Hier klicken Sale Salew Salem Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sonderangebote Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ Matratzen Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic Autorip longss17

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
8
4,1 von 5 Sternen
5 Sterne
4
4 Sterne
3
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
1
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 15. September 2009
When this book arrived in the mail, I had already forgotten why I'd ordered it. From the impression the cover made, I expected a simple horror story, Stephen King style, with some SciFi elements. I'm happy to say I was wrong!

Yes, this book is fast-paced and brutal, with graphic descriptions of sex and death in imaginative ways. It's the hero against the rest of the world, in an unending struggle for survival, from one enemy to the next. The protagonist is a genetically altered "monster" (that's how society views him) who only manages to stay out of jail by turning in, or, more often, killing, others of his kind. And all the time there's this sinister plot by powers too high to see or touch, which unravels over the course of the book...

But "Thirteen" is not only solid, gripping action and a simple good-cowboy-versus-evil-bandits story, but it also asks questions about what it means to be human. More specifically, what it means to be male. And while I don't subscribe to the views and opinions Morgan presents in his book, the author presents them in such a detached way, that they don't seem like his opinions either. The characters have come to life, and they have their own opinions. Morgan even sneaks in dark yet profound humor (watch out for male-pattern baldness references). The characters are not lifelike all the time, but then, who's perfect?

"Thirteen" is a gruesome book, and it is uncomfortable on many levels. I found myself protesting the violence and the neo-darwinian world view it endorses a lot of times, while i read it. Yet I remained in its grip until I finished, and I have come out of the experience with new thoughts, new ideas. What else can I ask of a book?
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juni 2007
Ein Fan von Richard Morgan bin ich schon seit Altered Carbon, und er genießt seinen Ruf als harter Future Noir Autor schlichtweg zu Recht. Dieses Buch allerdings ist ... langsamer. Es ist nicht ganz so dreckig, nicht ganz so hart und nicht ganz so kompromisslos wie seine letzten. Es ist sogar eigentlich eine Liebesgeschichte. Außerdem sind viele der Wendungen des Handlungsflusses wenn nicht vorhersehbar, dann zumindest früh zu erahnen. Es ist auch kein Buch, an dessen Inhalt ich mich lange erinnern werde - zu schwarz, zu dunkel ist die Welt, in der Morgan schreibt, teilweise auch zu stereotyp.

Trotzdem konnte ich das Buch nicht weglegen. Es ist immer noch hart, einsam, trocken. Es fasziniert. Es hat den Charme eines Zelturlaubs mit ausschließlich Regen und Wind an der Nordsee, oder einer Trekking-Tour durch Norwegen im Herbst. Oder von einem Sprung in einen kalten Pool nach der Sauna - schon kalt, aber man will es tun. Wenn man sagt, es gibt Bücher, die man liest, und Bücher, die sich von selbst lesen, dann ist dies eines aus der letzten Kategorie.

Wir reden also von Carl Marsalis, einem "Thirteen", einer speziellen Art von gezüchteten "Übermann". "MANN" ist hierbei das Stichwort. Es sollte ein Über-Soldat erchaffen werden, bei dem Genetik, Aufzucht und Training zusammen eine tödliche Kombination bilden (kennt noch jemand Ryder Hook? :), und zwar durch gezieltes Verstärken der ur-männlichen Merkmale: Dominanz, Gleichgültigkeit, Zielstrebigkeit, Aggression, Kraft, Aufsässigkeit, Charisma. Das gelang, leider aber sind die so entstandenen Alpha-Männer eben ... Alpha-Männer, und schlicht nicht fähig, sich einem Befehl unterzuordnen. Das Projekt schlug fehl, man löste es auf, verbannte die Dreizehner auf den Mars, erkannte ihnen einige Menschenrechte ab und verbot ihnen die Fortpflanzung.

