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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
5
3,2 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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am 2. März 2016
Ich habe lange hin und her überlegt ob ich den letzten Teil dieser Reihe nun lesen soll oder nicht. Auf amazon.de gibt es ja leider erst drei Bewertungen und zwei davon sind sehr sehr schlecht ausgefallen. Andererseits habe ich mir auch die Bewertungen auf amazon.com angesehen - wo das Buch bei den Lesern offensichtlich besser angekommen ist.
Nun gut, ich habe mich dann doch dazu entschlossen, das ebook zu bestellen und ich kann sagen - ich bin nicht enttäuscht worden. Zumindest nicht wirklich.

Zu Beginn hatte ich etwas Mühe in das Buch "hinein" zukommen. Aber das hatte drei Gründe:
1. Wurde ich von zwei deutschen Rezensionen sehr gespoilert (zum Glück habe ich sie nicht vor dem Kauf komplett durchgelesen, sonst hätte ich das Buch wohl relativ schnell in eine Ecke geworfen).
2. Ist in diesem Buch Jon unser Hauptcharakter. Wir begleiten ihn auf seinem Weg, so wie wir in den ersten 3 Bänden Miranda bzw Alex begleitet haben. Und ich muss leider sagen: Ich kam mit Jon am Anfang nicht klar. Ich mochte seine Art nicht. Ich mochte seine Denkweise nicht. Ich mochte nicht was er so tat, wie er seine Tage verbrachte und mit wem er befreundet war. Und ich war wohl auch etwas enttäuscht, denn mir waren bereits in den vorherigen Bänden Matt und Miranda oder auch Alex und Laura viel sympathischer als Jon.
3. Ich hatte mir nach dem dritten Band eine vollkommen andere Fortsetzung in meinem Kopf zusammen gesponnen. Und diese Geschichte, die uns im 4. und letzten Band erzählt wird, ist total anders als ich es mir erwartet hatte. Daher war ich wohl etwas irritiert und auf den ersten paar Seiten vielleicht sogar etwas enttäuscht.

Aber nichts desto trotz hielt ich diese zähen Seiten durch und siehe da - es wurde besser. Ich konnte mich mit Jon langsam aber sicher anfreunden, die Story begann Fahrt aufzunehmen und der gewohnt tolle Schreibstil von Susan Beth Pfeffer zog mich in das Buch hinein. Bis ich es nach relativ kurzer Zeit mehr oder weniger zufrieden beenden konnte.

Rückblickend fand ich die Story gut und Jon hat eine sehr gute Entwicklung durchgemacht, die ich persönlich auch als glaubhaft empfunden habe. --- Im Übrigen - um kurz auf einen bestimmten Kritikpunkt einer Vorgänger-Rezension einzugehen - konnte ich zwar zu Beginn nichts mit seiner Art anfangen, was aber nicht heißen soll, dass ich die Art und Weise wie er sich verhielt nicht glaubhaft fand. Er ist nunmal ein Teenager und nicht Mitte/Ende 20... Teenager sind leicht zu beeinflussen und machen Dinge die offensichtlich falsch sind, weil sie zu wenig nachdenken.
Die anderen Charaktere sind zwar in den Hintergrund gerückt worden aber nun gut - es ist leider nicht möglich, auf alles und jeden immer 100% einzugehen. Und - um wieder auf eine andere Rezension einzugehend - das manche Charaktere den Mut verlieren oder ihre Denkweise mit der Zeit in eine bestimmte Richtung ändern, gerade in einer solchen Welt, ist aus meiner Sicht nicht verwunderlich und empfand ich auch als glaubhaft.
Weiters hat Susan Beth Pfeffer hier eine sehr erschreckende Welt "erschaffen", die mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Natürlich hat sie mit dieser Geschichte das Rad nicht neu erfunden aber das habe ich mir auch nicht erwartet. Für mich als Neuling in Sachen Endzeit-Geschichten war es aber auch ehrlich gesagt nicht möglich, die Ideen mit den Ideen anderer Endzeit-Geschichten zu vergleichen - also, ehrlicherweise: keine Ahnung ob ihre Ideen sehr stark an die Handlung anderer Geschichten erinnern. Auf jeden Fall gibt es hier keine Kritik meinerseits.

