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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
35
4,0 von 5 Sternen
Dear Life: Stories (Vintage International)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 25. November 2013
Alice Munro war bis vor einiger Zeit vielen Lesefans ein Begriff. Als die Autorin dieses Jahr den Literaturnobelpreis bekam wurde sie jedoch weltberühmt.
Das von mir gelesene "Dear Life" ist bereits seit Herbst 2012 im Handel und wird nun ab Dezember 2013 auch in Deutschland unter dem Titel "Liebes Leben: 14 Erzählungen" herauskommen.

14 neue Kurzgeschichten hat die Autorin darin geschrieben und sie wird sehr persönlich darin. Tiefgründig finde ich besonders die letzten vier Geschichten dieses Buches. Sie schreibt über diese:

"Sie formieren eine seperate Einheit, eine die sich autobiografisch anfühlt, aber den Fakten nach nicht immer ist".

Alice Munro hat einen eigenen und leicht zu lesenden Schreibstil und die Bezeichnung Kurzgeschichten treffend ist. Sie beginnt oft an einer unerwarteten Stelle, anschließend wird chronologisch rückwärts oder vorwärts geschrieben und die Geschichten haben zudem häufig einen offenen Schluß.

Auch sind ihre Protagonisten meistens Frauen, die sie in allen Facetten ihrer vielfältigen Weiblichkeit schildert. So beginnt sie ihre erste Geschichte mit der jungen Greta, die neben ihrem recht farblosen Mann Wünsche und Sehnsüchte hat die er nicht erkennt. Sie ist Poetin und verfasst Gedichte, von ihrer Famlilie als belanglos abgetan. Greta schickt ihre verfassten Gedichte an das Magazin "The Echo Answer", von denen zwei veröffentlicht werden. Somit nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Viele ihrer Geschichten spielen in der kanadischen Heimat von Alice Munro. Die Autorin schafft es den Leser mit den Charakteren ihrer Protagonisten zu berühren. Ihre Geschichten sind für mich wie aus dem Leben geschrieben, realitätsnah, sentimental und tiefgründig. Sie lesen sich schnell und machen nachdenklich.
Ein Buch das lohnt zu lesen!

Sie hat als Schriftstellerin folgende Auszeichnungen erhalten:
"Alice Munro is the author of twelve previous collections of stories - the most recent of which are Runaway, The View from Castle Rock, and Too Much Happiness - as well as a novel, Lives of Girls and Women. Among the many awards und prizes she has received are three Governor General's Literary Awards and two Giller Prices in Canada; the Rea Award; the Lannan Literary Award; the National Book Critics Cirkle Award; and the Man Booker International Prize. Her stories have appeared in The New Yorker, The Atlantic, The Paris Review, and other publications, and her collections have been translated into thirteen languages".

Alice Munro ist 1931 in Ontario geboren und gehört zu den inzwischen bedeutendsten Autoren der Gegenwart. Mit ihren umfangreichen erzählerischen Werken ist sie Bestsellerautorin in ihrem Heimatland Kanada und der gesamten angelsächsischen Welt. 2013 erhielt Alice Munro den "Literatur-Nobelpreis".
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am 22. November 2013
Personal, but too erratic not always as deep as Munro pretends implicitly to be. I like most the passage: what would be too heavy for fiction was reality in real life.
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TOP 500 REZENSENTam 9. Dezember 2013
Dear Life, das "nackte Leben", also das Leben in seiner Quintessenz, ist nicht nur der Titel der vierzehnten und letzten Kurzgeschichte, sondern auch das Leitmotiv des ganzen Buches. Es ist ein Leben, geprägt von den Entbehrungen der kanadischen Provinz in der Zeit während und nach dem zweiten Weltkrieg, in einem aus heutiger Sicht unerträglich miefigen religiös-konservativ-patriarchalischen Milieu (wobei ihre eigene Familie diesem Schema nicht entsprach).

Die Übersetzung des Titels der deutschen Ausgabe mit "Liebes Leben" mag dem Wortspiel geschuldet sein: Es wird tatsächlich geliebt, in dem Maße, in dem es die Umstände der Zeit zuließen, aber das ist es nicht, was die Geschichten verbindet. Es ist vielmehr der Kampf jedes einzelnen der Charaktere - fast immer Frauen - das Leben nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten, was in den meisten Fällen eigentlich nichts weiter heißt als die Offerten des Zufalls zu nutzen, oft rücksichtslos und egoistisch, aber gerade deshalb zutiefst menschlich.

Es sind Geschichten mit meist offenem Ende, bei denen man trotzdem stets das Gefühl hat, dass nichts mehr zu erzählen ist. Was folgen könnte, wäre wohl zu banal und alltäglich, wie eben meistens im Leben. Das ist das schöne, ballastfreie an Kurzgeschichten: Es wird sich auf das Wesentliche konzentriert.

Die Sammlung ist in zwei Teile gegliedert. Die ersten zehn Geschichten sind Fiktion, in der sich die Qualitäten zeigen, die Alice Munro wohl den Nobelpreis eingetragen haben. Hier gelingt es ihr, von Beginn an eine extrem dichte Atmosphäre zu entwickeln. Der Leser wird mitgenommen und schlüpft unweigerlich in die Rolle der Protagonisten, seien es Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, auch im manchmal sehr fremden Milieu von alleinherrschenden Familienvorständen und unterwürfigen Ehefrauen. Und man ahnt auch, mit welch unbändiger Energie sich Alice Munro am eigenen Schopf aus dem heimatlichen Provinzsumpf gezogen haben muss.

