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am 12. Oktober 2015
Erster Satz:

Ironically, since the attacks, the sunsets have been glorious.

Meine Meinung:

Angelfall ist eines der gehypten Bücher auf dem englischsprachigen Markt, von dem ich nur Gutes gehört habe. Das Cover ist schlicht, aber wunderschön und durch die fühlbar hervorgehobenen Engelsflügel wird das Buch zu einem Schatz im Regal.
Doch nicht nur das Cover konnte mich begeistern. Nein, auch die Geschichte ist der absolute Hammer! Anfangs hatte ich ziemliche Probleme mit dem Schreibstil. Er kam mir sehr steril und emotionslos vor, ich hatte Probleme Gefühle darüber zu nachzuempfinden und mich in die Geschichte einzufinden. Das wurde nach ein paar Seiten besser und ich habe mich inzwischen auch damit angefreundet, obwohl der Schreibstil sich mehr auf die Handlung der Protagonistin, Penryn, als auf deren Gedanken konzentriert. Dies war nämlich mein Hauptproblem mit dem Stil und der Grund, warum ich anfangs nicht wirklich warm mit dem Buch wurde. Ihre Gefühle und Gedanken sind eher kurz gehalten und werden durch Taten und Dialoge übertragen.
Im Laufe der Geschichte macht genau das den Charme dieser Reihe aus, denn man kann viel zwischen den Zeilen herauslesen und bekommt die Gefühle nicht von der Autorin an den Kopf geklatscht. Man fühlt mit Penryn und den anderen Charakteren mit. Ich fand es toll und erfrischend, dass die Autorin dem Leser so viel Eigenständigkeit zutraut!
Alle Charaktere haben mir unglaublich gut gefallen. Besonders Penryn, die keine "Jungfrau in Nöten" ist, sondern ziemlich gut auf sich und ihre Familie, bestehend aus ihrer psychisch kranken Mutter (der heimliche Star der Reihe :-D Ich liebe sie einfach!) und ihrer im Rollstuhl sitzenden Schwester, aufpassen kann. Sie braucht keinen Held in Ritterrüstung. Als dann aber ihre Schwester von den Engeln entführt wird, muss sie eine Partnerschaft mit dem Feind eingehen. Raffe, ein Engel, der seine Flügel zurückbekommen will, ist eher schweigsam aber ein sehr interessanter Charakter.
Leider ist bisher nur der erste Band auf deutsch erschienen und bisher ist mir nicht bekannt, ob Band 2 noch irgendwann kommt oder nicht. Darum empfehle ich allen, sich die englische Variante zu schnappen, die doch ziemlich gut verständlich ist dank dem schlichten Schreibstil. Gerade auch für Neulinge, was das Lesen auf Englisch betrifft.

Mein Fazit:

Ihr sucht ein Buch, in dem Engel die Bösen sind, die Apokalypse auslösen und die Menschheit ausrotten wollen?
Hier seid ihr richtig: Angelfall ist unglaublich spannend, sodass ich das Buch in einem Atemzug durchgelesen habe. Durchlesen musste. Und ehe man sich versieht, ist man mit dem ersten Band fertig! Eine starke Protagonistin, ein Kerl zum Niederknien und einzigartige Nebencharaktere machen diese Reihe zu einem Mustread. Noch dazu ein erfrischender Blick auf Engel, die so gar keine Ähnlichkeit mit niedlichen Schutzengeln haben...
Eine Reihe, die schon jetzt zu meinen Lieblingsreihen aufgestiegen ist!
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TOP 1000 REZENSENTam 4. April 2012
Angelfall - der erste Band der Buchreihe "Penryn & the End of Days" - ist wirklich ein echt phantastischer Geheimtip. Ich bin nur durch Zufall drüber gestolpert. Eines der besten - englischsprachigen - Jugendromane, die mir je untergekommen ist.

Eigentlich bin ich nicht (mehr) so der grosse Engel-Fan. Meine Interessen liegen eher bei den modernen Elfen-und Feenromanen. Die meisten Engel-Romane kommen zudem aus dem "paranormal romance" Untergenre für ältere Leser. Mit einer häufig durchschaubaren Handlung (und vielen Sexszenen zwischen den Hauptcharakteren). Es gibt zwar auch originelle Geschichten (siehe post scriptum), doch kann ich diese an einer Hand abzählen.
ANGELFALL ist anders. ANGELFALL ist fesselnd. ANGELFALL ist grossartig. Obwohl es bisher nur einen Band gibt, bin ich schon jetzt hin und weg. Fünf Sterne sind sogar noch zu wenig. Der erste Band knistert nur so vor Spannung und ist definitiv kein - ich wiederhole KEIN! - romantischer Schmachtfetzen (und schon gar kein Erotik-Overkill). Würde ihn eher als Dark Fantasy & Dystopie einstufen. Liebe spielt hier - bisher - nur eine Minirolle.

