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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
46
3,8 von 5 Sternen
Malazan Book of the Fallen 01. Gardens of the Moon
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 31. März 2017
I live this book!

But CAUTION, it was the starting of my addiction to the Malazan saga!

I can only recommend this book!
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am 24. November 2006
Gardens of the Moon ist der phänomenale Auftakt zu Steven Eriksons zehnbändigen Epos "A Tale of the Malazan Book of the fallen". Das mächtige Malazan Empire versucht den Kontinent Genabackis zu erobern. Nach dem Fall von Pale steht seinen Armeen nur noch eine freie Stadt, Darujhistan, und die Tiste Andii Armee unter der Führung von Caladan Brood im Wege. Doch ist Darujhistan erst eimal gefallen, so wird auch die Armee von Caladan Brood fallen, so glaubt Empress Laseen, die Regentin des Malazan Empires. Deshalb schickt sie die Eliteeinheit des ehemaligen Herrschers, die Bridgeburner, und den jungen Captain Paran nach Darujhistan, um den Weg zu ebnen. Doch dagegen haben nicht nur die Machthaber der Stadt etwas, sondern auch der mysteriöse Anomander Rake, Lord der Tiste Andii und Herscher über Moonspawn, einer fliegenden Festung. Zu all diesen Wirren kommen zu allem Übel auch noch mehrere Götter, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgen...

Oft wird an Steven Eriksons Saga die Komplexität und Schwierigkeit der Handlung bemängelt. Zugegeben: man muss sich erst reinfinden. Ich war zuerst auch vollkommen verwirrt, gerade wegen der vielen Rassen, Stämme und Organisationen (wer waren jetzt gleich noch mal die Crimson Guard und auf wessen Seite stand die? :-)). Aber man findet sich rein in diese Welt des Krieges und der Zwietracht, man muss nur am Ball bleiben und das wirklich ausführliche Dramatis Personae und Magie-, Ort- und Rassenerklärungen im Anhang zu Rate ziehen. Auch wenn bereits Handlungsstränge gelegt werden, die erst in viel späteren Bänden aufgeklärt oder gelöst werden, es lohnt sich wirklich, nicht entmutigen lassen!
Aber nicht nur die genaustens durchdachte Geschichte fesselt hierbei den Leser, sondern auch der brilliante Schreibstil von Steven Erikson: er schafft es auf der einen Seite die Gräuel des Krieges mit einer derart düsteren Stimmung einzufangen, dass man beim Lesen ganz beklommen und betroffen wird, auf der anderen Seite kann schon in der nächsten Szene ein durchaus amüsantes Wortgefecht folgen. Mit unvergleichlichem Charme füllt der Autor seine Seiten, ich habe die englische Fassung nicht nur gelesen, um mein Englisch aufzupolieren, sondern weil ich persönlich die deutschen Übersetzung grauenvoll finde, die sich leider meiner Meinung nach durch einen Mangel an Gefühl negativ auszeichnet und zum großen Teil einfach lieblos wörtlich übersezt wurde oder mit einem Hang zu ungewöhnlichen, schlichtweg heute meist nicht gebräuchlichen Wörtern (s.u.). Auch wenn die englische Ausgabe durchaus schwierig zu lesen ist, kann ich den Leuten, die des Englischen mächtig sind, von der deutschen Fassung nur abraten (hinzu kommt, dass die Bücher nach dem ersten Band im deutschen in je zwei Bücher geteilt wurden, so dass man letztendlich doppelt so viel zahlt als bei den englischen Büchern (englisch: 10 Bände, deutsch: voraussichtlich 19), denn man gewöhnt sich an das große Vokabular, dessen sich Steven Erikson bedient. Gerade diese Vielfalt an Worten lässt das Geschehen wirklich zum Greifen nahe erscheinen, als stünde man direkt neben der gerade handelnden Person...
Dies ist ein weitere Pluspunkt für den Autor: ich habe noch keine Geschichte mit so vielen so gut ausgearbeiteten Charakteren erlebt, die auch völlig unterschiedlich sind: so sind sowohl Kalam Mekhar als auch Rallick Nom Assassinen, ähneln in Charakter und Auftreten tun sie sich deswegen noch lange nicht, wie dies sicherlich in vielen anderen Fantasygeschichten der Fall wäre. Es fällt einem unter einer so großen Auswahl an sympatischen Charakteren wirklich schwer einen Lieblingscharakter zu benennen. Mir fallen spontan immer mindestens vier ein, nach kurzem Nachdenken muss ich diese Liste aber drastisch erweitern. Ebenfalls erstaunlich ist, dass einem eine schwarz-weiß Einteilung der Protagonisten wie bei "Der Herr der Ringe" sehr schwer fallen dürfte. Sowohl auf der Seite des Empires, als auch in Darujhistan gibt es Sympathen und Unsympathen, jeder hat seine Gründe für seine Ideale, Vorstellungen, Gewohnheiten, Handlungsweisen etc. einzustehen. Gerade deswegen trifft es einen um so mehr, wenn einer der liebgewonnenen Charaktere stirbt. Und dies ist eine weitere erstaunliche Tatsache: Steven Erikson hat keine Angst, seine Charaktere einfach sterben zu lassen, obwohl er sie so gut ausgearbeitet hat und bestimmt einiges an Arbeit drinnsteckt. Im Krieg überleben nun mal nicht alle, das ist einfach realistisch...

