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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
10

am 19. September 2012
Empires of the Sea by Roger Crowley covers the time period between 1520 and 1580 when Ottoman naval forces fought for suzerainty over the Mediterranean with the Spanish and the Venetians.

The story starts with the honourable surrender of Rhodes by the Knights of St John under L'Isle Adam to Suleiman (the Magnificent) after a longer siege in 1522 and their later moving to Malta in 1530 with Charles V's permission. During that time the two Barbarossas (Oruch and Hizir - later Hayrettin) terrorize the Mediterranean. Hayrettin enters into Suleiman's service and becomes admiral of the sultan, Andrea Doria his adversary in the service of Charles V.

1565 Suleiman's fleet (Piyale Pasha) and army (Mustapha Pasha) attack Malta. After initial successes of the Ottomans (the taking of St Elmo) and a lengthy and brutally fought siege, the defenders under grandmaster Jean de la Valette repulse the massive invasion force with the help of a ten thousand man strong relief force sent by Philip II (the Prudent).

1570/71 the Ottomans take Nicosia and Famagusta from the Venetians with an eighty thousand man strong force. The holy league created under Pius V (Spain, Venice and the Papacy) comes too late to rescue Cyprus from the Ottomans but faces the Ottoman fleet at Lepanto. With luck (the Ottomans seek open naval confrontation) and under the command of Don Juan of Austria the holy league prevails. The battle left and estimated forty thousand dead.

Later in 1580 Spain and the Ottoman Empire conclude a peace treaty and set out the spheres of influence of both maritime powers.

Nothing less than brilliant!
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am 18. November 2010
Der britische Publizist Roger Crowley gibt in diesem historischen Sachbuch einen gelungenen Überblick zur Expansion des Osmanischen Reiches in das "Zentrum der Welt“, wie die Römer das Mittelmeer nannten. Diese Expansion begann für ihn mit der Belagerung und Eroberung von Rhodos im Jahre 1522. Formal beendet wurde sie erst durch einen Friedensschluss zwischen dem Spanischen und dem Osmanischen Reich im Jahre 1580. Dazwischen lag ein Kampf, der in seiner Intensität und Leidenschaft häufig an den von Samuel P. Huntington beschriebenen "Zusammenprall der Zivilisationen“ erinnert.

Im Mittelpunkt des Kampfes standen neben den Spaniern und den Osmanen auch die Johanniter, dass Papsttum und die Republik Venedig. Die Auseinandersetzung um Macht, Einfluss und religiöser Vorherrschaft kulminierte schließlich in der Belagerung von Malta und der Seeschlacht von Lepanto, weshalb der Autor den Zeitraum zwischen 1565 und 1571 schwerpunktmäßig behandelt.
Der Abwehrerfolg der Johanniter auf Malta und der Sieg der christlichen Allianz bei Lepanto verhinderten eine dauerhafte Dominanz der Osmanen und ihrer nordafrikanischen Verbündeten im westlichen Mittelmeer. Wie Crowley zutreffend bemerkt, wäre die weitere Entwicklung Südeuropas ohne diese beiden Erfolge wohl ganz anders verlaufen.

Als Kritikpunkt bleibt zu erwähnen, dass Crowley dazu neigt, den osmanischen Quellen mit weniger Distanz und Skepsis zu begegnen als den europäischen Quellentexten. Dies führt dazu, dass er die militärischen Fähigkeiten der Osmanen eher zu hoch einschätzt, während er die der Europäer unterschätzt. So führt er beispielsweise den Abwehrerfolg der Johanniter bei der Belagerung von Malta vor allem auf Glück, Willensstärke und Stehvermögen zurück. Ein großes taktisches Geschick, eine gute Feindaufklärung und das eiskalte Ausnutzen der gegnerischen Schwächen waren für die Verteidigung der Insel aber gleichfalls unerlässlich, was Crowley zu wenig würdigt.
Davon abgesehen sind seine Ausführungen gut recherchiert und packend geschrieben. Es lohnt sich, sie zu lesen.

