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Kundenrezensionen

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am 19. April 2013
-SPOILERFREIE REZENSION!-

Zuerst möchte ich mich an diejenigen richten, die gerne das Original lesen würden, sich aber wegen ihrer Englischkenntnisse unsicher sind. Die Preispolitik von Blanvalet bezüglich der deutschen Fassungen hat mich abgeschreckt und so griff ich zum Original und habe es noch keine Sekunde bereut. Obwohl ich nur über unterdurchschnittliche Englischkenntnisse verfüge und vorher nie ein englisches Buch gelesen habe bin ich zügig durchgekommen ohne wirklich großartige Verständnissprobleme zu bekommen.
Ein Grund dafür ist die Nähe der ersten HBO Staffel zu George Martins Vorlage. Wer die Serie kennt hat relativ leichtes Spiel: es sind teilweise ganze Dialoge 1 zu 1 übernommen worden und die Reihenfolge der Ereignisse stimmt auch zu fast 100% überein. So verliert man nie den Faden und fühlt sich stets sicher nichts überlesen zu haben. Und für die Wörter die man sich nicht erschließen kann gibt es ja zum Glück das Smartphone und die LEO App ;-)

Die Bewertung des Inhalts halte ich relativ kurz, darüber ist bereits so viel gesagt worden dass dem wenig hinzuzufügen ist. George Martin hat hier ein episches Meisterwerk um Macht und Intrigen geschaffen, das zweifelsohne zu den allerbesten Büchern des Genres gehört. Vielschichtige Persönlichkeiten, die sich stark von den Geschichten von strahlenden Helden in anderen Fantasyreihen unterscheiden, besiedeln Westeros und Essos und lassen diese Welt so lebendig wirken als würde das Ganze in unserer realen gegenwärtigen Welt stattfinden. Wenn man glaubt einen Charakter durchschaut zu haben beweist er einem höchstwahrscheinlich bald das Gegenteil!

Zum Schluss möchte ich noch die beiden gängigen englischsprachigen Fassungen gegenüberstellen die hier zu bekommen sind, da ich sie mittlerweile beide getestet habe. Die etwas günstigeren, amerikanischen Ausgaben des BANTAM Verlages sind kleiner, dünner und generell etwas handlicher. Dafür verwischt die Tinte schoneinmal beim längeren lesen und der Preis für das handlichere Format sind die bis zum äußersten vollgestopften und hauchdünnen Seiten.
Die britischen HARPER Voyager Ausgaben sind insgesammt etwas rustikaler und schöner aufgemacht. Durch das dickere Papier sind sie allerdings auch wesentlich unhandlicher. Im Endeffekt bleibt die Entscheidung aber jedem selbst überlassen was einem wichtig ist und was nicht.

FAZIT: Nicht von dem enormen Umfang des Buches abschrecken lassen. Ihr werdet es nicht bereuen euch für das Original entschieden zu haben!
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am 21. April 2007
Wieso haben Fantasyschriftsteller diese langen Namen, mit diesen Abkürzungen zwischendrin? J.R.R. Tolkien, R.A. Salvatore ... George R.R. Martin.

Was zum Geier will der Boolk jetzt mit einem weiteren Fantasyautor hier? Sagen wir es mal so. George Raymond Richard Martin hat mir wieder das Gefühl gegeben, wie es damals vor 10-14 Jahren war ein Buch zu lesen, es in "no time" zu verschlingen. Man fühlt sich ziemlich jung - vor allem, wenn man parallel "King Lear" liest... in einem Tempo von 1 Akt pro Monat (höchstens). Da freut man sich, dass so ein Schinken von rund 600 Seiten in zwei Wochen verschlungen wird.

"The Song of Ice and Fire" ist ein monumentales Spätwerk eines Mannes, der es schafft auf Basis von verschiedensten Charakteren eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen. Das was mir sehr gefallen hat ist, wie er oft von einem Ereignis spricht aus der Sicht von unterschiedlichen Protagonisten - und Antagonisten. Martin treibt ein Spiel mit dem Leser, vor allem mit dem Sich ein Bild machen von Personen. Finstere, brutale Charaktere werden eingeführt, beschrieben von einem der "Guten", um Kapitel später um einige Details erweitert zu werden, die das Bild der Person gänzlich umwerfen. Das ist eine der größten Lustbarkeiten, die der Autor seinen Lesern bereitet. Ein wahres Fest von eindrucksvollen, gewinnenden und neuartigen Charakteren!

