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am 13. Februar 2013
Life of Pi tells a story about an Indian boy named Pi crossing the Pacific Ocean in 227 days on a lifeboat together with a tiger. The book can be divided into two parts. First, the childhood of Pi is described with focus on him exploring three religions: Hinduism, Christianity and Islam. Afterwards follows a detailed description of his long trip across the Pacific Ocean.

The story is written in retrospect. The frame is an interview of the author with Pi, who tells him his adventure. The book can be understood on multiple levels. On top of it all, it is a great adventure story in an exciting setting. Half of the book is devoted to religion, which is a central theme of the story. The focus lies on human trust in God. Additionally, the story includes a lot of interesting details on zoology, which is woven within the plot.

The first part describes how Pi explores religion and develops his relationship to God. It is probably the one part of the book, which for some readers might be difficult to follow or even boring. The connection of a person to God may be dubious or strange topic for some readers, who do not belief in God. However, the second part of the book, telling the journey of Pi across the Pacific Ocean, is an exciting adventure story. It contains the survival of a boy struggling from dehydration, starvation and being eaten by a tiger. Although, the story seems to be unbelievable or even unrealistic at first, the detailed documentary of this adventure actually makes you believe it. It makes you suffer and feel how to fight for life against all odds. At the end of the story, truth plays an important role and really makes you think, what to believe. In summary: The story starts slow, suddenly sends you on an enthralling adventure and eventually keeps your mind busy thinking of if, how and what to believe of the story.

In my personal opinion, it is a great book with a unique reading experience. After the first part when the adventure of Pi starts, it becomes an extremely intoxicating story. It really makes you feel as if you were there, on that life boat and living through the daily fight for life.

“[…] I discovered at that moment, that I have a fierce will to live. […] We fight no matter the cost of battle, the losses we take, the improbability of success. We fight to the very end. […]” (Yann Martel, Life of Pi, p. 141)

Tags: sad, serious, violent, demanding, unusual, success against the odds
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 15. April 2013
Pi Patel wächst behütet im Zoo seiner Eltern auf, bis die wirtschaftliche Lage Indiens sie so verschlechtert, dass seine Eltern beschließen, nach Kanada auszuwandern. Die Tiere werden verkauft und sollen zusammen mit der Familie Patel mit einem japanischen Frachter nach Übersee übersetzen. Aus ungeklärten Gründen sinkt das Schiff und Pi findet sich als einziger Überlebender mit einer Hyäne, einem Zebra, einem Orang-Utan und einem Tiger auf einem Rettungsboot wieder.

Ich wusste nichts von diesem Buch, außer, was man so in den Kinotrailern zu sehen bekam. Da ist also ein Teenager, der nach einem Schiffsunglück in einem Rettungsboot mit einem Tiger festsitzt und die Schönheit des Meeres kennenlernt. Den Film habe ich bis heute nicht gesehen und das Buch war dann doch anders als erwartet.
Das Buch gliedert sich in drei Teile + Vorwort. Ähnlich wie Marlo Morgan in ihrem Traumfänger bedient sich der Autor des Tricks vorzugeben, dass diese Geschichte wirklich geschähen wäre und er sie von Pi Partel erzählt bekommt. Ganz abgesehen davon, dass das nicht stimmt, nimmt er der Geschichte damit komplett die Spannung, denn man weiß somit schon zu Anfang „This story has a happy ending.“ - Immer „schön“, wenn der Autor selbst spoilert.
Der erste Teil ist hauptsächlich ein Rückblick auf das Indien der späten 70er Jahre gewürzt mit Religionskritik. So lustig manche der religiösen Exkurse auch waren, irgendwann werden sie zäh und ermüdend und man fragt sich, wann es mit der Geschichte endlich in Fahrt kommt.
Endlich sinkt das Schiff und der Leser wird enttäuscht. Es folgen haufenweise Aufzählungen entweder darüber wie Tiere langsam und ecklig sterben, wie das Zebra, das bei lebendigen Leibe von der Hyäne gefressen wird, oder die Schildkröte, die lebendig auseinandergenommen wird. Daneben erfährt man mehr über die indische Küche, als man je wissen wollte, und je zu frage wagte. Aufzählungen über Aufzählungen, reihen sich ermüdend aneinander. Möglicherweise soll das dem Leser die Monotonie von Pis Leben vermitteln und das gelingt sehr gut.
Die Passage aus dem Rettungshandbuch: „Put up your feet at least five minutes every hour…” erinnerte mich irgendwann nur noch an “Baz Luhrmann - Everybody's Free To Wear Sunscreen”. Immerhin, man lernt, Sundabal Tiger vertragen ein wenig Salzwasser.