Alles in allem war die sechsjährige (!) Vorbereitungszeit für sein Epos keine verschwendete Zeit: er hat eine faszinierend detailreich ausgearbeitete Welt erschaffen, kann diese phantastisch darstellen durch einen ausgezeichneten Schreibstil, der einen fesselt und direkt ins Geschehen versetzt. Eine Fülle liebevoll beschriebener Charaktere auf beiden Seiten der Kontrahenten haucht der Welt ihr Leben ein und lässt einen wirklich mitfiebern. Ein geniales Werk, das ich nur jedem wärmstens empfehlen kann.

P.S. Meine Meinung zur deutschen Übersetzung, falls jemand gerne ein Beispiel hätte:

"Empress Laseen" ist "Imperatrix Laseen". Also mal ehrlich: ich kannte das Wort erst, nachdem mir jemand gesagt hatte, dass es so tatsächlich im Duden stünde, aber wer sagt das schon? Ich hab noch nie was von Imperatrix Elisabeth oder so gehört, auch nicht von den Frauen der Kaiser im alten Rom, die in deutschen Geschichtsbüchern, man staune, Kaiserin genannt werden. Wie wärs damit gewesen? Oder eingedeutscht Imperatorin?
"Quick Ben" wird zwar zu "Der schnelle Ben" (ja, der Artikel steht immer dabei, das klingt ganz toll und ich glaube nicht mal, dass mit quick in diesem Fall schnell gement ist), "Tattersail" aber wieder zu "Flickenseel". Was nun? Entweder ich übersetze alle Namen wörtlich oder lasse es ganz. Sail ist das Segel. Oder ist Seel jetzt wieder ein altdeutsches Wort für Segel? Muss ich dringend mal nachschauen... wahrscheinlich muss ich dankbar sein, dass "Anomander Rake" nicht zu "Anomander Kratzeisen" oder "Anomander Neigungswinkel" wurde. Wie wäre es mit Namen einfach stehen lassen und eine Fußnote mit Anmerkung zur wörtlichen Bedeutung, wie oft bei den Übersetzungen von Terry Pratchet geschehen, wenn etwas nicht so eindeutig mit einem Wort übersetzbar ist. Bei "Whiskeyjack", der mit "Elster" übersetzt wurde, könnte auch das Getränk eine Rolle spielen, so lange man nicht weiß, wie genau Whiskeyjack zu seinem Namen gekommen ist, der ihm von seinem Ausbilder beim Militär gegeben wurde, sollte man den Namen einfach so stehen lassen um die Doppeldeutigkeit zu erhalten (Whiskeyjack ist eine kleine Elsterart, was wohl keiner einfach auswendig weiß und erst die englische Wikipedia zu rate ziehen muss). Bei sechs Jahren wird Steven Erikson sich dabei bestimmt was gedacht haben.
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am 10. Januar 2005
Eines Vorweg zu Steven Erikson: Geniale Phantasie, eine besondere Gabe für die Erschaffung von Welten und viele, viele, viele Charaktere in seinen Büchern.
Zu Gardens of the Moon: Das erste Buch von bisher 4 Büchern und der Auftakt zu einer der besten FantasyLegenden die ich je gelesen habe. Zugegeben, das Buch kann mit seinen dutzenden von Charakteren, den vielen phantastischen Ideen und Schauplätzen zu Beginn sehr müsam zum lesen sein. Man muss sich wirklich in die Welt die Erikson erschaffen hat hinein lesen. An vielen Stellen mag diese sehr verworren wirken und ich habe mich doch ein oder zwei mal dabei erwischt wie ich das Buch beseite legen wollte; doch man muss sich Zeit und Kraft nehmen. Mit der Zeit wachsen einem viele der Charaktere ans Herz, man erlangt einen ersten Überblick über Eriksons Schöpfung und wenn man bis zum Schluss durchhält offenbart sich einem nach und nach und vor allem mit den nachfolgenden Büchern eine Geschichte epischen ausmasses. Gardens of the Moon ist für alles Nachkommende nur der Auftakt. Es werden einige der Hauptcharaktere der Serie vorgestellt, einige "Grundregeln" der Welt aufgestellt, man findet Fragmente von Legenden und Überlieferungen und am Ende des Buches steht man da und will einfach nur mehr - mehr lesen - wissen wie es weiter geht.
Ach ja - so ganz nebenbei erzählt Erikson in seinem ersten Buch eigentlich auch eine ganz spannende Geschichte, in der es um die Einnahme einer Stadt, die Erweckung eines lange vergessenen Tyrannen und die Zukunft eines ganzen Kontinents geht - aber eben, das erzählt er alles nur so nebenbei.
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am 21. Januar 2010
The Malazan Empire fights for dominance at the Battle of Pale. The Legions of the Empire, following orders from their Empress Laseen, are pushed to their limits to conquer the last of the free cities. Whiskeyjack, and his company of Bridgeburners are featured as the action moves away from Pale. Battle mages, assasins and even gods and god-like creatues try to influence the events in various schemes.