Aber was genau ist so besonders daran?
Zum Einen der originelle Inhalt. ENGEL (!) haben vor einigen Monaten eine Invasion auf die Erde gestartet und den grössten Teil der Menschheit vernichtet. Der klägliche Rest versucht - so gut es geht - zu überleben.
Man ahnt es schon. Die Engel hier sind keine goldgelockten Jünglinge mit weissen Schwingen und 'ner Harfe. Dennoch werden sie einerseits zwar auf traditionelle Weise dargestellt (mit typischen Engelsnamen und Flügeln) doch andererseits sind sie auch eine Neuinterpretation. Sie wirken etwas animalisch (manche haben z.B. goldig-braun gescheckte Flügel und passend dazu ebensolche Hautfarbe) und ausserirdisch (sie betreiben hochentwickelte gen. Experimente ... erinnert ein wenig an Kaori Yukis "Angel Sanctuary").
Die Idee, daß Engel zudem ein vielfach geringeres Körpergewicht haben als Menschen, ist sowohl nett ausgedacht als auch absolut logisch nachvollziehbar (na klar, mit Luft in den Knochen fliegt es sich eben leichter ... fragt mal 'nen Biologen! ^_~).

Ein Engel wird von einer Gruppe Seinesgleichen angegriffen und auf brutale Weise "entflügelt". Ein Mädchen (der Protagonist) beobachtet diese Tat. So fängt alles an.
SIE führt ihn zu Fuss durchs unbekannte Land, damit er an den Engelshort gelangt, wo er seine Flügel wieder annähen lassen kann. Im Gegensatz dazu hilft ER ihre entführte, querschnittsgelähmte, kleine Schwester zu befreien, welche in die Fänge der Engel geraten ist. Das ist der Deal.
Die Beziehung zwischen den zwei absolut unterschiedlichen Individuen Penryn und Raffe besteht (erstmal) nur aus diesem einem Deal und misstrauischem Herantasten an den jeweils anderen (nach den zwingenden Anfeindungen ganz am Anfang) während ihrer gemeinsamen Reise. Man sollte eben bedenken, daß beide sich zu Beginn als ernsthafte Feinde betrachten und daher nicht gleich einander verliebt in die Arme fallen. Sehr lange nicht (ist ja auch kein Liebesroman). Obwohl Penryn das übermenschlich schöne Aussehen (jaja, auch hier wieder) von Raffe natürlich schon positiv auffällt. Doch ihre Pflicht gegenüber ihrer Schwester ist ihr wichtiger als irgendwelche flüchtigen amourösen Gedanken.
Unglücklicherweise kann der Leser nicht in Raffes Kopf blicken, da Penryn die Erzählerin ist. Vielleicht ist dies aber auch besser so. Mit einem Menschen kann sich der Leser (natürlich) besser identifizieren und zudem erfährt er zusammen mit Penryn peu-à-peu die Hintergrundinfos zu den Engeln. Doch Vorsicht! Hier im ersten Band ist man noch sehr sparsam damit. Nicht zuviel Infos erwarten bitte.

Eine Warnung an empfindliche Leser. Meiner Meinung nach ist das Buch kein harmloses Jugendbuch. Wer schon bei "The Hunger Games" (alias "Die Tribute von Panem") Fracksausen bekam, wird sich hier entsetzt abwenden. Es ist eine postapokalyptische Dystopie, in welcher der klägliche Rest der Menschheit ums nackte Überleben kämpft. An blutigen und allgemein gewalttätigen Szenen (bzw. den sichtbaren Folgen davon) wird nicht gespart.

Natürlich ist nicht alles nur trostlos, denn es existieren auch idealistische Rebellen-Gruppen, welche die Engel vom Antlitz der Erde tilgen wollen. Ein paar sehr interessante Nebencharaktere (der charismatische Rebellenanführer Obi, das schlitzohrige Zwillingspaar Dee-Dum) gibt es unter ihnen in ANGELFALL. Ich bin gespannt, wie diese sich in den Folgebänden weiter entwickeln werden.

Ein weiterer interessanter Charakter ist Penryns schizophrene, paranoide Mutter. Die Frau ist - in einem Wort gesagt - krass! Wie es aussieht, hilft ihr ihre psychische Erkrankung wunderbar zu überleben. Zwar verschwindet sie über weite Strecken der Handlung (Penryn und Raffe reisen alleine), doch tritt sie immer wieder in Erscheinung (alle drei haben eben den gleichen Weg) und diese Auftritte prägen sich dem Leser intensiv ein. Man will definitiv mehr über diese seltsame Frau erfahren.

