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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
28
4,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern


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am 19. April 2013
Sam und seine Mitschüler sitzen im Geschichtsunterricht als plötzlich von einer Sekunde zur nächsten ihr Lehrer und ein älterer Klassenkamerad namens Josh spurlos verschwinden. Niemand weiß wohin sie gegangen sind oder wie es dazu gekommen ist. Doch Josh und der Geschichtslehrer sind nicht die einzigen Vermissten aus Perdido Beach. Zusammen mit ihnen sind auch allen anderen Erwachsenen bzw. Menschen über 15 Jahren nicht mehr auffindbar.

Zunächst realisieren weder die verbliebenen Kinder noch die Jugendlich den Ernst der Lage. Dann brechen Angst und Verzweiflung und viele begeben sich auf die Suche nach ihren Eltern und Geschwistern. Sie können nicht glauben, dass sie einfach verschwunden sind, ehe sie sich nicht selbst davon überzeugt haben.

Auch Sam will nach seiner Mutter suchen und macht sich mit seinem besten Freund Quinn und der intelligenten Astrid auf den Weg zu ihren jeweiligen Häusern um sich Gewissheit zu verschaffen. Leider haben sie keinen Erfolg. Alle drei Häuser sind leer und ihre Eltern verschwunden. Bei Sams Haus stoßen sie allerdings auf einen mysteriösen Tagebucheintrag auf dem Laptop seiner Mutter, den sie jedoch nicht genau zu deuten wissen.

Um nicht in ihren leeren Häusern bleiben zu müssen, machen sie sich gemeinsam auf den Weg zur Plaza, wo sich auch viele andere Kinder und Jugendliche versammelt haben um nicht allein zu sein. Schon bevor sie dort ankommen sehen sie von weitem ein brennendes Haus. Sam ergreift sofort die Initiative, gibt Anweisungen und begibt sich dann selbst in das Gebäude um ein schreiendes Mädchen zu retten. Dort macht er eine Furcht erregende Entdeckung: Das Mädchen selbst hat den Brand ausgelöst. Es besitzt die Kraft, Flammen aus ihren Handflächen abzufeuern, was sie auch gegen Sam einsetzt. Es gelingt ihm nur sich zu retten, indem er seine eigene Kraft, Lichtblitze abzufeuern, einsetzt, die er bisher vor allen geheim gehalten hat. Er ist also nicht der einzige, der in letzter Zeit merkwürdige Fähigkeiten entwickelt hat. Es gelingt ihm jedoch nicht das kleine Mädchen zu retten.

Astrid hingegen macht sich große Sorgen um ihren kleinen, autistischen Bruder Pete und will nach im Suchen. Eines ihrer Elternteile hat ihn vermutlich mitgenommen. Er befindet sich demnach entweder in einer nahe gelegenen Hotelanlage, wo Astrids Mutter immer Tennis spielte, oder im Kraftwerk, wo ihr Vater arbeitete. Begleitet von Quinn und Sam macht sie sich also auf den Weg zur Hotelanlage um Pete zu finden.
Auf dem Tennisplatz des Hotels finden sie Astrids Bruder zwar nicht, dafür entdecken sie jedoch eine merkwürdige Barriere, die sie von der Außenwelt trennt und vermutlich komplett einschließt. Doch woher kommt diese Barriere und warum gibt es in ihr keine Menschen, die älter sind als 15?
Außerdem tauchen auch noch die manipulativen Jugendlichen aus der Coates Academy auf, die plötzlich in die Stadt kommen und das Kommando übernehmen wollen ...

Gleich zu Beginn wird der Leser mit dem Verschwinden aller Menschen über 15 Jahren konfrontiert. Man befindet sich also ohne Einführung direkt mitten im Geschehen, genauso plötzlich wie die Figuren selbst. Dabei geht der Autor besonders auf die verschiedenen Emotionen und Reaktionen der einzelnen Charaktere ein. Manche sind verängstigt und verzweifelt, andere weinen und einige versuchen ihre Panik mit gespielter Fröhlichkeit zu verstecken. Alle diese Gefühle sind nachvollziehbar und verständlich. Welches Kind oder welcher Jugendliche würde sich nicht fürchten, wenn plötzlich alle älteren Leute spurlos verschwinden.

Neben den Handlungen von Sam und seinen Freunden, die sich in Perdido Beach aufhalten, gibt es noch einen zweiten Handlungsstrang, der sich um ein Mädchen namens Lana dreht. Nach einem schweren Verkehrsunfall, den sie erlitt nachdem ihr Großvater verschwand, entwickelt sie die Fähigkeit zu heilen und rettet so auch ihr eigenes Leben. Im Verlauf der Geschichte trifft sie irgendwann auch auf Sam und die anderen, wodurch die beiden Handlungsstränge sich schließlich verbinden.

Die meiste Zeit erzählt der Autor die Geschichte aus der Perspektive von Sam, Astrid oder seinen Freundin. Ab und an wechselt er jedoch auch zu der Perspektive von Caine oder anderen Schülern der Coates Academy. Dadurch erhält man auch kurze Einblicke in die Gedankenwelt der Charaktere, die man sonst weniger kennen lernt.

Die einzelnen Figuren sind alle vielseitig und vor allem auch sehr unterschiedlich. Es gelingt Michael Grant gut, die verschiedenen Facetten seiner Charaktere herauszuarbeiten und detailliert darzustellen.
Neben den offensichtlich guten und sympathischen Charakteren, wie Sam, Edilio und Astrid, und den offensichtlich bösen Figuren wie Caine und Drake, gibt es auch welche, die man nicht so richtig einzuordnen vermag. Dazu zählen sowohl Quinn, der seinen besten Freund verrät, ihm dann aber doch hilft, als auch Diana, die zwar auf Caines Seite steht, aber bei weitem nicht so kaltherzig und gleichgültig ist wie er.

