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Kundenrezensionen

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am 25. Januar 2015
Der Erfolgsroman schildert einen Reigen amerikanischer Journalisten in Rom, mitunter in Paris, Genf oder Kairo. Überwiegend spielt das Buch von 2005 bis 2010. Jedes Kapitel stellt einen anderen Akteur in den Mittelpunkt; kurze Rückblenden schildern die Entwicklung der Zeitung von 1953 bis in die erzählte Gegenwart.

Fazit:

Geistreich, kurzweilig, humorvoll und voller Redaktionsalltag – Die Unperfekten unterhalten fast perfekt. Die Beziehungen zwischen den Akteuren bleiben jedoch zu lange zu unklar.

Es gibt viel Redaktionskampf und etwas Liebe und Leben – meist mit gehetzten angelsächsischen Akteuren. Italiener sind die Ausnahme, nur italienische Weine und Speisen erscheinen reichlich. Die Verbindungen zwischen den Akteuren, wer mit wem verheiratet ist oder im Praktikum zusammen war, entdeckt man erst nach und nach; der New-York-Times-Kritiker musste das Buch deshalb zweimal lesen.

Der Reigen von Bonmots und verblüffenden Sätzen reißt nie ab (ich hatte die englische Ausgabe, kann also die deutsche Übersetzung nicht beurteilen). Die Dialoge klingen brillant und offenbaren unterschiedliche Persönlichkeiten. Man kommt mit dem Kichern kaum nach, die Unterbrechung der Lektüre fällt schwer.

"He feeds me grapes":

Die Redakteurin Kathleen trifft nach vielen Jahren zufällig ihren Exfreund Dario und sie unterhalten sich. Sie erzählt ihm über ihren jetzigen Mann:

"He feeds me grapes most evenings", she says. "It's part of his duties."
"That must suit you."
"Depends on the quality of the grapes."

Sie rauscht im Taxi zurück in ihre hektische Redaktion. Kaum sitzt sie im Auto:

Dario – who has slept beside her and woke beside her for six years of her life – has vanished from mind. She can't help it: she's of the newspapering temperament, and he's no longer front page. When, she wonders, do people have time to contemplate anything? But she has no time to answer that.

Funkelnde Aperçus:

Das Beispiel zeigt nicht nur, wie Rachman funkelnde Aperçus ineinander schachtelt und sogar Billy Wilder alt aussehen lässt. Die Figuren demonstrieren auch die für die Romanfiguren typische Nonchalance und Flüchtigkeit in Beziehungsdingen. Das Buch ist ein einziges Glitzerbonbon.

Freilich verkörpern Rachmans Akteure zeitweise zu einseitig bestimmte Charaktere, so die dauerhaft wütende Ruby; gelegentlich wird es zu unrealistisch, so mit zwei absurden Journalisten in Kairo oder einer besessenen Leserin.

Diese Figuren erscheinen in der zweiten Buchhälfte, die mich etwas weniger bezauberte: vielleicht, weil die Effekte abgenutzt waren; vielleicht, weil Kapitel und Einschübe in immergleicher Länge und Struktur erscheinen; vielleicht, weil hier eben weniger interessante, eher grobgeschnitzte und teils unrealistische Figuren agieren.

Aus dem prallen (Redaktions-)Leben:

Der britisch-kanadische Autor Tom Rachman arbeitete selbst bei internationalen Medien in Europa und in Rom, unter anderem bei der International Herald Tribune selig – die historisierenden Abschnitte in Die Unperfekten erinnern deutlich an die IHT.

Rachman kennt den Redaktionsalltag und seine Protagonisten, das Buch klingt äußerst realistisch und medien-affin. Das ist auch der Unterschied zu einer anderen vergnüglichen Journalisten-Komödie:

Vergleich mit einem anderen Tageszeitungs-Roman:

Gegen Ende des Morgens bzw. Towards the End of the Morning von Ex-Redakteur Michael Frayn (1967) klingt eher wie eine allgemeine Bürosatire; Rachman spießt dagegen Redaktionsspezialitäten auf: das Ringen um korrekte Formulierungen, Zeilenschinderei, Andrucktermine, einspaltige Überschriften, den Existenzkampf der Freiberufler.

Beide Romane haben aber auch markante Parallelen, so die demütigende Position der Kreuzworträtsel-Redakteure oder Kollegen, die fortwährend Bonbons in den Mund stecken.

Rachman bringt einige sehr schräge Überschriften ("Global Warming Good for Ice Creams") und Tippfehler ("Sadism Hussein"). Zitiert er aus dem wahren Leben?

Neben Frayns Gegen Ende des Morgens erinnert Die Unperfekten natürlich auch an den Hollywood-Klassiker Ein Herz und eine Krone (1953, mit Gregory Peck und Audrey Hepburn) – er handelt ebenfalls von US-Journalisten in Rom.