Some of this stuff would have been interesting to know right at the beginning of the book (say the first 200 pages or so). So many protagonists and power-struggling parties step int sight ... it was really very bewildering. Later the story evolves into some interesting twists.

Despite the start of the book being very hard to get throught I'd appreciated the characters and story. Still there're too many terms that are ligthly used and sparsley explained (like the warrens, the various races and kinds of magic). To build some curiousness should be the goald of a good book. But most of the mysteries should be solved sometime. And here this book fails.

Therefore (and because of the very hard beginning) I cannot unreservedly recommend it. Fans of high magic and unusual plot structure may well like it though.
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am 28. August 2012
Kurz etwas zu meinen Lesegewohnheiten: Ich bevorzuge Serien mit einem möglichst grossen Ensemble und komplexen Beziehungen verschiedener Reiche. Wenn dazu noch ein interessantes Magiesystem dazukommt und verschiedene Rassen sich melden, bin ich zufrieden.
Malazan Book of the Fallen bietet all dies und mehr. Ich kann es jedem Fan von „Song of Ice and Fire“ oder „Memory, Sorrow & Thorn“ empfehlen

Eine kurze Auflistung der für mich als positiv empfundenen Punkte:
Die Anzahl Charaktere kommt in etwa an die von „A Song of Ice and Fire“ heran, zusätzlich gibt es mehrere Götter und Halbgötter die sich fleissig in die Geschehnisse einmischen.

Das Magiesystem ist nicht sonderlich komplex, hat allerdings einige interessante Twists die ich hier nicht verraten will.
Auch verschieden Fraktionen sind vorhanden, und Allianzen entstehen zwischen ihnen und lösen sich wieder auf. Dazu kommen noch eine Vielzahl verschiedener Rassen, der Ursprünge und Werdegang allerdings erst in späteren Büchern wirklich erklärt wird.

Alle Bücher (bis auf die letzten zwei) sind in sich selbst abgeschlossen. Zwar wird spätestens ab dem dritten Buch die übergreifende Handlung verfolgt, aber jedes Buch hat ein befriedigendes Ende.
Allerdings verfällt der Autor auch in gewisse Muster. Praktisch immer sind die ersten ' dem Aufbau einer grossen Schlacht gewidmet und das letzte Viertel dem Ausfechten jener Schlacht. Dies ist aber sehr packend geschrieben, vor allem da auch Haupcharaktere durchaus nicht unsterblich sind. Die Todesrate nimmt zwar keine „Martinschen“ Verhältnisse an, trotzdem wird man ab und zu mal schockiert.

