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1-10 von 124 Rezensionen werden angezeigt(5 Sterne). Alle 246 Rezensionen anzeigen
am 18. Oktober 2017
Am Anfang hielt ich den Film ziemlich für schleppend und zum Schluss wollte ich nicht das der Film endet, es könnte daran liegen, dass man am Anfang auch einfach ins geschehen hinein geworfen wird (meiner Meinung nach) und sich die Rollen, außer die von Michael Fassbender, erst im Film verlauf erklären.
Später wenn jede Besetzung klar ist hat mich der Film noch mehr in den Bann gezogen, und zum Schluss dachte ich mir: " Das kann noch NICHT alles gewesen sein, da MUSS doch noch etwas kommen!"
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am 8. Februar 2016
Arrived well - a fascinating portrait of an even more fascinating man. My very first computer was an early Apple Mac and I loved it! Thank you Steve Jobs! RIP.
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am 20. Mai 2012
Ich bin keine "iPerson" und werde wohl nie eine werden. Ich finde es bis heute merkwürdig, wie viele Menschen für im Design ansprechende Produkte, die von Apple aber weitreichend kontrolliert und vom Benutzer nur begrenzt konfiguriert werden können, viel Geld ausgeben und dies mit Freude alle Jahre wieder tun. Und dennoch ist der Mensch Steve Jobs für mich spätestens mit seiner Stanford Commencement Adress von 2005 zu einem Vorbild geworden. Grund genug, dieses Buch zu lesen.

Das gut 550-seitige Werk gliedert sich in 42 Kapitel, die zwischen wenigen und etwa 40 Seiten Länge schwanken. Ausgehend von seinen Eltern und seinen frühen Jahren zeichnet Walter Isaacson anhand von mehr als 100 Interviews und weiteren Quellen ein präzises Bild des Werdegangs des Menschen Steve Jobs, mit all seinen Werkwürdigkeiten, Höhen und Tiefen. Der Weg führt weiter über seine frühen Jahre und schließlich seinen Rausschmiss bei Apple, neuen Unternehmensgründungen (NeXT, Pixar), seiner Rückkehr zu Apple und den Dingen, die ihn weit über die IT-Szene hinaus bekannt machen: dem iPod, dem iPhone, dem iPad und den weiteren Dingen, die ganze Märkte auf den Kopf gestellt und neue geschaffen haben. Ein Gutteil des Buches ist dabei auch der Privatperson Jobs gewidmet, die manch Merkwürdiges an sich trug und aus einer Ehe drei Kinder hervorbrachte. Dabei wird auch sein Kampf gegen den Krebs beleuchtet, der ihn auf den letzten sieben Jahren seines Lebens prägte. Es endet im Sommer 2011, als absehbar wurde, dass er diesen Kampf bald verlieren würde.

Dieses Buch hat mir geholfen, einen tieferen, unvoreingenommenen Blick auf diesen herausragenden Menschen zu werfen. Jobs' Willen, keinen Einfluss auf das Werk zu nehmen und Isaacsons zahlreiche Interview-Partner sogar zu ermutigen, offen und ehrlich über ihn zu sprechen, zahlte sich dabei aus. So bleiben viele Eindrücke zurück. Ein Mensch, der gleichzeitig als Genie und (mit seinen extremen Stimmungsschwanken) als Borderliner bezeichnet werden kann. Im Resümee kommt Isaacson zu dem Schluss, dass Jobs als einer der ganz großen Erfinder und Unternehmer des 21. Jahrhundert noch lange im kollektiven Gedächtnis der Menschheit bleiben und in einem Atemzug mit Edison oder Ford genannt werden wird.

Ich begann vor ein paar Wochen die deutsche Übersetzung des Buches zu lesen und stellte etwa in der Mitte auf die englische Originalfassung um, nachdem die Übersetzung an einigen Stellen erkennbar widersinnig war. Das Original ist sprachlich bunt und damit für den fremdsprachigen Leser anspruchsvoll. Es war mir aber lieber, manches Wort im Wörterbuch nachzuschlagen als mich im deutschen Text so manche Frage nach der Qualität der Übersetzung zu stellen.
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am 30. Juli 2017
Es gibt auch noch eine andere Steve Jobs Verfilmung mit Ashton Kutcher, welche aber - soviel sei vorweggenommen - dieser Verfilmung in puncto Schauspiel, Authentizität, Faktentreue und auch cineastisch, nicht ansatzweise das Wasser reichen kann. Da ich diesen anderen Film bereits kannte, war ich umso interessierter, ob denn dieser Film den doch recht fragwürdigen Charakter Jobs angemessener beleuchten würde.