Jürgen Rupp
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am 29. August 2013
Very well researched and it stills reads like an action novel. I kept thinking the whole time, man this could be such an awesome movie! In any case, even if you hated your history class in highschool this is makes for very interesting and entertaining reading.
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am 21. Januar 2015
Spannend und mit großem Wissen geschriebene Schilderung des Kampfes um das östliche Mittelmeer. Ich habe das Buch während eines Griechenlandurlaubs gelesen und konnte einige der Schauplätze der Handlung besuchen. Ich werde das Buch bestimmt wieder lesen.
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am 8. März 2010
Es mag an den unterschiedlichen Schwerpunkten der europäischen Geschichtsschreibung liegen, dass einem als Mitteleuropäer beim Gedanken an die Expansionsgeschichte des osmanischen Reichs zunächst die beiden Türkenbelagerungen Wiens, die Eroberung des Balkans und nicht zuletzt auch dank Roger Crowleys "Constantinople: The Last Great Siege 1453" der Fall Konstantinopels und damit der Untergang des oströmischen Reichs in den Sinn kommen. Doch wie Roger Crowley entschieden feststellt lag das Epizentrum der schicksalsträchtigen Konfrontation zwischen dem Osmanischen Reich und seinen europäischen Gegnern im 16. Jahrhundert eindeutig im Mittelmeer. Wäre der langwierige Krieg zwischen Christentum und Islam dort anders verlaufen, die Geschichte Europas hätte wohl eine gänzlich andere Wendung nehmen können.

Wie im zur Legende gewordenen Kampf um Wien ist es auch im Mittelmeer ein Habsburger der sich den osmanischen Expansionsplänen in den Weg stellt, allerdings erst nachdem der ehrgeizige Sultan Suleiman der Prächtige die Johanniter in der Schlacht um Rhodos geschlagen und damit ihres Hauptquartiers beraubt hat. Noch zeichnet sich kein Krieg zwischen den beiden Weltmächten ab, beschränken sich die Osmanen doch vorerst auf eine Förderung muslimischer Piraten, darunter die berühmt-berüchtigten Barbarossa Brüder, welche als Statthalter des Sultans auf sehr denkwürdige Art und Weise Karriere machen. Raub, Mord und Sklaverei prägen das Bild von den Piraten im Dienste des Sultans, welche die Märkte des Maghreb mit einem steten Nachschub an Sklaven versorgen, die sie auch selbst für ihre Rudergaleeren benötigen. Diese Galeeren sind es mit welchen der Krieg um den Nabel der damaligen Welt geführt wird und die auch maßgeblicher Anlass für die Versklavung so vieler Bewohner der Mittelmeerregion sind, dass ganze Landstriche entvölkert werden. Die Rudersklaven führen ein elendes und kurzes Leben, dass Roger Crowley in aller Brutalität beschreibt, um zu verdeutlichen dass sich in diesem Konflikt keine Seite mit Ruhm bekleckert hat. Denn auch die Soldaten Christis, die Johanniter mit ihrem päpstlichen Auftrag, verdienen sich als erfolgreiche Sklavenjäger, wenngleich auch mit zahlenmäßig weniger Opfern.

Keiner blieb verschont, denn es galt Farbe zu bekennen und sich unter einem Banner zu sammeln, wollte man nicht zwischen die Fronten geraten. Dabei ist der Krieg um das Mittelmeer den einstigen Kreuzzügen nicht unähnlich und sogar eine Fortsetzung dieser. Crowley nennt ihn eine tödliche Mischung aus Glaubenskrieg, Kampf um die Sicherung des Reiches und Plünderungslust. Sultan Suleiman fühlt sich zu höchstem berufen, als Enkel des Eroberers von Konstantinopel will er seinem Anspruch auf den Titel des Cäsaren Geltung verschaffen und richtet den Blick nach Westen, in die für das Osmanische Reich "Neue Welt". Doch auch ein anderer Cäsar hat seinen Blick in die Neue Welt gerichtet, nur dass diese in Südamerika liegt, während der für Suleiman interessante Maghreb für ihn zu einer vergessenen Grenze seines Weltreichs geworden ist in dem Sonne angeblich nie untergeht. Karl V. seines Zeichens mächtigster Habsburgerkaiser aller Zeiten wird zum König von Spanien als osmanisch gesponserte Piraten die Vorherrschaft Spaniens im westlichen Mittelmeer bedrohen.

