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Kundenrezensionen

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TOP 100 REZENSENTam 25. November 2013
Alice Munro war bis vor einiger Zeit vielen Lesefans ein Begriff. Als die Autorin dieses Jahr den Literaturnobelpreis bekam wurde sie jedoch weltberühmt.
Das von mir gelesene "Dear Life" ist bereits seit Herbst 2012 im Handel und wird nun ab Dezember 2013 auch in Deutschland unter dem Titel "Liebes Leben: 14 Erzählungen" herauskommen.

14 neue Kurzgeschichten hat die Autorin darin geschrieben und sie wird sehr persönlich darin. Tiefgründig finde ich besonders die letzten vier Geschichten dieses Buches. Sie schreibt über diese:

"Sie formieren eine seperate Einheit, eine die sich autobiografisch anfühlt, aber den Fakten nach nicht immer ist".

Alice Munro hat einen eigenen und leicht zu lesenden Schreibstil und die Bezeichnung Kurzgeschichten treffend ist. Sie beginnt oft an einer unerwarteten Stelle, anschließend wird chronologisch rückwärts oder vorwärts geschrieben und die Geschichten haben zudem häufig einen offenen Schluß.

Auch sind ihre Protagonisten meistens Frauen, die sie in allen Facetten ihrer vielfältigen Weiblichkeit schildert. So beginnt sie ihre erste Geschichte mit der jungen Greta, die neben ihrem recht farblosen Mann Wünsche und Sehnsüchte hat die er nicht erkennt. Sie ist Poetin und verfasst Gedichte, von ihrer Famlilie als belanglos abgetan. Greta schickt ihre verfassten Gedichte an das Magazin "The Echo Answer", von denen zwei veröffentlicht werden. Somit nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Viele ihrer Geschichten spielen in der kanadischen Heimat von Alice Munro. Die Autorin schafft es den Leser mit den Charakteren ihrer Protagonisten zu berühren. Ihre Geschichten sind für mich wie aus dem Leben geschrieben, realitätsnah, sentimental und tiefgründig. Sie lesen sich schnell und machen nachdenklich.
Ein Buch das lohnt zu lesen!

Sie hat als Schriftstellerin folgende Auszeichnungen erhalten:
"Alice Munro is the author of twelve previous collections of stories - the most recent of which are Runaway, The View from Castle Rock, and Too Much Happiness - as well as a novel, Lives of Girls and Women. Among the many awards und prizes she has received are three Governor General's Literary Awards and two Giller Prices in Canada; the Rea Award; the Lannan Literary Award; the National Book Critics Cirkle Award; and the Man Booker International Prize. Her stories have appeared in The New Yorker, The Atlantic, The Paris Review, and other publications, and her collections have been translated into thirteen languages".

Alice Munro ist 1931 in Ontario geboren und gehört zu den inzwischen bedeutendsten Autoren der Gegenwart. Mit ihren umfangreichen erzählerischen Werken ist sie Bestsellerautorin in ihrem Heimatland Kanada und der gesamten angelsächsischen Welt. 2013 erhielt Alice Munro den "Literatur-Nobelpreis".
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TOP 500 REZENSENTam 9. Dezember 2013
Dear Life, das "nackte Leben", also das Leben in seiner Quintessenz, ist nicht nur der Titel der vierzehnten und letzten Kurzgeschichte, sondern auch das Leitmotiv des ganzen Buches. Es ist ein Leben, geprägt von den Entbehrungen der kanadischen Provinz in der Zeit während und nach dem zweiten Weltkrieg, in einem aus heutiger Sicht unerträglich miefigen religiös-konservativ-patriarchalischen Milieu (wobei ihre eigene Familie diesem Schema nicht entsprach).

Die Übersetzung des Titels der deutschen Ausgabe mit "Liebes Leben" mag dem Wortspiel geschuldet sein: Es wird tatsächlich geliebt, in dem Maße, in dem es die Umstände der Zeit zuließen, aber das ist es nicht, was die Geschichten verbindet. Es ist vielmehr der Kampf jedes einzelnen der Charaktere - fast immer Frauen - das Leben nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten, was in den meisten Fällen eigentlich nichts weiter heißt als die Offerten des Zufalls zu nutzen, oft rücksichtslos und egoistisch, aber gerade deshalb zutiefst menschlich.

Es sind Geschichten mit meist offenem Ende, bei denen man trotzdem stets das Gefühl hat, dass nichts mehr zu erzählen ist. Was folgen könnte, wäre wohl zu banal und alltäglich, wie eben meistens im Leben. Das ist das schöne, ballastfreie an Kurzgeschichten: Es wird sich auf das Wesentliche konzentriert.

Die Sammlung ist in zwei Teile gegliedert. Die ersten zehn Geschichten sind Fiktion, in der sich die Qualitäten zeigen, die Alice Munro wohl den Nobelpreis eingetragen haben. Hier gelingt es ihr, von Beginn an eine extrem dichte Atmosphäre zu entwickeln. Der Leser wird mitgenommen und schlüpft unweigerlich in die Rolle der Protagonisten, seien es Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, auch im manchmal sehr fremden Milieu von alleinherrschenden Familienvorständen und unterwürfigen Ehefrauen. Und man ahnt auch, mit welch unbändiger Energie sich Alice Munro am eigenen Schopf aus dem heimatlichen Provinzsumpf gezogen haben muss.