Man kann es ruhig so sagen: DIESER FILM IST EIN MEISTERWERK.

Geradezu genial finde ich die Idee, die Fakten um Steve Jobs in (fiktive) Gespräche vor jeweilige Präsentationen zu verpacken.
Auf diese Weise gelingt dem Film eine Faktenfülle zu transportieren, wie das sonst gar nicht möglich wäre.
Neben dem praktischen Aspekt, die Faktenfülle zu bewältigen, liegt in der Wahl der Orte, wie ich finde aber auch ein interessanter symbolischer Aspekt:

Der Film findet HINTER der Bühne statt, während man sieht, wie die Massen VOR der Bühne trampeln und klatschen. Ein Film, der im wahrsten Sinn des Wortes hinter die Kulissen blickt.

Was Fassbender schauspielerisch zeigt, ist sensationell. Die Rolle eines Lebens. Eigentlich müßte er jetzt in Ruhestand gehen, denn ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Schauspieler so eine Leistung noch jemals wieder erreichen könnte. Fassbender spielt nicht, Fassbender IST diese Ausnahmeerscheinung Steve Jobs.

Natürlich ist das auch alles sehr gut von der Regie inszeniert, aber kein Regisseur kann die Feinheiten einer Rolle so anlegen - die ganze Person muß letztlich der Schauspieler zum Leben erwecken. Und wie Fassbender es gelingt, den ungeheuren Egoismus herauszuabreiten, ohne jedoch in ein Bösewichtklischee zu verfallen, sondern gleichzeitig rücksichtloser Visionär und Sympathieträger zu sein, das hat es mMn in einem Film in dieser Klasse und Intensität überhaupt noch nie gegeben. Wobei sich meine Schilderung vielleicht nach Zerrissenheit anhört, was es aber nicht trifft. Fassbender stellt eine ganzheitliche Persönlichkeit dar, di eben so vielschichtig ist. Muß man gesehen haben.

Dazu kommt noch, daß Fassbender im Film oft eine Brille trägt, was für einen Schauspieler die Arbeit mit den Augen erheblich erschwert.

Tip: um diese Klasse an Schauspielkunst richtig wahrzunehmen, empfiehlt sich aber unbedingt ein sichtfeldfüllendes Bild. Wenn das ganze Sichtfeld vom Portrait ausgefüllt ist, dann nimmt man erst jede feine Emotion und Stimmung wahr. Wer also auf TV schaut, notfalls halt mit dem Sofa ranrücken. Es zahlt sich aus.

Es ist aber nicht "nur" das Spiel, sondern die Dialoge sind ebenso ein Highlight. Den Text dieser Rolle auswendig zu lerneen, muß für Fassbender ein schweres Stück Arbeit gewesen sein. Dafür gibt's dann kein Alzheimer. :D

Zum Spiel und den Dialogen gesellt sich noch ein drittes Element hinzu: die Interaktion der Schauspieler miteinander. Do gibt es sehr lange Gesprächsszenen zwischen Fassbender und Jeff Daniels (ein großartiger Nebenrollenschauspieler). Diesen beiden Schauspielern zuzusehen, wie sie miteinander sprechen und interagieren, ist ein absoluter Hochgenuß.
Nicht unerwähnt bleiben darf aber auch Kate Winslet. Schön wie eh und je und tolle Szenen mit Fassbender.

Das Spiel, Dialoge ist das eine, aber wie transportiert man in zwei Stunden zahlreiche Fakten, ohne eine Doku daraus zu machen und das Publikum zu überfordern? Das hat die Regie ebenfalls super gelöst, man wird als Zuschauer nicht überfordert, nur gefordert nicht dahinzudösen.

Sehr gekonnt ist die Inszenierung auch im Hinblick auf die Person Jobs im Lauf des Films angelegt. Ich will nichts verraten, aber es ist ein Spielfilm und wenn der Zuseher mit einem guten Gefühl und etwas versöhnt nach Hause geht, ist das schon ok so, auch wenn es über den außergewöhnlich miesen Charakter noch einiges mehr zu berichten hätte geben können.

Wer an erstklassigem Schauspiel Interesse hat, kommt an diesem Film eigentlich ja schon mal überhaupt nicht vorbei. Fassbender in der Rolle seines Lebens. Wer den besetzt hat, hat ein ungeheures Gespür gehabt.
Und wer an der wahren Geschichte von Jobs Interesse hat, sei es, weil er das von den Medien gezeichnete Bild geglaubt hat, oder weil er eben wußte, daß es falsch ist, kommt an diesem Film ebenfalls kaum vorbei.
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am 30. Oktober 2011
I have to admit in advance that I am Apple fan. I saw my first Mac (Mac SE twin floppy drives no HD) in 1986 when I got a job selling them to printers, design studios etc for an Apple Dealer in the UK. I taught myself how to use it in a few days and never looked back. I went through all the Apple ups and downs over the next 20+ years so I also have a pretty good idea of Apple with and without Steve Jobs. I have also read a great deal about him and the company including books from John Sculley et al.

