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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
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am 15. Januar 2003
Als Warnung vorweg: Ich habe die online-Rezensionen auf amazon.com gelesen und das Buch scheint über zwei Sterne nicht hinauszukommen.
Nach The secret history gab es natürlich keine Frage. The little friend mußte gut sein. Das stimmt auch- allerdings mit Einschränkungen.
Zur Handlung. Harriet wächst mit drei alten Tanten, einer depressiven Mutter und einer anämischen Schwester in den Südstaaten der USA auf. Der Lebensmittelpunkt der Familie hat sich verschoben, nachdem der einzige Sohn starb, als Harriet noch ein Baby war. Mit dreizehn ist sie ein Freigeist, der nicht erwachsen werden will und hat aufgrund einer ausgesprochen klugscheißerischen Ader keine Freunde, bis auf den gleichaltrigen Hely, in dem Sie einen eifrigen Gefolgsmann findet. Harriet beschließt, den Tod ihres Bruders aufzuklären und legt sich dabei mit einer Sippe durchgeknallter Rednecks an.
Wer auf ein zweites the secret history gewartet hat, wird zweifellos enttäuscht sein. Macht man sich allerdings ein wenig von dem New England flair des Debuts frei und geht unvoreingenommen an das Buch heran, findet man einen neuen Freund. Harriet ist eine Hauptperson, wie man sie selten findet. Man kann sie vielleicht am ehesten als Mischung zwischen Pipi Langstrumpf und Tom Sawyer bezeichnen. Hely tappt wie ein leicht debiler Doktor Watson hinter Harriets Gedankensprüngen her und ist ähnlich dem Leser zwischen Haß und Liebe zu Harriet hin und her gerissen.
Wer Spaß an stilistisch einwandfreien Geschichten hat, die mit langem Atem erzählt werden ist hier auf jeden Fall richtig aufgehoben. Ansonsten: Finger weg.
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am 17. Juni 2005
After reading "a secret history" I expected of this novel very much - an exciting story, strange and sinister characters and so on. So I was really dissappointed -
For all these who read "A secret history" first: This is a completely different book. It has nothing to do with a detective story! The novel is about a young girl growing up in the Southern State in a strange familiy. The whole action of the book - I think, at least 700 pages - spans perhaps five monthes. So every person, every action is illustrated in detail. The main topic of the book is Harriets developement and involvement.
If you like reading slow and introspective novels with a keen look at details, this is a more or less well written book for you. If you liked the predecessor, novels with action and fast speed, you will be dissappointed.
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am 15. August 2015
Der westeuropäische Leser hat den Eindruck, dass alles, was in diesem Buch beschrieben wird, unendlich weit weg ist. Räumlich, zeitlich und kulturell! Das zentrale Ereignis am Anfang bleibt bis zum Schluss mysteriös: Der Leser weiß auch am Ende des Buches nicht, was wirklich geschehen ist. Eine Zumutung für jeden, der in der Fiktion eine Klarheit sucht, die ihm das reale Leben niemals gewährt!

Das Ereignis führt zum Umsturz des Lebens der Familie, die im Mittelpunkt steht: Die Mutter zieht sich zurück von der Mutter- und jeglicher anderen aktiven Rolle in der Gesellschaft und überlässt die Erziehung der Kinder, zweier Mädchen, der Großmutter und der farbigen Hausgehilfin. Die größere der beiden Schwestern ist traumatisiert und bringt in der ganzen Zeit danach kein Wort heraus und zieht zwischen der Welt und sich einen Vorhang zu: Sie schläft exzessiv und hat auch im Wachzustand immer etwas Entrücktes, so dass sie in der Schule zwangsläufig zur Außenseiterin wird.

In dieser familiären Situation, in der die Mutter die Erwachsenenrolle aufgibt und die ältere Schwester hinter einem Vorhang aus Entrücktheit lebt, wächst die jüngere Schwester vorzeitig in eine Erwachsenenrolle hinein, die ein großes Überforderungspotential für sie bedeutet, die sie aber auch zu einer starken Persönlichkeit werden lässt. Sie entwickelt sich zu einem Kämpfertyp, der fähig ist zielstrebig und unnachgiebig einem Plan zu folgen und seine kindliche Machtlosigkeit mit Kreativität zu kompensieren.

Die Familiengeschichte entfaltet die Autorin bis zurück zum Urgroßvater. Flashbacks sind ein häufiges Erzählmittel, ebenso wie Sprünge von einer zur anderen Erzählsituation, von einer zur anderen Familie, von einem zum anderen sozialen Milieu. Der Er-Erzähler nimmt oft, aber eben nicht nur, die Perspektive der Hauptperson ein, der jüngsten Tochter Harriet. Wenn er zu einer anderen Familiensituation oder in die Vergangenheit springt, ändert sich entsprechend die Perspektive, wird aber nie diejenige eines allwissenden Erzählers, der die Erzählstränge souverän in der Hand behält und sie am Schluss dann auch säuberlich abschließt. Dieser Erzähler mit den unterschiedlichen Perspektiven verlässt am Ende dann auch einfach die Geschichte, ohne dass es einen klaren Endpunkt gibt, die geschilderten Lebensläufe sind alles andere als “aufgeräumt”, d.h. sie verweigern eine endgültige Klarheit über Vergangenheit und Zukunft. Geschichten sind unabgeschlossen, könnte die Autorin als Leitidee verfolgt haben, es gibt weder Anfangs- noch Endpunkte. Markierungen setzen “Großereignisse” wie Geburten und Todesfälle, die die Menschen aus einer alten Bahn herausstoßen und in eine neue Bahn werfen.