Michael Grant versteht es, nach und nach Spannung aufzubauen und diese auch kontinuierlich zu erhöhen. Diverse Anspielung, wie z.B. dass Sam sich fragt, ob er an der Situation Schuld sei oder dass sein Leben nicht mehr normal sei, und Entdeckungen, wie den mysteriösen Tagebucheintrag von Sams Mutter oder die undurchdringliche Barriere, die vor allem am Ende der Kapitel auftauchen, sorgen dafür, dass man einfach weiter lesen muss, wenn man erfahren will, was es damit auf sich hat.
Den gleichen Effekt erzielt auch der Countdown, der sich vom ersten bis zum letzten Kapitel durch das gesamte Buch zieht und die Stunden bis zu Sams 15. Geburtstag zählt, an dem er mit seinem Verschwinden rechnet.

Außerdem sorgen immer wieder neue schockierende Ereignisse dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Es kommt zu einem Ausnahmezustand, in dem Schläger die Macht übernehmen und alles kontrollieren wollen. Als dann die Schüler der Coates Academy auftauchen und diese Macht an sich reißen, werden die von ihnen aufgestellten Regeln mit einer absolut erschreckenden Brutalität durchgesetzt. Wer sich nicht an die Regeln, wie z.B. die Geheimhaltung der besonderen Kräfte, hält, wird mit Baseballschlägern verprügelt. Es dauert auch nicht lange bis diese Vorgehensweise ein erstes Todesopfer fordert. Es gibt zwar auch ein paar wenige gute Regeln, doch die meisten dienen nur dazu Caines Macht durchzusetzen.
Einige sehen das Unrecht, wissen jedoch nicht, wie sie sich dagegen wehren sollen oder haben Angst davor. Andere, wie z.B. Quinn, der nach einer Weile zu Caine überläuft und alles akzeptiert, was er sagt, sind einfach zu feige um der Wahrheit in die Augen zu sehen.
Viele sehen in Sam einen Anführer und erwarten, dass er etwas unternimmt. Dieser fühlt sich der Aufgabe zunächst nicht gewachsen, entwickelt sich aber im Laufe der Geschichte weiter. Um Astrid, die er schon immer mochte und zu der er langsam eine Beziehung aufbaut, und ihren Bruder Pete sowie seine Freunde zu beschützen, nimmt er seinen Mut zusammen und will sich gegen Caine wehren.

Dabei wird er schließlich von anderen Schülern der Coates Academy unterstützt, gegen die Caine und seine Leute mit einfach unfassbaren Methoden vorgegangen sind: Damit sie ihre Kräfte nicht einsetzen können, haben sie die Hände all jener Schüler einzementiert, die sich Caine nicht unterwerfen wollten. Außerdem hat Caine es auf jeden abgesehen, dessen Kräfte die seinen übersteigen könnten, was auf Sam, aber auch auf den kleinen Pete zutreffen könnte.

Aber nicht nur einige Menschen haben besondere Fähigkeiten entwickelt, auch manche Tiere sind mutiert und dadurch noch gefährlicher als zuvor.
Es werden verschiedene Theorien zur Barriere und ihren Wirkungen aufgestellt, die den Leser immer wieder mit neuen Fragen konfrontieren, von denen nur wenige am Ende beantwortet werden.
Man erfährt zwar, was die Barriere letztendlich ausgelöst hat, aber nicht, wie man sie beseitigen kann, was mit den anderen Menschen passiert ist oder was außerhalb der Barriere noch liegt, sofern es noch ein außerhalb gibt.

Gone ist ein sehr fesselndes, mitreißendes, aber vor allem auch sehr schockierendes Jugendbuch. Man kann gar nicht fassen, zu welchen gefühlskalten und grausamen Handlungen einige der Figuren tatsächlich fähig sind. Es ist einfach erschreckend, wenn man bedenkt, dass zumindest die Handlungen der Figuren gar nicht so unrealistisch sind.
Immer wieder wird der Leser mit neuen, schockierenden Geschehnissen und Entdeckungen konfrontiert, die für eine andauernde Spannung sorgen.

Die vielen offenen Fragen werden garantiert dafür sorgen, dass man auch den nächsten Band unbedingt lesen muss.
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am 19. April 2013
Die Hungersnot konnte zwar gerade noch abgewendet werden, aber das macht die Zustände in der FAYZ nicht wirklich besser. Zil und seine Anhänger, die sich Human Crew nennen, hetzen immer weiter gegen die Mutanten auf und wollen alle Freaks, wie sie sie nennen, am liebsten tot sehen. Doch Sam, der diesem Treiben nur zu gern ein Ende setzen würde, sind durch den neu gegründeten Rat, insbesondere durch die Ratsvorsitzende Astrid, die Hände gebunden. Der Rat ist der Ansicht, dass man erst ein funktionierendes Rechtssystem inklusive Gesetzen und einem Gericht schaffen müsste, bevor man Zil für irgendetwas bestrafen kann. Doch anstatt dieses Vorhaben auch tatsächlich in die Tat umzusetzen, redet der Rat nur, er handelt nicht. Die Kluft zwischen Normalos und Mutanten wird dadurch immer größer und der Kampf zwischen ihnen droht schon bald zu eskalieren.