"A Game of Thrones" handelt von den Rivalitäten von Einzelpersonen und Königtümern auf dem Kontinent einer Fantasywelt, während eine sehr lange Winterperiode nach einem mehrjährigen Sommer erwartet wird. Die Familie Stark, die den Norden mit der titanischen Grenzmauer gegen die wilden Nordländer beherrscht, bildet den Mittelpunkt des ersten Buches. Während der Vater Lord Eddard Stark auf den Königshof berufen wird, um seinen alten Freund den König zu beraten, verfolgt der Leser das Leben der vielen Söhne und Töchter der Familie Stark, sowie deren Lady Catelyn. Magie und Übernatürliches wird in dem ersten Band nur zart angedeutet - und ist eine der großen Stärken des Buches. Schließlich erwartet die Leserschaft eine Welt voller Magie, insbesondere nachdem Lord Stark sich an die Drachenskelette erinnert, die in der Königshalle gehangen haben, und seine Tochter im Keller über die riesigen Köpfe stolpert. Die Einstellung der Menschen gegenüber Magie und Heldenmärchen ist ähnlich der unseren. Die Kinder werden ausgelacht, als sie von wiederkehrenden Toten und Träumen sprechen. Dennoch begleitet das Übernatürliche den Leser von den ersten Seiten mit, und taucht ab und zu auf, um die Personen und den Leser zu verstören, ängstigen, und ein Gefühl der brodelnden Gefahr zu hinterlassen, die gleich zu explodieren scheint - es aber bis zur letzten Seite nicht tut. Fantastisch!

Ebenso das Talent George R.R. Martins Stimmungen, Geschehnisse, Gefühle und Gedanken von unterschiedlichen Männern, Frauen und Kindern zu beschreiben, und uns mitfühlen zu lassen, um ein Kapitel weiter eben das Geschehen in einem anderen Licht zu präsentieren. Spannung garantieren die verteufelten Cliffhanger, und manch einer übersprang schon Kapitel, um weiter zu lesen - es bleibt spannend.

Ich habe das Buch empfohlen bekommen und bin dankbar dafür. Es ist auch schön ein zerlesenes Exemplar zu lesen - das verbindet. Im Herbst erscheint der fünfte Band der Saga, mal schauen, ob ich bis dann aufgeholt habe.

All den anderen sei gesagt, dass diese Reihe genau richtig ist für Fans der Fantasyliteratur, die mehrere Wochen und Monate in eine detaillierte und fein gewobene Geschichte eintauchen wollen, viele Momente unterschiedlichster Lesegenüsse erfahren wollen und auch einiges über Menschen lernen möchten.

Die Saga ist auch auf Deutsch erschienen. Der erste Band heißt:

Die Herren von Winterfell. Das Lied von Eis und Feuer 1
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am 28. Juli 2000
Having just finished reading AGoT, I can honestly state that I have very rarely read a fantasy as imaginative and daring as this one. I have read lots of fantasy (Tolkien, Williams, Donaldson, Feist, Weis & Hickman, Goodkind, Jordan, Eddings, ad nauseum.), and this stands out from the crowd.
The storyline is incredible and always keeps you guessing. Martin will do whatever it takes to further the story in a realistic way. As so many reviewers have stated in the past, there is a moral greyness surrounding the characters that adds interest to the story.
You may have noticed that in the title, I stated that this book was not for everyone, and indeed, it is not. If violence and/or sexual situations make you uncomfortable, then you may find this book unsettling. The violence and sex are not gratuitous; instead, they help show you the realities of the world as it was. I have no problem with this, but I have seen several reviewers who are looking for an escape to a happy fairy-land fantasy, which this most definitely is not. Also, if you enjoy having every character in a novel capable of levelling a city with a thought or tossing fireballs about like confetti (i.e., The Wheel of Time and Sword of Truth books, among others), then you will be disappointed; the magic in this book is subtle and mysterious, to both the characters and the reader.
I have read only three other works of Fantasy that are on par with Martin's work, and they are Tad Williams' Memory, Sorrow and Thorn Trilogy, Donaldson's Chronicles of Thomas Covenant, and of course, Tolkien's Lord of the Rings. Of all of these, Martin's works remind me most of Memory, Sorrow and Thorn, which he claims was part of his inspiration for writing in this genre.
Martin's prose is extremely well written, with the descriptions bringing things to life in your mind. The dialogue is also brisk and clever. The story is told from multiple points of view, which adds suspense and flavor to the story, as well as allowing the author to bring each character to life, making us love them sometimes and hate them at other times.
If you are sick of bloated and repetitious fantasy where everyone is omnipotent and characters are static and boring, pick of A Game of Thrones and its sequel, A Clash of Kings - I promise that you won't be disappointed.
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am 14. April 2015
Ich will hier gar nicht viel über das Buch selbst sagen, außer dass ich ihm selbst fünf Sterne geben würde. Nur geht es hier in dieser Rezension ja um das Audiobook und nicht um das Buch an sich...

