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England der 70er Jahre. Gerade erlebt die Szene den Übergang von den Hippies zu den Punks. Mittendrin Karim, ein jugendlicher halb-Engländer, halb-Inder, der selbst nicht so recht weiß wer er ist.

Sein Privatleben verändert sich gerade drastisch. Sein indischer Vater verläßt seine englische Mutter und wird mithilfe einer coolen Szene-Frau zum lokalen Yoga-Guru. Seine homo-erotische Jugendliebe - der absolute Vorzeigehippie und sein Idol - wechselt urplötzlich das Feld und wird zum umjubelten Punk-Star. Seine aufgeklärte und coole Kindheitsfreundin Jamila gibt dem Hungerstreik ihres Vaters nach und geht eine Zwangsehe mit einem Inder ein.

Das Buch beginnt frech, obszön, gewagt und schockiert. Leider flaut das aber nach den ersten Kapiteln ab, es kommen keine neuen Elemete, nichts unerwartetes reißt den Leser mehr vom Hocker, wenn er die Charactere einmal kennt.

Karim, der Protagonist, bleibt blaß. Seine Erfolge als Jungschauspieler sind nicht nachvollziehbar. Seine Eltern und die Beziehungsdramatik reissen nicht mit. Stärker als die zentrale Familie ist Jamilas Familie gezeichnet, an der die Migrationsthematik viel besser dargestellt wird. Die Überraschungsfigur ist für mich Changez, der indische "Zwangs"ehemann von Jamila. Auf rührend sympatische Weise baut er sich eine Existenz, sogar sein Glück, in einer fremden und teils feindlichen Welt auf. Optimistisch aber alles andere als dumm geht er immer den nächsten Schritt.

Fazit: Weder echter, harter, krasser englischer Humor noch eine tiefe Auseinandersetzung mit der Migrationsthematik. Vielleicht wollte Kureishi keines von beiden, aber dann habe ich leider nicht verstanden was das Buch aussagen soll. Nette Lektüre, aber definitiv kein Must.
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am 16. Juli 2014
Inhalt:

Karim ist 17 Jahre alt und lebt in einem Vorort Londons. Sein Vater stammt aus Indien und kam als junger Mann mit Anfang 20 zusammen mit einem Freund Anwar nach England, um dort zu studieren und anschließend einen guten Job zu finden. Beide scheiterten und blieben aus Scham in England. Karims Vater kam beim Staat unter. Sein Freund eröffnete einen Lebensmittelladen. Aber als die Jahrzehnte ins Land ziehen und die beiden Männer älter werden, erinnern sie sich an ihre indischen Wurzeln, was die Leben der beiden und ihrer Familien grundlegend verändert.
Karims Vater entdeckt seine Liebe zum Yoga und den buddhistischen Weisheiten. Schnell maustert er sich zum Guru des Votortes, in dem die Familie lebt. Er gibt nach der Arbeit Kurse in Yoga, studiert und unterrichtet die buddhistische Philosophie und erteilt praktische Lebensberatung. Und das alles, obwohl er eigentlich Muslim ist. Seine beiden Söhne und seine britische Frau haben nur wenig Verständnis. Schließlich trennt er sich von seiner Frau und zieht mit seiner neuen Freundin - einer begeisterten Yogaanhängerin - nach London, um hauptberuflich Yoga und buddhistische Philosophie zu unterrichten.
Auch sein Freund wird in den Augen seiner Familie wunderlich, als er beschließt, seine 17jährige Tochter Jamila, die eng mit Karim befreundet ist, mit einem Inder, den weder er noch sie je gesehen hat, zu verheiraten. Als Jamila sich weigert, tritt Anwar in den Hungerstreik, bis Jamila schließlich der arrangierten Ehe zustimmt. Aber der Schwiergersohn entpuppt sich als Faulpelz und die Ehe der beiden nimmt keinen glücklichen Verlauf.
Mitten in diesem Chaos versucht Karim nicht nur seine eigene sexuelle Identität zu finden, denn ausgerechnet an dem Abend, an dem er von der Affäre seines Vaters erfährt, verliebt er sich in einen Jungen. (Es ist ausgerechnet der Sohn der Frau, mit der sein Vater fremd geht.) Sondern er muss außerdem herausfinden, was er eigentlich mit seinem eigenen Leben anfangen möchte.

Meinung:
Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es einen anderen Verlauf hatte, als ich erwartete.

