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Kundenrezensionen

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am 7. April 2007
Logen ist ein heruntergekommener Barbarenkrieger mit einer blutigen Vergangenheit. Am liebsten würde er unter einen Stein kriechen und sie vergessen. Unerfreulicherweise vergisst die Vergangenheit ihn nicht.
Jezal dan Luthar ist das Paradebeispiel eines talentierten Offiziers aus adeligem Hause: er säuft, er hurt, er spielt und ist viel cleverer, als gut für ihn wäre. Wenn er dieses Tunier gewinnen könnte, dann wäre seine Zukunft gemacht - aber wozu sollte er sich anstrengen?
Glotka ist ein äußerst effektiver Inquisitor, hat er die meisten Foltermethoden doch am eigenen Leib erfahren. Mit Bitterkeit denkt er an die Zeit zurück, als er das Paradebeispiel eines talentierten Offiziers aus adeligem Hause war, die durch Kriegsgefangenschaft zu einem jähen Ende kam. Nun begnügt er sich damit die Wahrheit (bzw. das, was er hören möchte) aus Steuerhinterziehern, Schmugglern und anderen Übeltätern herauszukitzeln.

3 Charaktere, die nur eines gemeinsam haben - sie sind ganz und gar nicht nett. Und trotzdem hat das Schicksal (bzw. ein alter Zauberer) sie dazu bestimmt die Welt zu retten. Ob sich das Schicksal da nicht etwas übernommen hat?

THE BLADE ITSELF ist wahrer Lesegenuss! Weder Handlung noch die Rollen der Figuren (Barbar, Offizier, Inquisitor, Zauberer) sind Neuheiten, aber Abercrombies einzigartiger Stil verwandelt Gewöhnliches in wahrhaft Außergewöhnliches. Dabei spielt er mit gegensätzlichen Effekten, dass es eine Freude ist!
Wenn man genau nachdenkt, passiert in dem Buch nicht viel (Zusammentreffen von Schlüsselfiguren) und trotzdem gibt es keine Längen! Man kann gar nicht aufhören zu lesen, so sehr packen einen die unerwarteten Entwicklungen und das rasante Tempo. Die Perspektivenwechsel (es gibt 6 Perspektiven) fördern das Tempo anstatt es zu drosseln - sie leicht nachvollziehbar und geben gute Einblicke in das Innenleben der Hauptcharaktere. Als Rezesent verwendet man die Beschreibung "komplexe Charaktere" ja viel zu unüberlegt, aber Abercrombie verdient sie. Die Hauptfiguren sind unangenehme Gestalten und würden in jeder anderen Geschichte als Bösewichte fungieren. Dass sie dennoch sympathisch wirken, liegt an der Brillanz und dem Humor des Autors. Man lernt die Figuren zu verstehen, mit ihnen zu fühlen und sie zu lieben, auch wenn man ihre Handlungen und niederen Eigenschaften nicht befürworten kann. Zudem arbeitet Abercrombie mit Sarkasmus, Galgenhumor, Selbstironie und starken Bonmots, die über Düsternis, Grausamkeit und Brutalität hinwegtäuschen. TBI ist witzig (man hält sich den Bauch vor lachen) und ist es nicht - ein Gegensatz, der wunderbar funktioniert.
Bis zum Schluss des Buches hat man keine Ahnung was passieren soll oder wie die Figuren zusammenarbeiten werden. Das Ende ist trotzdem befriedigend und verspricht einiges für die kommenden Bände. TBI ist denn ist eines der kurzweiligsten und ungewöhnlichsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Schwungvoll, humorvoll, charakterorientiert und auf seine ganz besondere Weise genial!

First Law Trilogy: THE BLADE ITSELF ("Kriegsklingen" von Heyne) - BEFORE THEY ARE HANGED (Feuerklingen) - LAST ARGUMENT OF KINGS
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am 2. Dezember 2009
Als ich mir vor Jahr und Tag einen Wanderreiseführer besorgte, hatte das gute Stück nur den einzigen Fehler, dass es eine bekanntermaßen exzellent markierte Wanderstrecke minutiös darlegte und jede Wendung, jede Straßenüberquerung, jedes überflüssige Schild einschließlich Distanz- und Zeitfixierung geradezu manisch detailliert aufführte. Ganz davon abgesehen, dass der damit endlos verschenkte Platz wesentlich besser hätte verwendet werden können, entsetzt es mich noch heute, was die Verfasserin wohl für ein Kundenbild im Focus gehabt haben muss. Selbst ein 5ünfjähriger, sofern des Lesens mächtig, hätte ohne örtliche Markierungen seinen Weg mit diesem Reiseführer unproblematisch erkrabbeln können.