Carl allerdings gelang es, zurückzukehren, und jagt nun seine genetischen Kollegen, sofern sie illegal auf der Erde unterwegs sind, und wird dabei verhaftet. Als Sevgi Ertekin und Tom Norton einem anderen Dreizehner auf der Spur sind, aber nicht weiterkommen, holen sie Carl aus dem Gefängnis und zu Hilfe. Im Laufe er Zeit - wie könnte es anders sein? - entwickelt sich zwischen Carl und Sevgi nun eine Beziehung.

Die Elemente der Geschichte sind also Standard. Sicher. Aber Morgan verbindet sie auf ein neues zu einer wirklich fesselnden Handlung, in einer - von ihm - gewohnt rauhen Welt. Ein Genuss wie starker torfiger Whisky. Sehr zu empfehlen.
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juni 2010
Im 22. Jahrhundert ist der Mars besiedelt und zum Exil für die Variante 13 geworden - Überbleibsel eines gentechnischen Experimentes, das den Übermann und Supersoldaten schaffen sollte und das gefürchtete soziopathische Ergebnis soweit wie möglich von der Erde verbannte .
Carl Marsalis ist ein Dreizehner; nur ein solcher hat eine Chance, einen anderen zur Strecke zu bringen, und Marsalis verdient seinen Lebensunterhalt damit. Sein neuester Auftrag besteht darin, einen Dreizehner zu stellen, der vom Mars entkommen konnte, auf dem langen Weltraumtrip zum Kannibalen wurde und nun eine mörderische Spur auf der Erde zieht...

Anfangs fällt es schwer, Sympathien für die Hauptfigur zu entwickeln. Eigentlich ein Alpha-Mann wie er im Buche steht, eignet er sich nicht zum Helden; er strahlt mehr die Faszination einer perfekten Waffe aus - scharf, unerbittlich, ohne Moral oder Bedauern. Erst im Lauf der Geschichte erkennt man den Charakter, der hinter der metallisch kühlen Fassade steckt, die ein Produkt einer unerbittlichen Konditionierung darstellt und Emotionen nur besser verbirgt als die unaugmentierten Menschen um ihn herum.

Der Plot, der hinter den Verbrechen des Dreizehners steckt, ist äußerst kompliziert und verwickelt. Im Lauf seiner Ermittlungen stößt Marsalis auf eine Wand aus Rassismus, Specieismus, Schubladendenken, Machtgier, und Korruption. Die Handlung wird angereichert durch zahlreiche interessante Nebenfiguren und beinhaltet auch eine Liebesgeschichte, die allerdings mit Romantik wenig zu tun hat, aber entscheidend für Marsalis' weitere Handlungen ist.

Die Handlung ist vollgepackt mit Ideen und Denkanstößen - zahlreiche Genmanipulationen mit dem dahinterstehenden Machbarkeitsglauben und Machtanspruch; religiöser und rassistischer Fanatismus; genetischer Determinismus versus Prägung durch individuelle Erfahrung und freien Willen; Fragen der Menschlichkeit und des eigenen Gewissens. Morgans Markenzeichen ist die Wucht der Geschichte, die einen trifft wie ein Schlag in die Magengrube, gepaart mit einem schillernden Schreibstil, der einen die Szenerie wie am eigenen Leib empfinden läßt und stylishe, manchmal fast poetische Züge annimmt. Die Nähe zu "Blade Runner" ist unverkennbar, ein bißchen erinnert die Geschichte an Kents "Liberator"-Klon. Trotz des Gefühls der Vertrautheit ist der Plot einzigartig. Seit "Altered Carbon" habe ich keinen besseren SF/Noir gelesen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. September 2010
it took me a while to read it but it was worth it in the end. the plot is about carl marsalis, a so-called "variant thirteen", meaning he is a genetically modified, physically enhanced and brutally trained, smart and tough guy, approaching his opponents with special tanindo moves so fast and lethal they can't even blink before they fall. It is captivating to read stuff like that, after all science fiction by r.k. morgan is known to be about crime, sex and action, and you sure are going to find all of it in the book. i have started to read 'altered carbon' but stopped after 200 pages... this time this time i pulled on through but it was lengthy again after 300-350 pages as i just mentioned before.

