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am 19. September 2010
In der Einleitung bemerken die Autoren:
"In particular, string matching is well known for being amenable to approaches that range from the extremly theoretical to extremly practical. The theorectical solutions have given rise to important algorithmic achievements, but they are rarely useful in practice: A well-known fact in the community is that simpler ideas work better in practice"
Diese Verselbständigung der Theorie, die Theorie um der Theorie willen, gibts wohl nicht nur auf diesem Gebiet. Wahrscheinlich ist die Kluft im Verhältnis zu anderen Bereichen noch relativ gering. So ist in meinem ursprünglichen Gebiet Computerschach erst dann etwas weiter gegangen als die Programmierer begonnen haben, die Akademische Zunft schlicht und einfach zu ignorieren. Die akademischen Ideen waren nicht nur unbrauchbar, sondern hochgradig kontraproduktiv. Dafür wurden die Männer der Tat auch aus dem Garten der Akademie vertrieben (siehe [1]).

Die beiden Autoren gehören der akademischen Welt an, sie haben aber offensichtlich einen gewissen Sinn fürs Praktische und den Mut eine Auswahl zu treffen. Am Ende jedes Kapitels gibt es eine Grafik aus der man ablesen kann, für welchen Input welcher Algorithmus der Beste ist. Bei manchen Algorithmen sagen sie: Wir präsentieren ihn, weil er theoretisch wichtig ist. Leitln machts euch aber nicht die Mühe ihn zu programmieren und nehmts stattdessen den Algo im nächsten Abschnitt. Zu allen von den Autoren als wichtig erachteten Algorithmen gibt es auch den entsprechenden Pseudokode.
Ich gebe gerne als Berufsbezeichung "Bit-Schnitzer" an. Besonders begeistert haben mich daher die Bit-parallelen Algorithmen. Die habe ich noch in keinen allgemeinen Algorithmus-Buch gesehen. Sie sind aber einfach, flexibel und schnell. Möglicher Weise sind sie theoretisch nicht so en vogue, weil sie am Big-0 nichts ändern.
Das letzte Kapitel enthält noch eine Reihe von interessanten Querverweisen zu verwandten Gebieten und Internet-Ressourcen. Diese sind aber - wie üblich - teilweise nicht mehr aktiv. So gibt es die sehr interessante homepage von Stefano Lonardi noch, allerdings hat er die Uni gewechselt. Wenn man nach Stefano Lonardi sucht, wird man aber fündig.

Einziger kleiner Wermutstropfen. Für die empirischen Tests der Methoden haben die Autoren offensichtlich C-Kode geschrieben. Es wäre nett, wenn man sich diesen Kode herunterladen könnte.
Nachdem ich dem Buch aber ansonsten 6 Sterne geben würde, gehen sich die 5 Sterne noch immer locker aus.

[1] Mikhail Donskoy and Jonathan Schaeffer (1990). Perspectives on Falling from Grace. Computers, Chess, and Cognition (eds. Tony Marsland and J. Schaeffer), pp. 33-46. Springer-Verlag, New York. ISBN 0-387-97415-6.
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