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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
5
4,4 von 5 Sternen
Let Over Lambda
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:39,10 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 24. September 2010
Es gibt nur wenige Entwickler, wie Douge Hoyte oder Paul Graham, die die Mächtigkeit von Lisp voll erkannt haben. Dies liegt an so verschiedenen Eigenschaften wie der homoikonischen Spracheigenschaft, functions are first order data objects, der interaktiven REPL, oder den in seinem Buch beschriebenem Makro-System. Hiermit ist es jederzeit möglich bottom-up zu entwickeln, d.h. sich die Programmierumgebung zu schaffen, die man benötigt. Hoyte schafft es wie ein Künstler sich dieses Themas auf elegante Art und Weise anzunehmen und vermag es in wenigen Zeilen Forth auf Basis von Lisp zu entwickeln. In welch einer Sprache kann man das? Und wenn, dann sind es riesige Software-Systeme. Zusammen mit einem Reader-Macro ist es damit jederzeit möglich jede Programmiersprache in Lisp auszuführen, und das im laufenden Betrieb, das ist einfach das schönste.
Dem Buch ist eine weite Verbreitung zu wünschen, denn "On Lisp" ist mittlerweile ja nun schon vergriffen. Es gibt wenige Bücher, die auf so hohem inhaltlichen Niveau agieren und sich ausschließlich den mächtigen Lisp-Makros annehmen. Darüber hinaus ist seine Perspektive nicht die der KI, ähnlich wie es bei Peter Seibel zutrifft.
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am 4. Januar 2012
Es gibt aus meiner Sicht nur eine Sache wirklich an diesem Buch auszusetzen und das ist der nahezu unerträglich herablassende Schreibstil des Autors (der sich aber fairerweise nicht als solcher sieht, sondern als Programmierer, der eben kein professioneller Schriftsteller ist und vermutlich auch nicht sein will). Es wird schon am Klappentext deutlich: Hier wird alles, was nicht (Common) Lisp ist, eher mit Geringschätzung betrachtet. Es ist eigentlich unnötig, in einem Buch, das sich eben nur Leute, die an Common Lisp tiefgehendes Interesse haben, kaufen würden, in ungefähr jedem zweiten Absatz darauf hinzuweisen, dass Lisp (und da eben besonders Common Lisp) einzigartig ist. Mir scheint es sich hier um Füllmaterial zu handeln. Der eigetnlich Inhalt zwischen den Spitzen und Tiraden ist dagegen sehr interessant und durchaus tiefschürfend. Einige der Beispiel sind tatsächlich wie versprochen direkt oder mit wenig Adaption nützlich für den Produktiveinsatz. Andere sind zwar künstlich, aber sehr lehrreich (wie z.B. die am Anfang entwickelte "domain specific language" für Maßeinheiten). Interessant ist der Ansatz des Autors, konsequent Closures (daher der Titel des Buches "Let over lambda") einzusetzen, wo andere CLOS verwenden würden. Es ist recht erfrischend, ein Buch zu lesen, das anders ist und einen Programmierstil zeigt, der zum Nachdenken anregt. Für Anfänger in Lisp und Leute, die nach einer Stilfibel suchen, aus der sie Muster und Ideen ohne eigene Überlegungen übernehmen können, ist dieses Buch nicht geeignet. Für alle anderen dagegen sehr zu empfehlen. Wäre der unsägliche Schreibstil nicht, so würde ich sofort 5 Punkte vergeben.
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am 27. Juli 2013
Diesem Buch merkt man den Selbstverlag an. Nicht am mangelnden Lektorieren des eigentlichen Inhalts. Aber Seitenhiebe und eine Arroganz des Autors klingen unangenehm durch sodass der eigentliche Inhalt in den Hintergrund tritt.

Wenn der Autor Common Lisp in den Himmel lobt und als das einzig ware bezeichnet, gleichzeitig aber Common Lisp konventionen in den Wind schlägt bleibt man als Leser eher ratlos zurück.