Aber was hat nun diese unbedeutende Anekdote mit dem vorliegenden Werk von Joe Abercrombie zu tun, das ich mir vor Jahr und Tag aufgrund der zahllosen lobenden Rezensionen und seines aufkommenden Rufes als neuer Meister des Fantasygenres zugelegt hatte?

Grundsätzlich kann ich über Joe Abercrombie sehr viel Positives berichten, denn der Mann versteht schriftstellerisch sein Handwerk. Seine Welt voller rauher Barbaren, dekadenten Edelleuten, korrumpierten Inquisitoren und undurchschaubaren Magiern ist zwar an sich nicht neu, aber der Autor versteht es, eigene Ideen einzubinden, interessante Figuren einzuführen und insbesondere mit einer sehr detailreichen und plastischen Schildung (samt seehr plastischer um nicht zu sagen derber Sprache) seiner Welt Farbe und Gestalt zu verleihen. Dass handlungstechnisch erstaunlich wenig passiert, fällt diesbezüglich nicht weiter auf, weil der Autor seinen Schwerpunkt auf die Darstellung und Entwicklung seiner zahlreichen Figuren legt, die durchweg als Antihelden konzipiert und mit einer facettenreichen Biografie samt tragischer Elemente ausgestattet sind. Ein Barbar, der des Tötens müde geworden ist, ein verkrüppelter Inquisitor und Foltermeister, der innerlich ständig ein gequältes "Warum?" herausstößt, und ein narzisstischer Tropf an Adeligen, für den es wandeln oder untergehen heißt.

Obwohl ich - insbesondere im Fantasygenre - Charakterisierung sehr schätze, liegt darin ironischerweise auch die Wurzel allen Übels und der Grund für die extrem unterschiedlichen Rezensionsbewertungen verborgen. Abercrombie zeigt die Entwicklung seiner Charaktere geradezu detailbesessen auf. Warum ein Held so denkt, was er gerade fühlt und wieso und nicht anders er daraufhin handelt... all das und noch viel mehr wird für jeden einzelnen Charakter in zahllosen Monologen und Selbstgesprächen en detail erleuchtet. Alles wird dem Leser erklärt, keine Frage bleibt offen, so dass ich die Charaktere dermaßen gut kennen lernen durfte, als hätte ich sie sinnbildlich seziert. Verstehen konnte ich sie auf einer rein analytischen Gedankenebene vollkommen...

...aber ihr Fühlen bliebt mir gänzlich verborgen. Ich konnte keinen emotionalen Zugang zur Figur gewinnen, mich weder mit ihr identifizieren, noch gefühlsmäßig an ihrer Seite wandeln. Dafür gibt es seitens des Autors keinen Raum. Nur in kleineren unwichtigeren Ereignissen zeigt der gute Mann, dass er es eigentlich besser kann, wenn er die Figuren miteinander interagieren und handeln lässt, um ihnen damit Freiraum zur Entwicklung und zum Herauslösen aus der Geschichte zu gewähren. Leider viel zu selten. Wenig überraschend, dass exakt an diesem Punkt das gesamte Buch kollabiert und ins Mittelmaß abrutscht: Spannung, Dramatik oder Feuer? Fehlanzeige. So blieben letztendlich allein eine sanft nagende Neugier nach dem Ausgang und durchweg sympathische Charaktere zurück, die leider allzeit unsägliche Schilder durch die Gegend schwangen, auf dem mit Großbuchstaben ihr aktueller Gefühlszustand skizziert wurde... was selbst ein Fünfjähriger, wenn denn des Lesens mächtig, hätte unproblematisch nachvollziehen können.

Wer nun mit einer derartig analytischen "Charakterisierung" etwas anfangen kann, wird um die 4-5 Sterne kaum herum kommen. Wer diesbezüglich aber andere Vorstellungen hat, wird mit künstlichen Figuren und einer extrem spannungsarmen Geschichte konfrontiert werden. Was nun meinem seiner angeht - für den ein Cliffhanger überlicherweise das sofortige Bestellen des Folgebandes darstellt - so werde ich mir das vorliegend schenken, Meisterwerk hin, Meisterwerk her. Der blitzartige Aufstieg von Joe Abercrombie zum neuen Großmeister der Fantasy verwundert mich im Übrigen trotz oder gerade wegen seiner verunglückten Erzählperspektive kein bißchen: Prangt doch auf meinem Reiseführer seit Jahr und Tag das fette Emblem: "1. Platz, Wanderreiseführer 2007, weltweit größte Buchmesse."
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am 19. August 2012
Eine ganze Weile bin ich um ds Buch herum geschlichen, neulich
habe ich es mir nun endlich gekauft. Ich muss sagen die Handlung
finde ich wirkich interresant und die Spannung war auch definitiv
da! Stellenweise ist es ordentlich brutal (Folter und Co) und
auch das trägt natürlich zur Spannung bei!