Fazit: Ein gutes Buch wenn man keine zu hohen Erwartungen hat, sich einfach hineinfallen und überraschen lässt. Aber wenn man zu sehr an den ersten drei Bänden gehangen hat und sich nicht vorstellen kann, ein vollkommen anderes Szenario genauso spannend zu finden in dem sich die Charaktere eventuell in eine andere Richtung als gedacht weiter entwickelt haben, sollte man wohl besser auf diesen 4. Band verzichten und den 3. Band als Letzten betrachten.
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am 3. Mai 2016
Ich habe die Trilogie geschenkt bekommen, und nachdem ich diese in kürzester Zeit verschlungen hatte musste ich umbedingt auch das nächste Buch haben. Ich hatte bei Amazon bereits gesehen, dass es einige schlechte Bewertungen gegeben hat, aber dank der obersten Rezension wurde ich gewarnt diese nicht zu lesen, da eine der schlechten Rezensionen den kompletten Inhalt des Buches spoilert.
Im Gegensatz zu den Kritikern finde ich das Buch nicht schlechter als die anderen. Es ist aus der Sicht von Jon geschrieben, was in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um eine Reihe handelt, die im Mittelpunkt immer ein Teenager hatte, absolut nachvollziehbar ist. Es beschreibt die Welt knapp 4 Jahre nach der Katastrophe, wodurch die ursprünglichen Protagonisten Alex und Miranda nun einfach keine Teenager mehr sind. Genau wie einige andere, hatte auch ich Probleme mit Jon, seiner Denkweise, seiner Art, ihm im Gesamten. Aber auch wenn ich ihm zu Beginn wirklich nichts positives abgewinnen konnte, habe ich im Laufe der Geschichte seine Denkweise, wie er wurde was er ist, und auch seine Veränderungen im Buch immer mehr nachvollziehen können.
Auf die Story möchte ich hier nicht genauer eingehen, da ich den Inhalt nicht vorweg nehmen möchte.

Zusammenfassend finde ich das Buch durchaus gelungen, wem es nur um Miranda und Alex geht, oder wer sich schon recht intensive Gedanken gemacht hat wie die Welt aussehen könnte, der sollte vielleicht die Finger von dem Buch lassen. Ich war sehr zufrieden und habe es genauso wie die ersten Bücher in kürzester Zeit verschlungen!
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am 23. Dezember 2013
Das Positive vorweggenommen (die Liste hält sich überschaubar), ich habe die Hörbuchversion des Buchs gekauft und Matthew Josdal macht als Sprecher einen guten Job. Abgesehen von einem zwischendurch etwas störend aufblitzenden (ich glaube kanadischem) Akzent besonders auffällig bei der Aussprache des Wortes "out", ist das Buch angenehm zu hören und die Charaktäre werden mit Leben gefüllt. Zumindest sofern es die Vorlage hergibt.

Zur Geschichte an sich muss im meinem Vorredner recht geben und gehe sogar noch weiter. Shade of the Moon ist die mit Abstand miserabelste Fortsetzung die ich seit langem gesehen (bzw. gehört) habe. Warum?

***** ACHTUNG SPOILER - Die nächsten Absätze beziehen sich natürlich auch auf den Inhalt der Geschichte. Wer unvoreingenommen lesen möchte sollte evtl. direkt zum Fazit weiterspringen *****

- Geschichte -

Die Story hat nur ganz entfernt noch mit der ursprünglichen Geschichte der ersten drei Bücher zu tun. Obwohl aus dem zweiten Buch schon bekannt ist, dass die Autorin gerne den Hauptcharakter wechselt, sind Miranda und Alex in diesem Buch zu reinen Nebendarstellern degradiert worden - trotzdem sie gleichwohl vorkommen. John wird schlechterdings zum Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, die sich in weiten Teilen damit befasst, das Leben eines bevorzugten, verzogenen Rotzbengels in einer weitestgehend wieder "normalisierten" Welt zu beschreiben.

In Anführungsstrichen deshalb, weil sich eine neue Gesellschaftsordnung herausgebildet hat, die im Grunde eine studpide abgeschriebene Mischung aus Mad Max und Die Tribute von Panem darstellt. "Clavers" vs. "Grubs", die Einen durchweg böse, bevorzugt, elitär. Die Anderen durchweg mißverstanden, unterdrückt, benachteiligt. Und das alles wurde in der Geschichte seit dem letzten Buch, ohne Infrastruktur, in einer Welt im Chaos, landesweit so etabliert. Eine Welt deren Grundlage modernes Sklaventreibertum ist, in Zeiten in denen Zusammenhalt zum überleben wichtig wäre, und nicht Spaltung in Elitär und Unterprivilegiert - auf völlig willkürlichen Grundlagen wie Einlasspässen. Das ist nicht die Welt wie man sie nach Lesen der ersten Bände erwartet hätte, und die Autorin verschwendet auch keine Zeit darauf, diese Entwicklung irgendwie zu erläutern.