Der psychologische und historische Realismus, auf dem die Erzählweise basiert, führt zu einem überbordenden Geschichtenerzählen, die davon auszugehen scheint, dass alles mit allem zusammenhängt und deshalb alles zum Verständnis des Kontextes erzählt werden muss. Dem Leser werden dabei nicht wenige Hänger zugemutet, z.B. die Lebensgewohnheiten und Absonderlichkeiten der Großtanten der Hauptfigur. Es handelt sich um Angehörige der weißen Mittelschicht, wobei die Darstellung von deren Lebensumständen den Vergleich mit der materiellen und moralischen Misere, in der die Menschen der weißen “Trash-Kultur” leben, umso deutlicher macht.

Die letzteren werden von der weißen Mittelschicht verachtet, ihre Kinder als Spielpartner der Mittelschichtfamilien nicht akzeptiert. Die materielle Basis und die Lebensperspektive sind dürftig, sie wohnen in Campingwagen, haben eine schlechte, nicht zu Ende gebrachte Schulbildung und keine Berufsausbildung, träumen aber vom großen Geld. Dieser Kontrast bringt sie zwangsläufig auf die schiefe Bahn.

Im Roman besteht die Trash-Familie aus vier Brüdern und einer Großmutter: Alle vier Brüder sind schon mit dem Gesetz in Konflikt gekommen und waren im Gefängnis. Der Boss unter den Brüdern ist ein sehr intelligenter Mann, der die Produktion der Droge Crystal Meth in großen Mengen zu Wege gebracht hat und der auch schon originelle Ideen für den Vertrieb des Rauschgifts möglichst an einem entfernten Ort und für den Transport dorthin entwickelt hat. Abgesehen von allen praktischen Schwierigkeiten liegt das Hauptproblem im Chef selbst: Er ist spielsüchtig, drogenabhängig (von seiner eigenen Droge) und entwickelt eine ausgewachsene Paranoia.

In die Verwicklungen der Geschichte packt die Autorin die großen Probleme des amerikanischen Südens hinein: das Mit- und Gegeneinander der Kulturen und Rassen, die Ausbeutung der Schwarzen, die gefährlich gährende, von Rassismus und Kriminalität vergiftete weiße Trash-Kultur und die durch ihre Privilegien entmoralisierte weiße Mittelschicht, die ihren Kindern moralfreie, zynische Verhaltensprinzipien vermittelt. Wenn es überhaupt Wertevermittler für die Kinder der Mittelschichtfamilien gibt, dann sind es die schwarzen Hausangestellten, nicht die Mütter und Väter. Auf der organisierten Freizeitebene sind es die Evangelikalen, deren Bibel-Buchstabenhörigkeit und Heuchelei im Buch gebührend lächerlich gemacht wird.

Der Höhepunkt der Geschichte ist wie ein High-Noon-Count-down-Duell mit zwischen den Kontrahenten wechselnden Perspektiven erzählt. Die Spannung wird zuvor in grausamer Langsamkeit durch eine Kette von fürchterlichen Ereignissen bis ins Unerträgliche gesteigert, das Duell selbst dann wie in modernen Action-Filmen in Etappen von Sieg und Niederlagen erzählt.

Es gibt keine Schuldlosen, keine Helden und keine Schuldigen. Das Rechtsempfinden und der Rechtsschutz der Bürger scheinen in dieser im Buch geschilderten Gesellschaft tief gestört zu sein. Diese Südstaatengesellschaft wird in einem breiten Spektrum von vielfältigen, fein nuancierten, krass gegensätzlichen, gleichzeitig humanen und zynisch-brutalen Erscheinungsformen dargestellt.