Obwohl ziemlich planlos im Umgang mit der Bedrohung durch die Piraten beginnt unter Karl ein Abwehrkampf der nach der Verteidigung Maltas durch die Johanniter in der Schlacht um Lepanto schließlich zum osmanischen Waterloo führen wird. Bis dahin ist es allerdings ein weiter Weg, reicht "Empires of the Sea" doch von 1521 bis 1580. Dabei zeichnet sich Crowley vor allem dadurch aus dass er Geschichte sehr plastisch zu vermitteln versteht, natürlich auch in aller Blutrünstigkeit die sich schlichtweg nicht relativieren lässt und dennoch Bilder vor dem inneren Auge entstehen lässt die schon einer hollywoodreifen Verfilmung würdig wären. Zugegeben, Crowley begeht den Fehler (den ihm manche Historiker und sehr auf political correctness bedachte Leser ankreiden werden) sich oft zu manch subjektiver Formulierung hinreißen zu lassen. Doch auch das trägt meiner Ansicht nach sehr gut zur Atmosphäre des Buchs bei, das sich eben mit einem zeitweise unter religiös-moralischen Deckmäntelchen geführten brutalen Krieg beschäftigt, der fast vergessen wurde, aber dennoch schicksalsträchtiger sein könnte als die Erste Türkenbelagerung.

Fazit:
Packende Lektüre die sich nicht scheut diesen vergessenen Krieg in all seinen schauderhaften Facetten vor dem inneren Auge wiederauferstehen zu lassen. Meisterhaft erzählt.
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am 11. Dezember 2009
Sehr lebendig geschriebene, kurzweilige Darstellung des Kampfes zwischen den (ab und ab) vereinten christlichen Nationen des Mittelmeerraumes gegen das Vordringen der Osmanen im 16. Jahrhundert. Besonders die Belagerungen von Rhodos und die Belagerung von Malta sind sehr eindringlich - hier spielt Crowley seine nicht unbeträchtliche Erzählgabe voll aus. Die Darstellung der entscheidenden Schlacht von Lepanto bleibt dagegen etwas blutbleer. Wer sich einen Überblick über Epoche und Thematik verschaffen will, ohne von unzähligen Fußnoten, Quellenbelegen usw. behelligt zu werden, wie das bei streng wissenschaftlicher Literatur der Fall wäre, ist hier genau richtig. Der Text an sich ist durchweg mit Quellenzitaten gespickt, sogar die Bibliographie am Ende ist verhältnismäßig umfangreich. Crowley schafft es auch, die Spannungen zwischen Christenheit und Islam darzustellen, ohne sich offensichtlicher Voreingenommenheit (bei keiner der beiden Seiten) verdächtigen lassen zu müssen - sein Darstellung bleibt immer ausgewogen, fair und vor allem unterhaltsam.
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am 8. März 2010
Es mag an den unterschiedlichen Schwerpunkten der europäischen Geschichtsschreibung liegen, dass einem als Mitteleuropäer beim Gedanken an die Expansionsgeschichte des osmanischen Reichs zunächst die beiden Türkenbelagerungen Wiens, die Eroberung des Balkans und nicht zuletzt auch dank Roger Crowleys "Constantinople: The Last Great Siege 1453" der Fall Konstantinopels und damit der Untergang des oströmischen Reichs in den Sinn kommen. Doch wie Roger Crowley entschieden feststellt lag das Epizentrum der schicksalsträchtigen Konfrontation zwischen dem Osmanischen Reich und seinen europäischen Gegnern im 16. Jahrhundert eindeutig im Mittelmeer. Wäre der langwierige Krieg zwischen Christentum und Islam dort anders verlaufen, die Geschichte Europas hätte wohl eine gänzlich andere Wendung nehmen können.

Wie im zur Legende gewordenen Kampf um Wien ist es auch im Mittelmeer ein Habsburger der sich den osmanischen Expansionsplänen in den Weg stellt, allerdings erst nachdem der ehrgeizige Sultan Suleiman der Prächtige die Johanniter in der Schlacht um Rhodos geschlagen und damit ihres Hauptquartiers beraubt hat. Noch zeichnet sich kein Krieg zwischen den beiden Weltmächten ab, beschränken sich die Osmanen doch vorerst auf eine Förderung muslimischer Piraten, darunter die berühmt-berüchtigten Barbarossa Brüder, welche als Statthalter des Sultans auf sehr denkwürdige Art und Weise Karriere machen. Raub, Mord und Sklaverei prägen das Bild von den Piraten im Dienste des Sultans, welche die Märkte des Maghreb mit einem steten Nachschub an Sklaven versorgen, die sie auch selbst für ihre Rudergaleeren benötigen. Diese Galeeren sind es mit welchen der Krieg um den Nabel der damaligen Welt geführt wird und die auch maßgeblicher Anlass für die Versklavung so vieler Bewohner der Mittelmeerregion sind, dass ganze Landstriche entvölkert werden. Die Rudersklaven führen ein elendes und kurzes Leben, dass Roger Crowley in aller Brutalität beschreibt, um zu verdeutlichen dass sich in diesem Konflikt keine Seite mit Ruhm bekleckert hat. Denn auch die Soldaten Christis, die Johanniter mit ihrem päpstlichen Auftrag, verdienen sich als erfolgreiche Sklavenjäger, wenngleich auch mit zahlenmäßig weniger Opfern.