Einige Negativpunkte hat es allerdings auch hier:

Die Bücher sind ganz klar Story-getrieben. Die Charaktere entwickeln sich kaum weiter, sondern werden nur etwas erfahrener. Damit soll nicht gesagt sein, dass sie einem nicht ans Herz wachsen, aber man sollte nicht zu viel erwarten.

Am Ende der Hauptreihe sind einige Handlungsstränge noch komplett offen. Diese werden langsam allerdings in Spin-offs erforscht, was aber tortzem nicht ideal ist.
Der Schreibstil des Autors ist etwas seltsam. Ich bezeichne mich selbst als jemanden der sehr gut Englisch spricht, aber ich musste vergleichsweise häufig ganze Paragraphen nochmals lesen um die genaue Bedeutung des Gesprochenen zu erfassen.

Die erste hälfte eines Buches zieht sich meistens etwas. Vor allem wenn sich Erikson einer neuen Fraktion widmet und man erst an die Vielzahl neuer Charaktere und Beziehungen gewöhnen muss.
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am 16. November 2014
The deliver was fast and the book came in perfect condition, despite the fact that it came together with some other item in a bigger box, the book was without any damage.
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am 28. September 2009
Hi Zusammen,

zu Allererst: Ich habe das Buch auf Empfehlung eines Bekannten gekauft und wusste nicht worauf ich mich einlasse. Ich bin ein Einsteiger in englischsprachiger Fantasyliteratur und konzentriere mich eher auf Autoren wie Gemmell (einfacher Schreibstil und relativ gradlinige Handlungen). Dennoch bin ich mehr als Begeistert (dazu aber später noch etwas mehr).

Trotz der 5/5 Sterne gibt es (wie bei fast Allem) auch Kritikpunkte (was meiner Bewertung allerdings nicht wirklich schadet und meine Meinung über das Buch nur sehr geringfügig schmälert).

1. Der Anfang des Buches ist zäh und liest sich wie eine von vielen halbherzigen Fantasygeschichten, die den Markt überfluten. Man hat schnell einen bösen Character gefunden, der Alles steuert und einen (auf den ersten Blick) auserwählten Helden, der zufällig in die Geschehnisse einbezogen wird und noch nichts von seinem Glück weiß. Die ersten ~120 Seiten sind unscheinbar (ein besseres Wort fällt mir hier leider nicht ein).

2. (eigentlich mehr Kritik an mir, als an dem Buch) Wer das Buch kauft, sollte sich bewusst sein, dass es in ENGLISCH geschrieben ist. Ich spreche die Sprache nicht perfekt, aber auch nicht allzu schlecht. Dennoch habe ich ein paar Schwierigkeiten mit der Satzbildung und Sprache des Autors. Es ist nicht wirklich schwer geschrieben, aber man (in dem Fall ich) muss doch zu Beginn viel Konzentration aufwenden um am Ball zu bleiben. Für jeden von Euch, der sich davon abschrecken lässt: Es gibt eine deutsche Syncro ;-) (bin mehr der O-Ton Fan und habe mir darum das englische Werk zugelegt, werde Dies auch bei den Folgebänden nicht ändern).

3. (Keine Kritk, eher ein Hinweis den manch Anderer als Kritik anbringen könnte) Keine Lektüre für Jedermann. Wer seitenweise Schlachten und epische Kämpfe erwartet wird ein wenig enttäuscht. Die Lektüre befasst sich mehr mit Characteren und Handlungen, als mit sinnlosem Gemetzel.

ABER wer es schafft den Anfang zu überwinden (und 120 Seiten gegen eine Vielzahl von Folgebänden stellt) und sich mit der Ausdrucks- und Schreibweise anfreunden kann, wird SEHR positiv überrascht sein und sich hoffentlich meiner Meinung anschließen.