what i liked about the book is the fact that it is written in a vernacular/street-slang style at times and that the dialogues transport some very valuable ideas and convictions of the author. Like the fact that in spanish there is no word that has same connotations as the english 'loser' has. The idea of a 'perdedor' simply does not exist. Relevant issues of our day and age like racism, bio-engineering, planetary travel and communication, high-technological weaponry and so on are displayed and critically examined in 'Black Man'. I recommend it not only for sci-fi fans, or r.k. morgan readers in particular.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juni 2013
Nach mehreren Anläufen habe ich jetzt endlich etwas Zeit und Muße gehabt, BLACK MAN von Richard Morgan zu lesen, einen weiteren SciFi-Einzeltitel, der in der US-Ausgabe als THIRTEEN erschienen ist, und in der deutschen Übersetzung als SCORPION.

Dieses Buch ist ein wuchtiger Klopper - die 500 Seiten der US-Ausgabe sind extrem klein und eng gedruckt, in der deutschen Übersetzung hat es über 800 Seiten. Von allen Büchern Morgans ist es meiner Meinung nach das am anspruchsvollsten zu lesende - weil der Start langsam, unglaublich komplex und dadurch mitunter verwirrend ist. Zugleich ist es aber auch eines der tiefschürfensten, emotionalsten und aufregendsten Bücher, die ich von ihm (und eigentlich auch überhaupt aus der SciFi) kenne.
Wie gesagt, auf den ersten ca. 150 Seiten ist Durchhaltevermögen angesagt, doch ich kann jeden nur ermuntern, weiterzulesen - man wird für die anfängliche Geduld tausendfach belohnt.