Das ist jedoch nicht das einzige Problem: Viele der Kinder, vor allem die älteren, sind am Ende ihrer Kräfte und können die Verantwortung für die jüngeren nicht länger auf sich nehmen. Sie möchten endlich aus der FAYZ raus und in ihr altes Leben zurück.
Aus genau diesem Grund sind viele von ihnen auch nur zu gern bereit zu glauben was Orsay ihnen prophezeit. Sie sagt, sie hätte hinter die Wand sehen können und dass dort alle Eltern und Verwandten auf ihre Kinder warten würden. Sie rät den Jugendlichen, die als nächstes ihren 15. Geburtstag haben, sich nicht dagegen zu wehren wie Sam oder auch Astrid es getan haben, sondern es einfach geschehen zu lassen. Doch was ist, wenn das, was Orsay zu sehen glaubt, gar nicht stimmt? Aber noch viel wichtiger: Was soll aus den ganzen kleinen Kindern werden, wenn plötzlich alle älteren sich entschließen sollten zu verschwinden?

Außerdem stellt sich immer noch die Frage, ob der Gaiaphage nun wirklich endgültig besiegt worden ist oder ob er nur darauf wartet wieder etwas zu Kräften zu kommen um erneut zuschlagen zu können ...

Auch im dritten Teil der Gone-Serie geht es gewohnt spannend weiter und er steht seinen Vorgängern in nichts nach, vor allem was die Schrecken betrifft, mit denen Michael Grant seine Charaktere konfrontiert. Die Zustände werden eigentlich nie besser und immer wenn man denkt, dass es gar nicht mehr schlimmer kommen kann, setzt der Autor noch mal einen darauf.
Er schockiert den Leser z.B. damit, dass eine kleine Gruppe in der FAYZ aus dem Hunger heraus tatsächlich beginnt die Verstorbenen zu essen oder indem er eine schon lange tot geglaubte Figur wieder zum Leben erweckt.

Im Zentrum des dritten Bandes steht jedoch vor allem der Kampf zwischen den Mutanten und den Normalos und die sich daraus ergebenden Konflikte. Die Human Crew wird immer rücksichtsloser gegenüber den Mutanten und hetzt andere, normale Kinder immer weiter gegen sie auf. Dabei schreckt er weder davor zurück sich an kleinen Kindern zu vergreifen noch vor Mord. Er ist fest entschlossen sogar Normalos zu beseitigen, sollten sie sich auf die Seite der Freaks stellen. Zil sammelt Waffen zusammen und schmiedet einen Plan um Sam zu töten und selbst die Kontrolle über die FAYZ zu übernehmen, dafür ist ihm jedes Mittel recht.

Sam sieht diesen Kampf kommen und würde Zil gern das Handwerk legen, wird aber vom Rat nicht gelassen, weil sie Sam nicht mehr als alleinigen Anführer haben wollen und auf die Schaffung ihres neuen Systems beharren. Astrid glaubt außerdem immer noch, sie könnte Zil mit guten Argumenten von seinem Verhalten abbringen und erkennt erst, was sie dadurch angerichtet hat, als es schon zu spät und der Kampf bereits eskaliert ist.

Daneben gibt es jedoch auch die Problematik um die Prophetin, wie Orsay inzwischen von einigen genannt wird. Während Orsay immer mehr an sich selbst und ihren Träumen zweifelt, wird sie von ihrer neuen Freundin Nerezza mehr und mehr dazu gedrängt den anderen Kindern zu erzählen, was sie sieht und ihnen zu raten, einfach auszusteigen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.
Auch als Leser weiß man nicht, was man glauben soll. Gibt es die Erwachsenen außerhalb der FAYZ tatsächlich noch und warten sie nur darauf ihre Kinder wieder in die Arme zu schließen? Sieht Orsay durch die Berührung der Wand wirklich in ihre Träume und kann so mit ihnen kommunizieren? Oder wird sie vielleicht von jemandem manipuliert, der nur will, dass sie genau diese Dinge sieht, daran glaubt und sie verbreitet?

Auch dieses Mal kommen wieder ein paar neue Figuren hinzu, die ebenfalls in der FAYZ gefangen sind, die man aber vorher aus verschiedenen Gründen noch nicht kannte. Entweder, weil sie sich gut versteckt haben oder weil sie vorher einfach nicht aufgefallen sind. Dadurch kann man immer wieder neue Charaktere entdecken, die dem Autor außerdem das Potenzial für neue Konflikte bieten.
Doch auch die schon lange bekannten Figuren verändern sich, was natürlich nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, was einige von ihnen Schreckliches erlebt haben. Während es die einen stärker macht, zerbrechen andere daran. Beides ist stets nachvollziehbar dargestellt, denn es gibt nun einmal Grenzen für das, was ein Mensch ertragen kann.

Die ständigen Perspektivwechsel sorgen erneut dafür, dass die Handlung nie langatmig wird und man als Leser immer weiter liest. Häufig verlässt der Autor eine Szene genau im spannendsten Moment, sodass man das folgende Geschehen ungeduldig weiterverfolgt bis man endlich wieder in die vorher verlassene Perspektive zurückkehrt.

Doch nicht nur dadurch bleibt die Spannung kontinuierlich erhalten. Auch der Countdown zu Beginn jedes Kapitels, der natürlich auch im dritten Band nicht fehlen darf, erzielt den gleichen Effekt. Er fesselt den Leser an das Buch und lässt ihn sich immer wieder die gleiche Frage stellen: Was wird dieses Mal am Ende des Countdowns geschehen?

Die Atmosphäre, die Michael Grant geschaffen hat, ist noch Angst einflößender als in den Vorgängern und die Taten einiger Figuren sind noch brutaler und rücksichtsloser als man es je für möglich gehalten hätte. Man ist oftmals nicht einfach nur schockiert, sondern kann gar nicht fassen, was man da liest. Das Buch ist daher, ebenso wie die vorherigen Bände, wirklich nur für Jugendliche zu empfehlen und nicht für Kinder.

Die Handlung ist zwar wieder relativ in sich abgeschlossen, lässt aber erneut genügend Fragen für den folgenden Band offen und bietet somit genügend Potenzial für den vierten und damit wohl auch letzten Teil dieser atemberaubenden Serie.

