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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
33
4,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 19. August 2017
Setzt um, was das Ende von Daemon angedeutet hat. Hat mich am Anfang genervt, dass das erlernte Gut-Böse-Schema plötzlich erschüttert wird. Mich würde interessieren, ob das von Anfang an so geplant war, oder ob die Idee erst im Laufe der Schreibarbeit entstanden ist.

Das Ende erschien mir ein bisschen gedrängt, vllt. hätten 100 Seiten mehr - wie beim ersten Teil - gut getan. Aber andererseits: passt schon.

Das Tech-Gelaber ist nicht so penetrant wie im ersten Teil, war wohl nicht mehr nötig.

Der virtuelle Nazi (Boerner) wird nicht wirklich ausgespielt, das Ende von Hank_18 (?) wird auch nicht weiter kommentiert. Wie oben schon gesagt, man hätte vielleicht noch ein bisschen elaborieren können.

Alles in allem hat mir das gut gefallen, mal was einigermaßen aktuelles zu lesen, sonst hänge ich meistens in den 80ern und früher fest...
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am 25. Mai 2017
This is what I'd call a page-turner... the book just grabs you until the very last page.
I am assuming you have read DEAMON if you are considering to buy this book. If it is the case: do it, it deserves the praise it received. If not, then buy both books :D
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am 12. Mai 2010
Nachdem der Daemon im gleichnamigen, dringend zu lesenden Vorgänger die Grundlagen seiner Macht aufbauen konnte, wird im zweiten Teil "Freedom(TM)" gezeigt, wie er diese nutzt. Der Leser erlebt dabei eine hoch spannende Welt mit vielfältigen Charakteren und Überraschungen. Abgründe des menschlichen Geistes werden deutlich. Die herbe Kritik an der gesellschaftlichen Struktur bzw. dem Kapitalismus ist nicht zu überlesen. Suarez spielt in seinem Werk mit gesellschaftlicher Ordnung und menschlicher Psyche. In sein Modell lässt er Elemente aus digitalen Erlebniswelten einfließen. Die Handlung bleibt stets nachvollziehbar und glaubwürdig, was bezüglich des behandelten Themas zu einer gewissen Brisanz führt.

Dieses Werk wirkt durch und durch "echt". Es ist ungemein spannend und lebendig erzählt. Es ist informativ, provokativ und visionär.

Es handelt sich zweifelsohne um den genialsten Roman, den ich bislang gelesen habe.
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am 19. Oktober 2010
Wie im Klappentext passend erwähnt wird: "Freedom TM takes everything to the next level". Und das stimmt. Dieses Buch ist noch härter, actionreicher und kritischer als sein Vorgänger "Daemon". Da Freedom Tm direkt an diesen anknüpft, sollte man "Daemon" allerdings vorher gelesen haben.

Handlung: Während Pete Sebeck weiter versucht, die Aufgabe, die ihm Sobol mit auf den Weg gegeben hat,zu lösen, geht es mit der Weltwirtschaft rasant bergab. Zugleich versucht der zwielichte "Major", den Daemon für seine hinterhältigen Zwecke zu nutzen. Die bekannten Protagonisten aus Teil 1, Natalie Philips, Jon Ross, Sebeck und einige neue Charaktere wollen ihn aufhalten.
Der wahnsinnige Daemon-Operator Loki hat indes noch eine persönliche Rechnung mit dem Major offen...

Das alles läuft auf ein spektakuläres Finale hinaus.

Allein für den großartig beschriebenen Zweikampf zwischen Loki und dem Major lohnt sich der Kauf dieses Buches. Man muss nicht unbedingt bis zur deutschen Übersetzung "Darknet" warten, denn die Sprache ist nicht zu kompliziert, mal von den Computerfachbegriffen abgesehen (die aber im Deutschen identisch sind :-)).

Negativ fand ich lediglich, dass am Ende zwei "Geister" auftauchen. Das finde ich dann doch unglaubwürdig.