Vielleicht bin ich ich einfach zu verwöhnt von Stephen Fry, der die Harry Potter Bücher schlichtweg genial gelesen hat. Bei ihm stimmt jede Betonung und jeder der unzähligen Charaktere hat seine eigene, passende und unverwechselbare Stimme und Art zu sprechen. Ganz anders hier! Man hat das Gefühl, dass der Sprecher an vielen Stellen gar nicht verstanden hat, was er da liest. Zudem kommt es immer wieder zu merkwürdig langen Pausen mitten im Satz an völlig unlogischer Stelle. Offenbar ging dem Sprecher oftmals schlicht und einfach die Luft beim Lesen aus, aber anstatt diese Stellen neu einzulesen, wurde anscheinend immer die erstbeste Version genommen. Ganz schlimm finde ich außerdem, wie der Sprecher versucht, verschiedenen Charakteren verschiedene Stimmen zu verleihen. Eigentlich hört sich kaum eine Stimme dabei glaubhaft an (bei der von Tyrion Lannister droht fast Ohrenkrebs), das Repertoire ist zudem sehr bescheiden, so dass man verschiedene Charaktere oft nicht allein durch die Stimme zuordnen kann.

Fazit: Tolles Buch, aber leider kein sonderlich gelungenes Audiobook durch eine unvorteilhafte Wahl des Sprechers! Da es aber auch keine Vollkatastrophe ist, gebe ich wohlwollend noch drei Srerne.
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am 12. März 2016
Ich habe mich SEHR lange gesträubt, Buch oder Serie zu inspizieren und habe mehfach bei der ersten Staffel die erste Episode abgebrochen, weil ich einfach genug hatte von der Gewalt. Dennoch hat es mich kürzlich gepackt und ich habe alle 5 Staffeln gesehen, und um die Zeit zur Nächsten zu überbrücken, dachte ich, dass ich nun doch noch die Bücher lesen könnte. Normalerweise mach ich das umgekehrt. Zum Inhalt muss ich mich nicht mehr äussern. Atmosphärisch dicht, packend geschrieben, wenn auch leider mit enorm vielen Schreibfehlern, habe ich das Buch nur so verschlungen und freue mich auf den nächsten Band.
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am 14. August 2003
Als Erstes eine Warnung:
Dieses Buch, wie auch die beiden Nachfolger (A Clash Of Kings und A Storm Of Swords), enthält keine Gut-gegen-Böse-Alles-wird-gut-Geschichte. Die Sprache ist teilweise explizit und es passieren auch schlimme Dinge, wie Mord, Totschlag und Vergewaltigung, es sterben sogar Hauptpersonen. Es ist ein Buch für Erwachsene.
Der Autor erzählt in den Büchern nicht bloß eine Geschichte, er erzählt von den Geschehnissen in einer Phase des Umbruchs in dieser Fantasywelt. Er läßt einige Charaktere der Welt für sich sprechen, was dem Leser erlaubt, die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen und sich selbst ein Urteil zu bilden.
Die Handlung selbst ist zu umfangreich, um sie widerzugeben. Es sei soviel gesagt: Es geht um politische Konflikte, um Ehre, Versprechungen, Liebe, Gier, Hass ... kurz um die gesamte menschliche Gefühlswelt. Es ist alles ziemlich realistisch gehalten. So gelingen Pläne und Ränkespiele zunächst, nur um dann später durch die Ereignisse oder Taten anderer teilweise zunichte gemacht zu werden. Das ist meiner Meinung nach sehr erfrischend, da man dann eben nicht immer weiß, was passieren wird. Es ist (in anderen Büchern) schon so oft passiert, daß der Hauptperson etwas Schlimmes zustößt, aber man weiß halt genau, daß sie das irgendwie überwinden wird. Da bleibt dann nur noch die Frage wie.
Hier jedoch bildet sich die Spannung in einer solchen Situation dadurch, daß man überhaupt nicht weiß, was passiert: die Person kann sterben, sie kann aber "nur" alles verlieren, oder nur ein Teil oder sonst irgendwas. Für manche Leute mag das frustierend sein, wenn ihr Lieblingscharakter stirbt, oder sich an ihm eine unsympathische Seite entdecken läßt. Manchmal kann der Charakter nicht einfach über sich selbst bestimmen.
