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TOP 500 REZENSENTam 7. September 2014
Der 24. Februar 2010 beginnt im SeaWorld Orlando wie ein ganz gewöhnlicher Tag, doch nur wenige Stunden später ist in dem Themenpark nichts mehr wie zuvor. Während einer der täglichen Wassershows mit Killerwalen gerät die streng durchchoreografierte Vorführung plötzlich außer Kontrolle, als der Orca Tilikum unerwartet nach seiner Tiertrainerin Dawn Brancheau schnappt, die sich zu diesem Zeitpunkt sehr nah am Beckenrand befindet. Was manche Zuschauer zunächst für einen Teil der Show alten, entwickelt sich schnell zu einer Tragödie: Brancheau wird von Tilikum immer wieder unter Wasser gedrückt und das unberechenbare Verhalten des Tieres macht es anderen Parkmitarbeitern unmöglich, die Frau aus dem Becken zu befreien. Erst nach gefühlt unzähligen Minuten gelingt es den Trainern, Tilikum wieder unter Kontrolle zu bringen – für Dawn Brancheau kommt jedoch jede Hilfe zu spät.

Auch wenn der Tod Brancheaus nicht der erste tödliche Unfall im Umgang mit Killerwalen in Parks wie SeaWorld und Co. war und alleine der Orca Tilikum bereits vor dem geschilderten Vorfall an zwei ähnlichen Tragödien beteiligt war, lösten jedoch erst die Ereignisse des 11. Februars eine weitreichende Diskussion darüber aus, ob das Halten von solchen Tieren zu Unterhaltungszwecken überhaupt noch zu vertreten ist. Auch der 2013 veröffentlichte Dokumentarfilm “Blackfish” widmete sich diesem Thema und versuchte die Unglücke und ihre Ursachen aufzuarbeiten – genau wie der Autor David Kirby in seinem bereits ein Jahr zuvor erschienenen Buch “Death At SeaWorld – Shamu and the Dark Side of Killer Whales in Captivity”. “Shamu” ist hierbei der von SeaWorld gewählte Name der Tiere in den Orca-Shows und wird von Wal zu Wal weitervererbt, u.a. auch um darüber hinwegzutäuschen, wie viele Orcas in den Parks sterben und ausgetauscht werden müssen.

David Kirby widmet sich in seinem Buch nun der Frage, ob das Leben in Gefangenschaft die Tiere nachhaltig beeinträchtigt und nicht nur zu gesundheitlichen Problemen und einer deutlich verringerten Lebenserwartung, sondern auch zu ihrer gesteigerten Aggressivität führt, die sich immer wieder bei den Unfällen zwischen Killerwalen und ihren Trainern zeigt. Um eines gleich vorwegzunehmen: “Death at SeaWorld” positioniert sich recht eindeutig auf der Seite der SeaWorld-Kritiker, was aber zum Teil auch darauf zurückzuführen ist, dass viele Verantwortliche sich laut Kirbys Vorwort bei dessen Recherchen nicht zu dem Thema äußern wollten – ganz im Gegensatz zu Tierschützern und Meeresbiologen, die natürlich nur allzu bereitwillig über ihre Ansichten berichteten. Man könnte dem Autor nun fehlenden Objektivität vorwerfen, allerdings ist Kirby in seinem Stil selbst überraschend neutral und vermeidet klare Standpunkte seinerseits, baut sein Werk aber um die Lebensläufe mehrere SeaWorld-Gegner herum auf. Besonders die Forschungen der Meeresbiologin Dr. Naomi Rose nehmen einen nicht unerheblichen Teil des Buches ein und Kirby schildert ausführlich deren erste Kontakte mit Killerwalen, ihre große Leidenschaft und Faszination für die Tiere und ihre Reaktionen auf diverse alarmierende Zwischenfälle in den Themenparks. Das ist ein durchaus cleverer Schachzug und sorgt dafür, dass man es hier nicht mit einer trockenen Aneinanderreihung von Fakten und Statistiken zu tun hat, sondern durch die biografischen Elemente sehr angenehm durch das Buch geführt wird.