FAZIT: Grandioser Cyberthriller, der die Computerabhängigkeit unserer Gesellschaft gnadenlos aufdeckt und in eine actionreiche Story verpackt. Auch mit mittelmäßigen Englisch-kenntnissen kommt man durch! Der Sprachstil ist zudem viel besser als der des Übersetzers von "Daemon"! Wer bei meiner Beschreibung der Handlung nichts verstanden hat, dem rate ich allerdings dringend, zuerst Daemon: Die Welt ist nur ein Spiel zu lesen.
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am 16. November 2010
Ich habe Freedom sofort bestellt, als ich Daemon durchgelesen hatte. Leider ist/war der Titel in Deutsch noch nicht erhältlich, aber warten wollte ich keinesfalls.
Freedom schließt direkt an Daemon an und schließt dessen Story ab. Wer Daemon gelesen hat wird genau so begeistert von Freedom sein wie von seinem Vorgänger - wenn nicht noch begeisterter. Denn Freedom ist deutlich fesselnder als Daemon, wo es einige, sagen wir mal, langatmige Bereiche gab.
Wie im Vorgänger ließt man weiter, um die Wissenslücken aufzufüllen, in die uns der Autor immer wieder steckt - und meistens wird man auch belohnt ;-)

Die Story:
Es fällt mir schwer die Grenze zwischen Daemon und Freedom zu ziehen, weil beide Bücher zusammengehören. In Daemon hat Matthew Sobol, ein genialer, aber kranker Softwareentwickler, eine Kette von vorprogrammierten Ereignissen verursacht. Er schrieb ein Programm "Daemon", welches auf Ereignisse in den Medien des Internets reagiert und je nach Ereignis gewisse geskriptete Aktionen anstartet. Viele Akteuere werden von dem "Daemon" angeworben und andere durch seine Interessen getötet, da er ein ganz spezielles Ziel verfolgt. Der Ort an dem der Daemon seine "Mitstreiter" anwirbt ist ein MMORPG Computerspiel.

In Freedom:
Amerika ist durch den Daemon bewußt in eine Wirtschaftkrise und extreme Rezession gefallen. Eine neue, hochtechnologische Gesellschaft hat sich aus den Mitstreitern des Daemon entwickelt, die mit eigener Währung arbeitet und von dem Daemon mit extravaganter Hardware ausgestattet ist. Diese Gesellschaft stellt eine fast perfekte Simulation der Idee des Kommunismus dar. Es gibt aber einige Gruppen, die dem Daemon feindlich gesonnen sind - und folglich auch diese Gesellschaft auflösen wollen. Harte Kämpfe entbranden. Die alten Bekannten aus Daemon tauchen fast alle wieder auf, und alle werden sich freuen den Missions-Waypoints von Sebek zu folgen.

Ein Science-Fiction-Thriller, der eine Zukunft beschreibt, die sich viele "Computerfreaks" innerlich wünschen.
Allen Menschen, die mit Computern gar nichts zu tun haben, oder schon mit Daemon nichts anfangen konnten, möchte ich die Warnung aussprechen, daß Sie es mit einer großen Menge an Fachwörtern zu tun bekommen werden.
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am 9. September 2010
I loved the cyberthriller Daemon by Daniel Suarez. And this is the wonderful sequel. Of course, before reading Freedom, start with Daemon. The plot is a great mix of online gaming, good vs. bad, power of technology, Internet, hackers, global corporations, globalisation and independence, or, in other words, Freedom. As I don't want to spoil the plot, just trust me and go for the 2 books and prepare yourself for a long week of intensive future diving and little sleep - it's too exciting. I look forward to the movie whenever it will come out, it's going to be magic.
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am 6. Januar 2013
Suarez lässt seine Leser an einem spannenden Gedankenexperiment teilnehmen: die Demokratie drückt auf den Reset-Knopf und wird – unter den Bedingungen weltweiter Vernetzung aller potentieller politischer Akteure – neu hochgefahren. Angetrieben wird diese Revolution durch die Initiative eines Erfinders von online-Spielen. Er hat eine Welt erdacht, in der die Menschen sich wie in einem Computer-Spiel begegnen.

