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am 21. September 2015
1972 fährt Byrons Mutter ein Kind an, ohne es zu merken - aber ihr Sohn Byron merkt es, was sein Leben verändert.
In der Gegenwart kämpft Jim mit seinen Psychosen und versucht mit seinem Leben klar zu kommen.
Das alles wird präsentiert von der sympathischen und hintergründigen Erzählstimme von Rachel Joyce, die schon Harold Fry zum Bestseller werden ließ. Kann dieses Buch dort anknüpfen?
Wie gesagt, der Stil/Erzählstimme ist wieder wunderbar gelungen und so lässt sich das Buch gut lesen. Inhaltlich kann es aber nicht mit Fry mithalten. Die Situation ist interessant, aber nach 120 Seiten fragt man sich, was da noch groß kommen soll - außer der Zusammenführung der beiden Erzählstränge. Leider passiert auch nichts großartiges und was passiert ist total vorhersehbar. Insbesondere der zweite Strang enthält auch viele Füllkapitel, die nur eingefügt wurden, damit die beiden Stränge sich abwechseln.
Bei Harold Fry gab es die Wanderung, die alles zusammenhält und die auch ohne die GROSSE ENTHÜLLUNG interessant war und die Story vorwärts trieb. Hier fehlt sowas weitestegehend. Die Story plätchert vor sich hin, man weiß was aller Wahrscheinlichkeit nach passieren wird und wartet nur noch, bis es hinter sich gebracht wurde. Ich glaube man kann locker 100 Seiten aus der Mitte ausschneiden, ohne dass man irgendwie das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben.
Das ist schade, denn die Grundlagen sind da (siehe oben) aber die Story macht einen etwas unfertigen Eindruck. Mich persönlich stört auch die Feierabendpsychologie mit der Jims Psychosen erklärt werden (auch wenn ich die Begründung so in etwa erwartet hatte). Hier wird für meinen Geschmack es sich dann doch etwas sehr einfach gemacht...
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am 21. Oktober 2014
Die Grundidee des Buches ist gut. Aber meiner Meinung nach hätte die Autorin auch mit 100 Seiten weniger auf den Punkt kommen können. Die Story verliert zwischendurch immer wieder an Fahrt. Ich habe ganze 3 Monate gebraucht das Buch zu lesen (zwischendurch bin ich immer wieder auf andere Bücher umgestiegen und habe es dazwischen als "Notlösung" weiter gelesen). Es hat mich nicht gefesselt, sondern eine Geschichte daher erzählt, vom Unterhaltungswert so, als würde ich das Radio einschalten - plätschert so vor sich hin...
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am 25. Februar 2014
I enjoyed her first book very much because it was full of the human element and very well written. This, her second book, is not quite up to the first. It is well written, but lacks organisation. Yes, even this subject can be organised! In this edition there are sadly many mistakes in spelling and grammar. I am not obsessed with such things, but if they distract me, I feel it is definitely too much. The story is more difficult for most than "the Unlikely Journey of Harold Fry" and the author leaves you a bit in the lurch as to what she is getting at. I still enjoyed the book, but , contrary to the first novel, will probably never take it up to read a second or third time.
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am 21. August 2013
Wie schnell doch ein kurzer Moment, eine kindliche Überzeugung, dazu führen kann, dass mehrere Leben völlig durcheinander geraten.

Die beschriebenen Ereignisse sind wie eine Abwärtsspirale mit kurzen hellen Momenten, die einen hoffen lassen, um einem dann doch gleich darauf die Tränen in die Augen zu treiben. Die Sprünge vom "Accident" zur Gegenwart und zurück sind gelungen und führen ganz bedächtig und spannend zum Höhepunkt der Geschichte. Bis zum Schluss wurde ich persönlich auf die falsche Fährte geführt – ich hatte die ganze Zeit die falsche Person im Auge. Umso bestürzender war für mich die Aufklärung am Ende, die mir so unglaublich ungerecht erschien.

Das Buch selbst musste ich mehrere Male beiseitelegen und mich mit etwas anderem beschäftigen, weil mir die Geschichte teilweise sehr nah ging.

Nach „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ ist für mich auch dieses Buch wieder eine Empfehlung wert. Fünf Sterne!
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am 10. Mai 2015
Spannend erzählte Geschichte über 2 gute Freunde und ein Ereignis, das das Leben des einen Jungen für immer verändern wird.
Die Autorin erzählt unterschiedliche Erzählstränge, deren Zusammenhang am Ende des Buches aufgedeckt wird.
Themen sind Freundschaft, Schicksal, Beziehungen, soziale Unterschiede, sozialer Druck und Liebe.
Insgesamt sehr spannend und die meiste Zeit sehr kurzweilig (etwas langatmiger gegen Ende).
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am 26. Mai 2014
...zieht einen sofort in die Geschichte. Ich war so gebannt, ich habe es nur schwer unterbrechen können. Auch wenn es mit einem beinahe “Happy end“ endet, war ich traurig, dass es zu ende war.
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am 14. März 2014
excellent story; I found this a very thought-provoking, movingly told story of lives irrevocably changed by minor chance events in a child's life. Well worth reading.
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am 10. August 2013
Welche Bedeutung hat Zeit? Können zwei Sekunden ausschlaggebend sein für das ganze restliche Leben?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich Rachel Joyce in ihrem Roman „Perfect“. Das Buch besteht aus zwei Handlungssträngen. Einerseits taucht der Leser ein in die Welt von Byron, einem kleinen Junge in den 70ern und andererseits in die Welt von Jim, einem etwas schrulliger Typ in der jetzigen Zeit. Jim hat mich stark an einen Autisten erinnert und ich fand es toll, wie Joyce sein Leben und seine täglichen Rituale beschreibt, ohne wertend zu sein. Letztendlich gibt es nur einen schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn. Doch wer ist normal und wer ist verrückt? Ist Jim, der in einem Van lebt und jeden Abend sämtliche Gegenstände seines Vans namentlich begrüßt und anschließend sämtliche Ritzen des Vans mit Tape abklebt, tatsächlich verrückt?