Trotzdem habe ich das Buch nur bis zur Hälfte gelesen.
Warum? Ich komme einfach mit dem Stil des Autoren nicht wirklich
klar. Erstens besteht das halbe Buch - gefühlt - aus Gefluche, was
an sich ja noch nicht so tragisch wäre, aber mir ist die Sprache
einfach viel zu modern. Sword and Sorcery Fantasy sollte für mich
auch einen "mittelalterlichen Klang" haben. Schwertschwingend
auf dem Pferd sitzen und ständig "shit" fluchen passt für mich
einfach nicht so richtig gut zusmmen.
Insbesondere die Dialoge waren für mich einfach oft nicht stimmig
mit dem Setting. Und der Schreibstil im allgemeinen hat micht
nicht wirklch in die Geschichte eintauchen lassen.

Trotzdem 3 Sterne, denn wem das nichts ausmacht, der bekommt eine
wirklich spannende Geschichte bei der einem sicher nicht
langweilig wird!
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Die Welt, die Abercrombie in seiner "First Law"-Trilogie geschaffen hat, ist mittelalterlich angehaucht und hat mich ein bisschen an G.R.R. Martins "Song of Ice and Fire" erinnert. Es geht ziemlich rustikal zu und allzu zart besaitet sollte man nicht sein, wenn man die Lektüre genießen will. Es gibt jede Menge kriegerischer Auseinandersetzungen, Intrigen, Machtkämpfe, Morde, Folterungen und ähnlich Unappetitliches mehr. Bei seinen Beschreibungen konzentriert sich Abercrombie dabei hauptsächlich auf die Mann-gegen-Mann-Kämpfe; die Folterungen werden größtenteils nur angedeutet und der Fantasie des Lesers überlassen - zum Glück! Apropos Fantasie: Natürlich gibt es auch allerhand genretypische Elemente - Zauberer, Geister, bösartige Fantasiegeschöpfe, Untote und einiges mehr. Das alles ist geschickt in die Handlung eingebaut, wirkt nicht aufgesetzt und ist absolut stimmig.

"The Blade Itself" ist der erste Band der Trilogie, und es dauert eine Weile, bis die eigentliche Geschichte so richtig in Fahrt kommt. Etwa die erste Hälfte des Buches dient dazu, die Figuren vorzustellen, ihre Vergangenheit ein wenig zu durchleuchten und Abercrombies Welt mit all ihren Eigenheiten kennenzulernen. Die Protagonisten sind eine sehr, sehr bunte Truppe: Barbaren, Magier, Soldaten und einige andere mehr. Sie haben auf den ersten Blick überhaupt nichts gemeinsam, und am Ende dieses ersten Bandes ist noch völlig unklar, welche Rolle sie in der Geschichte spielen werden. Sie alle brechen schließlich mit unterschiedlichen Absichten zu fernen Zielen auf - um Kriege zu führen, Ermittlungen zu leiten oder eine geheimnisvolle Mission zu erfüllen.

Abercrombies Schreibstil ist gut, ich habe mich sehr schnell in der von ihm geschaffenen Welt zurechtgefunden. Die Sprache ist oft derb, es wird viel geflucht, und die wenigsten Romanfiguren drücken sich besonders gewählt aus. Trotz des eher mittelalterlichen Settings wirkt die Sprache recht modern und ist sehr flüssig zu lesen. Die große Stärke der Geschichte sind eindeutig die Figuren - die sind richtig, richtig gut. Die Helden sind wenig heldenhaft, vielschichtig, haben alle eine mehr oder weniger dunkle Seite und deutlich mehr Schwächen als Stärken. Noch weiß ich nicht, wie sich die Geschichte in den beiden Folgebänden entwickeln wird, aber ich habe den Verdacht, dass bei einigen der Protagonisten nicht alles so ist, wie es scheint und noch etliche Überraschungen auf mich warten. Kapitelweise wird zwischen den verschiedenen Schauplätzen und Figuren gewechselt, und ich habe eigentlich alle Geschichten mit (fast) gleichem Interesse verfolgt. Meine Lieblingsfigur ist aber eindeutig Glokta, und das trotz seines schaurigen Berufs. Im letzten Krieg brutal und grausam zum Krüppel gefoltert, arbeitet er nun für die königliche Inquisition und foltert seinerseits Geständnisse aus vermeintlichen Staatsfeinden und Steuersündern heraus. Ein Mann voller Widersprüche, zynisch und intelligent.