Ach ja, die Protagonistin. Penryn ist eine absolut taffe Heldin, die wunderbar alleine zurecht kommt und kaum auf ihren körperlich stärkeren Engels-Begleiter angewiesen ist. Der Grund dafür ist der, daß ihre paranoide Mutter sie als kleines Kind bei allerlei Kursen (asiatischen Kampfsportarten, Schiessübungen, Survival-Camps) angemeldet hat und nun ist das jugendliche Mädchen eine starke Kämpferin, die ihre Fähigkeiten zum Überleben einsetzt. Aber nur keine Angst! Furchtlos oder gar unbesiegbar ist Penryn deshalb noch lange nicht. Nichtsdestotrotz macht sie eine genauso gute (wenn nicht sogar bessere) Figur wie Katniss aus "The Hunger Games".
Ich mag solche starken Frauenfiguren. Besonders wenn sie noch dazu einen Sinn für sarkastischen Humor haben. Und clever sind. Aber nicht unfehlbar (also keine Mary Sue). DAS ist Penryn Young. ^^

Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Er ist aus Penryns Sicht in der 1.Person (Ich-Form) Präsens (Gegenwartsform) geschrieben, was nicht gerade häufig vorkommt. Das dürfte manche Leser u.U. stören, doch ich finde die fesselnde Handlung macht den neg. Beigeschmack völlig zunichte. Nach einiger Zeit fiel mir diese Form kaum mehr auf.

Der Roman ist nicht sehr dick. Er umfasst knapp 300 Seiten. Allerdings ist die Schrift relativ klein. Wäre sie grösser, wären es wahrscheinlich an die 400 Seiten. Nichtsdestotrotz finde ich die Länge absolut passend. Der Erzählstil der Autorin ist weder zu ausschweifend, noch zu knapp gehalten. Man kann sich beim Lesen alles bildlich vorstellen, wird aber nicht durch endlose Beschreibungen gelangweilt.

Wirklich schade, dass der Roman bisher noch nicht übersetzt worden ist. Laut der HP der Autorin, ist offenbar eine dt. Übersetzung geplant. Die Filmrechte wurden ebenfalls (an Sam Raimi) verkauft. Ich begrüsse beides. Das Buch ist es definitiv wert, sowohl den deutschen Lesern präsentiert, als auch verfilmt zu werden.

Ich freue mich auf die Fortsetzungen. Bin seeehr gespannt, wie die Autorin die ziemlich unvorhersehbare Story weiterspinnen wird. Laut der HP der Autorin sind vorraussichtlich fünf (5!) Bände in Planung. Der zweite Band wird für Herbst 2013 angepeilt.

FAZIT:
Der beste Engelsroman (obwohl diese Bezeichnung es nicht so ganz trifft), der mir je untergekommen ist. Wem meine Beschreibungen oben zusagen, dem würde ich das Buch definitiv empfehlen. Es lohnt sich!

PS:
Andere lesenswerte Engelsromane ->
Angel City Love von Scott Speer
Rebellion der Engel von Brigitte Melzer
Dämonen des Lichts von L.A. Weatherly
Zwei Kerzen für den Teufel von Laura Gallego Garcia
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am 10. Mai 2017
Zum Glück ist das Buch schnell durchgelesen. Ich habe es nach drei Kapitel nur noch überflogen in der Hoffnung auf eine interessante Wendung oder Nervenkitzel oder dem Suchtfaktor, der hier durch die anderen Rezensionen versprochen wird.
Das Buch ist einfach 0815. Ich komme aus dem Augenrollen nicht heraus. Die 99ct ist es nicht Wert.
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am 4. Mai 2017
This book had me hooked almost immediately. It's not at all what I expected . I am just going to say that every sentence in that book gives something back to you. And at the same time it chips away apart of your innocence. Brilliant book. Truly.
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am 9. April 2014
Exzellentes Buch ,sehr gutes Thema .
Der Plot schwächelt nicht eine Minute und man kann es garnicht weglegen ...Kaufen !
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am 31. Mai 2012
Inhalt:
Sechs Wochen ist es her, dass die Engel der Apokalypse die Welt, wie wir sie kennen, zerstört haben. Seitdem leben die Menschen, die dies überlebt haben, in Angst und Schrecken. Dazu gehört auch die 17-jährige Penryn. Als eine Gruppe von Engeln ihre kleine Schwester entführt, ist sie bereit alles dafür zu geben, sie zu befreien. Auch wenn das heißt, einen Pakt mit einem verfeindeten Engel eingehen zu müssen...

Eindruck:
Auf den ersten Seiten habe ich mich noch gefragt, wieso dieses Buch solche Begeisterungsstürme hervorruft. Denn zum einen konnte mich die Sprache überhaupt nicht begeistern. Bin ich bei englischen Büchern eigentlich schon glücklich, wenn es einfach genug geschrieben ist, dass ich den Sinn verstehe, habe hier sogar ich gemerkt, dass der Stil sehr holprig ist und einfach zu viele Wiederholungen vorkommen. Zum hat mich der Handlungsbeginn nicht überzeugt, klang doch alles wie eine weitere durchschnittliche postapokalyptische Romanze zwischen einem Teenie und einem unglaublich gutaussehenden Engel. Aber was habe ich mich getäuscht! Je mehr ich gelesen habe, umso mehr "musste" ich meine Meinung revidieren. Denn "Angelfall" ist alles andere als Durchschnitt! Bin ich sonst schon froh, wenn sich der ein oder andere Aspekt eines YA-Buches von der Masse unterscheidet, so kann ich sagen, dass sich dieses Buch in allen Aspekten meilenweit von der YA-Schwemme abhebt.