Lies ist ein fantastischer dritter Band, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht und erneut mehr als überzeugen kann. Immer wieder gelingt es Michael Grant seine Leser zu überraschen und zu schockieren, sodass man gebannt an den Seiten klebt und gar nicht mehr aufhören kann zu lesen.

Nach diesem dritten Band kann man es kaum noch erwarten den nächsten Teil zu lesen, indem man hoffentlich endlich Antworten auf die verbliebenen offenen Fragen erhält und erfährt, ob Sam, Astrid und all die anderen Kinder bzw. Jugendlichen es je schaffen werden lebend aus der FAYZ zu entkommen.
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am 2. April 2013
Book 6: Light

I discovered the GONE-series rather late in its lifecycle, when the first 3 books were already available in German and books 4 & 5 in English. So while I was fortunate enough being able to read through all 5 books within a couple of weeks, when I finished FEAR in December with that cliffhanger ending of the dome becoming transparent after one year of isolation between the FAYZ and the outside world, I could not wait to get my hands on the final and concluding book of the series. So, I already then pre-ordered the Kindle version of LIGHT, and even scheduled a day off work for its release on April 2. And yes - it was worth the wait, and I enjoyed the better part of today to read it in one go from start to the end.

I don’t want to spoil anything detailed in this review for those who look forward to enjoying this read, but let me note a few impressions. LIGHT truly is the endgame of the series, and like all epic battles between Good and Evil, the end only comes after a long fight with many casualties. Despite the transparent dome, the FAYZ goes to some dark places before the end... There is lots of blood and deaths, and not everyone you loved will survive. All main characters appear again and have their moments. The open questions from the previous books get addressed, and loose ends are tied up (in what I consider to be a satisfying way). There are lots of moments in this final book that will make you smile, or laugh out loud, and some might even move you to tears.

Bottom line, for me, LIGHT has stayed true to the characters and the story built up over the past five books, and presented us with an enjoyable ending that is fully appropriate for such a great book series. I envy everyone out there who may still look forward to reading the complete series for the first time. You are in for a ride!

To quote Michael Grant’s own counting, with LIGHT being done, I have spent over 3’000 pages worth of reading time in the FAYZ. It was an amazing journey, and I enjoyed every second of it.
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am 24. November 2012
Ihr wollt wissen, wie es weitergeht, aber wollt nicht warten bis es in ca. 1 Jahr auf deutsch rauskommt??

Dann lest die englische Version! Ich bin 15, und muss sagen, es ist leicht zu lesen, man versteht die Zusammenhänge gut und das Lesen wirkt sich auch gut auf die Schul-Englischnote aus.

Zum INhalt: Nachdem wohl alle möglichen Gefahren überstanden wurden, wie Sam und co. dachten, erwarten sie die nächste dunkle Überraschung. Und diese ist wirklich dunkel: DIe FAYZ-Wand beginnt sich zu verändern... Mehr sage ich nicht, ich möchte nicht zu viel spoilern.

Michael Grant hat auch diesesmal ein Buch geschrieben, das die Serie toll weiterführt, Spannung nach oben treibt und sein Geld auf jeden Fall wert ist.
Verzweiflung und ANgst sind die Themen über eine fast unstoppbare Katastrophe...

Lesen, Lesen, Lesen!

Oder wartet bis es auf deutsch herauskommt, ich habe es jedoch nicht so lange ausgehalten. Mfg :)
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am 1. September 2011
LIES is the third book in Michael Grants astonishing GONE-Series. A vividly told story with many new threads in a gripping plot makes sure the reader stays awake through the night. You just can't put it down.

Life goes on in the Fayz and the trapped kids have managed to stay alive. Even though there is not much food and no electricity they are not starving and also their newly established currency also helps them to organise their small community. But there are still too few rules and no law to obey, so what threatens them most is a struggle for power in town now...

As always I don't want to tell too much about the plot and spoil it, but let me tell you that it is as gripping as the first two part of the series.
But much as I love it, there is something about this book I hate and that's the lack of happiness when you read it. You are surely captivated and you definitely want to know the end but maybe you won't enjoy the story. When things happen they are mostly upsetting, unfair (as life is) and gruel. There is hardly a paragraph that will make the reader smile. There are some in the end but throughout the book the suffering is sometimes hard to bear. Children raise fires, destroy, betray, kill each other (even cannibalism occurs) and everything seems to fall apart. The reader hardly ever gets a chance to breathe a sight of relief and relax, to say "well done, boys and girls" or "thank god they are ok" during the story. That constant suffering throughout the book made me sometimes hate the plot and thinking "Hey, they are children! Is there actually anything positive happening in the FAYZ at all? Even Frodo in LOTR occasionally got a break!" Not a single happy hour in Perdido Beach at all.
Some reader might like that and as I said before, it makes the story unutterable gripping but for my taste there was way to much sorrow in it this time. Not even the end of the book can compensate that enough. I read the whole book within a day but I didn't enjoy it very much and that's the reason why it only got 3 stars from me.

As in LIES there is violence and humiliation in the plot. I think readers should at least be 14 and older to read it

The plot reminds me in some parts of William Golding's LORD OF THE FLIES. The only difference is, that the genre is science fiction and readers should keep that in mind while reading GONE, HUNGER and LIES.