Zwei Sekunden sind im Mittelpunkt der Geschichte um Byron. In dem Moment im Jahr 1972 als die Uhren zwei Sekunden zurück gestellt werden, baut Byrons Mutter versehentlich einen Unfall. Dieser Unfall hat für die ganze Familie verheerende Folgen.

In „Perfect“ geschieht nicht viel äußere Handlung. Das tut der Poetik des Buches aber keinen Abbruch. Die Protagonisten sind alles andere als schön und perfekt, wie es der Titel des Buches suggeriert. Ich empfehle dieses Buch all jenen Lesern, welche ruhige Töne und kleine Schätze des Alltags bevorzugen. Vor allem im letzten Teil besticht die Autorin durch ihre großartige Erzählkunst. Mich selbst hat das Buch sehr zum Nachdenken angeregt. Ein tolles Buch für einen verregneten, melancholischen Herbsttag.
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am 4. August 2013
Die Autorin

Rachel Joyce wurde 1962 in London geboren und ist britische Schauspielerin sowie Schriftstellerin. Mit ihrem 2012 erschienen Werk „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ veröffentlichte sie einen weltweiten Bestseller.

England 1972

In 1972, two seconds were added to time. It was in order to balance clock time with the movement of the earth. Byron Hemming knew this because James Lowe had told him and James was the cleverest boy at school…

Um eine kleine Differenz in der Zeit auszugleichen, werden dem Jahr zwei Sekunden hinzugefügt. Der 11jährige Byron Hemmings hörte davon von seinem Freund James Lowe, der ist der cleverste Junge, den Byron je kennen gelernt hat, denn er liest sogar die Times. Doch Byrons Leben und auch das der anderen werden durch die zwei Sekunden mehr als durcheinander gebracht. Als er sich mit seiner Mutter und seiner Schwester im Auto auf dem Weg zur Schule befindet, verursacht seine Mutter genau in dem Moment einen Unfall als Byron sieht, wie sich der Sekundenzeiger rückwärts bewegt. Ein kleines Mädchen läuft mit seinem roten Fahrrad auf die Straße und dann passiert es … Dem Unfall folgt ein Jahr, in welchem alles versucht wird um diesen einen Fehler wieder gut zu machen.

England heute

Jim, der mittlerweile über 50 ist, hat die meiste Zeit in seinem Leben in einer Nervenheilanstalt verbracht. Als diese geschlossen wird, arbeitet er ab diesem Zeitpunkt in einem Supermarkt. Er leidet jedoch unter seinen Zwangsneurosen und hat keine Familie oder Freunde mehr. Plötzlich wird er von einem Auto angefahren…

Fazit

Was für eine Herausforderung dieses englische Werk. Doch bereits der Prolog verspricht einiges. Dies ändert sich auch im Verlauf des Buches nicht wirklich. Es bleibt spannend, zum teil verwirrend, abenteuerlich und in erster Linie emotional. Der gesamte Roman ist mit viel Gefühl und sehr einfühlsam verfasst, in keiner Weise kitschig und mit viel Potenzial. Durch einen kindlichen Charakter bringt der Roman dem Leser das Geschehen einerseits aus der Sicht des 11jährigen Byron, als auch aus der des nervenkranken 50jährigen Jim, näher.

Die beiden Handlungsstränge, einerseits Byron und James, andererseits der nervenkranke Jim, verwirrten mich zunächst ein wenig, da sie unabhängig von einander einfach begannen. Aber recht schnell war klar, dass es Zusammenhänge zwischen Byron und Jim geben muss. Im Laufe des Buches erkennt der Leser genau diese. Es fällt auf, dass sowohl Jim als auch Byron nicht die großen Helden eines Romans sind und trotzdem sind beide liebenswürdig. Beide mussten schon von Beginn an mit Zwängen kämpfen und machen den besonderen Charme des Buches aus. Auch die Beschreibungen der Dinge und einzelnen Personen, sind der Autorin sehr gut gelungen. Hierbei haben mir besonders die kleinen Zeichnungen zu Beginn jedes neuen Kapitels gefallen, sie zeigen auch den zuweilen sehr gefühlvollen Charakter des Buches.

Der Titel passt perfekt zum Buch, denn er drückt letztendlich genau die Geschehnisse im Buch aus: die zwei Sekunden verändern das Leben der Kinder und im Versuch wieder alles perfekt zu machen, geschieht im Endeffekt nur noch mehr Unglück und Chaos. Denn es geschehen im Zusammenhang mit den zwei Sekunden viele wunderbare und gefühlvolle, aber auch schreckliche, unverständliche Dinge.
By the author of „The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry“

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am 21. Mai 2015
This was my first book by Rachel Joyce, and it was given to me by a colleague as a farewell present for maternity leave. I knew she had in mind for me to relax with some touching, but easy to read literature before I'd be busy with other things. So, these were my expectations. I soon got caught in the plot and was, again and again, positively surprised by the turns of the story (also by its end), always fearing the story could turn as flat as some other writer would have made it. I was equally positively surprised by the charming language, nothing too complicated to destroy the fun of reading, but still sophisticated enough to not offend my demands as a reader. Therefore, all in all, it WAS a perfect literature for me, even if - oddly and rarely enough - in this case I like the German title better (The Year That Needed Two Seconds) than the original one.
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