"The Blade Itself" ist ein wirklich gelungenes Debüt, das mir ausgesprochen gut gefallen und bei dem mich nur wenig gestört hat. Die Kampfszenen werden für meinen Geschmack teilweise zu ausführlich beschrieben; ich fand es etwas ermüdend, jeden einzelnen Schritt und jeden einzelnen Schlag von jedem einzelnen Kombattanten zu verfolgen. Auch hatte ich zu Beginn Probleme, die geographischen und politischen Verhältnisse der einzelnen Schauplätze einigermaßen zu überblicken. Es gibt diverse Länder und Gebiete mit diversen Herrschern, die in diversen Kriegen diverse Gebiete annektiert und/oder zurückerobert haben. Das Ganze ist etwas unübersichtlich und es war anfangs schwierig, die einzelnen Figuren den jeweiligen Gebieten zuzuordnen und einigermaßen zu verstehen, wer mit wem Krieg führt. (Das Warum war mir bei den meisten Auseinandersetzungen bis zum Schluss nicht klar, aber das ist im wirklichen Leben auch so.) Ein kurzer Abriss über die Geschichte der Union und der umliegenden Länder (oder eine Karte) wäre hier hilfreich gewesen.

Fazit: Eine spannende, gut geschriebene Geschichte mit ungewöhnlichen und interessanten Figuren. Sehr empfehlenswert für alle, die Fantasy der gänzlich unromantischen Art mögen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.
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am 4. August 2009
"It had seemed a clever notion to pitch camp near the gorge. No chance of anyone sneaking up behind. Now, as Logen slid over the edge of the cliff on his belly, the idea lost much of its appeal."

After reading these sentences early on the second page, I had high expectations. In fact my expectations had been high even before that. The book had been highly praised and announced as sinister, evil and humorous. The style seemed to confirm the praise. Dry, dark humor, dense writing and a sense of realism rather rare in Fantasy.

The rest of the book did not hold up to my expectations, I'm sorry to say. Make no mistake, it's a good book and it might be considered a must-have for a Fantasy fan - which I am not, though. (I had finally succumbed to Amazon's recommendation system, which had put this book high on my list ever since I bought George R. R. Martin.) For me, the plot and the characters seemed a bit too cliched to make this a great book. It's all in the expectations - I was disappointed that the "evil" characters all turned out to be kind at heart, the wicked politics revolved about magic plottings (I consider magic something to be used best sparingly), and the humor, in the end, predictable. So was the plot, summarized as "The heroes go on a quest - and need a whole book to get going."

Again, this is a good piece of writing, and I am considering to buy the rest of the trilogy to help me pass the time till George Martin's new book. I was uncertain whether to give the book three stars or four. I decided on three because I think it is a bit overhyped and could use a somewhat more negative review.
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am 2. August 2007
Joe Abercrombies Roman Kriegsklingen bietet ungewöhnliche Charaktere in einer recht durchschnittlichen Fantasywelt. Viel geschieht nicht, dafür wird eine ganze Riege von Figuren eingeführt und zusammengebracht, die große Hoffnung auf den nächsten Band weckt.

Die Geschichte ist recht gradlinig. Ein generisches Königreich, das irgendwo zwischen Spätmittelalter und Renaissance steht, wird von mehreren Gefahren bedroht. Einerseits gibt es die Barbaren im Norden, die unter einem König geeint sind, andererseits das alte und grausame Imperium, das nach einem verlorenen Krieg nach Rache strebt. Doch dahinter scheint es eine weitere, größere Bedrohung zu geben, die sogar einen der legendären Magi wieder in das Reich führt. Er versammelt um sich herum Gefährten, die jedoch wenig mit den üblichen strahlenden Helden gemeinsam haben.

