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am 8. Mai 2017
Ich habe die Flavia-Bücher "von hinten" angefangen - hätte ich den ersten Band als erstes gelesen, ich weiß nicht, ob ich mir die weiteren Bände bestellt hätte.

Offensichtlich hat der Autor den Dagger Award, der ihm sicher weitergeholfen hat, für die ersten Seiten bekommen, und die sind auch wirklich gut und originell.
Das Setting: Buckshaw, ein verfallender englischer Herrensitz (ich liebe es!).
Der Detektiv: ein 11jähriges Mädchen mit einer verschollenen Mutter, einem geistig meist abwesenden Vater und zwei älteren Schwestern, mit denen sie in Dauerfehde lebt.

Flavias Vater trauert um seine verschollene, innig geliebte Ehefrau Harriet, hat immer drückender werdende Geldsorgen und verkriecht sich ansonsten in seine Briefmarkensammlung.
Die 13jährige Daphne, gennant Daffy, verkriecht sich in ihre Bücher, die 17jährige Ophelia ("Feely") interessiert sich nur für das Spieglein an der Wand (notfalls tut's auch ein Silberlöffel oder die Teetasse) und Flavia, die von beiden älteren Schwester immer wieder als Wechselbalg und nicht zur Familie gehörig bezichtigt wird, verschanzt sich im von Großonkel Tarquin ererbten hauseigenen Laboratorium und kompensiert ihre Verletzungen mit blutrünstigen Giftmordphantasien.

Emotionale Nähe bieten ihr nur Dogger, der gute Geist des Hauses (außer wenn ihn gerade mal wieder seine Kriegserlebnisse außer Gefecht setzen) sowie Gladys, ihr Fahrrad, mit dem sie durch die englischen Wiesen fegt und freundschaftliche Gespräche führt.

Als Flavia eines (sehr) frühen Morgens einen Sterbenden im Gurkenbeet entdeckt, ist sie vor allem eins: Fasziniert. Ja, wir wollen undbedingt wissen, wie es weitergeht.

Äußerst frech, gewitzt und manipulativ stellt Flavia auf eigene Faust Nachforschungen an, deren Ergebnisse sie keineswegs mit der Polizei in Gestalt von Inspector Hewitt teilen mag.
So weit, so schräg.

Dann wird es allerdings etwas wirre.
Flavias Vater bezichtigt sich selbst des Mordes (ohne Täterwissen? Warum glaubt ihm die Polizei?), um jemanden zu schützen, der überhaupt (noch) nicht verdächtigt wird, und Flavia muß den trotz aller emotionalen Kühle heißgeliebten Vater natürlich retten. Oder es zumindest versuchen.
Eine alte Geschichte aus des Vaters Internatszeit wird ausgegraben und soll angeblich dazu gedient haben, ihn zu erpressen.
Es wird allerdings überhaupt nicht klar, worin diese Erpressung (die ja als einziges Mordmotiv des Vaters infrage käme) eigentlich hätte bestehen sollen.
Jemand hat damals etwas gestohlen, von dem er hätte wissen können, daß er es nie verkaufen kann, und begeht den selben Fehler 30 Jahre später sogar noch ein zweites Mal. Hmm.
Jemand hat damals jemanden getötet, der ihm gar nicht hätte schaden können, und läßt belastendes Material dann einfach am Tatort liegen, damit Flavia es dort nach 30 Jahren finden kann. Hmm, hmm.
Jemand bekommt nach 30 Jahren sein Eigentum zurück, das er schon verloren geglaubt hatte, und vernichtet es gleich wieder, obwohl er sich keineswegs in finanziell lrosigen Verhältnissen befindet. Wieso?

Das Buch ist vergnüglich zu lesen und hat diesen gewissen nostalgischen Charme - aber bei einem Kriminalroman erwarte ich doch wenigstens einen Hauch von Logik, was die Entwicklung der Geschichte angeht, und die Auflösung sollte intellektuell befriedigen und nicht mit aller Gewalt an den Haaren herbeigezogen sein.
Insgesamt etwas enttäuschend.