Das Buch besitzt eine Menge Realismus im Gegensatz zu der typischen Fantasy-Romantik. Es enthält auch kein Hau-den-Ork oder irgendwelche Magierspielchen. Insgesamt ähnelt es vielmehr der Nibelungensage als der Herr-der-Ringe-Romantik.
Die 4 Sterne gebe ich dem Buch, weil ich erstens nicht weiß, wie das Epos zu Ende geht (und ich mich dann vielleicht ärgere) und zweitens weil ich sonst dem zweiten Teil sechs Sterne geben müsste. Das Buch ist wandlungsreich, hat dreidimensionale Charaktere, einen ungeheuren Realismus, aber es ist "nur" eine Art Pilot und es hat kein Ende. Es ist eigentlich nicht sinnvoll, es einzeln zu betrachten. Man müsste eigentlich erst den gesamten Song Of Ice And Fire kennen, und dann kann man ihn auch nur komplett bewerten.
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am 22. Mai 1999
This one came highly recommended to me, but I found I had to force myself to finish it. It was much too brutal for my taste, what with all the rapes, beheadings and slayings. Not to mention the rather misogynistic way the female characters are portrayed. But then most of the main characters in this fantastic-history are hostile, devious and unlikeable, giving the reader little to hang onto that is appealing. A couple of the characters were wonderfully written, Tyrion and Jon Snow, and it was for their plot threads that I even finished this heavy-handed story. It's too bad, as many of the place descriptions are wonderful, coming from an obviously talented writer. Just too grim for my liking.
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am 28. April 2000
WARNING:
This book is not for the easily offended. It is very probably not for young children, unless very mature. It contains realistic acts of violence, murder, explicit sexuality, vulgar language, greed, cowardice, deceit, and _politics_. It is often grim and dark, with good characters hurt and wicked characters rewarded. And, indeed, most of the characters are rather more grey than black and white in their goodness and wickedness.
This novel is also the first of six books in an epic fantasy series, by necessity all interwoven together, and so it does not tell a complete story on its own. It also uses a narrative technique where many characters have POV chapters, and these chapters can be widely separated, sometimes even cutting into the middle of the current action and leaving one hanging for half-a-dozen (or more) intervening POV chapters of other characters.
If any of these things make you run for cover, you can now pass this novel by safe in the knowledge that it does not suit your tastes.
With that aside:
_A Game of Thrones_ is one of the most brilliant fantasy novels written in the last five decades. Bold and forceful, unblinking in the face of doing terrible and unexpected things to characters, Mr. Martin has shown that epic fantasy is more than just magic and monsters. This is a story about the complex interactions between people, and the things they do for vengeance, for love, for power. The characters are perfectly drawn, because they are human - some are brilliant, some are ignorant, many are "normal", and _all_ make mistakes. The magnificent sweep of events, the fateful choices that lead to glory or to death (or both at once), the precious peace in the eye of the storm - it's all there, laid out as true to reality as one can imagine.
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am 28. April 2014
Inhalt:
Ein Meisterwerk über Liebe und Macht, Intrigen und Kriege, Familie und Feinde - Martins vielschichtiges Werk über das Reich Westeros, um dessen Thron sich viele Streite ranken, denn viel zu viele haben nur ein Ziel: den eisernen Thron besteigen und herrschen - und dafür ist jedes Mittel recht!

