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am 28. April 2015
Gute Filme mit großartigen Geschichten sind klasse. Genauso gut aber können großartige Geschichten über gute Filme sein. Oder über nicht so gute Filme. Oder über Filme, die nie gedreht wurden. Oder über Filme, die großartig hätten werden können, hätte man nicht so lange auf ihnen herum gekaut, bis sie am Ende mittelmäßig wurden. Das eigentlich ist die Essenz von Hughes' Buch, das episodisch und historisch aufbereitet die Geschichte verschiedener, bisweilen sehr bekannter Hollywood-Produktionen erzählt, manche gedreht, manche nach Jahren in der "Entwicklungshölle" verworfen. Über einige wird man schon gehört haben, bei anderen muß man schon Filmfan sein, um davon gehört zu haben; etwa bei dem Wettlauf zwischen "Outbreak" und "Crisis in the Hot Zone", die beide das gleiche Thema behandelten. Oder dem SF-Thriller "Isobar", von dem man später verschiedene Versatzstücke in vielen anderen Filmen wieder fand.
Über das Meiste kann man schmunzeln und den Kopf schütteln, gewährt das Buch doch guten Einblick in die Köpfe der Hollywoodmacher, die meistens nicht das Beste für einen Film wollen, sondern das Beste für sich - oder das, was sie für das Beste halten. Typischer Mechanismus: wechselt das verantwortliche Team, machen wir halt alles neu, auch wenn (wegen annähernder Perfektion) niemandem mehr etwas Neues noch einfällt. Ein höchst bizarres Treiben, das allerdings erzählerisch ein wenig auf der Stelle tritt, weil sich die Mechanismen ähneln. Historisch wertvoll die Aufkünfte zur Entstehung der "Planet der Affen"-Filme und die horrible Infosammlung zu dem ersten geplanten "Herr der Ringe"-Projekt Anfang der 70er, wo offenbar zu viele Leute Drogen eingeworfen haben. Es gibt sicherlich noch genügend Beispiele für ein zweites Buch, aber nach der Hälfte ist die Grundaussage klar, wobei Hughes immer sachlich bleibt (das Sarkastische daran erklärt sich von selbst).
Natürlich - bisher - nur in englischer Sprache, aber alles in allem höchst amüsant.
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am 10. November 2013
Hochinteressantes Buch über einen Haufen nie oder erst nach tausend Irrwegen realisierter Hollywood-Großprojekte. Manches fällt etwas raus, etwa das Kapitel über die zahllosen echten und falschen INDY 4-Scripts oder jenes über LORD OF THE RINGS, das einst als John Boorman-Film mit den Beatles in den Hauptrollen begann. An manch ewig angekündigten Titel kann man sich noch erinnern, etwas den "Alien-on-a-train"-Verschnitt ISOBAR oder Ridley Scotts OUTBREAK-Konkurrenzprojekt CRISIS IN THE HOT ZONE oder das Verhoeven/Schwarzenegger-Monstrum THE CRUSADES und das Sequel zu TOTAL RECALL.

Das Buch legt vor allem Zeugnis darüber ab, wie die Studios die kreative Arbeit von Autoren geringschätzen, wie sie Drehbücher ein Dutzend mal überarbeiten und verschlimmbessern lassen, bis irgendwann nichts mehr übrig ist von dem, was sie mal an dem Stoff gereizt hat (z.B. das als superheißer S*** gehandelte SMOKES & MIRRORS, aus dem am Ende nie was geworden ist).

Interessantes Detail am Rande: TOTAL RECALL wurde total gehetzt ins Kino gebracht, und Verhoeven und seine Autoren machen ihrem Unmut darüber Luft, daß es keine Zeit für ein Test Screening gab. Besonders das Finale mit den raustretenden Augen scheint ihnen viel zu lang!
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