Sie können sich in einer netzbasierten Gegenrealität namens "Darknet" gegenseitig Sympathie-Punkte geben oder verweigern. Sie sind mit Hilfe von besonderen Brillen dazu in der Lage, sowohl die reale Welt, eine durch Netzdaten angereicherte „augmented reality“ sowie die Realität des Darknet wahrzunehmen. Diese Brillen erlauben auch, mit anderen Teilnehmern des Darknet zu korrespondieren, Smart-Mobs zu initiieren und kollektive Entscheidungsprozesse zu steuern. Wie in einem Computer-Spiel tragen die Teilnehmer dieser Netz-Gegengesellschaft dabei Künstlernamen, mit denen sie sich auch gegenseitig ansprechen. Man kann hier in verschiedenen, nur im Darknet bekannten Berufen Level an Wirksamkeit erreichen - gleich wie in einem Computerspiel. Je nach Level kann ein Teilnehmer des Darknet auf Unterstützung und Aufmerksamkeit der anderen Darknet-Mitglieder hoffen. Das Darknet hat eine eigene Religion mit komplizierten Ritualen und sogar eine eigene Währung, die ihre Mitglieder von Schwankungen des Dollars unabhängig macht.

Ein Zeiger im Zentrum der Darknet-Brillen verdeutlicht, ob der aktuelle Stand der neuen Demokratie gerade in Richtung Tyrannis oder in Richtung Verpöbelung geht. Ein austariertes Verhältnis zwischen Tyrannis und Pöbelherrschaft wird von Suarez als demokratisches Optimum beschrieben.

Wahre Demokratie ist darüber hinaus für Suarez lokale Demokratie. Ihre Einrichtung geht mit der Zerschlagung von Produktionsprozessen einher, bei denen Produkte unter Aufwand kolossaler Energiekosten auf einer mehrere tausend Kilometer langen Reise erstellt werden. Suarez zeichnet dagegen ein Bild kommunaler Gemeinschaften, die in kollektiver Anstrengung alternative Energieressourcen erschließen und sich dadurch von Großkonzernen unabhängig machen. Trotz aller lokaler Verwurzelung ist Suarez Vision einer Netz-Demokratie aber auch eine globale: so stellt das Internet z.B. das jeweils aktuelle Weltwissen in Form von Bauplänen, Tips etc. allen Menschen gleichermaßen zur Verfügung.

Das von Suarez sagenhaft detailliert zusammengedachte Unternehmen ist alles andere als ein Kinderspiel und der Reset der Demokratie muss sich gegen mächtige Gegner durchsetzen. Suarez nennt sie beim Namen: die „Plutokraten“ seien es, die an einer Weltordnung festhielten, die sich zwar „Demokratie“ nenne, die aber nur ihrem Profit diene. Diese Machteliten müssten erst das Feld räumen, damit die neue Demokratie starten könne. Der Weg dahin ist überaus blutig und man ist stellenweise besorgt, ob es dem Autor noch gut geht.

Doch auch die Idee eines politischen Wandels, der sich mit roher Gewalt Bahn bricht, ist m.E. nur Teil von Suarez Gedankenexperiment. Es wirft die Frage auf, wie viel (sagen wir es ruhig: terroristische) Gewalt vonnöten ist, um ein politisches System zu stürzen, ein neues zu errichten und dieses zu schützen. Bezeichnenderweise hat der vom Initiator der demokratischen Cyber-Revolution zur Ausübung terroristischer Gewalt auserkorene Charakter die in der Gegengesellschaft niedrigst mögliche Sympathiepunktezahl. Das hält ihn nicht davon ab, grauenhafte Blutbäder nicht nur unter den Feinden der neuen Demokratie anzurichten. Zwar muss er sich dem Votum der Netzgemeinde stellen, doch sind die Sanktionsmöglichkeiten gegen diesen Berufsterroristen zu gering, um ihn an seinem sadistischen Tun zu hindern.

