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Format: Taschenbuch|Ändern

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am 18. Februar 2013
Ich muss sagen, ich war selten so begeistert von einem Lernbuch wie von diesem Werk hier.

Das vorliegende Buch richtet sich an Studenten und Praktiker gleichermaßen. Anfangs war ich sehr skeptisch, ob das gelingen kann. Aber ich kann sagen: Diesem Anspruch ist der Autor voll gerecht geworden.
Es ist keine gezielte Vorbereitung auf eine bestimmte Prüfungssituation, sondern soll den Umgang mit Legal English im Allgemeinen trainieren und verbessern. Das Buch wird dem im allgemeinen Englisch fortgeschrittenen Leser deshalb am Meisten bringen.
Meines Erachtens eignet sich das Buch gleichermaßen für Leser mit Englisch als Mutter- oder Fremdsprache. Beide Gruppen werden hier auf der Suche nach Wissen sicher fündig werden.

Das Buch hat eine einfache und angenehme Sprache, die aber dennoch flüssig und authentisch daherkommt. Zahlreiche Tabellen, Übersichten, Listen und Checklisten erleichtern die Arbeit mit dem Buch ungemein. Zudem kann man leicht später noch etwas nachschlagen. Dadurch kommt Haigh auch schnell zum Punkt, sodass sich ein sehr hoher Informationsgehalt ergibt. Zusätzlich finden sich am Ende des Buches mehrere Listen mit obskuren Wörten, Wörtern die leicht verwechselt werden können, häufig gebrauchte lateinische Begriffe, ein Glossar, häufigen Phrasen und einiges mehr. Hier finden sich zahlreiche Infos, die man sonst vergebens suchen wird und praktisch zum Nachschlagen sind.

Los geht es mit ein wenig Grammatik. Dabei setzt Haigh Schwerpunkte und geht auf die Punkte ein, die besonders häufig falsch gemacht werden, statt sich in einer allgemeinen Einführung zu verlieren.
Dann kommt etwas Vokabular an die Reihe. Hier gefällt mir besonders, dass die in der Praxis häufigen Formulierungen eingehend erläutert werden. So merkt man künftig schnell, wann man es z.B. mit einer typischen Phrase zu tun hat und kennt deren Bedeutung oder ist gewarnt, wenn eine lateinische Bezeichnung für einen englischsprachigen Juristen eine etwas andere Bedeutung hat als für einen Deutschen.
Auch die Tabelle mit juristischen Fachtermini im Vergleich zwischen American und British English war sehr informativ. Sehr gelungen erscheinen mir auch die im ganzen Buch immer wieder eingestreuten Hinweise, welche Wörter man am Besten verwendet und welche Wörter, Formulierungen oder Grammatik sich weniger eignen oder gar kontraproduktiv sind.
Es wird dann erläutert, wie man einen Vertrag entwirft und was dabei zu beachten ist. Es folgen Beispiele für typische Klauseln, die im Einzelnen erläutert werden. Das hilft sehr, Gesetzestexte und Vertragstexte besser zu verstehen.

Anschließend folgen zahlreiche Situationen aus dem juristischen Alltag mit vielen Formulierungsbeispielen, Anleitungen und Hinweisen auf Negativbeispiele.
Der Inhalt ist hier doppelt interessant: Zum einen bekommt man Fachwissen zur Sprache vermittelt und zum anderen praktische Anleitung für bestimmte Situationen im Beruf (wie z.B. Teilnahme an und Leitung von Vertragsverhandlungen). Letzteres Wissen kann also auch im rein deutschsprachigen Alltag verwendet werden.

Haigh besticht durch seine Kompetenz, dem annehmen sprachlichen Ton sowie der ein oder anderen spannenden Insiderinfo. Die Schwerpunktsetzung überzeugt.
Es sind insgesamt 35 kleine Übungen im Buch verteilt, die sich (bis auf eine Ausnahme) alle innerhalb weniger Minuten lösen lassen. Dadurch verfestigt sich das Wissen und ich habe es als angenehme Auflockerung des Lesens empfunden. Die Lösungen kann man alle (mit 2 Ausnahmen) am Ende des Buches nachlesen.
Zu diesem Buch, bei dem man -wie bei den -buisness buzzwords- sogar mal lachen kann, griff ich immer wieder gern. Mal ehrlich, von wie vielen ernsten juristischen Fachbüchern kann man das schon sagen?

Was man nicht bekommt, ist Wissen oder Vokabular zum materiellen Recht. Das würde allerdings auch den Rahmen deutlich sprengen und kann deshalb nicht erwartet werden. Wer noch nichts mit Legal English zu tun hatte, dem könnte das Lesen einer entsprechenden Einführung in eine englischsprachige Rechtsordnung die Arbeit mit diesem Buch erleichtern. Zwingende Voraussetzung ist das aber keinesfalls, es reicht in dem Fall begleitend ein Rechtswörterbuch zur Hand zu nehmen.

Einziger Kritikpunkt: Die Folie auf dem Cover hat begonnen, sich abzulösen, sodass der Umschlag nicht mehr so schön aussieht. Allerdings geschah das erst nach intensivem Gebrauch. Damit kann man sicher gut leben.

Fazit: Hier ist dem Autor ein herausragendes Standardwerk gelungen. Es fällt mir nichts ein, was man an dem Buch noch hätte verbessern können oder müssen.
Für den Preis bekommt man Einiges geboten. Vor allem lässt sich Eines sagen: Falsch machen kann man mit dem Kauf und dem Lesen des Buches ganz sicher nichts.
Die 5 Sterne sind mehr als gerechtfertigt.
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