In my opinion the author managed to resume the suspense he created in the first two books. LIES is a worthy sequel and definitely worth reading if you liked the other parts... but sing a happy song in between once in a while. It might help to make you smile. :-)

Books of the series:
GONE (1), HUNGER (2), LIES (3), PLAGUE (4),

Coming in 2012/2013:
FEAR (5), LIGHT (6)
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am 6. Mai 2015
Das Cover

Die Bücher wurden neu aufgelegt, die Taschenbücher, wie ich sehen musste und leider passen die neuen Cover natürlich optisch überhaupt nicht mehr zu der alten Variante. Früher waren dort verschiedene Protagonisten drauf und jetzt sind es Szenarien. In dem Fall die gefürchteten, mutierten Insekten, um die es bei Plague geht. Erstens ist das Cover richtig gruselig, wenn auch SFI und echt cool, zum anderen hätte ich viel lieber weiterhin die Kids drauf gehabt. Aber gut, wenigstens ins das Format gleich geblieben und das kann man auch nicht von jeder Reihe behaupten. Ich sollte also zufrieden sein.

Kurze Inhaltsbeschreibung

Im vierten Band der Gone Reihe bekommen die überlebenden Kindern in der FAYZ erneut Ärger und müssen sich mit lebensbedrohlichen Angriffen und Problemen herumschlagen. Diesmal ist es sowohl eine aggressive Form von Grippe, die die Kinder teilweise sogar sterben lässt, zum anderen mutierte Käfer, die durch einen Biss Larven in den menschlichen Körper übertragen, so dass die Käfer die Kinder wie lebendige Brüter nutzt, gleichzeitig jedoch als Nahrung. Ihr ahnt, worauf das hinausläuft. Sam und seine Freunde müssen für beides eine schnelle Lösung finden, vor allen nachdem sie entdecken, das Sam die Insekten nicht einfach töten und Lana die Kranken nicht einfach heilen kann, so wie sonst. Die Zeit arbeitet man wieder gegen sie und nicht nur die Zeit …

Schreibstil und Storyverlauf

Michael Grant ist für mich mittlerweile in Sachen SFI, Dystopien, Spannung und einem Gesamtpaket aus all diesen Dingen ein Meister seiner Kunst. Die Art und Weise, wie er die Geschichte weiterspinnt, wie sich die Figuren entwickeln, welche neuen Probleme er schafft und wohin sie führen, ist phänomenal und wahnsinnig gut durchdacht. Das vierte Buch war richtig spannend, richtig ekelig und so nervenaufreibend. Ich war teilweise echt so gefesselt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Und wie immer lässt sich der Mann nicht leicht berechnen und damit auch nicht, wohin die Geschichte führt, was passiert, wer überlebt und wie alles endet. Ich freue mich nach Band vier aber so richtig auf die letzten beiden Bücher.

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Auf einzelne Charaktere lässt sich gar nicht so leicht eingehen, denn es gibt sehr viele verschiedene Figuren auf die Michael Grant eingeht. Mittlerweile kennt man einige der Jugendlichen sehr gut und obwohl ich mir vorgenommen hatte, sie nicht all zu sehr in mein Herz zu lassen (denn in dem Buch sterben doch immer wieder Figuren), fällt mir dies zunehmend schwerer.

Das Buch konzentriert sich natürlich auf Sam, der schon viel mitgemacht und durchgemacht hat und zu einem meiner Lieblinge gehört. In seinem Handlungsstrang nehmen sowohl Jack, als auch vor allem Dekka eine wichtige Rolle ein und auch sie ist mir sehr, sehr sympathisch. In diesem Buch machen alle drei, wichtige Entwicklungen durch, die sehr interessant zu lesen waren.

Ein weiterer wichtiger Handlungsstrang war sicher auch Astrid und Orc, sowie Pete. Auch die drei erleben in diesem vierten Band einiges, treffen Entscheidungen und entwickeln sich weiter.

Wie immer kommen auch Caine und Diana im Buch vor. Ihre Geschichte und wie sie wieder mit den Kids von Perdido Beach zusammengeführt wird, hat mir fast am besten gefallen. Grandios vor allen das Ende, das mal so richtig Spannung verspricht.

Fazit
Der vierte Band war für mich – sofern sich das sagen lässt, weil ich alle Bücher großartig fand – der Beste. Es ist verdammt spannend, nervenaufreibend, emotional und die Figuren machen einfach eine riesige Entwicklung durch. Es tun sich neue Möglichkeiten auf, neue Handlungsstränge, neue Beziehungen und ich bin richtig gespannt auf Band 5.
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am 20. Oktober 2014
Das Cover

Das Cover gefällt mir persönlich ziemlich gut. Es sind Sam und Astrid abgebildet (vorne) und ich finde die beiden ausgewählten Jugendlichen super. Sie kommen meinem Bild von Sam und Astrid sehr nah. Ich mag auch die Ausstrahlung der beiden auf dem Cover, denn es fasst gut den Charakter der beiden Figuren. Hinten sind dann ebenfalls noch mal 2 Kids abgebildet und hier muss ich ehrlich zugeben bin ich etwas überfragt. Die sind nicht so eindeutig zu erkennen oder zuzuordnen. Trotzdem insgesamt gesehen ein tolles Cover und passend zu den Vorgängern.

Kurze Inhaltsbeschreibung

Die Kids von Perdido Beach hatten seit der Katastrophe, bei der jeder über 15 Jahre verschwunden ist, kein einfaches Leben und mussten schon mit Vielem zurecht kommen. Sei es gegenseitige Gewaltausschreitungen, die Bedrohung durch mutierte Tiere, die Darkness oder Hunger.
In diesem Buch steht ihnen wieder mal eine Bedrohung aus eigenen Reihen bevor. Der Ton und die Abgrenzung zwischen Kindern mit Fähigkeiten und Kindern ohne werden immer harscher und aggressiver. Die Dunkelheit nutzt diese Unruhen für sich und beeinflusst und manipuliert die Kinder, indem sie sie gegeneinander aufstachelt. Alles läuft auf einen großen Krieg zwischen den verhärteten Fronten hinaus und mit Sam, der in eine Krise stürzt, könnte es böse für die guten Kids von Perdido Beach enden …