Natürlich dürfen aber auch wissenschaftliche Studien in einem solchen Werk nicht fehlen und so vergleicht Kirby intensiv das Leben der Wale in Freiheit mit dem der Artgenossen in Gefangenschaft, auch wenn alleine darüber schon eine hitzige Diskussion entbrannt ist, ob und inwieweit sich Aussagen über Sozial- und Jagdverhalten oder Lebenserwartungen überhaupt vergleichen lassen. Denn der Autor lässt hier beide Lager zu Wort kommen und gibt somit auch den Stimmen Raum, welche den vermeintlichen Wert von SeaWorld und Co. für die Erforschung der Tiere, die Aufklärung der Menschen und damit womöglich ein erweitertes Bewusstsein der Öffentlichkeit für diese bemerkenswerten Lebewesen herausstellen. Denn die Außergewöhnlichkeit der Orcas zeigt Kirby ebenfalls auf und schildert spannend, wie Killerwale ihre Beute in tödliche Fallen locken oder untereinander lebenslängliche Bindungen aufbauen. Es ist wirklich faszinierend, über welche hohe Intelligenz die Tiere verfügen und z.B. Lachse durch ein gezieltes Abschneiden des Zugang zu frischem Meerwasser ihres Sauerstoffs berauben, Robben durch bewusstes Erzeugen von Wellen von ihren Eisschollen spülen oder mit halbverdauten Fischresten neue Beute aus der Luft anlocken. Gleichermaßen ist es rührend, wenn männliche Junge ein Leben lang an der Seite ihrer Mütter schwimmen oder sogar wie große Geschwister auf die Nachkommen anderer Tiere aufpassen.

Insgesamt ist “Death At SeaWorld” also wirklich ein sehr umfassendes Buch und bietet auf rund 450 eng beschriebenen Seiten eine Menge von dem, was man über Orcas wissen kann. Kirby erklärt das Verhalten der Killerwale sehr anschaulich und schildert die oft dramatischen Vorfälle in den Parks fast so spannend wie in einem Thriller. Natürlich sollte man schon eine gewisse Faszination für diese Tiere aufbringen können, denn sonst dürfte die Lektüre wohl zu einer trockenen Angelegenheit werden. Wer aber wie ich früher “Free Willy” (übrigens ebenfalls ein Thema des Buches) rauf und runter geschaut hat und wen beim Gedanken an nahezu majestätisch schwimmende Orca-Familien in skandinavischen Buchten oder an amerikanischen Küsten zumindest auch nur ein wenig das Bedürfnis packt, diese Lebewesen einmal live erleben zu wollen, der dürfte mit diesem Buch wirklich gut bedient werden – auch wenn man danach um SeaWorld vermutlich eher einen Bogen machen wird…
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am 22. Januar 2016
Dieses Buch ist wunderbar. Es öffnet einem die Augen über die Haltung von Orcas in Gefangenschaft. Das Buch beleuchtet das Thema von vielen Seiten und macht die einzelnen Punkte, die gegen Tiere in Gefangenschaft sprechen, klar und deutlich. Jedoch ist es für nicht "english native speaker" etwas schwierig zu verstehen. Ich saß teilweise mit einem Wörterbuch daneben. Aber...es lohnt sich, wenn man in das Thema interessiert ist und verschiedene Blickweisen des Themas beleuchten will.
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am 17. Juli 2012
David Kirby's book Death at SeaWorld documents and effectively engages with the fierce debate about whether it is good and right to keep killer whales (orcas) in captivity at marine theme parks for the purpose of entertaining the public. For his compelling argument, the author employs a wide range of sources: empirical evidence, scientific expert opinions, and numerous interviews with trainers and a host of others. Each chapter is packed with essential information and supports the author's comprehensive argumentation.