Drei Sterne - einer für Flavia, einer für Gladys und einer für Buckshaw.
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am 19. Januar 2017
Das Buch ist sehr Langatmig und zieht sich nur so dahin.
Ich bin mit dem Buch nicht warm geworden, und hab es irgendwann nurnoch gelesen um die Auflösung des Falls zu erfahren.
Auch bin ich mit den Personen nicht warmgeworden:
* Schwestern, die sich so Scherze wie geknebelt und gefesselt in den Schrankeinsperren spielen
* die Hauptperson, angeblich ein absoluter Chemienerd. Allerdings wird dies nur in sehr ausgewählten Situationen klar.
* Schule scheint kein Thema zu sein, während andere Kinder in die Schule gehen, kann sich das Mädchen in einer fremden Schule umschauen.
Das sind nur paar der Unstimmigkeiten.
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am 8. November 2015
Now, I am a big fan of Flavia de Luce. She has convince me about her expertise in chemistry and also in social life. Yes, she is really empathic, otherwise she would not have solved the mystery about the crime in the cucumber patch. Although, she does not often show this ability to others but I like this.
The writing style was simply great and entertaining, especially the thoughts and remarks of Flavia. The plotline was clear, logical and really exciting, although there was a little length in the middle of the story.
The other characters were likeable or unsympathetic as well, they simply fit into the story.
What I particularly liked was the fact that the reader could also puzzle over the crime because the hints were always given to the reader and that make reading really fun.
Thank you very much, Mister Bradley, for such a great book. I will keep on reading this sequel.
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am 14. Mai 2015
Eigentlich ein 3,5-Sterne Buch für mich. Ein Buch für ein verregnetes Wochenende, an dem man beim Lesen keine Klimmzüge machen will. Ich fand Flavia witzig, weil sie zwar eine unwahrscheinliche, aber eben keine typische Elfjährige ist. Und es waren genügend "Brüche" in der Persönlichkeit, die bei aller Vorwitzigkeit und Altklugheit das Kind durchblicken ließen und sie so dann doch sympathisch machten. Wer Krimis mag, die nicht allzu nicht allzu blutrünstig sind, aber doch etwas schwarzen Humor enthalten, dem könnte der hier gefallen. Nur - was mich gewundert hat: poison ivy in Großbritannien? Ich glaube nicht. Und ein paar Längen hat das Buch auch. Dennoch werd ich den nächsten Band bestellen, mal schaun...
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Juni 2011
When 11 year old Flavia De Luce finds a dead man in the cucumber patch of her home, she is fascinated by the crime and how the man was killed. Flavia is not your normal child, she loves chemistry and experimenting with poison is her passion. When it turns out that her father is the main suspect, Flavia decides to start her own investigation. And so begins an extraordinary search for the real murderer and you can be sure that nothing will be able to stop Flavia from solving the crime.

Wow, wow, wow. "The sweetness of the bottom of the pie" is one of funniest and extraordinary books I've ever read. Flavia is an amazing heroine and you just have to adore her (at least I did). She wrapped me round her finger and I can't wait to read more of her hilarious adventures.

What makes this book so special is the heroine, Alan Bradley's very engaging writing style and the unique humour. Flavia tends to be a bit macabre and has a dry sense of humour, both are things I love. There were so many scenes in this book that made me chuckle or laugh out loud, I enjoyed every sentence of the story immensly. I especially loved the scenes in which Flavia took revenge on her sister (in such a brilliant and mean way, totally loved it), rode on her bicycle Gladys and whenever she thought about her much-loved chemistry and especially poisons. Her excitement for everything that has to do with chemistry was contagious and the little chemic details she thought about never got boring.

Some readers might think that an eleven year old girl is an odd choice for the heroine of a mystery novel, but I can assure you that she is perfect for this role. Flavia is a compelling character and every scene with her was a joy to read.
You just have to love Flavia's analytical mind, her love for details, her smart-aleck comments, her vibrant fantasy and her enthusiam. There's something very special about the way she thinks about life and I'm so happy that there are more books with Flavia to enjoy.
The mystery part of the story is interesting and the setting of the book in 1950 adds something special to the story. The historical facts about the time add to the story without overloading it. Since reading this book a few days ago I already bought copies of it for both my sister and my mother because "The sweetness of the bottom of the pie" is too good to not share it with other readers.

