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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
6
3,7 von 5 Sternen
Julius Winsome: A Novel
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 18. August 2010
Julius Winsome lebt allein in einer abgelegenen Hütte im Wald in Maine. Damit kommt er ganz gut zurecht. Er hat seine Erinnerungen an den verstorbenen Großvater, den verstorbenen Vater, seine einzige große Liebe. Er hat die vielen vielen Bücher des Großvaters und seinen Hund Hobbes. Der ist sein ständiger Begleiter. Als Julius seinen Hund kurz vor Wintereinbruch erschossen im Wald findet, ändert sich alles. Plötzlich dringt die Einsamkeit tief in ihn ein. In seinem Kopf beginnen sich, Verschwörungstheorien zu bilden. Er muss den Tod seines Freundes rächen. Julius beginnt, einen Jäger nach dem anderen abzuschießen. Denn da keiner von ihnen sich scheut, die Tiere des Waldes zu erschießen, sind sie alle potentielle Hobbes-Mörder. Da macht es keinen wirklichen Unterschied, ob sie den Hund wirklich getötet haben.
Man ist beim Lesen von sich selbst überrascht, welche Sympathie man einem Mörder entgegen bringen kann -- so als hätte er gar keinen Menschen umgebracht. Man fühlt die Einsamkeit von Julius mit, vollzieht seine Logik mit. Man will, dass er davon kommt, dass er gerettet wird und ein erfülltes Leben leben kann. Gerard Donovan hat ein wahres Juwel mit diesem Roman geschaffen. Ganz still und sehr poetisch wird die Geschichte erzählt, eben dem Wesen von Julius und seinem Leben angemessen. Die Sprache ist einzigartig. Ich kann das Buch jedem empfehlen.
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am 30. Juli 2010
Die Geschichte ist schnell erzählt und keine Angst, ich verrate nicht das Ende: Es ist Anfang Winter. Der erste Schnee fällt. Der Protagonist Julius Winsome, ein 50-jähriger literaturliebhabendner Einzelgänger, lebt nach dem Tod seines Vaters zurückgezogen in einer Mainer Blockhütte mitten im Wald, deren Wände mit 3000 Büchern vollgestellt sind. Während sich Julius im Sommer mit handwerklichen Tätigkeiten wie Gartenarbeiten sein Geld verdient, widmet er sich im Winter seiner Leidenschaft dem Lesen. Alles scheint in Ordnung zu sein bis sein geliebter Hund mit dem bedeutsamen Namen "Locke" verschwindet. Die scheinbare Idylle zerbricht und Julius' bis jetzt wohl behütetes Innenleben mit all seinen Gefühlen, Erinnerungen und moralichen Werten kommt zum Vorschein, was fatale Folgen für manch einen Jäger in Julius' Nachbarschaft hat.

Das Buch ist wunderbar geschrieben. Es scheint, als ob die Sprache durch seine Unaufdringlichkeit und Behutsamkeit in den Hintergrund tritt, um der Stille der Umgebung und des Protagonisten gerecht zu werden ("All that silence waves across you ,Julius, like the long grass.", sagt Claire auf S. 94). Ein wenig hat mich das Buch an John Krakauers "Into the Wild" erinnert, vor allem der Atmosphäre wegen. Persönlich haben mir Julius' Erinnerungen an seinen verstorbenen Vater am besten gefallen, vor allem die Szene mit dem Jäger, der ein Vefechter von Darwins "Survival of the fittest" ist und so die Jagd rechtfertigen möchte. Der Vater nimmt daraufhin seine Waffe und richtet sie auf den Kopf des Jägers und fragt ihn völlig außer sich: Wer ist nun der Stärkste/Fitteste?

Also, bei "Julius Winsome" handelt es sich eben nicht um ein nur spannendes Buch, das sich mal schnell innerhalb eines Tages lesen lässt. Ganz im Gegenteil, wenn man genauer liest, entfaltet sich eine wirklich bewegende und tragische Geschichte, die viel Anstoß zum Nachdenken bietet und nebenbei wirklich wunderbar geschrieben ist.
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am 19. Mai 2014
Eines der packendsten Bücher der letzten Jahre. Wer sich die Mühe mit dem Originaltext macht wird von einer mächtigen, reichen Sprache belohnt. Habe das Buch schon dreimal verschenkt.
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am 9. August 2011
Das Buch liest sich wie ein Stephan King-Roman, nur ohne die Portion Extra-Grusel. Ich fand es unerträglich mit der Ich-Erzählweise des Autors die Motive des Mörders zu meinen eigenen werden zu lassen. Ich fühlte mich bei dem Buch unwohl und durch schlechte Gefühle manipuliert. Ab dem zweiten Mord wird die ganze Story vorhersehbar, alles schon gesehen oder gehört, mag sein das das Menschen brauchen.
Dem Baum gleich wächst das Leben gen Himmel und gen Erde. Das hier ist eindeutig etwas für die Fraktion der Erdlinge....
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am 18. November 2010
Trotz aller positiven Besprechungen -- ich finde das Buch eher langweilig und uninteressant. Repetitiv und wenig überzeugend. Selbst sprachlich ist es meiner Meinung nach durchschnittlich. Schade. Ich würde es keinem empfehlen.
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am 21. Januar 2010
Das Buch heisst auf deutsch "Winter in Maine", was nicht ganz zutrifft, denn es spielt am Beginn des Winters und endet vor dem tiefen Winter. Das nur nebenbei.

Ich habe es schnell durchgelesen und fand es auch fast immer spannend, sich in dieses Leben abseits der Zivilisation hineinzuversetzen. Es ist gut geschrieben, aber zum Teil hätte ich mir mehr Emotion und genauere Beschreibung der Gedanken von Julius gewünscht.

Also für den Winter vor dem Kamin gut geeignet. Wer allerdings Autoren gewohnt ist, die dichter und tiefgründiger schreiben, dem wird vielleicht die eine oder andere Ausführung fehlen.
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