Dagegen fallen, wie ich finde, die vier letzten Geschichten deutlich ab, das gilt vor allem für die letzte, ausgerechnet "Dear Life". Es sind Erinnerungen aus ihrer eigenen Kindheit, und es ist nach ihrem Bekunden das Erste und Letzte - und Ehrlichste - was sie über ihr eigenes Leben zu sagen hat. Vielleicht hat sich zwischen den Zeilen manches verborgen, aber ich hatte das Gefühl, in den ersten zehn Geschichten viel mehr über die Alice Munro erfahren zu haben, und über das Land und die Zeit, die sie geprägt haben.
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am 29. Juli 2015
... finde ich die Munro-Kurzgeschichten schon wirklich sehr sehr lesenswert und wirklich kein oberflächlich Lesestoff, obwohl ich sie auch sehr unterhaltend finde. Aber man spürt halt ganz viel auch zwischen den Zeilen, was gar nicht so ganz konkret zu lesen ist. Die Munro-Geschichten sind so geschrieben, dass ich sie auch gerne ein zweites oder drittes Mal lese. Und das kann ich nur von ganz ganz wenig Büchern behaupten. Auch das Setting im ländlichen Kanada spricht mich sehr an.
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am 20. März 2016
Die Kurzgeschichten von Alice Munro sind unübertroffen, keine katastrophalen Ereignisse werden beschrieben, sondern das ganz "normale" Leben. Mit viel Einfühlungsvermögen, brillanter Sprache und der Beschreibung alltäglichen Begebenheiten überrascht sie immer wieder. Sehr empehlenswert.
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am 12. Oktober 2015
Wer auf die Idee kam, dieser Frau vor allem für diesen langweiligen Schinken mit klischeehaftesten Binsenweisheiten den Nobelpreis zu verleihen, müsste damit bestraft werden, diese öden Erzählungen auswendig zu lernen. Da hilft es auch nichts mehr, im Original zu lesen. Trostlos
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am 3. Mai 2014
Dear Life enthält 14 Kurzgeschichten. Alle Stories spielen in Kanada, meist in ländlichen Gegenden. Munro's Hauptcharaktere, alle weiblich, erleben Krisen und müssen über diese Hinwegkommen.

Die Kurzgeschichten waren alle sehr interessant und die meisten auch gut, jedoch hat mich diese Sammlung nicht so sehr gepackt wie "Runaway".
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am 11. Januar 2014
Alice Munro beschreibt Charaktere, deren Lebenssituationen und Konflikte so bildhaft, dass sie lange nachhallen. Ihre Erzählungen und Kurzgeschichten sind für mich vorbildlich in ihrer liebevollen und gekonnten Sprache. Wer statt eines langen Romans gerne alle paar Tage liest, oder nicht mehr Zeit hat, liegt bei ihr richtig. Schreiben auf hohem Niveau.
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am 5. April 2014
Ich war wirklich gespannt auf das Buch. Vorher kannte ich nichts von der Autorin - macht auch nichts, denke ich jetzt, denn die Geschichten bleiben für meinen Geschmack sehr blutleer und langweilig. Schade.
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am 14. August 2014
Ich will kluge Analysen, intelligente Muster gezeigt und gangbare Lösungswege offenbart bekommen; in eine Geschichte gebettet, verpackt durch eine fesselnde, präzise, reichhaltige Sprache, welche Weisheiten nicht abstrakt, sondern griffig, gleichsam aber verlustlos begründet. Das ist schwierig. Das ist Nobelpreisanspruch.

Munros Geschichten lesen sich wie ein Selbsthilfegruppen-Besuch: viel Selbstbeschreibung, wenig wörtliche Rede anderer Figuren und daran gemessen wenig Handlung. Dabei erzählen sie nichts Lehrreiches und das nicht einmal spannend. Schon der Titel sagt genau so viel aus wie jede Story: nichts. Die deutsche Übersetzung des Titels ist ja wenigstens zweideutig.
Analytisch ist es nicht, atmosphärisch schon: langweilig. In ihren Grundaussagen unterscheiden sich die einzelnen Geschichten nicht.
Es gibt Leser, den Dear Life gefällt. Ich las in den obigen Rezessionen sinngemäß „lebensnahe Beschreibung“ oder „Leben und seine Probleme“. Das ist mir aber nicht genug. Die Deskriptive alleine reicht mir nicht, da kann ich auch einfach vor die Tür gehen, Menschen im wirklichen Leben kennenlernen, dafür brauche ich keine Buch-Parallelwelt. Gerade die Fiktion wäre doch geeignet mehr Essenz zu verpacken. Das macht Munro nicht – reale Lebensgeschichten haben da oftmals mehr zu sagen. Hier kann Munro nicht mithalten, selbst wenn man mit „intellektuellem Zugang“ auf „zwischenzeilige, metaphysische Ebenen“ bedacht, wohlwollend wünschenswerte, aber dennoch einzufügen versäumte Essenzen in dieses Werk hineininterpretieren möchte. Da gehe ich lieber vor die Tür.

Irgendwo las ich, dass Munro aus Langeweile zu schreiben begann, weil es nichts Besonderes auf dem Land für Frauen zu tun gab. Das merkt man auch. Daher sind nicht nur die letzten Kapitel autobiographisch. Insgesamt liest sich Dear Life wie ein Monolog vor einem Psychologen. Und zu diesem hätte sie auch gehen sollen, statt dieses Buch zu schreiben. Oder zumindest den Psychologen zu Wort kommen lassen. Nur der ist sicherlich eingeschlafen. Deswegen: Immerhin noch 1 Stern von mir, weil das Taschenbuch günstiger ist als Schlaftabletten. Dear Life hat also beste Voraussetzungen ein Schullektüre-Klassiker zu werden.
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am 6. März 2014
War froh, diese Schriftstellerin kannenzulernen. Es war nur so, daß mir das kanadische Leben und die Probleme fremd waren. Ist aber kein Werturteil - wie käme ich dazu, eine Nobelpreisträgerin zu kritisieren. Alles in allem ein großes Lesevergnügen.

mfg.L. Krüger
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