In February 2010, Tilikum, a male killer whale at SeaWorld in Orlando, Florida killed Dawn Brancheau, an experienced trainer, during a public performance. Tilikum is also directly linked to the death of Keltie Byrne in 1991 and Daniel Dukes in 1999. This is not only a human tragedy, but also one for the orca involved'Tilikum. The marine animal display industry has been harshly criticized already for several decades because they maintain orcas (killer whales) in captivity. The horrific tragedy in 2010 is now a catalyst for moving the debate forward. Anti-captivity advocates hope orca captivity will finally come to an end. However, it is not so simple. Dawn Brancheau's death in 2010 has inevitably fueled and agitated the debate even further between pro- and anti- captivity advocates.

Kirby provides critical discussion from both sides of the debate. He vigorously argues with support of insurmountable evidence and source material, that Tilikum, like countless other orcas held in captivity, is a genuine victim of humans' cruel, ignorant actions. The immense revenue generated from killer whale performances only perpetuates the ongoing misery that these animals must endure in their daily lives. And the aggressive behavior imposed on trainers and other captive orcas is apparently the result of the cruel and violent way they were initially captured in the wild, the post-capture stress they suffered, the way they are confined in marine theme parks, and numerous other reasons. Inevitably society has moral obligations to these animals, but at what cost?

Two profound questions are presented in the Introduction of the book: (1) 'Is captivity in an amusement park good for orcas: Is this the appropriate venue for killer whales to be held, and does it somehow benefit wild orcas and their ocean habitat, as the industry claims?', and (2) 'Is orca captivity good for society: Is it safe for trainers and truly educational for a public that pays to watch the whales perform what critics say are animal tricks akin to circus acts?' (p. 7).

David Kirby has left no stone unturned. He has successfully refuted the arguments put forward by the pro-captivity advocates (the marine theme park industry). The author's valid and convincing arguments as to why orcas should not live in captivity and also why this is not good and for society.

After reading Death at SeaWorld, I came away with the gut feeling, that I, like so many people'even those who think they know something about killer whales'still have so much to learn about them!

I have seen the killer whales when I visited SeaWorld in San Diego and Orlando. Instantly my first thoughts were,'How can they be happy living like this...they don't have much room?! Don't they miss the open ocean? Don't they get crazy?' I am certainly not the first person to ask such questions.

The readers of Death at SeaWorld must now decide for themselves: Is it good and right to keep killer whales in captivity?

David Kirby's book is simply superb!

Review by Karin Susan Fester (c) 2012.

This review is an 'excerpted' version from the original review which appeared on my blog Philosophybookreviews
Disclosure: I would like to thank St. Martin's Press for providing me with a review copy of Death at SeaWorld.
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am 4. Januar 2015
Das Buch habe ich gekauft, weil ich den Film gesehen habe. Sehr informativ und interessant, aber auch erschreckend. Über Jahre wurden Unfälle nicht ernst genommen von SW, was schliesslich im Tod endete.
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am 11. Mai 2014
Kirby's writing style is never high-faluting and his arguments are easy to follow even for a lay person. What he writes makes sense even if there are numerous "experts" trying to convince an entertainment hungry public of the contrary. Everybody who is thinking about taking their kids to SeaWorld should read this book beforehand and then reconsider their plans.
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am 7. Juni 2013
after you have read and understood this story you won't ever buy a ticket for Sea World again. We definitely need more of this being published
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am 6. September 2013
Das buch ist sehr informativ und umfassend. Spannend geschrieben und mit vielen details ueber das verhalten vn orcas, die mir bisher unbekannt waren.
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am 26. September 2015
Das Buch ist ein sehr aufrüttelndes Buch und hat eine super Aufmachung,
ich kann selbst Lesen nur empfehlen, der Kauf lohnt sich aufjedenfall!
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