Schreibstil und Storyverlauf

In dem Buch steht zwar die Dunkelheit, diese mysteriöse Kraft, von der man noch nicht so weiß, was es eigentlich ist, im Vordergrund. Natürlich nutzt sie nur bereits vorhandene Probleme aus, aber sie mischt die Kinder durch Lügen und Gerüchte ganz schön auf und bringt sie gegeneinander auf. Die Spannung war trotzdem es eher um psychologische Aspekte ging, wieder sehr hoch. Man ist sich nicht sicher, wer zu den Guten gehört, wer nicht. Man weiß nicht, welche Figur, die einem am Herzen liegt, in Gefahr schwebt oder nicht. Man befindet sich in einem Pulverfass und muss die ganze Zeit damit rechnen, während Funken fliegen, dass irgendwann einer dieser Funken sein Ziel trifft und alles in die Luft geht.
Zudem eröffnet der Autor uns einen Ausblick darauf, was in der ‚Außenwelt’ so passiert und auch wenn das in diesem Teil erst mal nur Andeutungen sind, ahnt man schon, dass das in den kommenden Bänden eine größere Rolle spielen wird.
Es war zudem wieder rasant geschrieben, mit vielen Dialogen und anschaulichen Handlungsabläufen. Zeit zum Durchatmen bekommt man sehr wohl, aber nicht zum zur Ruhe kommen. Rasant, krass, genial.

Die Charaktere und ihre Entwicklung

In diesem Teil hat sich Michael Grant wieder auf eine Vielzahl von Kindern bezogen, die alle aus ihrer Sicht einen Teil der Geschichte erzählen. Dennoch stehen Sam und Astrid diesmal ganz anders und verstärkt im Fokus.
Sam kämpft immer noch gegen die Erinnerung an den Kampf mit Drake an. Er wird heimgesucht von der Angst vor dem Tod und der schrecklichen Qualen, die er bei der Folter durch Drake erleiden musste. Obwohl jeder in ihm den unbesiegbaren Helden sieht, quälen ihn Angst und Verfolgungswahn. Auch die Verantwortung, die er trägt, lastet schwer auf seinen Schultern.
Die Krisen, die er hier durchmacht, waren nicht nur anschaulich geschrieben und erklärt, sondern haben mich emotional berührt und packen können. Ich habe Sam verstanden, mit ihm mitgefühlt und mit ihm mitgelitten. Er ist eine unheimlich sympathische und großartige Figur.

Astrid ist ein eher schwieriger Charakter. Sie ist so ein totaler Gerechtigkeitsengel, aber ebenso eine totale Theoretikerin und manchmal so kam es rüber, konnte ich nur den Kopf schütteln. Ihre Ideen sind toll und lobenswert, aber so weit weg von der Realität und jeder möglichen Umsetzung, dass es schwer fällt zu begreifen, dass sie es trotz aller Genialität nicht merkt, wie unrealistisch ihre Absichten sind. Ich denke sie musste in diesem Teil einiges einstecken und durch viele Dinge, die passieren, lernen, die Wirklichkeit so zu sehen, wie sie wirklich ist. Am Ende hat es sie jedoch nicht gebrochen oder desillusioniert, sondern reifer gemacht und toleranter. Offener. Die Entwicklung hat mir gefallen. Gerade, weil sie mir am Anfang selbst auf die Nerven gegangen ist.

Natürlich spielen auch weitere Figuren wieder eine wichtige Rolle. Unter anderem Quinn, der so eine liebenswerte, besondere Nebenfigur ist, die mir richtig ans Herz gewachsen ist. Ebenso Edilio, den ich einfach nur super cool finde. Ich hoffe er bleibt mir noch lang erhalten. Lana kam leider etwas zu kurz. Von ihr wünsche ich mir wieder mehr zu lesen.

Besonders nah gegangen ist mir in diesem Buch natürlich die Geschichte von und um Mary. Sie war eine meiner Lieblingsfiguren und da war es zu erwarten, dass alles was ihr passiert und mit ihr passiert mich emotional mitnehmen würde.

Auch die Kids um Cane spielen wieder eine Rolle. Sie bekommen ihre eigene Handlung und eine beinah parallel laufende Storyline. Cana und Diana sind ein geniales Paar und ihre Beziehung so verworren, kompliziert und doch seltsam berührend und mitnehmend.

Fazit
Ein toller dritter Teil einer Serie, die unheimlich geniale Figuren besitzt, eine spannende und rasante Storyline und Nervenkitzel bis zur letzten Seite verursacht. Nach wie vor eine Reihe, die ich von Herzen empfehle. Rasant, spannend, psychologisch tiefgründig, emotional packend, im Fazit genial.
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am 26. März 2013
Worum geht es:

Von einem Moment zum anderen ist alles anders in dem kleinen kalifornischen Ort Perdido Beach. Ohne Vorwarnung oder ohne großes Drama verschwinden alle Erwachsenen plötzlich- und alle Erwachsenen sind alle die ihren 15. Geburtstag bereits gefeiert haben. Keiner weiß wieso das passiert und anstatt Hilfe zu bekommen, entdecken die zurück gebliebenen Kinder schnell ein noch weit aus größeres Problem: Die ganze Stadt ist eingeschlossen unter einer undurchdringbaren Kuppel.

Langsam aber sicher versinkt die Stadt im Chaos, denn einige der älteren Kinder sehen nun durch diesen Vorfall ihre Chance auf Macht. Und das setzen sie mit Gewalt durch. Nach und nach wird die Stadt von den rivalisierenden Kämpfen zwischen "Gut und Böse" bestimmt. Ein unfairer Kampf. Denn viele Kinder entdecken auf einmal ungeahnte Fähigkeiten an sich, die mit den bisherigen physikalischen Gesetzen nicht zu vereinbaren sind.