If you are interested in this story I would recommend you to read the free first chapter (on the website of the series) to see if you enjoy the kind of humour and writing style Alan Bradley uses.

cover
I like it because it's different and stands out. Plus it fits to the story.

final appraisal
Wow, what a funny, interesting, hilarious and amazing book. Flavia de Luce is a heroine I adore and I can't wait to read more about her life, her chemical experiments and her adventures.
I would recommend this book to all readers who enjoy mysteries with an unique heroine and special kind of humour.

series
1. The Sweetnes at the Bottom of the Pie (2009)
2. The Weed That Strings the Hangman's Bag (2010)
3. A Red Herring Without Mustard (2011)
4. I am half sick of shadows (2011)
to be continued
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 29. Oktober 2011
weil das Buch zum einen teilweise wirklich amüsant geschrieben ist, aber zum anderen unnötige Längen aufweist.
Die 11jährige Flavia lebt mit ihren älteren Schwestern und dem Vater auf einem englischen Landsitz in den 1950er Jahren. Eines Abends belauscht sie einen Streit zwischen ihrem Vater und einem Unbekannten. Kurz darauf stolpert sie über diesen Unbekannten, der sterbend im hauseigenen Gurkenbeet liegt. Für Flavia, die eine Schwäche für Naturwissenschaften hat, beginnt die Suche nach dem Mörder.
Alle Zutaten sind da und insgesamt ist dieses Buch ein -Easy Read-. Vergnüglich mit anzusehen, wie die Hauptfigur über ihre Familie und ihr Umfeld denkt und mit Akribie versucht, ihren Vater zu entlasten. Die Charakterzeichnungen haben mir gut gefallen und ebenso die Settings. Leider verfällt der Autor in der Mitte des Buches dazu, eine lange Geschichte aus der Vergangenheit auszugraben, die dramaturgisch schlecht ist, da man einfach zu wenig über die handelnden Figuren weiß und somit wenig Spannung erzeugt wird. Auch die Auflösung war eher mau, aber ich habe mir die beiden Nachfolger schon ins Regal gestellt, denn der Autor schreibt frisch und routiniert...
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. Juli 2017
The plot was good, Flavia ,the kid detective was too over the top, so much so I was hoping someone would do her in so she would stop being so obnoxious, her family was also concoked and contrived, consisting of dreadful examples of humankind.hated the dad, what a jerk. The dialog is outdated, it worked in the 30s It is really trite. First and last book from this series.
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am 6. November 2012
Lange hat es gedauert bis ich mich endlich aufraffte dieses Buch zu kaufen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen wie eine 11jährige kriminalistisch tätig sein will. Was für eine Freude mir dieses Buch dann bereitete! Zuvor las ich einen der typischen amerikanischen hektischen Krimis, daher schätzte ich die britische Lebensweise, die Gelassenheit um so mehr. Auch das Verhältnis der 11jährigen Flavia zu ihren Schwestern fand ich total amüsant. Da ich selbst 2 Schwestern habe erinnerte mich so manche Situation an meine Kindheit. Natürlich gäbe es auch einige Kritikpunkte wäre man pingelig (keine Erwähnung von Schule etc.). Gut gefallen hat mir auch die "altmodische" Sprache, genau zu den 50er Jahren passend.
Wie der Autor sich in das Wesen einer Elfjährigen hineindenken konnte, bleibt mir ein Rätsel. Werde an Flavia drann bleiben.
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am 3. September 2017
I discovered Flavia by chance in a book shop in Thrice the Brinded Cat hath Mewed. A really good read that kept me laughing so I decided to start at the beginning of the series. Sweetness, I found equally entertaining, but I took off a star for poor research. Poison Ivy is not indigenous to England. Ordinarily, I try not to be so picky, but it really was given a prominent role in the story, and it really did bother me whenever it was mentioned. Otherwise, an excellent first book and I'm looking forward to Flavia's next adventure.
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am 31. Juli 2014
In Bradley's imaginärem England der 50er Jahre ist die Oberfläche wohl geordnet und das was sich dahinter verbirgt gefährlich. Dame Agatha approves. Eine schöne Bühne für die elfjährige Flavia, jüngste von drei Töchtern, Halbweise, werdende Chemikerin mit einer Leidenschaft für Gifte. Flavia ist anders und sie will, dass man es weiß. Weswegen sie auch kein Geheimnis daraus macht, dass der Sterbende im Gurkenbeet ihres Hauses sie nicht erschreckt sondern fasziniert.

Das Buch, übrigens werder kindlich noch ein Kinderbuch, zeigt schreiberisches Können. Trotz liebevoll detaillierter Beschreibungen verliert der Autor seine Handlung nie aus den Augen, Fragen und Antworten kommen in angenehmen Tempo, am Höhepunkt wird es gefährlich, leider auch etwas vorhersehbar. Auflösung und Ende hingegen sind sehr befriedigend. Für den nächsten Band werde ich auf die Atmosphäre bei mir achten. Tee, Gebäck und Kamin, mindestens!
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