Beginne ich mit den Charakteren: Penryn ist genau so, wie ich mir eine "Heldin" in einem Jugendbuch wünsche: Sie ist mutig und tough, steht für die, die sie liebt ein und scheut sich nicht Verantwortung zu übernehmen sowie schwierige Entscheidungen zu treffen. Und ganz besonders wichtig: Sie bekommt nicht gleich einen Herzkasper, nur weil ein gutaussehender junger Mann vor ihr steht! Besagter gutaussehender "junger" Mann ist niemand geringeres als ein Jahrhunderte alter Engel namens Raffe. Dieser sieht zwar - wie kann es auch anders sein - übernatürlich gut aus, mit all seinen Muskeln und Engelsflügeln, aber zum Glück wird Penryn nicht gleich zum willenlosen Zombie, wenn er in ihrer Nähe ist. Raffe selbst blieb mir weite Teile des Buches ein Rätsel. Er ist sehr distanziert, verschlossen und geheimnisvoll und man erfährt erst nach und nach, was es mit ihm auf sich hat.

Penryn und Raffe nähern sich im Laufe der Handlung zwar ganz vorsichtig einander an. Allerdings entspinnt sich nicht direkt eine typische-kitschige "Ich kann ohne dich nicht mehr leben"-Liebesgeschichte. Die Beziehung zwischen den beiden ist dazu viel zu fragil, verfolgt doch jeder seine eigenen Ziele und beide wissen, dass ihre Partnerschaft nur von kurzer Dauer sein wird. Aber gerade weil es nicht offensichtlich ist, dass aus ihnen zwangsläufig ein Paar wird, war es umso schöner ihre Entwicklung zu verfolgen, die noch einige Überraschungen bereithält.

Die Handlung selbst ist dabei auch überaus spannend und vor allem überraschend! Was die beiden zusammen erleben, hat mich bis zum Ende hin gefesselt. Und auch die postapokalyptische Welt, die Susan Ee entwirft, hat mich begeistert. Sie ist düster, gefährlich, brutal und als Leser fragt man sich genauso wie Penryn, was die Engel dazu bewogen hat, die Apokalypse einzuläuten. Generell ist dieses düstere Buch voller Geheimnisse, von denen leider viel zu wenige gelüftet werden. Und das Ende ist leider ein einziger riesiger Cliffhanger, so dass ich es kaum erwarten kann, Band zwei der Reihe zu lesen.

Fazit:
Die postapokalyptische Welt von "Angelfall" hat mich mit seinen neuen Ideen und der fesselnden Umsetzung vollständig in seinen Bann gezogen. Fernab von Klischees wird hier der Grundstein für eine neue, faszinierende Reihe gelegt, auf deren zweites Buch ich jetzt schon sehnsüchtig warte!
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TOP 1000 REZENSENTam 20. Juni 2013
*
Mieszkam w niemczech od 6 roku zycia i nigdy nie poszlam do polskiej szkoly. Prosze wiec mi pszebaczyc moje bledy ortograficzne. No i oprocz tego klawiatura jest niemiecka.
A wiec ...
ANGELFALL - pierwsczy tom "opowiesci Penryn o koncu swiata" - jest naprawde fantastyczna powiescia, jedna z najlepszych ksiazek ktorych kiedykolwiek pszeczytalam. A czytam bardzo duzo ksiazek. Przewaznie fantastyke. Calkiem przez przypadek kupilam orginalna angielska wersje ANGELFALL. Teraz mam polska wersje i niedlugo bede miala takze niemiecka (to chyba wszystko mowi o tym jak ja uwielbiam ^^).
Wlasciwie nie jestem fanem powiesci o aniolach. Zainteresowana jestem bardziej wspolczesnymi powiesciami o elfach i wrozkach (tych grozniejszych dla mlodziezy, nie tych dla dzieci). Chociarz niektore wspolczesne anielskie" ksiazki nawet lubie, wiekszosc mnie wcale nie pociaga. Poza tym pochodza przewaznie z dziedziny "paranormal romance" dla doroslych. Historyjki ciagle te same i duzo seksu miedzy postaciami glownymi.
ANGELFALL jest inny. ANGELFALL jest porywczy. ANGELFALL jest wspanialy. Juz pierwszy tom mnie przekonal. Piec gwiazdek to nawet za malo. I nie jest to - powtazam NIE JEST - zadne romansidlo. Nie mowiac juz o erotyce. Chociaz milosc takze gra role w tej ksiazce, jest ona raczej malutka. ANGELFAll zalicza sie wedlug mnie do dzedzin dark fantasy" i postapokalyptic dystopy".