Meine Meinung zu Personen und Inhalten:
Der Autor wirft ständig ein neues Licht auf seine Schöpfungen und bringt neue Facetten hervor, die man vielleicht nie erwartet hätte. Oft wird dabei auch ein liebgewonner Character in einem anderen Licht präsentiert, das einen vielleicht sogar zweifeln lässt. Der Leser wird mehr als einmal vor die Frage gestellt: "Warum ausgerechnet jetzt ? Welchen Plan verfolgt ausgerechnet DER mit dieser Aktion ? Wie kann er dazu überhaupt fähig sein ?". Das ursprüngliche Feindbild verschwimmt sehr schnell und es wird immer mehr bewusst, dass man es nicht nur mit Gut und Böse zu tun hat. Die beschriebenen Figuren sind "real", und haben wie alle Menschen oft mit sich selbst und den eigenen Dämonen zu kämpfen. Moral wird hier sehr schnell durch den Wunsch zu Überleben ersetzt und entsprechend verhalten sich die Charactere. Es gibt keine Helden, die allen anderen überlegen scheinen und sich vor keinem Feind zu fürchten brauchen. Es gibt keine strahlenden Ritter in magischen Rüstungen, die nur durch Ihre bloße Anwesenheit Furcht unter Ihren Feinden säen. Es gibt Menschen die sich Situationen anpassen und das Beste aus ihren Mitteln machen.

Neben der characterlichen Tiefe der Personen muss man aber auch hervorheben, dass trotz einer Vielzahl von Charakteren, Rassen und Schauplätzen nie der Überblick verloren geht. Man hat das Geschehen immer im Kopf und kann zu jedem Zeitpunkt den Handlungssprüngen folgen ohne etwas Wichtiges zu "übersehn". Um das Ganze noch etwas zu vereinfachen hat der Autor die ersten Seiten für Erklärungen und Kurzbiographien zu Personen und Rassen genutzt.

Ich könnte sicherlich noch sehr viel mehr schreiben, aber am Ende ist es Geschmackssache wie jeder von Euch das Buch empfindet. Ich finde es mehr als gelungen und werde die Serie auf jeden Fall weiterlesen.

Ich hoffe euch weitergeholfen zu haben.

LG
Marcel
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am 22. Februar 2011
Ich habe Gardens of the moon an zwei Stationen in meinem Leben gelesen. Vor knapp 10 Jahren las ich eine deutsche Übersetzung und war gelinde gesagt verwirrt, wenn nicht erschlagen von der Menge an Charakteren, Plätzen und Hintergründen. Wo waren die Verbindungen? Was waren die Motivationsgründe der Charaktere? Warum hatten alle Charaktere derartig seltsame Namen? Wo war eigentlich die Handlung abgeblieben? Warum geschehen so viele Dinge ohne jeglichen Sinn? Und meine wichtigste Frage: Was um Himmels Willen wollte mir der Autor sagen?

Relativ frustriert las ich das Buch zu Ende und nahm mir vor einen großen Bogen um diesen Autor zu machen. Fast 10 Jahre später stand ich an einem Flughafen und durchsuchte vor Langweile die Fantasy Bücher. Ich hatte vor längerer Zeit von einem Freund empfohlen bekommen doch einmal diese Buchserie von Erikson zu probieren. Im Flugzeug stellte ich dann voller Entsetzen fest, dass es sich um genau jenes Buch handelt was mir vor zehn Jahren in erster Linie Kopfschmerzen und viel Missmut gebracht hatte. Aber nun gut der Flug war lange und so fing ich an zu lesen.

Als ich an meinem Ziel angelangt war kaufte ich mir schließlich ohne Zögern den zweiten Band und habe seitdem in einem halben Jahr den Großteil des Malazan Universums verschlungen. Nun ist die zentrale Frage: Wie konnte ich meine Meinung so grundlegend ändern?

Während andere Autoren sich um einzelne Erklärungen, Beschreibungen und so etwas wie eine stringente Handlung bemühen, liefert Erikson einen endlosen Flow an epischen Schlachten, zynischen Charakteren und eine Handlung die ins Endlose ausufert. Komplexität ist kein Ausdruck dafür. Das ist auf den ersten Blick schwerer Stoff, auf den zweiten Blick wird es nicht viel besser und wenn man dann mal ordentlich geschluckt hat und akzeptiert, dass sich der Autor einen Dreck darum schert uns Leser mitzunehmen oder logische Strukturen aufzubauen, sondern wir gezwungen sind seinen endlos chaotischen Gedanken wie ein kleines Kind einer Krümelspür zu folgen, dann wird es durchaus interessant, um nicht zu sagen hervorragend. Erikson hat eine Imagination und ein Gefühl für Momente, die seines Gleichen sucht im Genre. Seine Welt strahlt eine enorme Lebendigkeit und eine unglaubliche Tiefe aus. Die vermittelten Handlungsstränge sind vollkommen unkonventionell und unmöglich vorherzusagen. Erikson scheut nicht vor Blut, Grausamkeit und Sex, genauso wenig wie vor Seiten sinnlosen Humors und politischen Ränkespielen. Und das schönste an der Sache: Irgendwie passt das alles zusammen, auch wenn es noch so durcheinander ist.