Es ist aus der Sicht des 17jährigen Karims geschrieben und in zwei Teile untergliedert.
Der ersten Teil spielt im Vorort und beschreibt die Entwicklung des Vaters vom unscheinbaren, angepassten Beamten zum alternativen Guru einschließlich seiner Affäre. Im zweiten Teil befinden wir uns in London, wohin Karim mit seinem Vater zieht. Hier steht der Vater nicht länger im Fokus. Vielmehr werden nun die unglückliche Ehe von Jamila und Karims eigener Lebensweg beschrieben.
Diese Entwicklung im zweiten Teil des Buches hat mich etwas überrascht. Mit dem Titel "Buddha of Suburbia" hat dies nicht mehr viel zu tun.

Dennoch fand ich die Geschichte spannend, interessant und unterhaltsam.
Die Situation indischer Einwanderer in Groß-Britannien wird eindrücklich beschrieben. Es wird deutlich, wie diese Menschen zwischen den Kultur stehen und weder zur einen noch zur anderen wirklich dazugehören. Dies betrifft schließlich sogar ihre Kinder, was sowohl an den Schicksalen von Jamila als auch Karim gut gezeigt wird.
Karim schlägt z.B. den Weg der Schauspielerei ein. Dabei ist seine erste Theaterrolle ausgerechnet die des Mogli im "Dschungelbuch". Er bekommt sie lediglich wegen seines dunklen Teints. Der Regiseur zwingt ihn zudem, im Stück einen indischen Dialekt, den er eigentlich gar nicht hat, zu sprechen. Karim fühlt sich gedemütigt, willigt aber schließlich ein. Auch in seinen weiteren Rollen spielt seine Hautfarbe und seine Herkunft eine wesentliche Rolle. Karim fühlt sich als Schauspieler nicht Ernst genommen.
Dem Autor gelingt es gut, diese Momente des "Nicht-dazu-gehörens" einzufangen. Was das Buch so angenehm zu lesen macht, ist die locker-leichte, humorvolle Art, in der Kureishi dies tut. Nie wird der moralische Zeigefinger erhoben oder Mitleid erhaschend auf die Tränendrüse gedrückt. Die Situationen werden aber auch nicht ins Lächerliche gezogen. Die Botschaft kommt an - und das finde ich eine beachtliche Leistung!

Die englische Originalfassung lies sich gut lesen. Einige Vokabeln musste ich nachschlagen, insgesamt ist das Buch aber in einem bei mittleren Sprachkenntnissen gut verständlichen Englisch geschrieben.
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am 19. November 2010
Hanif Kureishi does not only draw a vivid portrait of London and its suburbs of the late 1970s, but also features an adolescent protagonist (Karim Amir) who is searching for his (hybrid) identity and sexual orientation. Thus, besides initiation into the world of grown-ups, another important aspect of this novel is the everyday experience of first generation (Anwar, Jeeta, Changez) and second generation (Karim, Jamila) immigrants to Britain.

With his way of telling Kureishi has definitively prepared the ground for Zadie Smith's "White Teeth" which was published a decade later.

For sure not the best book I have ever read, but nevertheless a very entertaining, important and imformative work. So, FOUR STARS for Mr Kureishi!
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Es ist die Zeit der frühen Punkbewegung und gleichzeitig auch eine Zeit, in der sich in Großbritannien so Einiges im Wandel befindet. Karim lebt in einem der Londoner Vororte und erlebt Zeit seines Lebens als Sohn eines Pakistanis allerlei Rassismus, den er aber auf Grund seiner Jugend zunächst als nicht zu hinterfragenden Bestandteil seines Lebens wahrnimmt. Ihm liegen ganz andere Dinge am Herzen. Sein Vater gleicht nicht nur figürlich einem lachenden Buddha, sondern hat sich ausnehmend mit Yoga, Buddhismus und Taoismus beschäftigt und so langsam kommt er nun – trotz seiner Hautfarbe und seines Akzents – in einem Teil der britischen Gesellschaft an – und besonders bei den Freundinnen und Freunden einer ehrgeizigen Dame namens Eva, deren Sohn Charles gut mit Karim befreundet ist – bis hin zu sehr intimen Freundschaftsbekundungen. Da kommt Karim der Auftritt seines Vaters als buddhistischer Lehrer in Evas Haus gerade recht, doch er muss wenig später entsetzt feststellen, dass Eva und sein Vater ebenfalls intimes Interesse aneinander haben – und dies auch ausleben.