Wer Morgans Takeshi Kovacs Trilogie kennt (Das Unsterblichkeitsprogramm / Altered Carbon und Folgebände), wird die Welt in SCORPION zumindest ansatzweise vertraut finden: Der Roman spielt im späten zwanzigsten Jahrhundert. Seit ein paar Jahrzehnten versucht man unter größten Anstrengungen und unter Führung von Konzernen den Mars zu kolonialisieren, die Reise zwischen den Planeten ist allerdings lang und kompliziert und die Lebensbedingungen schwierig, ein Drei- oder Fünfjahresvertrag wird von den wenigsten verlängert.
Die USA sind entlang religiöser Trennlinien in eine spöttisch als 'Jesusland' bezeichnete 'Republik' (rassistisch, strengchristlich-religiös, fortschrittsfeindlich, tendenziell verarmend) zerbrochen und die fortschrittlichen 'RimStates', die ehemaligen Küstenstaaten.
Der Protagonist, Carl Marsalis, ist nicht nur schwarz, sondern auch ein sog. Variant Thirteen, eine genetisch veränderte Laborzüchtung. In mittlerweile umstrittenen Experimenten wurden vor Jahrzehnten alle möglichen 'Varianten' kreiert, jede auf ihre Weise von Problemen behaftet. Die Thirteens sind Super-Alpha-Männchen, physisch extrem widerstandsfähig, hochintelligent und kaum sozialkompatibel - man versuchte Supersoldaten zu erschaffen, doch scheiterte, weil sich Thirteens nicht unterordnen. Jahre später führten hysterische Reaktionen in der Öffentlichkeit zur Einstellung aller Thirteen-Programme; die Thirteens wurden entweder auf den Mars geschickt, oder in Internierungslager.
Carl kehrte nach Jahrzehnten legal vom Mars zurück und jagt nun als lizensierter Kopfgeldjäger für eine überstaatliche Organisation andere Thirteens. Nach einer schiefgelaufenen Operation, die ihn hinter Gitter bringt, bietet ihm der COLIN-Konzern, zuständig für die Mars-Transfers, einen Deal an: Er soll einen extrem gefährlichen Thirteen aufspüren, der über ein COLIN-Transportschiff illegal auf die Erde zurückgelangte und seither eine Spur Leichen hinterlässt. Dabei arbeitet er mit der Ex-Polistin Sevgi zusammen, die ihre eigenen Geister zu bekämpfen hat. Bald verbindet sie mehr als nur der Job. Und die Jagd auf den Flüchtling entpuppt sich als die Spitze eines gigantischen Eisbergs aus alten Verschwörungen, Lügen, Intrigen und Fehlinformationen, die zuletzt zu einer vollkommen unerwarteten und äußerst fesselnden Auflösung kulminieren.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Vielleicht damit, dass dieses Buch sich durch eine außergewöhnliche emotionale Bandbreite auszeichnet. Es verbindet das Mitfiebern bei vertrackter Ermittlungsarbeit mit den Adrenalinstößen phantastisch choreografierter Action und einer so emotionalen Tiefe, dass ich - ich gesteh's - an einer gewissen Szene erst nach einer Pause weiterlesen konnte, weil ich mir die Tränen aus den Augen wischen musste. So was passiert mir extrem selten bei Büchern, und erst recht nicht bei SciFi-Action-Krachern mit einer unterschwelligen politischen Botschaft.
Der Plot selbst ist in mehrerer Hinsicht großartig: wie der Autor es schafft, einen wieder und wieder auf die falsche Spur zu führen, in Verwicklungen, die nicht das sind, was sie scheinen, aber irgendwie doch mit der Lösung zu tun haben - das ist pure Meisterschaft und einfach nur großes Unterhaltungskino. Wie dieser Plot nahtlos-glaubwürdig in Morgans Weltentwurf eingebettet ist, und wie dieser Weltentwurf auf schmerzhafte Weise dem Leser die (hässlichen) Realitäten des Hier und Jetzt vor Augen hält, das ist atemberaubend. Vor allem ist es ein Plädoyer gegen Heuchelei, und in zweiter Instanz gegen Rassismus, gleich welcher Art.
Vor allem aber lebt dieses Buch - wie fast alle Bücher Morgans - durch seine lebendigen und vielschichtigen Charaktere, die nicht die Intelligenz des Lesers beleidigen, sondern die über Ecken und Kanten verfügen, die wandlungsfähig sind und sich dennoch glaubwürdig im Rahmen ihrer charakterlichen Prägung bewegen. Carl Masalis ist mit Sicherheit kein weißer Ritter, er ist oft nicht einmal sympathisch, aber dafür ungeheuer faszinierend - und das gilt auch für die meisten anderen Figuren im Buch.

Klare Leseempfehlung!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. November 2015
Hat mir ganz gut gefallen, mit ein paar interessanten Ideen zum Thema Gesellschaft und der Natur des Menschen. Es erinnert ein bisschen an Blade Runner und jemand der den Film mochte liegt hier nicht unbedingt falsch. Trotzdem keine Angst vor der Philosophie: Mir war das Buch am Ende dann doch ein bisschen zu viel Action (übrigends handwerklich gut rübergebracht) und zu wenig zum Nachdenken.
Fazit: Lohnt sich als Unterhaltung.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juni 2009
I am very annoyed. I bought and started this excellent book, only to find I already own it. It was published in the UK as "Black man". Please indicate if the book has been renamed. Can I send it back?
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juli 2010
Dieses Buch ist dasselbe Buch wie "Black Man". Offenbar war den Amis der Originaltitel nicht koscher und sie haben es umbenannt. Amazon unterschlägt diesen Namenswechsel und über die Buchbeschreibungen kommt man nur drauf, wenn man das Buch schon kennt. Deswegen nur einen Punkt.

Ach ja: Das Buch selbst ist absolut großartig, bestes SF-Lesefutter! Man braucht es sich nur nicht 2 mal zu kaufen.
22 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

13,88 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken