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Kundenrezensionen

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Fünf Fähnriche, die an Bord der UUCS INTREPID ihren Dienst antreten stellen schnell fest, dass die anderen Besatzungsmitgleider gerne der Führungsriege des Schiffs ausweichen. Bald erfahren sie, dass dies in erster Linie daran liegt, dass sie Landetrupps mit diesen Menschen vermeiden wollen, da dabei meisten irgendjemand den Tod findet - und das sehr oft auf eher idiotische Art und Weise. Nachdem sie durch ihre eigenen Beobachtungen ausreichend verwirrt sind, kommt aus den Tiefen des Schiffs ein Informant von dessen Existenz die höheren Offiziere zum Teil nichts ahnen und versucht den staunenden Fähnrichen die Situation an Bord dieses prestigereichen Flaggschiffs zu erklären - und dies können zunächst ihren Ohren nicht trauen. Doch als weitere Beobachtungen allerlei Bestätigungen des Gehörten bringen entschließen sich die fünf zu einer gefährlichen und höchst ungewöhnlichen Mission.

'No matter what you do, never wear a red shirt' ist ein Satz, den manche Fans der klassischen Star Trek-Serie auf ihren älteren T-Shirts tragen, da der gewaltsame Tod von rothemdigen Sicherheits-dienstangehörigen oder Technikern ' gerade bei Landetruppmissionen ' ein fester Bestandteil der meisten Episoden dieser ersten Serie gewesen ist. Im Zusammenhang mit dem Konzept der kleinen Opferlämmer neben den großen Stars parodiert und kritisiert John Scalzi in diesem Buch sehr viel Elemente der Classic-Serie und zwar in Worten, die ihm im ST-Fandom einige Feinde schaffen werden. Aber auch viele, die wissend lächeln.

Das Konzept der Geschichte geht dabei weit über die reine SF-Parodie hinaus und beschäftigt sich mit verschiedenen Fragen des guten oder weniger guten Erzählens auf dem Papier und auf dem Bildschirm und zeigt, dabei deutlich, wie oft aus Geld- und Zeitgründen gerade an diesem Aspekt von Serien gespart wird und wie schwierig es insbesondere ist, eine gute Space Opera zu produzieren. Dabei hat das Buch ' auch auf Grund seines Themas ' gezwungener maßen erzählerische Schwächen, die man als Leserin oder Leser aber direkt aus der Metaebene betrachten kann. Das ist nicht unbedingt jedermanns Sache, aber wenn man sich dem öffnet durchaus spaßig.
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HALL OF FAMEam 20. Mai 2013
Der Begriff "Redshirts" stammt aus der Fernsehserie Raumschiff Enterprise aus den 60ern. Dort nahmen an Landeunternehmen neben den Hauptdarstellern oft auch ein oder zwei Komparsen teil, oft Sicherheitsoffiziere, die rote Uniformen trugen und eine hohe Sterblichkeitswahrscheinlichkeit hatten. In der herrlichen Genre-Parodie Galaxy Quest [Blu-ray] [UK Import], in der Seriendarsteller sich nach einer Zeitreise tatsächlich als Besatzung eines Raumschiffs wiederfinden, macht sich das einzige mitgereiste Rothemd entsprechende Sorgen um seine Sicherheit. Der Roman "Redshirts" stellt diese Geschichte nun praktisch auf den Kopf.

Fähnrich Andrew Dahl und vier weitere Offiziersanwärter werden auf die UUCS Intrepid versetzt, das Flaggschiff der Universal-Union im 25. Jahrhundert. Und schon bald finden sie heraus, daß die Teilnahme an Landemissionen nicht unbedingt erstrebenswert ist. Tatsächlich meiden erfahrenere Besatzungsmitglieder die Brückenoffiziere, um nicht für gefährliche Missionen rekrutiert zu werden, und ein schon fast legendärer Kollege fehlt völlig auf der offiziellen Mannschaftsliste. Dahl und seine Freunde müssen in einem Wettlauf mit der Zeit herausfinden, wie sich die absurden Todesfälle bei den Landemissionen erklären und zukünftig vielleicht sogar verhindern lassen...

Es ist nicht leicht, eine Handlungszusammenfassung zu liefern, ohne das Lesevergnügen zu gefährden. Und das ist zumindest in der ersten Hälfte durchaus garantiert. Allerdings sollte man wirklich ein paar Enterprise-Folgen gesehen haben, sonst läßt sich die Komik der Situation kaum erschließen. Eine Geschichte aus der Perspektive der Rothemden zu erzählen ist wirklich eine gute Idee. Viele Details laden zum Schmunzeln ein, und über die "Schwarze Box" mußte ich tatsächlich laut lachen. Allerdings finde ich, daß die Figuren selbst nicht besonders gut ausgeführt sind. Am Ende hätte ich immer noch nicht alle fünf Freunde mit Namen aufzählen können. Das liegt zwar auch an der durchaus cleveren Konstruktion der Geschichte, in der alle eine bestimmte Rolle zu spielen haben, was wenig Raum für genaue Charakterisierungen bietet. Erst gegen Ende, und paradoxerweise in den Codas, fühlte ich mich auch emotional ein wenig beteiligt. Ansonsten betrachte ich die Codas eher als Gimmick: Epiloge in der ersten, zweiten und dritten Person erzählt. Die erste Coda in Blog-Form fand ich sehr langweilig, die dritte schließlich doch bewegend.

"Redshirts" ist in diesem Jahr für den Hugo als bester Roman nominiert. Es ist bereits die vierte Nominierung des Autors in dieser Kategorie (er hat bereits einen Hugo gewonnen für ein SF-bezogenes Sachbuch). Die erste Nominierung galt 2005 seinem Debut Old Man's War. Das war ein spannender, mit orginellen Ideen versetzter militärischer SF-Roman, den ich wie auch seine Fortsetzungen durchaus mochte, auch wenn das Untergenre nicht unbedingt mein Fall ist. Ideologisch ist John Scalzi wohl irgendwo zwischen Heinlein und Haldeman anzusiedeln, dessen Hugo-Gewinner The Forever War natürlich DER Klassiker in diesem Bereich ist. Scalzi wirkte übrigens als Berater beim kurzlebigen Stargate-Ableger Stargate Universe - Season 1 [6 DVDs] mit, welcher im ansonsten recht action-orientierten Franchise immerhin die am wenigsten militärisch ausgerichtete Serie war und wenigstens versucht hat, Charaktere und Forschung in den Mittelpunkt zu stellen.

Redshirts ist ein eher mittelmäßiger Roman, eine nette Lektüre für einen Sonntagvormittag, kurz und widerstandslos. Es wäre schade, wenn das für den Hugo reichen sollte, nur weil der Autor vielleicht an der Reihe wäre. Die Konkurrenz ist in diesem Jahr allerdings nicht besonders stark, mit Lois McMaster Bujolds solidem jüngsten Barrayar-Roman, Mira Grants Abschluß ihrer Zombie-Blogger-Trilogie und Saladin Ahmeds ordentlichem Fantasy-Erstling Throne of the Crescent Moon (Crescent Moon Kingdoms), der vor allem durch seine orientalisch anmutende Kulisse punkten kann. Als Favorit muß wohl Kim Stanley Robinsons "2312" gelten, vor dem ich noch zurückschrecke, weil ich seine preisgekrönte Mars-Trilogie recht langatmig fand.