Und die Zeit rennt unaufhörlich weiter- nur noch wenige Tage bis auch Sam, der Junge in den die Kinder alle Hoffnung setzen, seinen 15. Geburtstag feiert...

Meine Meinung:

Als ich mir das Buch gekauft habe, hatte ich zunächst vor allem eine Befürchtung: Alles schon einmal gesehen. Als Kind der 90er habe ich natürlich im Fernsehen "The Tribe - eine Welt ohne Erwachsene" geschaut, und nun befürchtet, dass sich die beiden Geschichten wenig von einander unterscheiden würden.

Dem ist absolut nicht so. Außer der Tatsache, dass alle Erwachsenen verschwunden sind, haben die beiden Stories nichts mit einander zu tun.

Dieses Buch hier handelt nämlich vor allen zunächst von den zwischenmenschlichen Problemen, die sehr schnell nach Eintritt der Katastrophe auftreten, und das Leben ungemein erschweren. Gewalt, Machtmissbrauch, Angst und Terror sind das Resultat vom Verschwinden aller bisherigen Autoritäspersonen. Und es wird tatsächlich, trotz Altersempfehlung ab 12 Jahren, nicht gerade zimperlich miteinander umgegangen. Vor allem zum Ende des Buches häufen sich die Gewaltszenen und werden erschreckend "real".

Was mir besonders gut gefallen hat, was ich so anfangs überhaupt nicht gedacht hätte, sind die übernatürlichen Fähigkeiten der Kinder, die dem ganzen noch einmal eines gewisses Konfliktpotential geben. Kinder ohne Fähigkeiten fühlen sich benachteiligt und handeln dementsprechend, während die Kinder mit den "feuerwerfenden Händen" oder der Fähigkeit zur Telepathie entscheiden müssen, wofür und wie sie ihren Vorteil nutzen.

Allerdings fand ich es etwas befremdlich, dass viele der Charaktere erst 11, 12 oder 13 Jahre alt waren, und dennoch handeln wie Erwachsene und keinerlei kindliches Verhalten mehr haben. Damit konnte ich mich absolut nicht anfreunden und hab mir dann selbst beim Lesen die ganzen CHaraktere einfach ein paar Jahre älter vorgestellt, so dass ihre durchdachten, reifen Entscheidungen und Gefühle mehr "Sinn" machen.

Uuund, weshalb ich nur 4 Sterne vergebe: Stellenweise hat das Buch so seine Längen, bei denen es einen nicht unbedingt reizt sofort weiterzulesen. Suchtpotential kommt erst auf den letzten 150 Seiten auf. Vorher ist es auch spannend, aber kein Pageturner.
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am 20. September 2015
Das Cover

Auch den fünften Band habe ich nur noch mit dem neuen Cover bekommen. Ich bin nach wie vor froh, dass sich am Format nichts geändert hat und die Bücher nebeneinander passen, allerdings sehen die neuen Cover schon ganz anders aus. Dieses hier passt thematisch gesehen super, auch wenn man das vorher nicht weiß. Mir gefällt es, dass die krassen, leuchtenden Farbwahlen eingehalten wurden. Im Band vier war es ein krasses grün, jetzt ein starkes Orange-gelb. Der Titel ist erneut ein Eyecatcher und trifft das Thema des Buches natürlich im Kern.

Kurze Inhaltsbeschreibung

Im vorletzten Band der Gone-Reihe bekommen die Jugendlichen es mit einer Form von Angst zu tun, die wir alle kennen und die für die Jugendlichen eine tödliche Katastrophe bedeutet.
Die Kuppel, die sie von der Außenwelt trennt, verändert sich. Bisher simulierte sie stets einen gewohnten Ablauf von Tag und Nacht. Doch jetzt wird die durchsichtige Kuppel fest.
Es beginnt mit unauffälligen schwarzen Stellen, aber diese breiten sich immer schneller aus und überziehen von überall die Barriere. Sam, Astrid, Dekka, Albert und Caine ahnen, wenn die Kuppel ganz in schwarz gehüllt ist, wird es kein Licht mehr geben. Die Jugendlichen wären nicht nur von der Welt abgeschnitten, sondern gefangen in absoluter Dunkelheit. Sie wissen, was das bedeutet: Angst, Panik und Tod.
Die Anführer Sam und Caine müssen trotz aller Differenzen zusammenhalten. Aber schaffen sie den Wettlauf gegen die Zeit? Gibt es überhaupt einen Weg die Veränderung aufzuhalten?

Während die Jugendlichen, um ihr Überleben kämpfen, ahnen sie nicht, dass außerhalb der Barriere das Militär einen nuklearen Angriff in Erwägung zieht, um die Kuppel ein für alle mal zu zerstören.

Schreibstil und Storyverlauf

Zum Schreibstil des Autors möchte ich nicht mehr so viel schreiben. Seit vier Bänden lobe und schwärme ich davon. Eigentlich könnte ich die ganze Rezension kurz halten und an dieser Stelle schreiben: Lest die Reihe, wenn ihr sie noch nicht kennt. Sie ist der absolute Wahnsinn!
Im Detail gesagt ist auch dieser Band hier eine spannende, absolut rasante Achterbahn der Gefühle gewesen. Nervenkitzel pur und erneut eine phänomenale Ausarbeitung psychischer Abläufe und eine unglaublich nahe Behandlung der verschiedenen Auswirkungen von Angst.
Der Autor verbindet hier erstmals klar die beiden Handlungsstränge innerhalb und außerhalb der Kuppel und gewährt der Geschichte so noch eine weitere spannende Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat.
Man spürt den Showdown nahen und auch wenn das Ende mir nicht ganz so gut gefallen hat, wie bei den Büchern davor, war das Buch alles in allem wieder ein absolutes Highlight. Ich habe mitgefiebert, mitgelitten und konnte überhaupt nicht aufhören zu lesen, weil das Buch mich so in die Geschichte gesogen hat.

