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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
7
4,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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... um manches "verdauen" zu können, was die Autorin so über ihre Arbeit als Hebamme in den 50ziger Jahren im East End erzählt:
Familien mit 5, 10 oder auch mehr Kindern in zwei Zimmer gepfercht, ohne Toilette, geschweige denn Bad, zum Teil gab es nur im Gang einen Wasseranschluss für das ganze Stockwerk. Und hier die Wohnung sauber halten, Wäsche waschen (Stoffwindeln!), Essen kochen, Körperhygiene - das war auf so beengtem Raum unter diesen Voraussetzungen eine Mammutaufgabe.
Eine 19jährige, die ihr drittes Baby erwartet, aber sich schon um ihre beiden Erstgeborenen nicht kümmern kann oder will. Eine dreizehnfache Mutter, die wieder schwanger ist, aber zum wiederholten Mal eine Geschlechtskrankheit hat, so dass sie ihr Ungeborenes verliert.
Dazu viel Infos zu den Geburten, viel Technisches, aber auch viel Unappetitliches, so dass das Lesen manchmal schon zur Qual wird.
Vor allem fehlt mir hier eines: Genauere Einsichten in das Leben einer Hebamme, nicht nur klinische oder soziale Aspekte, sondern wirklich eine Geschichte aus einem Guß, wo man mitleiden und mitlachen kann - ähnlich wie bei James Herriott mit seinen Geschichten rund ums Tierarztleben.
"Call the midwife" ist ein gutes Buch, schockierend und bringt das Leben in den 50ziger Jahren in London näher, aber es ist auch ein schwerverdauliches Buch.
Auf jeden Fall haben die Hebammen unsere Hochachtung verdient - sie verrichteten hier einen äußerst schweren Job, waren Freundin, Ärztin, Sozialarbeiterin und Beraterin in einem.
Wie schreibt die Autorin am Anfang: Die Polizisten gingen schon in den 50ziger Jahren im East End immer zu zweit auf Patrouille, aber wir Hebammen sind auch mitternachts alleine unterwegs, mit dem sicheren Gefühl, dass uns nichts passiert, da wir die Hochachtung aller haben, denn jeder weiß, was für eine wichtige und schwierige Arbeit wir haben.

Fazit: Schwere Lektüre, aber lesenswert.
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am 14. Dezember 2016
Jenny ist eine junge Hebamme, die ihren Dienst in einem kirchlichen Haus antritt. Dieses liegt in unmittelbarer Nähe des alten east End mit vielen armen, ja bettelarmen Menschen mit vielen Kindern. Sie sind nicht alle gleich, auch nicht die Unterkünfte: Es gibt kleine Reihenhäuser, in denen die Handwerker oder was wir Facharbeiter nennen würden, mit ihren Familien wohnen. Mietskasernen, in denen bis zu 5.000 Familien hausen, ohne Wasseranschluss oder Toiletten in den Wohnungen; es gibt die Bars mit (Zwangs-)Prostituierten, alte, aus den Arbeitshäusern Entlassene, es gibt fröhliche und traurige Menschen, denen die junge Frau und ihre Kolleginnen und die Schwestern des Nonatushauses begegnen. Das wird nie rührselig, sondern berichtend erzählt. Es ist das erste von drei Büchern von Jenifer Worth, die sie 50 Jahre später als ihre Zeit im East Ende war, aufschrieb. Man fragt sich, was aus all den vielen Menschen wurde, als die Gegend Londons grundsaniert wurde.
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am 4. Februar 2016
Das Buch ist von einer Frau geschrieben, die in den 1930-er Jahren geboren worden sein dürfte. Und zwar in einem "very educated English" und der Zeitfärbung der 1950-er Jahre. Auch mit sehr guten Englischkenntnissen eine gewisse Herausforderung. Mein Kindle half mir mit der Übersetzungsfunktion.

Die sehr anschaulich beschriebenen Episoden, die üblen Wohn-Zustände der Arbeiterklasse im London der 1950-er Jahre, der damals wohl wirklich furchtbare, eklig-schweflige und absolut undurchdringliche Nebel, die harten Arbeitsbedingungen der Hebammen, alles wird eindrücklich beschrieben. Eine Frau, die 25 Kinder auf die Welt bringt und sogar ein Frühchen selbst durchbringt (und sich damit womöglich auch das eigene Leben rettete), Geschlechtskrankheiten, Prostitution, alles kommt zur Sprache. Detailreich und durch die schönen Dialoge nachvollziehbar und realistisch. Vermutlich hat die Autorin Tagebuch geführt. Ohne das wäre eine so exakte, alltagsnahe Beschreibung wohl kaum möglich.

Das Buch gibt einem einen echten Einblick in das Leben damals, in die Art wie die Menschen dachten und handelten und in das Leben einer jungen Hebamme und ihrer teils drastischen Erlebnisse. Dabei wird die Autorin niemals anklagend, auch wenn sie dazu mehr als einen Grund hätte.

Absolut empfehlenswert und mit jeder Seite interessanter und spannender. Klasse!!
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am 9. Oktober 2016
Inhalt:
Jenny Lee wird in einem Nonenkloster zur Hebamme ausgebildet. Dabei erlebt sie viele spannende, lustige, aber auch tragische Geschichten. Das Buch hat keine durchgehende Geschichte, sondern erzählt viele (wahre) Geschichten.

Bewertung:
Das Buch ist durchweg kurzweilig und dennoch berührend geschrieben. Die Geschichten aus dem East End im London der 50er Jahre geben einen tollen Einblick in diese Zeit und lassen den Leser nicht nur unterhalten, sondern ach ein wenig nachdenklich zurück.
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am 10. April 2015
Durch die Serie "call the midwife" bin ich auf das Buch von Jennifer Worth gestoßen. Das Buch hat mich von der ersten Seite bis zur letzten mitgerissen, ich konnte es teilweise nicht mehr aus den Händen legen. Manchmal kamen mir die Tränen, da die Autorin die Schicksale der Menschen damals so ergreifend erzählt, dass man den Schmerz, die Trauer oder die Freude richtig mitfühlen kann. Das Buch ist nur zu empfehlen und ich werde auf jeden Fall auch die anderen Bücher kaufen!
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am 1. Juli 2015
Das Buch gibt ein zutreffendes Bild des Nachkriegslondon wider. Es geht nicht nur um die Lebensumstände der Menschen in den Docklands sondern auch um das Thema Geburtshilfe in dieser armen Gegend. Sprachlich gut zu verstehen, obwohl immer wieder auch Dialoge in Cockney vorkommen.
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am 3. August 2013
ich habe "call the midwife" fast verschlungen, ein lebendiges portrait des londoner east end und ein plädoyer für (mit-) menschlichkeit. well done indeed, mrs worth.
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