Keiner blieb verschont, denn es galt Farbe zu bekennen und sich unter einem Banner zu sammeln, wollte man nicht zwischen die Fronten geraten. Dabei ist der Krieg um das Mittelmeer den einstigen Kreuzzügen nicht unähnlich und sogar eine Fortsetzung dieser. Crowley nennt ihn eine tödliche Mischung aus Glaubenskrieg, Kampf um die Sicherung des Reiches und Plünderungslust. Sultan Suleiman fühlt sich zu höchstem berufen, als Enkel des Eroberers von Konstantinopel will er seinem Anspruch auf den Titel des Cäsaren Geltung verschaffen und richtet den Blick nach Westen, in die für das Osmanische Reich "Neue Welt". Doch auch ein anderer Cäsar hat seinen Blick in die Neue Welt gerichtet, nur dass diese in Südamerika liegt, während der für Suleiman interessante Maghreb für ihn zu einer vergessenen Grenze seines Weltreichs geworden ist in dem Sonne angeblich nie untergeht. Karl V. seines Zeichens mächtigster Habsburgerkaiser aller Zeiten wird zum König von Spanien als osmanisch gesponserte Piraten die Vorherrschaft Spaniens im westlichen Mittelmeer bedrohen.

Obwohl ziemlich planlos im Umgang mit der Bedrohung durch die Piraten beginnt unter Karl ein Abwehrkampf der nach der Verteidigung Maltas durch die Johanniter in der Schlacht um Lepanto schließlich zum osmanischen Waterloo führen wird. Bis dahin ist es allerdings ein weiter Weg, reicht "Empires of the Sea" doch von 1521 bis 1580. Dabei zeichnet sich Crowley vor allem dadurch aus dass er Geschichte sehr plastisch zu vermitteln versteht, natürlich auch in aller Blutrünstigkeit die sich schlichtweg nicht relativieren lässt und dennoch Bilder vor dem inneren Auge entstehen lässt die schon einer hollywoodreifen Verfilmung würdig wären. Zugegeben, Crowley begeht den Fehler (den ihm manche Historiker und sehr auf political correctness bedachte Leser ankreiden werden) sich oft zu manch subjektiver Formulierung hinreißen zu lassen. Doch auch das trägt meiner Ansicht nach sehr gut zur Atmosphäre des Buchs bei, das sich eben mit einem zeitweise unter religiös-moralischen Deckmäntelchen geführten brutalen Krieg beschäftigt, der fast vergessen wurde, aber dennoch schicksalsträchtiger sein könnte als die Erste Türkenbelagerung.

Fazit:
Packende Lektüre die sich nicht scheut diesen vergessenen Krieg in all seinen schauderhaften Facetten vor dem inneren Auge wiederauferstehen zu lassen. Meisterhaft erzählt.
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am 10. März 2016
Spannend, detailreich, aber ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren. Extrem lebendig geschrieben. Kann mich gar nicht einkriegen über die Bücher von Roger Crowley.
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am 23. April 2017
Excellent and lively storytelling, very well researched - brilliant entertainment and historic analysis are intricately interwoven. Highly recommended reading from a truly gifted writer.
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am 7. Januar 2013
Gut geschriebene, chronologisch geordnete Schilderung des Seekrieges der Hapsburger und der Venezianer gegen die Türken im 16.Jhdt. Die Maltesischen Ritter verteidigen erfolgreich Malta, Spanien und Venedig gewinnen die Seeschlacht von Lepanto. Aber die Türken behalten die Oberherrschaft über den Maghreb.
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