Die Charaktere und ihre Entwicklung

In diesem Buch steht natürlich wieder Sam im Vordergrund. Seine Sicht ist präsent und endlich ist er mit sich im Reinen und hat einen Weg gefunden, seine Rolle zu akzeptieren und seiner Verantwortung gerecht zu werden, in dem Umfang, den er leisten kann. Sam will kein Held mehr sein, er will einfach nur noch tun, was richtig ist. Seine Entwicklung war toll zu lesen und ich hatte das Gefühl ihm in diesem Buch sehr gut verstehen zu können.

Astrid macht die krasseste Entwicklung im Buch durch. Sie hat sich sehr verändert, wie ich finde durchaus zum Positiven. Bei ihr habe ich nach wie vor den Eindruck, dass sie viel stärker ist, als sie nach Außen hin wirkt. Emotional ist sie jedoch nach den Geschehnissen aus Band 4 stark mitgenommen und das wirkt sich auf ihr Handeln und auch auf ihre Beziehung zu Sam aus. Die Kapitel mit ihr haben sehr viel Spaß gemacht, da ich der Figur endlich etwas näher kommen konnte.

Caine und Diana, die ebenfalls in diesem Buch eine ganz wichtige und große Rolle einnehmen, gehören von Anfang an zu meinen Lieblingsfiguren. Meine Liebe wurde auf eine harte Probe gestellt, denn die beiden Figuren gehen sprichwörtlich durch die Fayz-Hölle und ich habe furchtbar mit ihnen mitgelitten. Caine ist nach wie vor komplex, nicht besonders durchsichtig und sein Moralverständnis ist nicht das Beste, dennoch gehört er weiterhin zu meinen Lieblingsfiguren und es wird sehr spannend sein, zu sehen, wie er sich im Finale entwickelt. Caine ist eine Figur bei der man nie weiß, woran man ist. Er könnte zum Helden werden und ebenso zum Anti-Helden. Ich bin gespannt, was der Autor ihm zugedacht hat.
Mit Diana musste ich leider nur leiden und leiden und leiden. Ich wollte nicht, dass ihre Geschichte diese Entwicklung nimmt, aber der Autor ist unberechenbar und hat es genau so enden lassen, wie ich es nicht lesen wollte. Ich habe jetzt schon Angst weiterzulesen, aber weiß genau, dass ich trotzdem wissen muss, wie es ausgeht.

Die Nebenfiguren Quinn, Lana, Sanjit, Albert und Dekka, sowie auch Orc und Brianna sind ebenfalls erneut stark eingebunden und unheimlich greifbar für den Leser. Ganz zu schweigen von der Crew der ‚Bösewichte’. Drake/Bridney bekommt in diesem Buch sogar noch Zuwachs und ich bin nicht sicher, wen ich mehr hasse: Drake oder seine neue Freundin.

Fazit

Der fünfte Band ist genauso phänomenal, spannend, rasant und emotional wie die vier Vorgänger. Diese psychologisch genialen Jugendbuch-Thriller mit Fantasyelementen sind unheimlich lesenswert und haben für mich optimale Sogwirkung. Ich liebe den Autor und ich liebe diese Reihe.
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am 17. August 2012
Das Buch fängt schon mal gut an, plötzlich sind alle Menschen über 15 Jahren verschwunden und die Gegend wird einer undurchdringlichen Mauer umschlossen. Die Kinder, die noch da sind, versuchen mit der neuen Situation umzugehen. Zuerst gehen alle davon aus, dass sie bald "gerettet" werden, mit der Zeit merken sie dann aber, dass niemand kommt. Also sind die 14-jährigen jetzt die ältesten und versuchen wieder Ordnung herzustellen und sich um die jüngeren zu kümmern.
Da gibt es verschiedene Ansätze, z. B. die "Mutter Mary", die sich erst mal um alle Kleinkinder kümmert, die Schlägertypen, die allen Angst machen und natürlich die Hauptperson Sam, der ungewollt in die Anführerrolle gedrängt wird.
Die Personen sind zwar nicht ganz so reif, allerdings sind sie ja alle auch noch recht jung (z. B. hat Astrid einen autistischen kleinen Bruder, den sie unbedingt suchen will, was sie aber erst am nächsten Tag macht, ein Sadist will alle abknallen usw.).
Dann auf einmal tauchen die ersten Kinder mit Superkräften auf, können Wunden heilen, teleportieren, Feuer werfen usw. Die große Frage ist, in wie weit das etwas mit dem Verschwinden der Erwachsenen zu tun.

So weit so gut, aber als dann sprechende Kojoten, fliegende Schlangen und eine geheimnisvolle dunkle Macht in einer Höhle auftauchen, wird das Buch etwas arg abgedreht. Auch die vielen Kämpfe zwischen Kindern und Kindern, Kindern und Tieren, ... sind etwas übertrieben. Auch gibt es klare Fronten, wer die Guten und wer die Bösen sind.
Schade, denn aus der Anfangssituation hätte man viel machen können, selbst die Superkräfte wären noch okay gewesen, aber alles ist dann doch etwas zu viel des guten. Deshalb leider nur drei Sterne, obwohl der Anfang 4-5 verdient hätte.

Fazit: eine Mischung aus Lost und Heros mit Kindern, gut geschrieben und flüssig zu lesen, aber leider doch etwas zu übertrieben, was die mutierten Tiere und die aberwitzigen Kämpfe angeht. Ich werde den Folgeband jedenfalls nicht mehr lesen.
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