Suarez löst dieses Problem auf geradezu hobbes’que Art und Weise: Er erzählt, wie die Darknet-Community einen Riesen-Avatar mit dem Namen Roy Merritt erstellt, dem es gelingt, den Darknet-Terroristen in seine Schranken zu weisen: indem er ihn auf einen niedrigeren Aktivitäslevel drückt. Dass diese Lösung zur Eindämmung von Gewalt ggf. nicht ausreichen könnte, beschreibt Suarez selbst, wenn er am Ende seines Buches eine Figur aus einem Computer-Spiel real werden lässt: den fiktiven, aber zugleich brutal-realen SS-Offizier Heinrich Boerner.
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am 11. November 2013
Das Buch ist vor allem sehr spannend und fesselnd geschrieben - ein echter Thriller eben. Es weist einige sehr schöne Überraschungen in der Handlung auf und regt zum dauernden Mitdenken an, aber zum Glück ohne dass man sich Tausend Namen merken muss. Ja, es gibt mehrere Handlungsstränge, aber die behält man gut im Kopf. Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen! Ich hatte Daemon vorweg gelesen und musste nahtlos in Freedom weiterlesen. Und allen, die Freedom lesen wollen, sei dringend empfohlen, mit Daemon zu beginnen - Freedom ist die Fortsetzung.

Darüber hinaus thematisiert Freedom sehr schön die Probleme unserer heutigen Gesellschaft - seien es Monokulturen in der Landwirtschaft, Hochfrequenzhandel an der Börse, oder die Macht von staatlichen Stellen beauftragter privater Unternehmen. Dabei ist es technisch gut recherchiert und erschreckend realistisch - im Prinzip könnte die Story heute schon spielen (und wer weiß, vielleicht hat sie ja schon begonnen?). Ich wünsche mir, dass viele Menschen dieses Buch lesen und genauso ins Grübeln kommen wie ich.

Wenn ich wirklich etwas kritisieren sollte, dann vielleicht die Gewaltszenen; wenn das Buch mal verfilmt wird, dürften meine Kinder den Film wohl erst mit 16 sehen. Aber wahrscheinlich ist auch das nötig, um die Dramatik der Ereignisse und die Kaltblütigkeit einiger Charaktere unmissverständlich deutlich zu machen. Und vermutlich ist das, was geschildert wird, unter den Rahmenbedingungen realistisch.

Ich will nicht zu viel verraten, damit die Spannung erhalten bleibt, deshalb hier nur so viel: Es lohnt sich, das Buch bis zum Ende zu lesen.
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am 29. März 2015
"Eine Gesellschaft wird definiert durch die Regeln die sie sich selber setzt" so lautet frei übersetzt eine der letzten Statements des Helden dieser Geschichte. Aber die Geschichte selber erzählt die Geburt einer neuen Gesellschaftsordnung aus Regeln, die in Laufe vieler Versionsnummer eines Online-Spieles entstanden sind, aus den Attitüden einer globalen Internet-Community mit Ihren Trivialitäten aber auch mit Ihren auf Respektlosigkeit und Gleichwertigkeit entstandenen erstaunlichen Erfolgen. Eine Gesellschaft geboren aus dem Aufbegehren gegen egomane, rücksichtslose Geld- und Machteliten als blutige Revolution mit durchaus offenem Ende. Es werden viele Aspekte die Ideologie, Demokratie, Privatsphäre, Menschenrechte und universelle Teilnahme, sprich Demokratie, in einer technologisch komplett durchdrungenen nahen Zukunft- eigentlich Gegenwart auf ihre Konsequenzen durchgespielt. Am - vorläufigen Ende - steht der Aufbruch in eine zweifellos chancenreichere Zukunft.
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am 9. Januar 2012
Freedom ist der zweite Teil von Daemon - somit gilt die Rezension beiden Teilen.

Zwar gilt es ca. 800 Seiten zu lesen - aber keine davon ist langweilig.

Der Roman spielt in der Zukunft; diese könnte aber schon sehr bald eintreten. Vordergründig wird eine spannende Story mit Guten und Bösen erzählt - und das Gute siegt. Aber bereits in der zweiten Ebene gibt es Protagonisten, die an Ihrer Position immer wieder zweifeln - und auch die Fronten wechseln. Die (angenommene) Bedrohung der Demokratie durch weltumspannende Konzerne ist ja gar nicht so abwegig...

Stets kurzweilig aber auch immer zum Nachdenken anregend haben die Bücher beim erneuten Durchlesen noch mehr Spass als beim ersten Lesen gemacht.

Ein wenig technisches Grundverständis sollte beim Lesen vorhanden sein.
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