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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
51
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 4. Februar 2013
Kurzzusammenfassung:
Libby Day ist Anfang 30 und dämmert in bitterer Lebensmüdigkeit. Als 7jährige wurde sie Zeugin eines Massakers an ihrer Mutter und den beiden älteren Schwester. Aufgrund ihrer Aussage wird ihr damals 15jähriger Bruder Ben für das Verbrechen verantwortlich gemacht und sitzt lebenslänglich in Haft. Aus Geldnot nimmt sie das Angebot des ominösen "Kill Club" an, der an der Schuld von Ben zweifelt und beginnt, die Ereignisse der damaligen Nacht zu hinterfragen und neu aufzurollen.
Meine Meinung:
Mann. Eigentlich bin ich recht hart im Nehmen, was düstere Romane mit viel Drama und Dilemma angehen. Doch Gillian Flynns zweiter Roman ist fast schon grenzwertig. Sämtliche Charaktere der Geschichte sind bestenfalls schwierig, und schlechtestenfalls wahre Monster. Und die meisten finden sich im Kreis von Libbys Familie und Freunden. Die Schwärze der Charaktere, die Gillian Flynn da zeichnet, wird nur noch von den schrecklichen Ereignissen übertroffen, die ihnen zustoßen. Dadurch wird so einiges ihrer Unliebenswürdigkeiten rehabilitiert. Zumindest bei manchen.
Hut ab vor der wunderbar konstruierten Geschichte, die abwechselnd in Libbys "Jetzt"-Perspektive und aus der ihrer Mutter bzw. Ben am Tag des Massakers spielt. Sie entwickelt sich Zentimeter für Zentimeter, gibt immer ein wenig preis aber nie zu viel, und wartet mit so einigen - wie sollte es anders sein - bösen Überraschungen auf.
Ganz besonders bewundere ich aber Gillian Flynns Schreibstil. In nur wenigen Sätzen hatte sie mich auf Seite 1 gefangen und mich in Libbys traumatische Vergangenheit gezogen - ich könnte erblassen vor Neid.
Schon seit "Cry Baby" und "Gone Girl" bin Hals über Kopf in Gillian Flynns pechschwarze, so originell und pointiert geschilderte Welt verliebt. Nach "Dark Places" / "Finstere Orte" bin ich uneingeschränkter Fan und kann kaum auf ihren 4. Roman warten.
Fazit: Wer wunderbar geschriebene und raffiniert aufgebaute Düsternis in Büchern mag - unbedingt lesen. Wenn irgendwie möglich, im englischen Original!
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am 23. April 2017
It wasn't one of the best books I ever read but it was a good book, with a well thought plot, good developed characters and a great ending. It is though as the title, pretty dark. Nevertheless for me at least it was worth reading it.
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am 28. Mai 2013
Captivating read with very unusual heroine. Alternating perspectives about the crime itself (which had happened over 20 years ago) to help understand the situation then. Very well-described, suppressive atmosphere of poverty, desperation and helplessness in the familiy, dense plot and a solution I would never have expected. Highly recommeded!
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am 22. September 2014
Dark Places definitely has its grip! Fast-paced, heavy, toxic, dark and deliciously despairing. It is the real "guilty pleasure" of all criminal novels... Enjoy in the morning or afternoon hours, because it can really destroy your bedtime mood. Gruesome images might lurk in the back of your head for days after closing the book... You may be disappointed with the ending, though. It seems that Gillian Flynn just needed to depress us with the possibility of disastrous coincidences and weaknesses of character experienced by all humans. In any case, the main point of the book seems to be to show the catastrophic and hopeless fates of people suffering child dramas. The misbelief, misfortune, misbehavior, all intertwined.
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am 19. Februar 2014
Nicht viele Bücher veranlassen mich dazu, eine Rezension zu schreiben. Weil sie in ihrer Handlung doch eher durchschnittlich sind oder die Figuren nicht überzeugen können. "Dark places" ist anders. Ich fand es sogar noch besser als "Gone Girl". Warum?

Es ist zwar auch ein sehr guter Krimi, die Auflösung überrascht in mehr als einer Hinsicht, vor allem aber die Charakterbeschreibungen machen das Buch für mich außergewöhnlich. Es sind keine schwarz/weiß-Stereotypen, sondern Menschen mit einer Geschichte. Da ist die Farmersfrau Patty, die trotz widriger Bedingungen und großer finanzieller Not ihre vier Kinder gut aufziehen möchte. Da ist Ben, ein Einzelgänger, ständig verspottet, selbst von seinem Vater - auf der Suche nach seinem Platz im Leben. Da ist Libby, eine depressive Frau ohne Lebenswillen. Eine Überlebende mit tiefen Schuldgefühlen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive dieser Figuren erzählt, sodass der Leser immer nur genauso viel weiß wie die Charaktere selbst.

Die Suche nach der Wahrheit wird zu einer Suche nach der Menschlichkeit in jedem der Charaktere. Es gibt kein Gut oder Böse, sondern viel Grau. Während des Buches nimmt Flynn immer mehr Schichten herunter von der Oberfläche - ähnlich wie bei einer Zwiebel - und am Ende werden die Figuren in ihrer ganzen Verletzlichkeit und mit allen ihren Fehlern präsentiert. Sie treten aus der fiktiven Welt heraus und werden zu Menschen aus Fleisch und Blut. Menschen, die Mitleid, Ekel oder tiefe Abscheu hervorrufen. Vor allem der dunklen Seite der Charaktere widmet sich Flynn. Wie kommt es, dass jemand zum Mörder wird? Welchen Einfluss hat ein solches Verbrechen auf das weitere Leben? Auch die scheinbar unwichtigste Nebenfigur hat hier noch mit ihren Dämonen, den psychologischen Folgen des Verbrechens zu kämpfen. Wer da nicht mitfühlen kann, der hat wohl kein Herz. Ein grauer Regentag oder ein lauter Hagelschauer bieten genau die richtige Atmosphäre, um sich in die dunkle Stimmung des Buches fallenzulassen. Danach vielleicht was Süßes oder ein heißes Bad, denn die Lektüre ist sehr aufwühlend.