Es ist ein verstörendes Buch über die bis in die Wurzeln moralisch kranke Gesellschaft der Südstaatenprovinz. Die Erzählweise hat dabei etwas Maßloses, die Motivverknüpfungen, die Milieuschilderungen, die Differenziertheit der Charakterbeschreibungen überfüttern den Leser. Die Geschichte verliert immer wieder ihren Fluss, denn dieser mäandert zu sehr.
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am 28. Oktober 2003
Ein würdiger Nachfolger für "Secret History", wenn auch in einer ganz anderen Art. Das langsame Erzähltempo spiegelt die Hitze des Südens wieder, die Einsamkeit der Protagonistin, die Bewegungsunfähigkeit der Mutter. Gegen Ende steigert sich das Tempo zu einem spannenden Finish. Die Personen sind psychologisch stark gezeichnet, es gibt kein Gut und kein Böse, alle sind beides, überall gibt es Sympathiepunkte, alle haben auch schlechte Seiten. Dennoch dauert es ziemlich bis zum Schluss, bis man den Titel versteht. Trotz allem, ich habe (fast) jede Seite genossen, die graphischen Beschreibungen, welche die fundierte Recherchen der Autorin beweist, und das Ende ist keinesfalls reisserisch. Sehr lesenswert.
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am 10. April 2015
Donna Tartt is a genius writer, there's nothing more to say. Beautiful storytelling, intense characters and sceneries. When you put down her books, the feeling they create while reading keeps following you around like a trail.
My personal favourite is The Secret History.
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am 15. Mai 2005
Nachdem ich "Die geheime Geschichte" von Donna Tartt geradezu verschlungen hatte, habe ich mir auch von diesem Buch einiges versprochen, zumal auch die Rezensionen auf der Buchrückseite einiges erwarten ließen.
Hohe Erwartungen werden jedoch nur allzu schnell enttäuscht. Zunächst fängt das Buch zwar interesant an und man taucht leicht in die Familiengeschichte der kleinen Harriet ein, doch irgendwann verliert man sich in den endlosen Beschreibungen der Neben-Charaktere und der Nebenhandlungen. Retardierende Momente haben durchaus etwas für sich, doch wenn das ganze Buch zu einem solchen gerät, ist dies sicher nicht im Sinne des Autors noch im Sinne des Lesers.
Nach 200 Seiten wird man der ewigen Beschreibungen nichtiger Situationen und Ereignisse,die so gar nichts zur Aufklärung des Mordes an Harriets kleinem Bruder beitragen, langsam aber sicher müde und man weiß nicht, wie man die noch ausstehenden 424 Seiten bewältigen soll.
Dieses Buch ist definitiv kein "Page-Turner".
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am 27. Juli 2005
After "Secret History" this is definitly a step back: I never knew what this novel really intended to be - crime, psychology, drama? However it is all included (at a very slow pace), I would say it is kind of a gothic horror novel about a little girl in the deep south who tries to take revenge for her brothers mysterious death - and of course there is some twist in the end (which also explains the title). If you care for the atmosphere in a novel this is the one you would like to read (although characters tend to be a little bit flat), if you are into fast pacing action, I would not recommend it! If you liked "Secret History" you might like it, if it is your first one of Tart, you better buy "Secret History" which is really very good.
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am 25. Oktober 2013
Die Geheime Geschichte ist mein absolutes Lieblingsbuch. Als The little Friend raus kam habe ich es sofort gekauft und mich gefreut wie Schnitze. Und dann kam die Enttäuschung.
Nichts im Vergleich zur geheimen Geschichte. Langsam, endlose Beschreibungen von Nichtigkeiten. Ich hatte das Gefühl überhaupt nicht voran zu kommen. Und langweilig war es auch.
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am 30. März 2004
In Donna Tartts zweitem Roman geht es um das Mädchen Harriet, dessen älterer Bruder von einem Unbekannten ermordet wurde, als Harriet noch im Säuglingsalter war. Als Harriet zwölf Jahre alt ist, beschließt sie, während der Sommerferien gemeinsam mit ihrem Freund den lange zurückliegenden Mord aufzuklären bzw. den Schuldigen zu bestrafen.
Die Schilderung der Charaktere und der Örtlichkeiten ist sehr dicht, vor allem hat mich beeindruckt, wie Harriet sich angesichts der Nichterreichbarkeit der (ebenfalls durch den Mord traumatisierten) Erwachsenen in ihrer Umgebung zu einem fast völlig autonomen Wesen mit merkwürdigen Moralvorstellungen entwickelt. Allerdings werden meines Erachtens zu viele Handlungsstränge aufgebaut, die irgendwann nicht mehr schlüssig zusammenpassen. Es scheint, als könne es in dem Buch keine Figur geben, zu der nicht erst mal die ganze Lebensgeschichte in epischer Breite erzählt werden muss. Das macht den Roman etwas langatmig und baut einen Spannungsbogen auf, den der eher lahme Schluss nicht befriedigend vollenden kann.
Fazit: Wer einen in erster Linie spannenden Roman erwartet, wird vermutlich eher enttäuscht sein. Wer sich aber für die Auswirkungen schicksalhafter Ereignisse auf Familien und vor allem auf Kinder interessiert, sollte "The little friend" unbedingt lesen!!
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am 9. August 2005
"Die geheime Geschichte" habe ich an einem Wochenende verschlungen, und es zählt bis heute zu meinen Lieblingsbüchern, demnach war die Erwartung an "The little friend" ziemlich hoch und wurde herb enttäuscht.
An und für sich mag ich Bücher die sehr beschreibend und atmosphärisch sind, aber dieses hat mir den letzten Nerv gezogen. Die Autorin verzettelt sich in Kleinigkeiten und der eigentliche Plot geht unter.
Die gesamte Geschichte würde sich auf 100 Seiten erzählen lassen und vielleicht habe ich mich verlesen, aber eine Auflösung des Rätsels gab es nicht und dass war wirklich frustrierend nachdem ich mich durch das Buch gequält hatte.
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