Die Handlung des vorliegenden Buches zu beschreiben spare ich mir daher auch. Ganz offen und ehrlich: Werter Leser sie werden einen Großteil davon beim ersten Mal nicht verstehen. Wenn Sie das abschreckt: Machen Sie einen weiten weiten Bogen um dieses Buch und Erikson. Dieses Buch ist wirklich furchtbar und zugleich unheimlich faszinierend. Wenn Sie schon nahezu alles sonst im Fantasy Genre gelesen und Elfen, Könige und strahlende Helden nicht mehr sehen können sind sie hier aber genau richtig.
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am 19. September 2000
As Bantam, for some inexplicable reason, persists in delaying publication of Steven Erikson's books in the States, I wanted to announce for those of you listening---and for those of you who are unfamiliar with the author but should be---that the sequel to "Gardens of the Moon has been released in Britain, and is available through amazon.co.uk. And yes, in many ways it is even better than the original.
If you prefer fantasy that draws upon the familiar, the tried and true as well as tired conventions, a storyline that is easily recognized and with which you are already well acquainted, with a main character whose adventures you can readily follow and a plot that is simple and linear, this is not the book for you. Shifting between a rich and varied cast of characters, with events taking place at a pace that at times leaves the reader breathless, this vivid and multifaceted tale contains enough material to fill another author's ten books. And, despite all the twists and turns confronting the narrative, rarely does the story ever lag or falter, instead hurtling on through a world so richly imagined and textured that any other writer must look on in wonder and envy---I know I certainly do.
Stephen Donaldson has hailed the author's imagination as being "vast in scope" and "almost frighteningly fecund." I could not agree more. This is a work that demands the reader's attention: so much is taking place that if you blink you may miss it. Though at times the author's prolific weaving of plot threads and imaginative furies can almost overreach themselves, never once is the reader left long dangling, instead swept back into the maelstrom of events and worlds that not so much unfold as rush to be revealed, anticipation racing over every page. Even in rare moments, when the narrative's aims seem unclear, the vivid writing holds one spellbound.
Quite an accomplishment, and not for the faint of heart. Without a doubt, one of the best books of the year. There's a new voice in fantasy, one as ringing and exuberant and clear as a legion's clarion call, and it belongs to Steven Erikson.
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am 9. Oktober 2010
Es gibt im Bereich Fantasy so viel Seichtes, Vorhersehbares, soviel langweiligen Mainstream, noch dazu schlecht geschrieben. Eine Zeitlang hatte ich es aufgegeben, neue Bücher aus diesem Bereich zu kaufen.

Und - ich gebe es zu - auch 'Gardens Of The Moon' wäre anfangs fast im Altpapier gelandet, weil die Fragezeichen angesichts der schwierigen Story und den schwer zugänglichen Charakteren über meinem Kopf tanzten. Mittlerweile bin jedoch beim zweiten Band und lege das Buch abends mit einem glücklichen Grinsen zur Seite, noch viele Bände vor mir zu haben.

Daher mein Tipp: Kämpft Euch durch 'Gardens Of The Moon' durch. Spätestens ab der zweiten Hälfte des Buchs sollte die Einsicht anklopfen, etwas Außergewöhnliches vor sich zu haben.

Einen Kritikpunkt habe ich dennoch: Erikson macht es dem Leser nicht leicht, sich mit den Charakteren zu identifizieren. Schwarz und weiß, gut und böse gibt es ohnehin nicht, was aber definitiv zu kurz kommt, sind äußerliche Beschreibungen der Handelnden. Was es Lesern wie mir, ausgestattet mit einem katastrophalen Namensgedächtnis, dafür aber mit guter bildlicher Vorstellungskraft, noch schwerer macht, den Faden nicht zu verlieren.
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