"Dark Places" ist für mich aber auch ein Coming-of-Age-Roman. Parallel zur Vergangenheit, die immer weiter aufgearbeitet wird, macht auch Libby eine charakterliche Entwicklung durch. Sie entwickelt sich von einer depressiven, verbitterten und passiven Frau zu einem starken Menschen, der zwar eine schwierige Vergangenheit hat, aber dennoch bereit ist, zu leben.

Eine klare Empfehlung.
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am 13. Juli 2017
This novel is characterised by an intricate plot, which the author has been able to handle with care and attention. The many threads are then joined in the end.
The transition between the two timelines is always intelligently done, keeping the reader glued to the book. That’s why I was looking forward to reading it before sleeping.
Perhaps the pace with which the story develops is a little slow and it made me a bit too eager to go further to know what would happen. I could not tie up with the character of the narrator (Libby), but I really liked that of her brother, even though it had moments of unjustified inconsistency.
In my opinion, the main problem of this novel is the presence of excessive coincidences, bad luck and mischief. Too many, all concentrated in a single day.
Moreover the ending is under tone. Once clarified what has happened, the author stops showing and begins to tell, as if she was looking forward to close the book. This left me with a sour taste in my mouth.

Rita Carla Francesca Monticelli, author of Kindred Intentions
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am 16. Mai 2011
Selten habe ich so ein spannendes Buch gelesen. Es ist die Geschichte einer etwa 30jährigen Frau, die als Kind mitansehen musste, wie ihr Bruder ihre Mutter und ihre Schwestern umbrachte. Aber war es wirklich?
Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen geschrieben, einmal aus der Perspektive dieser Frau, die - zuerst widerwillig - versucht, herauszufinden, was wirklich passiert ist, und in Rückblenden aus der Perspektive der Mutter und ihres Bruders vom Tag des Mordes. Auch wenn man natürlich im Lauf des Buches immer mehr erahnt, was passiert ist, ist das Ende dennoch mit einigen Überraschungen gewürzt.
Sehr spannend, mit viel trockenem Humor, emotional anrührend, ein Buch, das einen lange nicht loslässt.
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am 1. November 2016
Sehr viele verlorene Charaktere in einem spannenden und gut geschriebenen Thriller. Wie einige andere amerikanische Autoren schafft sie das gute Buch zwischen E- und U-Literatur bereits zum dritten Mal. Alle ihre Bücher sind lesenswert, insbesondere Gone Girl.
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am 5. August 2014
Man könnte meinen, es gäbe nur Irre auf der Welt. Fast eine ganze Familie wird bestialisch ermordet, der Sohn als Täter verhaftet, nur die jüngste Tochter überlebt mit knapper Müh und Not. Ungefähr 25 Jahre später wird Libby, die Überlebende, mit der Tatsache konfrontiert, dass ihre damaligen Aussage, die den Bruder hinter Gitter gebracht hat, mehr oder minder suggeriert war. Der Bruder, das stellt sich schnell heraus, scheint unschuldig zu sein.

Nur: wer war es dann ?

Libby, unterstützt von einem Club von Hobbydetektiven, macht sich auf die Suche.

Dabei stolpert sie von einem schrägen Charakter zum anderen: ihrem Vater, einem Alkoholiker und Drogendealer, ehemaligen Schulkameradinnen, die heute als Prostituierte arbeiten usw. Schließlich gerät sie selbst in Lebensgefahr, als sie mehr oder weniger zufällig einen der Täter entlarvt und die Schuldigen ans Messer liefert. Wer es war, wird hier natürlich nicht verraten.

In Flynns Buch laufen zwei Erzählstränge nebeneinander her: zum einen der Tag, an dem die Morde passiert sind, in einer Art Retrospektive, fast schon "daneben" die Erlebnisse Libbys auf der Suche nach den Tätern.

Das Ganze ist sicher spannend erzählt und enthält auch einige überraschende Wendungen. Auch der graue Alltag und die bigotte und heuchlerische Gesellschaft des amerikanischen Mittelwestens der 80er kommt gut herüber. Was mich ein wenig gestört hat, war das Sammelsurium grotesker Gestalten, die das Lesen zuweilen fast anstrengend gemacht haben. Man war manchmal fast versucht, laut aufzuschreien. So viel Skurrilität kann einfach nicht sein, es hat ein bisschen Normalität gefehlt.

Insgesamt ist der Roman eine atmosphärisch dichte, intensiv (mir zu intensiv) erzählte Geschichte mit einem unerwarteten Ende. Dafür fünf Sterne. Für den bemüht grotesken und teilweise konstruierten Plot einen, macht im Schnitt drei Sterne. Einen weiteren "Flynn" werde ich mir nicht antun.

EDIT 8.10.2014: Doch, ich habe mir einen weiteren "Flynn" angetan: "Gone Girl". Und der war richtig gut (s. dortige Rez.).
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am 26. August 2014
This is a fairly unremarkable, only mildly suspenseful thriller with a cast of (mainly) obnoxious characters and plenty of blood and gore – human and animal.

Nowhere near as interesting as her later « Gone Girl ».
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