This book misses some of the goods things that came out of Apple in the post Jobs era such as the FX, LC and System 7. All of these plus a few other things were pretty good and System 7 was ahead of its time and offered many great features. But this is not the main idea behind the book and many other books cover these subjects much better. Also these things are of course a matter of taste and the same applies to current Apple products too. I liked the FX, LC and System 7. That simple.

Back to the book! It is great and it really goes behind the scenes to give a human face to the founder and head of Apple. It is not always kind to Steve Jobs and I often found myself thinking that here is a truly horrible and nasty person who has some serious issues! But you still can't help liking him and what he created. The fact that he died so young (relatively speaking) it some way goes to show how right he was about his passion and desire to get things done properly. Things may have been different if he thought he had more time or if he was more forgiving.

I cannot guarantee that you will like its main character as at times he is not very likeable. But it gives a fascinating insight to him, Apple and many other people (many of them unsung heroes of the IT age) and what they created.

A warts and all book showing the human side of a man looking back on his life while facing death. Moving and insightful.
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am 18. August 2017
Habe vieles aus der Steve Jobs Biografie von Walter Isaacson wiederentdeckt. Auch vieles aus der Steve Wozniak Biografie "iWoz". Der Stoff ist klasse als Film umgesetzt. Kate Winslet und Michael Fassbender spielen großartig.
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am 22. August 2017
Absolut sehenswert, ist um einiges näher am Buch als "JOBS" mit Ashton Kutcher. Unfassbar gut geschauspielert, einer der besten Filme/Doku die ich dieses Jahr gesehen habe.
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am 31. Juli 2017
Einfach verdammt gut gemacht: die Musik, die Story und vor allem die Schauspieler!
Michael und Co. spielen sehr überzeugend und authentisch!
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TOP 500 REZENSENTam 7. November 2011
Walter Isaacson ist ein erfahrener Schriftsteller und Biograf, deshalb hat Steve Jobs dieses Buch zu seinen Lebzeiten noch unterstützt. Es ist aber keine in jedem Detail autorisierte Biografie und auch nicht ansatzweise eine Autobiografie. Zur Hauptperson verhält sich der Biograf kritisch und distanziert, aber respektvoll und kompetent.

Der Autor folgt dem Leben von Steve Jobs von der Kindheit bis zu seinem Tod im Oktober 2011. Seine besondere Persönlichkeit mit seiner Leidenschaft für vegetarisches Essen, Design und Hightech-Produkte wird im Detail geschildert. Dabei ist die erste Hälfte des Buch nicht mehr neu für Leser, die iCon Steve Jobs: The Greatest Second Act in the History of Business und ähnliche Bücher bereits kennen. Nichtdestotrotz ist der Aufstieg von Apple immer wieder spannend zu lesen. Das Privatleben von Steve Jobs wird erstmals authentisch beschrieben. Der Biograf driftet niemals in Tratsch ab und belegt seine Quellen ausführlich.

Wer das späte Leben von Steve Jobs und den Erfolg von Apple im 21. Jahrhundert verstehen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Doch die Biografie ist keine Analyse der Firma Apple und deren Geschäftsprinzipien, sondern eben eine Biografie der Person Steve Jobs, der als Gründer und CEO von Apple dieses Unternehmen geprägt hat wie kein anderer. Aber auch über Jobs' andere Unternehmen NeXT und Pixar wird berichtet.

Was die englische Sprache angeht, verfügt Isaacson über einen reichen Wortschatz. Für einen nicht-englischen Muttersprachler ist das Buch daher nicht einfach zu lesen. Ich musste Wörter wie wistfully, poignant, chide, morose, spunky, ailing, beguile, fathom, spiff, deject, impute, frisson, aloof, tussle, interloper nachschlagen. Diese reichhaltige Sprache ist mir aber lieber als eine schlechte Übersetzung. Außerdem verfällt Isaacson niemals in Technikjargon von Insidern, sondern drückt sich verständlich aus.

Absolut lesenswert für jeden, der sich für dieses Thema interessiert.
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am 19. August 2017
...mochte den Film sehr und gab einen kleinen Einblick in das Genie von Steve Jobs.
Zudem starke Bilder und eine gute Besetzung
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