Die Parallelen des zweiten Teils zu Robinson Crusoe sind so auffällig, dass es bald noch langweiliger wird. Nicht nur, dass es im ersten Teil schon einen Hinweis auf Robinson Crusoe als Roman gab, nein hier, im zweiten Teil wird er nochmal durchexerziert. Sehr offensichtlich ist das Buch nur eine weitere, langweilige, zähe Robinsonade:
Der Menschenfresser Freitag, der erzogen wird = Tiger
Die anderen Menschenfresser, die von Robinson teils erschossen werden = Andere gefährliche Tiere
Robinson = Pi
Insel = Boot
Wie Robinson sich auf der Insel einrichtet, so richtet sich Pi auf dem Boot ein incl. Außenställe = Floß
Auch Robinson sieht einmal ein Schiff vorbeiziehen
Die gleichen ermüdenden religiösen Exkurse wie im Original
Irgendwann driftet dieser Teil ins surreale ab.
Den dritten Teil wollte ich einfach nur noch hinter mich bringen. Hier wollte der Autor wohl zeigen, was er kann, und ruiniert mit wenigen Worten das Buch, denn er macht etwas, was ich HASSE. Statt dass der Autor den Leser als mündigen, intelligenten Menschen sieht, der selber denken kann und die Zusammenhänge erkennt, und ihn einfach selber entscheiden zu lassen, war real war, und für wen welches Tier stand, wird wie im Glöckner von Notre Dame die Spinnennetzszene so auch hier mit zwei Sätzen der Leser entmündigt und für zu blöd erklärt, Zusammenhänge selber zu erkennen.

Fazit: Klassische Robinsonade, die der Autor pseudointellektuell ein wenig aufzupeppen versucht und kläglich scheitert.
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am 13. November 2004
Being an avid Non Fiction read in a book club-I was extremly pleased with this work by Yann Martel. It blends reality with fantasy in this inspirational piece about a childs journey through life. I would give this more than the 5 stars if I could and it is a highly recommended read that crosses the genre's.
Also would like to mention past works the club has read (all 5 stars): Running With Scissors,The Privilege of Youth, and Nightmares Echo
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am 9. April 2003
Dem erfolgreichen Preisträger des Bookerpreises, ist wahrlich ein Meisterwerk gelungen. Er entführt uns auf eine spannende und atemberaubende Reise. Die Reise ist lang aber sie wird nie langweilig. Eine Reise die mehrheitlich auf dem pazifischen Ozean stattfindet. Wenn man ganz konzentriert hinliest, nimmt man sogar das Rauschen und den Duft des Meeres wahr. Die Sprache ist einfach und lässt einem am Geschehen echt teilnehmen. In diesem Buch werden zwei Geschichten erzählt. Schlussendlich überlässt der Preisträger, dem inzwischen nachdenklich gewordenen Leser selber, welcher Geschichte er glauben schenken soll.
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am 1. Mai 2007
Welch ein Roman! Welch brillanter, nie dagewesener Einfallsreichtum! Hat man schon jemals eine derartig gewagte und geglückte Kombination so völlig divergenter Motive gesehen? Welch eine furiose Verquickung bizarrster Ereignisse und extremster Situationen! Im täglichen, brutalen Überlebenskampf eines schiffbrüchigen indischen Jungen erlebt jede Form von Philosophie und Glauben ihren absoluten Härtetest - in der ständigen Konfrontation mit der darwinistischen, auf die primären Grundbedürfnisse reduzierten Natur in Form eines ausgewachsenen bengalischen Königstigers. Aber halt! Ich spare mir lieber eine Darstellung des Inhalts - jede Zusammenfassung von "Life of Pi" in dürren Sätzen wirkt völlig unglaubwürdig, sogar abgedreht bis völlig gaga - der deutsche Titel, "Schiffbruch mit Tiger", ist eh die beste Zusammenfassung ;-)

Yann Martel ist ein Meister des geschliffenen Worts, des essayistischen Stils, und der junge Pi ist zu jeder Zeit ein überzeugender, fesselnder Erzähler. Wo es etwas hapert, ist bei der Sprache des Alltags. Martels Dialoge wirken hölzern und gestelzt (z.B. Unterhaltungen zwischen Pis Eltern). Er scheint sich seiner Schwäche bewusst zu sein, deshalb gibt es so gut wie keine lebensnahen Allerweltsdialoge in "Life of Pi". In manchen Situationen setzt Martell auch ganz bewusst seine gestelzten direkten Reden ein; am Genialsten, als Pi in blumenreicher, emotionaler Rede Richard Parker nach dem Schiffbruch Mut macht, damit sich dieser weiter durch das Wasser kämpft, um das Rettungsboot zu erreichen - und erst als Richard Parker an Bord ist, fällt es dem Leser wie Schuppen von den Augen, wen Pi sich hier mit Engelszungen aufs eigene Boot geholt hat!

Martel gelingt der so gewagte Balanceakt zwischen harter Realität und der Möglichkeit eines Raums der Phantasie, der eine Halluzination des Hungerdeliriums sein könnte, aber auch im Nebel des Nicht-Realen schweben kann - man weiß es nicht, und das ist eben das Geniale an der Geschichte: Begegnet Pi auf seiner Reise wirklich einem ebenso blinden Schiffbrüchigen, oder ist das eine Hungerphantasie oder einfach nur ein Traum? Wir wissen es nicht, aber wir lernen: Für eine ultimative Wahrheit ist auf Pis Boot kein Platz.