Die englischsprachige Kindle-Version von "Redshirts" ist erwartungsgemäß tadellos formatiert und inzwischen zu einem fairen Preis erhältlich.
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am 30. Mai 2016
was Sie schon immer über die "Eintagsfliegen--Charaktere" in Serien wissen wollten - hier steht es genau drinnen. Eingehüllt in eine wendungsreiche Geschichte mit genau so vielen unglaublichen Elementen, dass man sich direkt im Kirk'schen Enterpriseuniversum wähnt.
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am 5. November 2013
(Leichter Spoiler)
Die eigentliche Geschichte macht nur etwa die erste die Hälfte des Buches aus. Alles dreht sich darum das einige rangniedrige Mitglieder er Crew eines Raumschiffes herausfinden das ihr Universum Teil einer schlechten TV-Serie ist. Sie reisen daraufhin zurück in die Vergangenheit um so den Autor der Serie zu überzeugen die Serie einzustellen. Das ganze ist natürlich nicht allzu tiefgründig, aber soweit ganz unterhaltsam und ein StarTrek-Kenner wird hier sicher zum ein oder anderen herzlichen Lacher angeregt. Etwa wenn sich die Crew mal wieder im Schrank versteckt, weil die Brückencrew auf der Suche nach Mitgliedern für ein Außenteam ist. Im zweiten Teil des Buches beschreibt der Autor wie er versucht über einen Blog andere Autoren zu finden deren Charaktere ebenfalls real wurden. Hier wird es einfach nur noch lächerlich. Zuerst habe ich Seiten um Seiten übersprungen und dann schließlich das Buch in die (virtuelle) Ecke geworfen. Schade.
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am 30. April 2014
Formal, stilistisch und inhaltlich gelungen mit einem interessanten und ungewöhnlichen twist in the tale.
Scalzi spielt sehr gekonnt mit dem Genre, den Erwartungen der LeserInnen und der glaubhaft dargestellten ProtagonistInnen, verleiht ihnen ein Eigenleben und hüpft äußerst unterhaltsam über philosophisch-physikalisch-literarische Grenzen.
Im 2. Teil dann leider die eine oder Länge. Dennoch ganz klare Leseempfehlung!
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am 18. Oktober 2014
Redshirts will die Geschichte der Charaktere erzählen, welche normalerweise in einer Serienfolge einer Science-Fiction-Serie (Star Trek ;) ein unrühmliches Ende auf einer Außenmission finden, da sie nicht plotrelevant sind und somit gute Opfer darstellen. Die Frage ist nun, wie bleibt man als Redshirt dennoch am Leben?
An sich eine gute und neue Idee einen Science-Fiction-Roman zu schreiben und ich hatte erwartet, dass John Scalzi hier einen echten Hit produziert. Leider muss man sagen, dass außer der guten Idee leider wenig Substanz in der Geschichte steckt. Die Protagonisten sind genauso flach wie Ihren Fernsehserienvorbilder, der Plot ähnlich dünn wie eine Folge einer typischen Fernsehserie und somit ergibt sich ein recht kurzes und wenig mitreißendes Buch. Man könnte fast meinen das sei versteckte Ironie seitens des Autors.
Schade eigentlich, Scalzi kann es so viel besser. Aus meiner Sicht nichts was man gelesen haben muss.
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am 3. Mai 2014
Dieses Buch hat mich definitiv überrascht: Es ist kein Star Trek-Roman, aber es ist im Geiste von Star Trek geschrieben. Die Story ist intelligent, überraschend, philosophisch, spannend und amüsant. John Scalzi beantwortet die Frage, die wir uns als Star Trek-Fans irgendwann alle einmal gestellt haben: Warum sterben die rotgekleideten (und namenlosen) Sicherheitsleute bei einem Außeneinsatz eigentlich immer als erste?
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am 12. November 2014
< !!! CONTAINS SPOILERS !!! >

The first half of the book is very good, but the end is a little bit disappointing (the "short stories" at the end don't fit the style of the book imho.
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am 14. Dezember 2013
Zugegeben: Der Anfang ist gut gelungen. Für Star Trek-Fans sind etliche Lacher enthalten. Aber ab der Mitte des Buches gibt es eine unvorhergesehene Wende zum Schlechteren. Hat mich etwas an Sophies Welt erinnert: Es wird eine Geschichte in der Geschichte erzählt. Den Perspektivenwechsel bzw. das Einfinden der Figuren in der anderen "Realität" finde ich nicht gut dargestellt.

PS: Um die am Schluss dargestellte Liebesgeschichte zu verstehen lohnt es sich die Biographie von Gene Roddenberry (dem Schöpfer des Star Trek-Universums) etwas zu kennen. Witzig.
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am 18. Juni 2013
The story held everything it promised. It made great reading. Why only three stars? It is rather short, the rest of the book is another story, telling about a writers block - well I did not read that because it just does not interest me.
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