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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
4
4,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 10. August 1999
In seinem neuesten Buch wendet sich der Linguistikpapst David Crystal dem Phänomen Englisch als globale Sprache des 21. Jahrhunderts zu. Zu Ausgang des 20. Jahrhunderts dominiert das Englische nicht nur Handel, Wissenschaft, internationale Zusammenarbeit und Verkehr, vielmehr ist es zum Bestandteil des Alltags eines großen Teils der Menschheit geworden, wie dies bei noch keiner Sprache bisher der Fall war. Zunächst definiert Crystal, was denn eine „globale Sprache" überhaupt ausmacht. Dann begründet er in einem historischen Abriß die Gründe für die gegenwärtige Verbreitung und Macht des Englischen. Schließlich wendet er sich der spekulativ-interessanten Frage zu, wie denn die Zukunft aussieht, etwa, ob wir in nicht allzu ferner Zukunft auch in Deutschland einmal Euro-Englisch sprechen werden. Nicht umsonst ist Crystal einer der am meisten gelesenen Sprachwissenschaftlern. Sein Sprachstil und seine geschickte Wahl interessanter Beispiele machen dieses Buch über Sprache selbst als Strandlektüre geeignet. Jeder, der an Sprachen interessiert ist, sollte dieses Buch lesen, ganz gleich wie sein Standpunkt zur Hegemonie der englischen Sprache ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 13. Juli 2000
Crystal's book is the exact counterpart to Phillipson's "Linguistic Imperialism". While the former has been called an "alarmist" (because of his view that English has been used for imperialistic purposes) the latter apparently sees no problem what so ever (and has thus been called "triumphalist"). Crystal seems to suggest that all linguistic cross-cultural problems could be solved if everyone would learn English from an early age onwards. He apparently sees nothing wrong if Asian farmers cannot read the instructions on fertilizer bags because they are in English.
Rather suspiciously, Crystal disregards Phillipson completely in this book. While there are some good arguments against Phillipson, Crystal refuses to enter the debate. More generally, it seems to me that he refuses to deal with the more unpleasant facts of the global spread of English. Better to continue writing about the happy family of English speakers!
The book is thus rather naive in its evaluation of the role, status and attitudes connected with the English language.
For those who would like to read a really damning review I can recommend Phillipson's "Voice in Global English: unheard Chords in Crystal loud and clear." which appeared in Applied Linguistics 20/2: 265-276.
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am 13. Januar 2013
Prima Einstieg in das Thema mit sehr vielen Beispielen, auch kritischer Art, was den Gegenstand betrifft. Beispiele über Autoren, die in Englisch für den Weltmarkt schreiben, ohne Muttersprachler zu sein, könnten mehr erwähnt werden.

Anna C. Naumann
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am 16. August 2006
Das Buch ist gut geschrieben. Es beschreibt den erfolgreichen Verlauf der englischen Sprache. Allerdings vergisst Crystal zu erwähnen, dass im Namen des britischen Empires viele Menschen getötet wurden, vor allem schwarze Afrikaner, Aborigines, Maori, Inder und Chinesen. Das britische Empire hat an der Versklavung von Millionen von Schwarzen teilgenommen. Und tatsächlich handelt es sich hier auch um Kulturimperialismus. Allerdings halte ich von der Panikmache, dass die ganze Welt von den englischsprachigen Ländern regiert werden könnte, nicht viel. Vor 2.000 Jahren beherrschte Rom die Welt, und jeder lernte römisch. Danach war Latein eine Weltsprache und vor allem die Sprache der Wissenschaft. Das ändert sich nun einmal. Jetzt ist es die englische Sprache, die von vielen Menschen gelernt wird.. Aber auch das kann sich ändern. In 100 Jahren wird vielleicht das Chinesische oder das Arabische Weltsprache sein. Imperien kommen und gehen. Ich glaube auch, dass die englische Sprache der Welt helfen könnte, weltweiten Frieden zu schaffen. Allerdings gibt es auch hier Gegenargumente. Als die USA von England unabhängig werden wollte, gab es Krieg zwischen zwei Nationen, die dieselbe Sprache sprachen. Dieselbe Sprache zu sprechen bedeutet nicht unbedingt, dass sie Frieden schafft. Es bleibt abzuwarten, was mit der englischen Sprache passiert. Jedenfalls profitieren diejenigen unter uns, die englisch sprechen und lesen können von der Gelegenheit, Bücher zu lesen, die es auf deutsch nicht gibt. Und das ist ein großer Vorteil.
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