- Charaktäre -

Die Charakterentwicklung in diesem Buch ist einfach katastrophal. In völligem Widerspruch zur minutiösen Charakterbeschreibung in den ersten drei Bänden, in denen nicht selten die Hälfte eines Buches nur zum "kennenlernen" der Hauptpersonen verwendet wird, bevor in der Handlung überhaupt etwas nennenswertes passiert, hat die Autorin in diesem Buch - so unterstelle ich - einfach keine Lust mehr gehabt sich noch nennenswert mit ihren Charaktären auseinanderzusetzen und diese zu entwickeln, sondern wollte einfach ohne großen Aufwand eine Fortsetzung aus dem Hut zuabern, die sich auf dem Erfolg der Vorgänger ausruht.

Miranda: In den ersten Bänden wird ihr ein Überlebenswille und Instinkt zugeschrieben der seinesgleichen sucht. Alleine auf der Suche nach Nahrung wächst dieses Mädchen über sich hinaus. Und jetzt? Nicht nur zur Nebendarstellerin verkommen, sondern Charakterlich resigniert, vernachlässigt von der Autorin, kann diese mittlerweile junge Frau genau eins unternehmen als sie ihr eigenes Baby von der Obrigkeit entführt sieht: NICHTS! Wieder ist es nur John der die Geschichte vorantreibt, und die Miranda die man in den ersten Bänden kennenlernt existiert einfach so nicht mehr.

Alex: Der Junge der in New York Leichen gefleddert hat, der beinahe seine eigene Schwester verprügelt hätte, der seine beiden Schwestern hat sterben sehen, der das geballte Unheil der Welt auf seinen Schultern trägt und in den Bänden Zwei und Drei mit einer nahezu beängstigenden Mischung aus Sturheit und Gleichmut, Agressivität und Sensibilität geglänzt hat, verkommt zum naiven Gutmenschen. Der Glaube an das positive, das gute im Menschen, die Zukunft der Welt und die Vorteile des Systems, das ist alles was von dem eins so wehrhaften Alex übrig geblieben ist. Ein Mitläufer, ein Positivdenker, der erst seinen Bruder, nicht um Rat, sondern um Erlaubnis fragen muss, ob er die Mörderin seiner Schwester heiraten darf.

John: Der liebe, kleine, teils verhätschelte John aus den ersten Drei Bänden macht nicht nur die wohl am weitesten hergeholte Veränderung durch. Er wird auch noch zum massenweisen Vergewaltiger gemacht. Was für den Charakter John in seiner moralischen Verwerflichkeit aber deutlich weiter unten angesiedelt ist, als die versuchte Vergewaltigung von Julie, Alex' Schwester, in Band drei. Hieran, und am anschließenden Tod Julies, zerbricht John angeblich regelrecht, während er kein Problem damit hat, dass seine Freunde aus den Reihen der "Claver", wie die priviligierten Einwohner der Enklaven genannt werden, mit ihm teils mordend, brandstiftend und vergewaltigend durch die Vorstädte ziehen. Zum Ende hin entwickelt sich zwar eine gewisse moralische Komponente, die aber aufgrund des Verlaufs der Geschichte künstlich und aufgezwungen wirkt. Anfangs werden reihenweise Grub-Mädchen mißbraucht, am Ende kehrt er zur Rettung eines einzelnen Mädchens zurück, an dem ihm noch nicht einmal sehr viel liegt. Sinnlos, und widersprüchlich zur eigentlichen Charakterbeschreibung Johns.

Rest: Eintönige, auswechselbare Charaktäre ohne tiefgang. Weder emotional noch von der Handlung her bietet das Buch die Tiefe der Vorgänger. Viele Personen sterben, sonnfrei, überflüssig, und wohl nur aus Mangel an anderslautenden Ideen für den Verlauf der Geschichte. Laura, die starke Frau, die Mutter die ihre Kinder durchbringen will, koste es was es wolle? In diesem Buch nur noch eine naive Frau, die Anweisungen von ihrem Schwiegersohn bekommen muss, um für den ernstfall gerüstet zu sein. Wo ist die eisenharte Kämpferin, die gleichzeitig Übersicht, Strenge, Vernunft und Mitgefühl aufbringen konnte. Diese Laura existiert nicht mehr.

