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Kundenrezensionen

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am 9. Mai 2014
Zunächst die Kritik vorweg: Die Namensgebung in diesem Band schreitet von schwierig zu lesen zu absurd fort. Durch die angebliche Namensänderung im Laufe der Geschichte von Safehold werden in Vor- und Nachnamen gern Vokale durch ein "y" ersetzt, in dieser Häufung wird es damit - zumal bei der Anzahl der Personen - praktisch unmöglich, sich noch zu merken, wer wer ist. Man kann das Buch eigentlich nur noch lesen (in meinem Fall), indem man sich die wenigen wichtigen Personen merkt und alle anderen Namen überliest. Da in diesem Band sehr viele neu erfundene Charaktere Kurzauftritte haben, die häufig mit ihrem Ableben enden ist dies auch kein Problem.

Zur Handlung (spoilerfrei): Der vom Großinquisitor in der Siddarmark angezettelte Bürgerkrieg geht weiter und Armeen aller Nachbarstaaten versuchen die Kontrolle im Land zu gewinnen. Eine wie es aussieht viel zu kleine Armee aus Charis und von eigenen Truppen der Siddarmark versucht die Invasoren aufzuhalten. Hierbei kommt es zu zahlreichen kleinen und großen Kampfhandlungen. Die Rüstungsspirale dreht sich weiter. Während auf der Seite der Kirche halblegal der erste brauchbare Hinterlader entwickelt wird versucht man sich in Charis am Aufbau einer Fließbandproduktion für Rüstungsgüter, unter anderem um brauchbare Revolver und Mehrlader herzustellen.

Das Buch beleuchtet die Fortschritte noch mehr als in den ersten Bänden aus der Perspektive zahlreicher "kleiner" Leute. Abgesehen von der Namensgebung gestaltet sich das beim Lesen ausreichend spannend. Besonders gelungen finde ich, wie Weber für das runde Jahr, über das sich die Handlung erstreckt realistische Fortschritte annimmt. So hat Charis zwar die Schießbaumwolle entdeckt, ist aber in Ermangelung ausreichender chemischer Industrie zunächst nicht in der Lage, diese ausreichend schnell und in großem Umfang zu produzieren. Dies gilt auch für alle anderen Rüstungsgüter. Gleichzeitig bewegt sich auch die Kirche realistisch im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiter.

Nachdem der letzte Band der Reihe in meinen Augen teilweise drastische Längen hatte findet Weber hier in meinen Augen wieder zu alter Qualität zurück. Ich bin schon sehr gespannt, ob er in diesem Fall mal eine Reihe zu einem nachvollziehbaren und schlüssigen Ende bekommt. Beim jetzigen Fortschritt dürfen wir wohl noch mit mindestens drei Bänden rechnen.
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am 26. Februar 2014
Ich habe mir LAMA nicht selbst gekauft, sondern es mir von einem befreundeten Weber-Fan geliehen, der das Buch angelesen und dann erst einmal "bis alles andere auf dem Nachttisch ausgelesen ist" weggelegt hat.

Wer die Safehold-Serie kennt, wird ahnen wo das Problem liegt: Die Serie ist spätestens seit Buch 4 einfach zu detailverliebt und der Plot kommt nicht wirklich voran (zumindest gemessen an der Seitenzahl).

Ich selbst war "eigentlich" mal ein großer Freund von Büchern mit viel Liebe zum Detail, sorgfältig ausgearbeiteten Hintergründen, Erklärungen und Charakteren.

Aber insbesondere Robert Jordan (Rad der Zeit), George R. R. Martin (Game of Thrones) und inzwischen auch David Weber haben mit den Spass an der Freude über die Jahre und Jahrzehnte (!) so langsam gründlich ausgetrieben. Das "Middle-Book-Syndrom" (lange Serien, die nach einem großartigen Auftakt in schwachen, plotarmen mittleren Bänden münden, die sich über Jahre hinziehen) nervt - zumindest mich - irgendwann dann doch gewaltig.

David Weber hat mir sogar noch ein neues Mini-Trauma verpasst: das Namenschaos in Safehold ist unglaublich. Eine endlose Kette von Nebencharakteren und die Namen sind oft unnötig kompliziert und kaum auseinander zu halten, das habe ich in dem Maß noch nicht erlebt, nicht einmal ansatzweise (laut Rezensionen zu den Vorbänden geht das nicht nur mir so).

Positiv möchte ich aber schlicht Folgendes sagen:
Wem bis hierhin die Serie gut gefallen hat, der kann sich freuen. Das Buch ist definitiv nicht schlechter als die drei Vorgänger, sondern besser.