Anders als andere Rezensionen anklingen lassen ist das Buch keine Fortsetzung von On Lisp die "On Lisp" gerecht würde.
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am 26. Mai 2015
In Let Over Lambda veranschaulicht Hoyte zahlreiche fortgeschrittene Methoden und Ideen, einige Eigenschaften von Makros und "Closures" in Common Lisp sorgfältig auszunutzen, die bisher fast nur als gefährlich oder unbedeutende Kuriositäten betrachtet worden sind, um beeindruckend flexible, knappe und sichere Programme zu erstellen. Solche Methoden werden kurz im Buch "On Lisp" von Paul Graham vorgestellt, und Hoyte entwickelt sie weiter. (Ich empfehle Ihnen deshalb, erstmal "On Lisp" zu lesen, was sowieso ein von den besten Lisp-Büchern ist). Außerdem wird ein anderes Thema gründlich besprochen, das (so weit ich weiß) anderswo nur oberflächlich behandelt wird, und zwar: die Optimierung von denjenigen Common-Lisp-Programmen, die hauptsächlich auf Makros aufgebaut sind, mit Hilfe der modernen, quell-offenen Compilern wie z.B. CMUCL und SBCL. Hoyte gibt zahlreiche Beispiele davon, wie solche Lisp-Code in Assemblersprache übersetzt wird, und versucht das Code schrittweise zu optimieren (zum Teil auch durch Makros!), damit die Übersetzung so kurz wie möglich ist. Er bespricht dabei auch Sortierverfahren, und erstellt Programme sehr hohen Leistung (sogar im Vergleich mit C/C++), ohne dass er selber überhaupt etwas in Assemblersprache oder sonst was schreiben muss. Dadurch will er zeigen, dass es sich gar nicht mehr lohnt, in "Low-level programming languages" (den deutschen Begriff kenne ich leider nicht – auf Englisch bezeichnet das Assembler, C usw... Die Letztere wird auch mit Humor "portable assembly" bezeichnet!) zu programmieren. Es kann alles durch Common Lisp alleine gemacht werden, und diese befähigt einen, immer auf einer höheren "Abstraktionsebene" (jetzt bin ich mit der deutschen Sprache überfordert) zu programmieren, was seine Produktivität viel erhöht und die Zahl "Bugs" im Programm auf ein Minimum beschränkt.

Let Over Lambda war mir ziemlich schwierig zu lesen, einfach nur, weil ich noch wenige Erfahrung (ungefähr ein Jahr) mit Common Lisp habe; jedoch ist alles im Buch gut erklärt, man muss sich aber schon ein wenig damit auskennen (wie gesagt: On Lisp). Übrigens ist Hoyte ziemlich rechthaberisch, was vielleicht einige Leser (besonders die, die sich bisher ausschließlich mit anderen Programmiersprachen und Paradigmen beschäftigt haben) nerven könnte; aber er rechtfertigt seine Meinungen durch klare und überzeugende Erklärungen sowie durch die Ergebnisse seiner ausführlichen Experimenten. Der Autor scheint zweifellos begabter Hacker zu sein, und nicht nur in Lisp, sondern auch in Programmiersprachen, die er kritisch beurteilt. Man braucht ja nicht, ihm zuzustimmen: nur aufgeschlossen zu sein, damit man seine Ideen verstehen kann. Wer Interesse daran hat, wie Programmiersprachen (und die Programmierung selbst) in der Zukunft weiterentwickelt werden könnte, soll dieses Buch lesen. Wer schon großer Lisp-Fan ist, wird unbedingt viel Spaß am Lesen des Buches haben. Und der, der immer noch nicht von den Vorteilen Common-Lisp überzeugt ist, soll es auch lesen.
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am 11. September 2015
A very in-depth discussion of the hidden powers of Lisp. Even if you're never going to program in Lisp, this book is worth reading for getting acquainted with special techniques of symbolic programming.

Some readers found the style arrogant, which I didn't find all that bad. Thе Author is no doubt an expert on the language and does not hesitate to make strong claims about his favourite approaches to programming.
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