Muss man gelesen haben. 5 Sterne.

PS: Das ungekürzte englische Hörbuch ist eine Ohrenweide, beeindruckend vorgelesen von Jeff Woodman. Unbedingte Kaufempfehlung!

PPS: Wer was ähnlich Ausgefallenes, aber genauso Mitreißendes wie "Life of Pi" lesen möchte, dem sei "Water Music" von T.C. Boyle empfohlen.
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am 29. Januar 2013
Ich hätte zuerst nicht gedacht, dass es dem Autor gelingen würde, mir die Anwesenheit eines Tigers und anderen Getiers im Rettungsboot plausibel zu machen - aber das hat funktioniert, wie auch die vielen Überlebenskampf-Details gut funktionieren. Der einzelne Schiffbrüchige, der Pis Weg kreuzt, erforderte jedoch bereits viel guten Willen meinerseits, um ihn noch als kreativ-surreale Erweiterung der Geschichte akzeptieren zu können - die fleischfressende Insel aber war mir zu viel: die Illusion konnte nicht mehr aufrecht erhalten werden, diese Wendung ist mir einfach zu kindisch.
Aus diesem Grund würde ich das Buch für Jugendliche mit einem Faible für Fantasy empfehlen.
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am 8. Januar 2003
Endlich hat es wieder mal geklappt: der Man-Booker Prize, einer der größten Auszeichnungen englischsprachiger Literatur, ist wieder zu seinen Ursprüngen zurückgekehrt und hat nicht literarische Künstlichkeit, sondern Unterhaltungswert und erzählerische Kreativität ausgezeichnet! Mit "Life of Pi" ist Yann Martel eine Synthese aus fiktionalem Feuerwerk und atemberaubender Aktualität gelungen, die einzigartig ist. In diesem Buch dürfen wir uns mit mit Pi auf eine Reise begeben, um Wahrheit und Glauben wieder zu einem Ganzen zusammenschmelzen zu lassen und sehen uns gezwungen, Wahrheit zu glauben, wenn die letzte Seite geschlossen ist. Dieses Buch enthält faszinierenden Lesespass gepaart mit essentiellen Fragen unseres Seins, ohne jemals aufdringlich zu wirken!
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am 16. November 2011
Ich habe dieses Buch 2004 gelesen. Damals mein erstes englisches Buch seit langem. Wenn man sich in den anfangs etwas eigenwilligen Stil eingelesen hat, zieht einen eine packende Story mit unglaublichen Vokabeln aus dem Veterinärbereich in eine Welt, die man sich eigentlich gar nicht vorstellen kann. Hunderte Tage auf hoher See in einem Rettungsboot mit einem Tiger. Klingt fad, ist es aber keinesfalls! Die Detailtreue ist verblüffend. Habe dieses Buch einigen Freunden geschenkt. Ob deutsch oder englisch: LESEN!
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am 5. September 2003
Ich glaube zu dem Inhalt des Buches brauche nicht mehr viel zu sagen, denn darauf sind schon genug eingegangen. Selten habe ich ein so rührendes Buch gelesen, über Menschlichkeit, Ausdauer und Hoffnung. Man hat am Ende des Buches so ein merkwürdiges Gefühl tiefer innerer Zufriedenheit, die ich beim Lesen keines anderen Buches so feststellen konnte. Man möchte am liebsten weinen. Im Großen und Ganzen ein hervorragendes Buch, das nur weiterzuempfehlen ist.
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am 3. August 2013
I’ve just finished reading Life of Pi. To me it is something like a coming of age story told in a very unique way. It starts off a little slow introducing the reader to the boy whose life this is about. The young Indian Pi Patel. First we learn about his childhood and his acquisition of different faiths. It stands to question if his multireligious beliefs will help or hinder him in overcoming the ordeal that awaits him.

Pi’s family and an array of their zoo-animals set sail for Canada to live there. When the cargo ship sinks, Pi finds himself to be the “sole survivor” of the tragedy – trapped on a lifeboat in the company of beautiful but dangerous creatures. Here begins the actual story of his life - one that might define him and imprint on him forever.

During his confinement on the lifeboat Pi is faced with many dangers. It is hard to decide which one poses the greatest threat to him: the vast ocean, the merciless sun, the hunger and thirst, an adult male Bengal tiger or his own inner demons.

This book left me breathless at times. Often I was so eager to know what would happen next that I couldn’t turn the pages fast enough. At other times it left me unable to go on reading for hours or even days because I had to contemplate what I had just read. Most of the time I was amazed – not only by the content but also by Martel’s style of writing. Life of Pi is a story with many surprising twists and turns and even more deep philosophical insights. After finishing it I feel like I will have to read it again and again in order to actually grasp its full potential and understand its greatness.

Yann Martel set out to write a story about what remains of life when everything is stripped away – a boy and a tiger on a boat.
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