Meine Meinung:
Wie viele andere auch kam ich durch die Serie Game of Thrones auf die Bücher von George R.R. Martin.
Normalerweise bin ich kein Fan von Fantasy und wäre ich zufällig darüber gestolpert, hätten sie mein Interesse nicht geweckt. Doch nachdem mich bereits die erste Staffel gefesselt hat, war klar, dass ich die Bücher lesen muss, denn bekanntlich sind die Vorlagen besser als die Umsetzungen.

Nun könnte man meinen, dass man doch bereits weiß, worauf es hinausläuft, zumindest in den ersten Büchern, die bereits in der Serie vorkamen. Natürlich weiß man das, doch ich rate jedem, der die Bücher lesen will, trotzdem bei Band I zu beginnen, denn egal wie detailgetreu die Verfilmung ist - man erfährt soviel mehr in den Büchern.

Die verschiedenen Kapitel behandeln jeweils unterschiedliche Charaktere, wie Danaerys, Eddard, Tyrion, Catelyn, etc. - viele Charaktere, aber genausoviele Sichtweisen und Handlungsstränge.
So wurden mir ein paar der Charaktere, die mich in der Serie eher weniger interessierten oder gar nervten (wie z.B. Jon und Arya), nähergebracht und ich weiß nun mehr mit ihnen anzufangen. Zwar gelang das nicht mit allen, Catelyn z.B. ist mir immer noch unsympathisch, ebenso konnte ich mit Brans naiver Sichtweise auch geschrieben nichts anfangen, aber man lernt immerhin, sie zu verstehen, denn alles wird aus der Sicht der jeweiligen Person geschildert. Und die, die man eh schon mochte, schließt man durch Martin noch mehr ins Herz, als es die Serie bereits geschafft hatte. So erlebt man Danys Wandlung vom 13jährigen Kind zur Königin hautnah und verständlich mit.
Durch den tollen Schreibstil des Autors ist man mittendrin statt nur dabei. Er beschreibt alles bildhaft, ohne zuviel zu sagen und abzuschweifen, sein Fokus liegt immer auf der Geschichte.
Ich sah alles und jeden genau vor mir und bekam das richtige Gefühl dafür.

Als Serienkenner hat man allerdings den Nachteil, dass man die Besetzungen kennt. So mischen sich die Darsteller mit den Vorstellungen, die Martin in einem weckt, ohne das man wirklich etwas dagegen machen kann. So wurde aus Jorah Mormont eine Mischung des gutaussehenden Iain Glen und des eher groben, starken Bildes, das beschrieben wird. Und Tyrion wird in meiner Vorstellung wohl immer der tolle Peter Dinklage sein statt des missgestalteten Zwerges - aber das nehme ich gern in Kauf, statt auf die Bücher zu verzichten.

Ich hatte große Erwartungen an das Buch und sie wurden sogar noch übertroffen: Band 1 ist noch besser als die phänomenale erste Staffel der Serie und ich bin gespannt, wie es weitergeht!
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am 8. Oktober 2014
Ich habe zuerst die Serie gesehen, die mir dann nach anfänglichen Eingewöhnungsproblemen zumindest so gut gefallen hat, dass ich bis zur 3. Staffel dabeigeblieben bin. Trotz der teilweise derben Gewalt- und übertriebenen Sexszenen. Ich hatte dann viel Gutes über das Buch gelesen und es mir einfach mal bestellt. Die Handlung ist natürlich wenig überraschend (die erste Staffel ist sehr nah beim Buch, teilweise Wort für Wort) aber die Geschichte hinter den Geschichten ist recht spannend. Hohe Literatur ist es natürlich nicht, aber recht unterhaltsam. So unterhaltsam, dass ich jetzt fast mit dem zweiten Band fertig bin. Allerdings gehen mir schon einige Elemente des Genres (Zauberei) auf die Nerven, das war schon bei der Serie so. Ein Fantasyromanfan werde ich wohl nicht mehr, aber es ist trotzdem gute Unterhaltung.
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