Diese Charaktere sind Abercrombies Glanzstück. Beschädigt an Seele und Körper, mit Vergangenheiten ausgestattet und realistisch widersprüchlich nehmen sie den Leser schnell für sich ein, auch wenn sie selten liebenswert oder auch nur positiv sind. Die Welt und die Geschichte selbst sind wenig innovativ, irgendwo hat man das alles schon einmal gelesen. Und da gibt es auch einen kleinen Kritikpunkt: im Brechen der gewöhnten Strukturen wird Abercrombie dann doch vorhersehbar. Gerade weil seine Figuren ungewöhnlich sind, fällt es schnell auf, dass sie in ihrer Ungewöhnlichkeit dann doch einfachen Mustern folgen. Dennoch, es ist der erste Band und dient offensichtlich dazu, diese Figuren einzuführen. Die notwendigen Veränderungen durch die Erfahrungen sollten in den folgenden Bänden kommen.

Fazit: Frisch und vor allem mit starken Charakteren besetzt, kann dieser Auftakt überzeugen. 4,5 Sterne, zugunsten des Autors und mit Blick auf die Folgebände auf 5 aufgerundet. Sehr empfehlenswert.
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am 27. Mai 2007
A fantasy novel. It is hard to summarize the plot without giving too much away, and anyway it's more character-driven than plot-driven. The blurb on the back describes it as "noir fantasy with a real cutting edge" which I think is fitting. Apparently this is the first of a series called "The First Law".

I really like the author's writing style, it flows well and has some cynical qualities without being overly satirical (unlike for example Terry Pratchett's or David Eddings' which I don't like). He stays in the "head" of the point-of-view character, clearly indicating when they switch (bonus points for that). In the beginning, the story dragged a bit, but it got better soon. The characters are interesting, they all have distinct personalities and feel real and three-dimensional. I really got to like some of them -- in fact, I liked them enough to go looking if there is already a second part out.

My only complaint is there seem to be too many "focus" characters. All who get "point of view time" seem equally important, like multiple protagonists. While their individual paths do cross at some later point, it was a bit annoying to keep jumping between completely different storylines. Oh, and the title -- no clue how that relates in any way to the story.
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am 5. Oktober 2009
Als langjähriger Leser von Fantasyliteratur jeder Art dachte ich zunächst nicht, dass die "First Law" Triologie etwas neues bietet. Für die Auswahl des Szenarios und der altbekannten Sterootypen wie Barbar und Zauberer trifft das auch zu.

Allerdings hebt sich das Buch deutlich vom Einheitsbrei ab - es liest sich spannend ohne unnötige Längen. (Die Rezension bezieht sich hierbei immer auf die Trilogie!) Die Charakter werden gut eingeführt und der Stil ist hervorragend. Das Buch kommt ohne Zwerge, Elfen, Orks und Trolle aus - und Gott sei Dank wird auch kein Bauernkind mit edler Abstammung auf eine Reise mit weisem Ratgeber geschickt! Trotzdem kommt dies alles in gelungenen Anspielungen zum Ausdruck.

Der Inhalt ist dabei überwiegend drastisch und plastisch. Trotzdem gibt es nahezu keine Übertreibungen und man hat das Gefühl, der Autor beschreibt einen Kampf oder die Gedanken der Protagonisten so realitätsnah wie wenig andere.

Thematisch passt das Werk daher zu George Martins Lied von Eis und Feuer und den gelungenen Büchern von Brian Ruckley (Godless World). Wem die Bücher von David Gemmell gefallen, der ist hier ebenfalls gut aufgehoben. Nachdem viele Autoren dazu neigen ihre Serien ewig leben zu lassen, ist es auch angenehm, dass die große Geschichte nach drei Bänden zu Ende ist.
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am 11. Mai 2014
I could hardly put down the book, I must, however, admit, that I only skimmed some of the truly gruesome passages. The "inner monologue" of the protagonist, a character far less attractive than fantasy characters in general (unless they are cast as the villain) is fascinating.
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am 11. Februar 2009
Das erste Buch aus dieser Serie führt den Leser recht gut in die Serie ein. Was diese neue Serie für mich ausgemacht hat waren die aussergewöhnlichen Charaktere, die doch um einiges von der Fantasy-Norm abweichen. Gerade daher fand ich das Buch sehr interessant zu lesen und ich denke ich werde auch die folgenden Bände kaufen.

Was leider für mich ein wenig blass blieb war die Welt in die der Autor seine Geschichte gesetzt hat. Es werden zwar viele Völker und Länder erwähnt aber die Beschreibungen sind zum Teil recht mager. Aber ich denke das es daran liegen wird das erst einmal der Grundstein für die weitere Handlung gelegt wird und die entsprechenden Gegenden dann mit der folgenden Handlung in den nächsten Bänden mehr beleuchtet werden.
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