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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
6
4,3 von 5 Sternen


am 20. September 2014
Während Sue Grafton ihre Heldin weiter tapfer in den 80er Jahren ermitteln lässt, wo dies auf Grund des Fehlens vieler moderner Medien und Rechercheelemente eine ganz andere Form der Herausforderung darstellt und einige Gefahren einfach deswegen bestehen, weil es bestimmte Hilfsmittel noch nicht gibt, zerrt Sara Paretsky ihre Detektivin Victoria Iphigenia Warshawski gnadenlos ins 21. Jahrhundert mit all seinen neuen Gefahren und Risiken.

Eine alte Bekannte der Familie Herschel – Judy Binder – meldet sich in Lotty Herschel Klinik gerade, als diese eine Operation durchführt und versucht sie um Hilfe zu bitten. Da sich Lotty, die diese Person eigentlich nicht sonderlich schätzt, ist sie erst irritiert und dann voller Schuldgefühle, weswegen sie V.I. bittet, sich mal anzuschauen, was die extrem drogensüchtige Judy nun wieder angestellt hat.

Dieser private Auftrag führt V.I. zunächst in ein Methadon-Labor auf dem Lande, das offensichtlich kurz zuvor überfallen worden ist. Ein toter Rottweiler und eine verletzte Rottweilerhündin, sowie eine Leiche in einem nahe gelegenen Feld bedingen, dass V.I. die Gebietspolizei einschalten muss, die ihr mit dem gewohnten Misstrauen begegnet, das die Detektivin aus vielen anderen Fällen kennt.

Aus diesen unerfreulichen Anfängen erwächst die Erkenntnis, dass Judy an diesem Ort zum Einen von ihrem Sohn Martin besucht worden ist und sie sich wahrscheinlich mit einem gestohlenen Auto nach Chicago begeben hat, wo sie V.I. in einem Crackhaus, in das sie mehr oder weniger einbricht, beinahe erwischt. Und auch hier scheint der Sohn gedanklich irgendwo im Hintergrund zu schweben.

Judys Mutter, die sich als eine Erzfeindin Lottys sieht, seit der Zeit, da ihre beiden Familien in Wien zusammen im Ghetto gelebt haben, bevor die Mädchen außer Landes gebracht wurden und die unter einer ausgeprägten Paranoia zu leiden scheint, gibt V.I. den weitergehenden Auftrag, ihren Enkel zu finden und ihn nach Möglichkeit vor dem gefährlichen Lebensstil seiner Mutter zu schützen. Und Martin, wie der junge Mann heißt, ist tatsächlich seit etwa zwei Wochen verschwunden. Und das nicht nur aus seinem direkten sozialen und beruflichen Umfeld, sondern auch aus dem Internet, wo er als Softwaretechniker für eine Energie- und Rüstungsfirma eigentlich ziemlich präsent gewesen ist. Deswegen interessieren sich auch diese Firma und das Büro für Heimatsicherheit für den Verbleib des jungen Manns, da man befürchtet, dass dieser rüstungsrelevante Entwicklungen an einen Konkurrent oder einen feindlichen Staat verscherbeln könnte.

Verfolgt von Firmenagenten und Bundesagenten der Terrorabwehr und in einem Bereich, der weit außerhalb ihrer bisherigen Erfahrungen liegt muss sich V.I. über die Geschichte der Kernwaffen in der Welt schlau machen und gleichzeitig einen Crashkurs zur Nuklearforschungsgeschichte durchlaufen, denn dieser Fall hat Wurzeln, die über 60 Jahre zurückreichen.

Treue Hunde, Mr. Contreras, Erinnerungen an Boom-Boom Warshawski und ihren eigenen Dienst bei den Ordnungshütern sind fester Bestandteil von V.I.-Warshawski-Romanen und diese werden hier zum Teil ein wenig mechanistisch abgehakt, was zumindest Mr. Contreras für Neulinge der Reihe etwas blaß erscheinen lassen wird.

Die Kerngeschichte wird immer wieder durchbrochen mit Erinnerungen von die Geschichte betref-fenden Charakteren an die Vor- und Nachanschlusszeit in Wien und den Uranverein bei Innsbruck sowie an die 50er Jahre in den USA. Dabei beinhalten vergleichsweise lange Passagen nur sehr wenige Informationen zu dem Fall im 21. Jahrhundert, was für historisch weniger interessierte Leserinnen und Leser wahrscheinlich eine Lesebremse darstellen dürfte. Daneben werden im aktuellen Erzählbogen wieder viele Aspekte der neueren Form der Strafverfolgung in den USA unter die Lupe genommen, wie etwa die Befugnisse und Verantwortlichkeiten der Behörde für Heimatschutz oder die umfassenden Überwachung der amerikanischen Bevölkerung durch Konzerne und die Sicherheitsdienste ihrer eigenen Regierung.

Ein interessanter und informativer Roman, der als Thriller aber einige Kürzungen vertragen hätte.
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am 30. Dezember 2013
Sara Paretski schafft es immer wieder, ihren Krimis neue Facetten hinzuzufügen. Wer V.I. mag, wird sich an den schon bekannten Haltungen nicht stören, dazu liest man schließlich Serien, weil die Protagonisten schon vertraut wie die eigene Familie sind. Zusätzlich gibt es in Critical Mass jedoch einen hochinteressanten, weil ungewöhnlichen historisch-wissenschaftlichen Hintergrund.
Paretski ist immer dann am besten, wenn sie ihre Plots mit Geschichten der Vergangenheit (Judenverfolgung, McCarthy-Ära) verknüpft. Insofern ein großes Vergnügen, bei dem noch was zu lernen ist!
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am 27. Juni 2014
Ich habe bisher jedes Buch aus der Warshavsky-Reihe gelesen und kann sagen, dieses hier ist wieder sehr spannend. Da Sarah Paretsky meist Storys mit sozialkritischen oder politischem Hintergrund schreibt, finde ich ihre Bücher nie flach. Bei Critical Mass reist man zurück in die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg in die Welt der Physiker die versuchen der Spaltung des Atoms näher zu kommen. Eingewebt in einen spannenden Krimi ein Streit wer die erste Idee einer sinnvollen Datenspeicherung entwickelt hat. Wie immer toll geschrieben und sehr interessant!
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am 2. Mai 2015
I always enjoy reading the V.I. Warshawski novels, and the topic of theft of intellectual property and skullduggery in science could have been a fertile starting point for a real scorcher.
This story, however, is too far-fetched and torturously told to be convincing. One does not have to invent non-existent nuclear research labs in Innsbrück or link everything to grandchildren from Lotty's, V.I.'s friend, times in the Viennese ghetto. The parts about Göttingen are only partly true, as I know, since I live there.
But what was most disappointing was that the dialogues are so absolutely third-rate. None of the quick repartee that one expects, but only dull sentences that appear to have been written by an understudy.
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am 8. Juni 2014
Ein Super spannendes Buch in dem man erst am Ende alle Zusammenhänge erkennt.. Auch gut ist die Handlung die 1933 beginnt und nun endet.
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am 25. August 2014
Sara Paretsky schreibt Englisch dass leicht zu lesen ist .Sie spinnt die Faden schon wie Ihr 'Vater ' R.Chandler aber für Paretskys V.I.Warshawski es geht auch um Hunde und Damen und alte Leuten und Kinder.V.I ist für die Underdogs da.V.I.Warshawski ist eine l verrückte Heilige.
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