In der Folge wird der heranwachsende Karim immer verwirrter in seinem Umfeld, wobei er aber ob seiner Attraktivität und seiner Neigung Mutter- und Beschützerinstinke zu wecken auch eine Menge Verwirrung bei anderen Leuten anrichtet.

Es geht um das britische Klassensystem, um den Umgang mit der Zuwanderung und dem mit den Zugewanderten. Es geht aber um die Frage, wie man im Verlaufe des Aufstiegs immer wieder zu versuchen versucht ist, seine Persönlichkeit seinem neuen Level anzupassen, und wie sehr dies zu Verunsicherungen führt. Auch geht es darum wie die britische Mentalität – gerade in Kontrast zur amerikanischen Mentalität – mit Erfolg umgeht. Und mit Sex.

„East is East“ greift die Situation der Pakistaner in Großbritannien in den 70ern sicherlich härter auf, aber dort bewegt man sich auch vorwiegend in der sogenannten Parallelgesellschaft. „Der Buddha“ hingegen zeigt einmal stark den Versuch Teil eines neuen Landes zu werden – gerade, wenn man dort – zusammen mit den Problemen, die Rassismus und Vorurteile auf beiden Seiten dabei mit sich bringen. Dabei werden viele rassistische Handlungsweisen zu Beginn als vergleichsweise normalisiert dargestellt, wie sie jemand, der damit aufwächst auch oft wahrnimmt. Was diese Darstellungen fast noch verstörender macht, als hochdramatisierte Darstellungen, wie etwa in „American History X“. Gleichzeitig ist es, wie erwähnt, auch eine Geschichte über das Erwachsenwerden – und zwar nicht nur das Karims, sondern auch einiger anderer Protagonisten, der Punkmusik, modernen Theaters und der Esoterik. Dabei bei aller gelegentlicher Vulgarität auch ein Buch der leisen Klänge. Mir hat es sehr gefallen.
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am 2. April 2000
As 1970s Britain cast off the last tentative fragments of empire and lurched reluctantly into modern multiculturalism, complete with a racist backlash, a national identity crisis, and an economic recession to boot, a new society was painfully born in which popular culture was up for grabs and a jaded punk-rock decay took hold in the Babylon that is London. Few writers have described this environment better than Hanif Kureishi. The Buddha of Suburbia is his best book, and the BBC adaptation starring Naveen Andrews (of the English Patient) as Karim doesn't come close to doing it justice. Although The Buddha suffers from a certain shallowness of character, which is bound to happen whenever an author puts culture and setting ahead of individual, this flaw is offset by the brilliance with which Kureishi navigates the various identity crises in Karim's life that mirror those of Britain as a society. It is sheer genius to cast the postmodern soul of Britain as an Anglo-Pakistani youth. No character better illustrates the up-for-grabs nature of this changing society, and the supporting characters like Charlie, Changez and The Buddha (Dad), while degenerating into shallow caricatures of real people at times, are thrilling examples of decadence and personal struggle that will hold any reader's attention. Altough Kureishi's favored medium is the screenplay (Beautiful Laundrette, Sammy and Rosie, etc.) The Buddha of Suburbia should be given "classic" status as a near-perfect example of the "multicultural novel," mainly because it dives deep into identity politics without becoming a one-dimensional PC sermon.
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am 10. November 2014
Ein herrliches Buch, werde noch mehr von Hanif Kureishi lesen, am besten in Englisch, er ist genial. Habe den Buddha of Suburbia als zweites Buch bestellt und bin nicht enttäuscht worden.
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am 14. Dezember 2013
Einen nettes und kurzweiliges Buch lässt sich gut lesen und ist empfehlenswert für alle, die sich nicht verbissen mit Buddhismus beschäftigen. Gute Lektüre für zwischendrin.
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am 19. Februar 2015
Very funny and entertaining, good book to read while on vacation. Easy and relaxing, good perspective in life that you dont need to rush it will all make sense in the end.
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am 21. Juni 2015
Die Rezensionen benötigen zu viel Zeit. Zu viele Silben werden erwartet. Es würde genügen zu sagen, dass ich mit der Leiferung einverstanden bin
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am 22. Juli 2003
If you want to know where Zadie Smith copies from (not that she is not worth reading), the Budda of Suburbia is your book. Very well written, nearly too easy to read (shouldn't be literature be something you have to fight through?) and superb characters: the Indian public servant who turns himself into a guru (the budda of suburbia of the title), Harun and his identy and sexual orientation struggles - I just do not want to tell too much of the story to spoil the joy - just enjoy!
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