Ale teraz bardziej konkretnie. Co jest takie nadzwychajne w tej ksiazce?
Po pierwcze orginalna historia. Anioly (!) znienacka napadly kilka tygodnie temu na ziemie i nia zawladnily. Wiekszosc ludzkosci jest zniszczona. Nedzna reszta probuje - ile sie da - pszezyc.
Tu juz widac, ze anioly w tej ksiazce nie sa zadnymi kiczowymi figurkami z blond falowanymi wlosami, bialej przewiewnej szacie na ciele i harfa w reku. Owszem, charakteryzacja aniolow pozostala czesciowo dosc tradycionalna (np. imiona i skrzydla), ale z drugiej strony sa tez calkiem inne. Maja cos ze zwierzat (np. u niektorych wystepuja brazowe skrzydla w laty i taka sama skora). Maja takze cos z kosmitow (uprowadzaja eksperymenty genetyczne na wysokim poziomie ... co mi zreszta pszypomina mange Kaori Yûki o nazwie "Angel Sanctuary" - zna ja ktos?)
Pomysl, ze te duze anioly maja o wiele niszsza wage niz ludzie, jest calkowicie logiczny (jasne, ptaki maja takze powietrze w kosciach i dlatego latwiej im sie lata ... spytajcie biologa ^_+).

Aniol zostaje zaatakowany przez kilka innych aniolow, ktorzy odcinaja jemu skrzydla. Nastoletnia dzewczyna (bohaterka o imieniu Penryn) zkrajnie przyglada sie czynu. To poczatek naszej historii. ONA prowadzi jego przez zniszczona Kalifornie, zeby dotarl na pieszo (chodzac po ziemi anioly nie maja zbyt duzej orientacji i ledwie co uzywaja swoich nog) do siedziby aniolow w San Francisco, zeby tam znowu pszyszyto jemu skrzydla. ON zas - dla zaplaty - pomoze jej sie wkradnac tam, zeby mogla odzyskac mlodsza uposledzona siostre, ktora zostala porwana (przez owych aniolow, ktorzy odcieli skrzydla Raffe ... tak sie wabi jej towarzysz drogi). Taki jest ich handel.
Miedzy nimi istnieje na poczatku tylko ten handel i nieufnosc. Z czasem jednak przyblizaja sie do siebie i tworza cos jak przyjazn. O milosci nie ma jeszcze mowy. Trzeba pomyslec, ze sa oni wlasciwie wrogami (Raffe stoi za aniolami a Penryn za ludzmi). Oprocz tego ona stracila dopiero siostre, a on jest ranny. Dlatego byloby troche nierealne, gdyby od pierwszego wejrzenia, padli sobie w zakochani w ramiona. Maja inne sprawy w glowie. Oczywiscie mloda Penryn spostrzega pszystojnosc Raffe'go (tak, tutaj anioly wygladaja jak Adonisy). Niestety czytelnik nie dowiaduje sie o myslach Raffe'go, bo Penryn jest narratorem tego tomu. Ale chyba tak lepiej. Z czlowiekiem czytelnik latwiej sie moze zidentyfikowac niz aniolem. Poza tym dowiaduje sie razem z Penryn kawalek po kawalku o kulturze anielskiej. Jednak czytelnik niech sobie nie mysli, ze zbyt wiele sie o nich dowie. Nie oczekiwac takze jakichkolwiek informacji o motywach aniolow. Jak widac to jest scisla tajemnica, no i to jest dopiero pierwszy tom.

Ostrzezenie dla czytelnikow wrazliwych: To jest dystopia po-apokaliptyczna. Reszta ludzkosci walczy o przezycie. Dlatego nie brak tutaj krwawych i brutalnych scen.
Ale oczywiscie nie jest calkiem ponuro. Istnieja tez buntownicy "w podziemiu". Bardzo interesujace charaktery (np. przywodca Obi lub blizniacy zwane Dee-Dum). Ciekawe jak sie oni dalej rozwina.
Dalszy ciekawy charakter jest matka Penryn. Kobieta cierpi na paranoie i schizofrenie. Ale to wlasnie jej takze pomaga w pszezyciu w tym nowym swiecie. Chociaz nie ma jej przez wiekszosc powiesci (Penryn i Raffe wendruja sami), robi duze wrazenie przez jej krotkie wystepy. Bardzo ciekawa kobieta o ktorej chce sie wiecej dowiedziec (przewaznie czy ona naprawde widzi demony czy nie).
No i bohaterka. Penryn Young. Mocna dziewczyna. Nie potrzeba jej do przezycia zadnego faceta (nawet Raffe'go). Sama da sobie rade. Jako dziecko jej zwariowana matka wyslala ja na rozne kursy sztuki walki, strzelanie i obozy przetrwania. I teraz to wszystko jej sie pszydaje. Ale Penryn nie jest niepokonalna. Jej umiejetnosci maja swoje granice. Ale lubie jej sarkastyczny humor i pomyslowosc.

Styl pisma jest zadko spotykany w takich ksiazkach. Jest napisany z perspektywy Penryn w odmianie czasu terazniejszego.
Ksiazka nie jest zbyt gruba. Zaledwie 315 stron. Autorka dokladnie ale nie rozpustnie. Nie ma zadnych nudow w czasie czytania.

Ciesze sie ze nastepny tom juz niedlugo zostanie wydany. Wedlug autorki, w planie sa az 5 tomow "opowiesci Penryn o koncu swiata".

PS:
Sam Raimi ma zamiar nakrecic film na podstawie ANGELFALL. ^^
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am 6. September 2013
Ich bin gerade bei der Hälfte dieses Buches und bin mir nicht wirklich sicher, ob ich es noch beenden werde.
Die Story auf dem Klappentext hat mich inspiriert, sowie das superschöne Cover und ein paar gute Bewertungen.
Bisher wurde ich aber enttäuscht von dem Buch. Auch wenn das Buch in Englisch ist und somit nicht wirklich meine Muttersprache, muss ich sagen von Schreibstil her ist es irgendwie absolut nicht flüssig. Es ist in der Ich-Form geschrieben und auch noch in der Gegenwart. Die Sätze sind einfach gebaut und es kommen keine schwierigen Wörter drin vor, als kann's daran nicht liegen.
Die erste Hälfte des Buches besteht daraus, dass Penryn auf der Suche nach ihrer Schwester Paige ist, die von den bösen Engeln entführt wurde. Dabei trifft sie auf den guten Engel Raffe, der sie auf ihrem Weg begleitet. Aber bisher laufen sie nur durch unsere zerstörte Welt. Es passiert nichts, außer das sie auf ein paar gewaltbereite Gangs treffen. Und mir stellt sich nun die Frage, passiert da im ersten Buch der Trilogie noch was oder war's das?
Finde ich sehr schade. Hatte große Hoffnungen in das Buch, da es ja als das Internet-Phenomen gilt, also von einer Amateur-Autorin, die vorher wohl nur in Online-Foren gepostet hat, so wie ich das verstanden hab. Hatte die Hoffnung, dass es eine Neuentdeckung a la J. K. Rowling wäre.
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am 5. September 2015
Worum geht's?
It’s been six weeks since angels of the apocalypse descended to demolish the modern world. Street gangs rule the day while fear and superstition rule the night. When warrior angels fly away with a helpless little girl, her seventeen-year-old sister Penryn will do anything to get her back. Anything, including making a deal with Raffe, an injured enemy angel. Traveling through a dark and twisted Northern California, they journey toward the angels’ stronghold in San Francisco, where Penryn will risk everything to rescue her sister and Raffe will put himself at the mercy of his greatest enemies for the chance to be made whole again.

Meine Meinung.
Eigentlich wollte ich diese Rezension schreiben, bevor ich damit anfange World After zu lesen. Eigentlich wollte ich diese Rezension schreiben, lange bevor ich damit anfange The End of Days zu lesen. Mit beiden Vorsätzen war ich nicht allzu erfolgreich. Ich bin quasi durch die knapp tausend Seiten der Reihe geflogen [wie ein Engel. Haha. Ha. What a great joke]. Ich habe alle drei Bücher in jeweils zwei Arbeitstagen verschlungen – Also möchte ich gleich zu Beginn dieses Posts eine Warnung aussprechen: Erwartet nicht zu viel Schlaf, wenn ihr mit Angelfall angefangen habt. In meinen Augen gab es keine einzige langweilige Passage und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Diese-Geschichte-macht-süchtig.

Holy S***, wo fange ich an? Vielleicht damit, dass Penryn Young die beste Protagonistin ist, die ich seit langem erleben durfte. S***** auf männlich oder weiblich – Sie steht ab jetzt ganz oben auf meiner Liste der Favourite Characters Ever! Sie ist genau das, was ich mir für so eine Postapokalyptische Welt gewünscht habe: Wortwörtlich absolut Kickass, clever, mutig, witzig, hat Vertrauen in sich selbst und ihre Fähigkeiten und muss nicht ständig von irgendwem gerettet werden. Ernsthaft, immer wenn sie in einer scheinbar aussichtslosen Situation steckt und ich dachte: “Okay, gleich kommt wieder der übliche Ritter in glänzender Rüstung und rettet den Tag”, macht sie das einfach selbst.
Hach, ich liebe sie. Ich könnte noch tausend Zeilen über Penryn füllen, aber ich will nicht zuviel vorweg nehmen, denn ihre Backstory und die Gründe für ihre Fähigkeiten im Nahkampf haben für mich einen großen Reiz der Geschichte ausgemacht, den ich euch natürlich nicht versauen will.
Besonders interessant fand ich das Verhältnis zu ihrer Mutter, welche schon ihr Leben lang mit psychischen Krankheiten zu kämpfen hat, und zu ihrer Schwester Paige, die im Rollstuhl sitzt und zu Beginn sehr an Prim aus den Hunger Games erinnert [bis sie das dann irgendwann.. nicht mehr tut].

Angelfall wäre aber kein richtiges Young Adult Buch, wenn sich nicht auch mindestens eine Romanze anbahnt, oder etwa nicht? Na, klar. Wir kennen doch das Genre … Diese Romanze kommt jedoch nicht mit einem großen Boom um die Ecke und verteilt überall Instant-Liebe aus der Dose. Sie ist weder nervig oder zu schnell oder over the top. Die eigentliche Handlung wird nicht ignoriert, nur damit sich zwei verknallte Teenager knutschen können, während um sie herum die Welt untergeht. Nein. Sie spielt sich größtenteils unterschwellig und im Hintergrund ab, was mir supergut gefallen hat.

Was außerdem vom ersten Kapitel an überzeugt, sind das Worldbuilding und der fantastische Schreibstil von Susan Ee. Wenn ich Bücher lese, habe ich normalerweise nur so ein grobes, verwackeltes Bild vom Geschehen im Kopf. Aber auch nur dann, wenn ich mich wirklich darauf konzentriere. Dieses “Kopfkino” von dem viele sprechen, konnte ich in dem Sinne vorher noch nie erleben. Aber im gesamten Verlauf von Angelfall kam es mir vor, als würde ich mir gerade einen Film ansehen. Ich habe ein genaues Bild der Charaktere und der zerstörten Welt vor Augen [passiert mir sonst auch nur sehr selten!] und das ist so awesome! Danke, Susan. Du hast es drauf.

Fazit.
AAAAAAAAH, WARUM LEST IHR MEINE REVIEW ÜBERHAUPT NOCH? IHR VERSCHWENDET KOSTBARE ZEIT. GEHT UND LEST DIESES BUCH! Und die folgenden Teile! Und Fanfictions! Wenn ihr es nicht tut, verpasst ihr so viele Dinge: Geniale Dialoge, tolles Worldbuilding, einen Haufen Plottwists, gruslige und eklige Dingsis [die ich aus Spoilergründen nicht nennen werde], megaawesometastische Charaktere, meine ewige Liebe für euch, eine Liebesgeschichte, die geradezu nach Fanfiction schreit! AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH, GO GO GO! BUY IT READ IT LOVE IT!
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. März 2012
Inhalt
Es ist eine wahrhaft dunkle Zeit für die Menschen angebrochen. Das Lachen ist den Ungläubigen im Halse stecken geblieben, seit vor knapp sechs Wochen die Apokalypse begann. Heerscharen von Engeln haben sich auf den Weg zur Erde gemacht - und bringen Tod, Zerstörung und Leid mit sich. Doch nicht nur die majestätischen Todesboten in der Luft machen das Leben für die übrig gebliebenen Menschen schwer, auch andere Gefahren lauern plötzlich an jeder Ecke. Tagsüber sind es die Straßengangs, die mit eiserner Härte ganze Gebiete erobern und in wilder Anarchie eine Atmosphäre der ständigen Angst hinterlassen. Nachts hingegen flüchten selbst die grausamsten Bandenmitglieder in ihre Unterkünfte und verschließen den Türen, denn halb aufgefressene Menschenleichen zieren die verlassenen Straßen der großen Städte. Unbekannte Wesen lauern im Dunklen, bereit verirrte Überlebende anzufallen.

Mittendrin in diesem düsteren Chaos befindet sich Penryn mit ihrer Familie: ihrer schizophrenen und selber nicht ungefährlichen Mutter und ihrer kleinen Schwester, die an einen Rollstuhl gefesselt ist. Bei dem Versuch, ihre Unterkunft zu wechseln um Nahrung zu finden, passiert schließlich das Schlimmste: die drei Frauen geraten zwischen kriegerische Engel, die Mutter muss fliehen, Penryns kleine Schwester wird von den Todesboten entführt. Zurück bleiben ein leerer Rollstuhl und ein Engel, der im Kampf seine Flügel verloren hat.
Voller Angst um ihre Schwester nimmt Penryn den verletzten Engel mit in einen neuen Unterschlupf, will herausfinden, wohin die Engel mit ihrer kleinen Schwester verschwunden sind. Doch die Rechnung geht nicht auf, denn einen Engel gefangen zu halten, ist unmöglich. Stattdessen spielt Penryn ihren letzten Trumpf aus und bewegt Raffe dazu, ein Abkommen mit ihr zu treffen: er hilft ihr, ihre Schwester zu finden und sie hält auf der Reise seine Identität geheim, sodass er einen Heiler aufsuchen kann, der ihm seine Flügel zurückgeben kann.

Gezeichnet von Misstrauen für einander, müssen die beiden sich gemeinsam auf den Weg nach San Francisco machen - dem Quartier der apokalyptischen Engel. Doch lauern an jeder Ecke Gefahren und nicht zuletzt muss auch Raffe sich vor den Engeln verstecken, die es auf ihn abgesehen haben...

Bewertung
Werft eure "Die Apokalypse ist nah!"-Schilder weg. Die Apokalypse ist hier! Susan Ee entführt uns Leser in ein erschreckendes Szenario, das uns mit jeder Seite mehr in seinen Bann zieht.

Wer hier eine kuschelige Fantasy-Liebesgeschichte erwartet, der wird bitterlich enttäuscht werden. Ich war überrascht darüber, dass Susan Ee uns gleich zu Anfang eine Protagonistin zeigt, die irgendwie anders ist. Knallhart, vielleicht sogar ein wenig herzlos scheint sie ihren Feinden gegenüber zu treten. Doch ist sie ihrer kleinen Schwester gegenüber sehr fürsorglich und liebevoll. Das an den Rollstuhl gefesselte Mädchen ist das Wichtigste in ihrem Leben und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sie Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um herauszufinden, wohin die Engel sie verschleppt haben.

Auf der Reise mit Raffe lernt man das Mädchen noch besser kennen. Sie überrascht einen immer wieder und nimmt den Leser trotz ihrer teilweise rauen Art schnell für sich gefangen. Denn ihr Leben war auch vor der Apokalypse nicht gerade einfach. Mit einer schizophrenen Mutter, die offensichtlich bisweilen gefährlich ist, war es seit Kindesbeinen ihre Aufgabe alle möglichen Kampfsportarten und Selbstverteidigungsmöglichkeiten zu erlernen. Fähigkeiten, die jetzt praktisch daherkommen und sie dennoch nicht zu schützen vermögen.

Dafür muss der wortwörtlich gefallene Engel Raffe einstehen. Seit dem Kampf mit anderen Engeln, hat er keine Flügel mehr. Diese wurden ihm von seinem Kontrahenten kurzerhand abgeschnitten und er selber zum Verbluten auf dem kalten Asphalt zurückgelassen. Hätte Penryn sich seiner nicht angenommen, wäre das sein Ende gewesen. So kommt es, dass er trotz seiner überheblichen Arroganz und seiner Stärke die Vereinbarung mit dem Mädchen einhält und sich mit ihr auf die Reise begibt.

Es ist spannend, wie Susan Ee es schafft, die Entwicklung der beiden Charaktere zu zeigen. Nur langsam verlieren sie ihre Abneigung und ihr gegenseitiges Misstrauen und dennoch bleibt immer eine Barriere zwischen ihnen, die eine Annäherung unmöglich macht. Geradezu realistisch zeichnet sie die Umstände dieser etwas skurrilen Partnerschaft auf Zeit und lässt das Leserherz bluten und mitfiebern zugleich. Von Kitsch ist jedenfalls weit und breit nichts zu lesen - viel mehr konzentriert sich "Angelfall" auf die brutale, dunkle und actionreiche Seite der Geschichte.

Das war es auch, was mich so unglaublich fasziniert hat. Liest man heutzutage ein Buch in dem Engel vorkommen, hat man meistens weichgespülte Milchbubi-Engel, die sich unsterblich in ein Menschenmädchen verlieben. Geschichten, die alle nach demselben Muster gestrickt sind und dem erfahrenen Leser höchstens noch ein Gähnen entlocken. Hier schaffen es die Engel erstmals mich auch zu überzeugen. Keine fluffigen, netten Kerle, die plötzlich vor deiner Haustür stehen oder in der Highschool auftauchen. Richtig fiese Männer, deren einschüchterndes und grausames Auftreten man bildlich vor Augen hat. Die Faszination, die von der Gefahr und der Schönheit zugleich ausgehen, wird in diesem Roman greifbar und reißt den Leser, genau wie die Protagonistin, schließlich in einen regelrechten Tornado von Gefühlen.

Hinzu kommt, dass Susan Ee nicht nur weiß durch Action zu überzeugen, sondern auch Szenarien entwirft, die eine Gänsehaut beim Lesen verursachen. Die schizophrene Mutter beispielsweise, die immer wieder auftaucht und verschwindet ' wie ein Schatten, der Penryn folgt und von dem man nie so recht weiß ob er gefährlich ist, oder sie schützt. Ob die Autorin den Krankheitsverlauf nun realistisch beschreibt oder nicht, Fakt ist, dass es zur kontinuierlichen Gruselatmosphäre des Buches beiträgt.

Doch nicht zuletzt auch das System der Engel erinnert mit ihren perversen Machtdemonstrationen an durchaus menschliche Kriege und Besetzungsszenarien. Ist da vielleicht sogar gesellschaftliche Kritik versteckt?
Ganz egal wie man es dreht und wendet: Susan Ee hat ein knallhartes Fantasybuch geschrieben. Die Apokalypse ist so greifbar, dass man die Ruinen der Städte vor sich sieht und die Bedrohung so nah, dass man seine Bettdecke beim Lesen unwillkürlich enger um sich schlingt. Herausragende Unterhaltung, die sogar Skeptiker von Engelbüchern überzeugen dürfte. Der Auftakt zu einer Reihe, von der man gerne mehr hören möchte!
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