- Atmosphäre -

In den ersten drei Bänden konnte man regelrecht mitfühlen, welchen inneren Kampf die jeweiligen Hauptcharaktäre ausfechten mussten. Moralvorstellungen auf der einen Seite, Überlegensinstinkt auf der anderen. Was bin ich bereit zu tun, wie weit gehe ich um mein eigenes Überleben und das meine Familie zu schützen?

Und jetzt? Nichts dergleichen. Die flache, naive Gedankenwelt eines Jugendlichen, dessen Hauptproblematik bei weitem nicht mehr das Überleben ist, sondern maximal die Frage, gehe ich Grubs in den Vorstädten vergewaltigen, lasse aber die 15-jährige neue Hausmagd in Ruhe? Auch das in den ersten Büchern oft minutiös beschriebene Setting, die Szenerie, ist in diesem Teil nur lästiges Beiwerk, an das oft nur wenige Worte verschwendet werden.

So kann man sich weder in die Charaktäre, noch in das Umfeld wirklich einfinden und oft nur den Kopf schütteln über die Stupidität der Einwohner, der Claver, der Grubs, und vor allem über die Guards, Wächter. Immer wieder stößt es sauer auf, wie sich in 2-3 Jahren eine Mentalität entwickeln konnte, die vom Überlebenskampf der ganzen Welt gemündet ist, in das gute Leben einer weniger Elitärer, die jeden Anderen als absolut minderwertig betrachten. Dieser wohl einzig sinnvolle Anknüpfungspunkt, um Geschichte und Atmopshäre aufzubauen, wird aber von der Autorin völlig ignoriert. Es wird einfach als gegeben Vorausgesetzt dass Grubs Abschaum sind und Claver sie als diesen anzusehen haben. Warum? Naja, das ist halt so.

Die aufgesetzte und gezwungene Liebesgeschichte zwischen John und Sarah trägt auch nicht gerade zum emotionalen Tiefgang des Buchs bei und wirkt zum Ende hin geradezu lächerlich.

- FAZIT -

Die wohl überflüssigste Fortsetzung seit langem. Es fehlt diesem Buch an allem was die Vorgänger ausgezeichnet hat. Tiefgang, Innovation, Atmosphäre, Charakterentwicklung, schlicht: an Allem! Hier wurden altbekannte dystopische Ideen genommen und zusammengewürfelt. Das Ergebnis ist ein billiger Abklatsch bekannter Werke, die in einer an Eintönigkeit nicht zu überbieteten Weise ohne eigene Ideen verwurstet wurden.

Ich unterstelle: Die Autorin hatte auf dieses Buch absolut keine Lust. Das merkt man, und so bleibt auch nur zu sagen, hätte sie es mal besser gelassen! KEINE Fortsetzung wäre wirklich bei weitem besser gewesen als DIESE!
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am 10. Oktober 2013
Auch als Erwachsene hab ich diese Jugendbuch-Serie verschlungen und mich auf Band 4 richtig gefreut.
Jetzt nach dem Lesen bin ich ziemlich enttäuscht, denn irgendwie wirkt die Liebesgeschichte von Jon und Sarah erzwungen und auch die Revolte der "Grubs" erinnern eher an MadMax oder andere Endzeit-Szenarios.
Man hat irgendwie das Gefühl, dass der Autorin keine zündenden Ideen zur Fortführung der einzelnen Charaktere gekommen sind, sondern jetzt alles sehr auf schwarz-weiß gemalt wird. Aus den bekannten Charakteren und auch der Endzeit-Situation hätte man deutlich mehr machen können.
Man muss das Buch nicht gelesen haben - und es muss auch kein weiteres geben.
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am 18. Februar 2015
Ganz zufrieden mit diesem Kauf. Ich habe das Buch sehr schnell empfangen, schneller als erwartet.
Es ist ein sehr gutes Buch, Nummer 4 in der Serie, und ich finde es ganz bestimmt Schade, dass keine Nummer 5 besteht. Ich habe das Buch in 2 Tage ausgelesen
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