz ist ein subjektives Empfinden und nur schwer messbar. Man versteht heutzutage die Krankheit immer noch nicht richtig und die schwarz- wie galgenhumorig geschriebenen Geschichte von Kalinka Nauer, welche auf eine Mauer aus Ignoranz, Unwissenweit und Kurpfuscherei trifft, wird der Alltag einer Betroffenen auf unverblümte und schonungslose Weise dargestellt. Geld wollen sie alle, aber Heilung bringt es oft nicht mit sich. Und Rat-SCHLÄGE gibt es zuhauf bis man fast am Boden liegt vor lauter Schlägen mit Worten - Lösung für Migräne? Sense.

***** Sterne für Ehrlichkeit, Mut, Inhalt, Schreibstil.
Selten wurde das oft unterschätzte Thema, welches bereits fast zu einer Volkskrankheit mutiert, aus der Perspektive eines/r Betroffenen auf eine so anschauliche wie greifbare Weise dargestellt.

Danke für den Blick durch das Schlüsselloch in die Welt einer Migränepatientin!
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am 9. Februar 2014
Auch ich habe bereits seit Ewigkeiten Migräne und muss sagen, dieses Buch spricht mir aus der Seele. Genauso ist es. Beim Lesen habe ich immer wieder gedacht " ja, so geht es mir auch " oder " treffender hätte man es nicht ausdrücken können ".
Dieses Buch hat mir - bei aller Problematik und Ernsthaftigkeit des Themas - immer wieder ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert. Einfach klasse und toll zu lesen.
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am 12. Oktober 2014
... und bei diesem Buch hab ich tatsächlich seeeehhhhr viel gelacht. Hab die Kindle Edition immer in der UBahn gelesen und erntete so manchen fragenden Blick ;-)
Meine Migräne ist bei weitem nich so schlimm wie die der Autorin, umso mehr profitiere ich von ihren Erfahrungen. Auch wenn die Migräne durch diese Lektüre nicht geheilt werden kann.....
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