Man kann David Weber auch zu Gute halten, dass er für Safehold im Moment weniger als ein Jahr pro Buch braucht.

Zum Inhalt:

Ich tue mich etwas schwer - der Hauptplot bewegt sich nicht sonderlich weit, also wäre eine schnelle Zusammenfassung leider gleichzeitig massives Spoilern. Man möge mir also bitte verzeihen, wenn ich hier etwas "um den heißen Brei schwafele" und vage bleibe.

Der Schwerpunkt liegt in diesem Band auf dem Landkrieg in Siddermark und deckt rund 6 weitere Monate im Kampf Charis gegen die Armee Gottes ab. Die Kampfszenzen, sowie die mit Liebe zum Detail gestalteten Beschreibungen neuer technischer Endeckungen und militärischen Wissens (Logistik, Truppentaktik, Strategie der entsprechenden Zeitalter) sind gut gestaltet und oft sehr interessant und instruktiv. Das Historikerherz lacht da durchaus nicht selten. Mehrere Handlungsstränge aus dem vorangegangenen Band werden in Lama aufgelöst und es kommt durchaus zu lesenwerten Höhepunkten (2 in meinen Augen).

Dazwischen geht leider wie gewohnt "zu viel" an Textfülle für die bereits bekannten "Meetings und Sitzungen" sowie unnötige Wiederholungen des schon Gesagten verloren. Aber es ist deutlich besser als in den Bänden 4-6. Das schier endlose Glossar ist uns zwar nicht erspart geblieben, aber dafür gibt es zumindest kein endloses Intro mehr, in dem erst einmal die Geschehnisse der vorangegangenen Bände wiedergekäut werden.

Man merkt immer noch, dass Weber (nach eigenen Angaben) mit Diktierprogramm arbeitet und er bei TOR eher schwache Lektoren hat, die seine Texte auch nicht nachträglich zurechstutzen. Aber das kann man wohl auch als "Webers besonderen Stil" ansehen.

Fazit daher: Wer bis hierher die Serie mochte, wird sicher nicht enttäuscht werden und kann m.E. beruhigt zugreifen. Wer sich hingegen mit dem Stil von Bänden 4-6 eher schwer tat, der wird hier keinen fundamentalen Wandel erleben und sollte evtl. die Taschenbuchversion und die damit verbundenen gesenkten Kindle-Preise abwarten :-)
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am 9. März 2014
Die Safehold-Serie ist großartig angefangen. Spannende Idee und gute Geschichten. Nach den ersten Büchern wurde die Story aber immer zäher. Besonders Midst Toil and Tribulation - der Vorgänger zu Like a Mighty Army - war aus meiner Sicht einfach grausam schlecht. Die Entwicklung war kaum zu verfolgen und die Schicksale vieler Protagonisten haben mich nicht wirklich interessiert. Like a Mighty Army macht endlich wieder einen Qualitätssprung in die richtige Richtung. Dem Geschehen konnte ich besser folgen. Trotzdem bleibt das Gefühl, dass man die Geschichte mittlerweile schon ein gutes Stück weiter hätte vorantreiben können. Am Ende war ich froh das Buch durch zu haben und gebe 3 Sterne mit der Hoffnung auf einen weitere Qualitätssprung in Buch 7.
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am 7. April 2015
Again, Weber demonstrates his profound knowledge of weapons and war history to us, and again the Charisians and their allies are one step ahead of the Church. Again, there are battles, Schuelerite atrocities, smart inventors, and the usual chitchat about the advantage of Owl, electronic spies and radio communication. However, for me, the reader, it means fighting my way through the pages and getting nowhere. The thrill is gone, it's the same ol' same - where's the sudden, surprising twist of events? Where's the character development? Where's the protagonist I want to get emotionally attached to?
No wonder Amazon's request for a review comes after I finished only 20% of the book - which probably equals a quarter of the story, as the last 20% of the book are usually necessary to list the cast of characters.
David Weber should start to read George R. Martin to find out how the sudden death of a central character can shatter the reader expectations - and how the plot can be twisted into new directions, instead of showing us the bookkeeping of innovations.
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am 25. Februar 2014
One of my favorite books from the series so far. I don't get why people still complain about the detail David Weber puts in into his books. If your read the previous titles you should know what awaits you otherwise it's a great read and further develops the struggle on savehold. A fan of the series cannot be disappointed by this book.
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am 8. März 2014
Ich mag David Webers Schreibstil sehr gern, und das Safehold Universum bleibt ein großartiger Ort.
Allerdings erinnert die Unzahl an Tech-Diskussionen mittlerweile zu sehr an 1632. Ein guter Editor täte hier not und würde aus "gut" ein großartig machen.
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