Dagegen fallen, wie ich finde, die vier letzten Geschichten deutlich ab, das gilt vor allem für die letzte, ausgerechnet "Dear Life". Es sind Erinnerungen aus ihrer eigenen Kindheit, und es ist nach ihrem Bekunden das Erste und Letzte - und Ehrlichste - was sie über ihr eigenes Leben zu sagen hat. Vielleicht hat sich zwischen den Zeilen manches verborgen, aber ich hatte das Gefühl, in den ersten zehn Geschichten viel mehr über die Alice Munro erfahren zu haben, und über das Land und die Zeit, die sie geprägt haben.
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am 14. Dezember 2013
Sehr gutes Buch, hervorragend geschrieben. In den Dialogen wird die lokal gesprochene Sprache verwendet, wodurch die einzelnen Geschichten eine packende Realität erhalten, sehr authentisch wirken. Die Komposition der einzelnen Kurzgeschichten, der einzelnen Kapitel sowie die des ganzen Buches ist meisterhaft. Der Inhalt ist der Mensch mit all seinen guten und weniger guten Eigenschaften und Neigungen. Der Ablauf der Ereignisse springt oft von alltäglichen plötzlich und unerwartet zu dramatischen Situationen, die unter die Haut gehen. Der Leser kommt in eine Spannung, er muss weiter lesen, weil er wissen will, wie das noch ausgeht. Ein höchst wertvolles, sehr empfehlenswertes Buch.
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am 14. Januar 2014
Der (hoffentlich nicht) letzte Kurzgeschichten-Sammelband von Alice Munro hat in mir zunächst gemischte Gefühle erweckt: Einerseits wollte ich nicht, dass es vorbeigeht, andererseits wollte ich alle Geschichten einfach nur verschlingen.

Alle Geschichten einfach nur hintereinander weg zu lesen, war allerdings für mich nicht möglich, denn jede hat ihre eigene, besondere Botschaft. Über jede einzelne dieser Botschaften musste ich erst mal lange nachdenken und konnte mich daher nicht sofort auf eine neue Geschichte einlassen. Dies ist auch schon das Großartige an diesen Kurzgeschichten: Sie hinterlassen einen Eindruck. Weil sie so dicht und gehaltvoll geschrieben sind. Weil Alice Munro es mit knappen Beschreibungen schafft, ganze Leben vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Weil sie es schafft, dass man auch emotional von den Geschichten mitgerissen wird. Inhaltlich erzählt sie hier, wie der Titel schon erahnen lässt, vom nackten Leben. Es gibt immer irgendein Problem, eine Krankheit, etwas, das das Leben alles andere als flawless erscheinen lässt. Und die wenigsten Geschichten haben ein Happy End. Viele sind tragisch, traurig, dabei aber traurig-schön. Wenn es dann doch mal ein glückliches Ende gibt, ist es eine unendliche Erleichterung.

Die letzten vier Kurzgeschichten in dieser Sammlung sind autobiographischer Natur. Sie zeigen Momente aus ihrem Leben, wobei ihre Kindheit und frühe Jugend im Vordergrund stehen. Diese Geschichten haben mir zwar gefallen, der Schreibstil war noch immer ansprechend, allerdings hat mir hier eine Botschaft gefehlt. Getrennt von dem fiktionalen Teil dieser Sammlung betrachtet, der mich restlos begeistern konnte, sind diese vier Geschichten dennoch beeindruckende Momente aus einem Leben.

Beeindruckend, wie jede einzelne Geschichte in dieser Sammlung. 5 von 5 Sternen.
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am 17. August 2014
The impressed books are very clear and good to read. My friend and I like the book very much. I will buy other books from your shop.
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am 30. Oktober 2013
Alice Munro stories hardly need recommending. Although her stories are almost all set in Canada, they are immediately understandable in their "familiar" constructions, even when incidents might be specifically Canadian or Western.
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am 29. Juli 2015
... finde ich die Munro-Kurzgeschichten schon wirklich sehr sehr lesenswert und wirklich kein oberflächlich Lesestoff, obwohl ich sie auch sehr unterhaltend finde. Aber man spürt halt ganz viel auch zwischen den Zeilen, was gar nicht so ganz konkret zu lesen ist. Die Munro-Geschichten sind so geschrieben, dass ich sie auch gerne ein zweites oder drittes Mal lese. Und das kann ich nur von ganz ganz wenig Büchern behaupten. Auch das Setting im ländlichen Kanada spricht mich sehr an.
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am 12. Januar 2014
I like her stories, I like her books - so, I was expecting to like this one, and I did. Surprising ends give you something to think about and her "kind of" autobiographic stories at the end gave me some chills. Even if you are not one of those very intellectual readers (and I am definitely not, I love crime stories, especially when I am under a lot of stress) the stories are not only deep but also very readable for anybody-
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am 1. November 2013
What Munro is an expert of becomes obvious in any of these short stories. In detail - with a few words only - she describes human behaviour in every day life. Reading the plots I had the impression to meet the characters, to understand but to reject their behaviour. The stories and the people created will stay in your mind: best surely is the story about the naive and misused bride, the husband to go...
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