Rachman verkaufte seinen Roman-Erstling für einen Rekordvorschuss und sammelte fast nur Lob; Brad Pitt soll die Filmrechte gekauft haben.

Meinungen zum Buch:

Hansblog.de:

Geistreich, kurzweilig, humorvoll und scheinbar voller Redaktionsrealität – Die Unperfekten unterhalten fast perfekt... Das Buch ist ein einziges Glitzerbonbon.

Frankfurter Allgemeine Zeitung:

Höchst unterhaltsam... Er verknüpft die einzelnen Episoden, die zumeist ohne Weiteres als in sich geschlossene Kurzgeschichten funktionieren, indem er die Handlungsstränge hintergründig zusammenführt.

Deutschlandradio Kultur:

Die Rankünen, die schrägen Beziehungen, die erotischen Racheaktionen. Mit viel Phantasie und Lust schildert er sie, nicht immer ohne Klischees... Rachman kann fraglos gut schreiben. Und uns neugierig machen. Immer möchte man wissen, wie es weitergeht.. Und immer wieder gelingt es Rachman auch, uns zu überraschen. Wunderbar seine Dialoge.

Medienjournal:

Durch den schieren Willen, ein höchstmögliches Maß an Unterhaltung herauszuschlagen schrammen manche der Figuren gefährlich knapp am Klischee vorbei und wirken nicht in jeder Situation glaubwürdig

New York Times:

So good I had to read it twice simply to figure out how he pulled it off... A precocious grasp of human foibles. The novel is alternately hilarious and heart-wrenching, and it’s assembled like a Rubik’s Cube

Washington Post:

One by one, these journalists are trotted through their tragicomic hamster wheels: hope spinning toward joy, spiraling down to loneliness. This episodic structure could easily turn dreary and repetitive if Rachman weren't always finding new ways to surprise us.

Independent:

A funny novel of the sweet-and-sour variety, its humour leavened with real sadness...

New Yorker:

This acute début portrays the world of neurotic journalists—“as touchy as cabaret performers and as stubborn as factory machinists”... Rachman, a former editor for the International Herald Tribune, paints the characters’ small dramas and private disappointments with humanity and humor...

Christian Science Monitor:

The journalists at the English-language daily in The Imperfectionists are fortunate for two reasons: (1) They’re fictional. (2) They’re in Rome... a tone that’s humorously painful, rather than painfully funny... bittersweet satire
Kirkus Reviews:

Rachman’s ability to create a diverse group of fully formed individuals is remarkable... The individual stories work well independently, even better as the author skillfully weaves them together... The interpolated chapters about the paper’s past aren’t very interesting; the final entry ends with a ghastly shock; and the postscript is too cute.

New York Journal of Books:

A good book if you wish to know more about the inner workings of putting out a newspaper... If you wish to read something that has more of an emotional punch, however, you may want to pick up another novel—one that doesn’t sound as much like one newspaper story after another.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. August 2010
Ich hatte mir das Buch auf meine Amazon Kindle bestellt, nachdem das Erscheinen der deutschen Version für den Herbst 2010 euphorisch angekündigt war. Versprochen hatte ich mir eine humorvolle Groteske aus dem Journalistenmilieu. Dies war zunächst mit einer milden Enttäuschung verbunden, da das Werk bis auf einige groteske Episoden eher melancholisch und nachdenklich angelegt ist. Der Gesamteindruck ist jedoch - unabhängig von solchen Erwartungen - hervorragend.

Der Roman besteht aus einer Vielzahl kleiner Episoden, die sich insgesamt um eine englisch-sprachige Tageszeitung mit Sitz in Rom ranken. Der Autor selbst - es handelt sich offensichtlich um sein Debütwerk - war mehrere Jahre Herausgeber der in Paris ansässigen englischsprachigen International Herald Tribune. Darf man also einen Schlüsselroman erwarten? Nein: In den einzelnen Episoden geht es allein um einzelne Persönlichkeiten, die als Journalist, Redakteur, Manager oder Herausgeber bei der Tageszeitung tätig sind. Die besondere Stärke des Buches beruht meines Erachtens auf zwei Umständen: Einerseits ist die Charakterzeichnung so prägnant und gekonnt, dass man als Leser bereits nach wenigen Zeilen Feuer fängt. Andererseits findet der Verfasser sehr ausdrucksstarke Metaphern für seine inhaltlichen Anliegen. Eine der Protagonistinnen hat sich beispielsweise geschworen, die Tageszeitung sehr gründlich zu lesen, weswegen sie um mehrere Jahre hinter der Gegenwart zurückliegt; ein anderer Protagonist soll in Vorwegnahme eines Nachrufs eine sterbende Schriftstellerin interviewen, die nur Eitelkeiten von sich gibt, während das Schicksal beim Journalisten selbst zuschlägt usw. Ich will hier nicht zu viel verraten.

An jede Einzelepisode schließt sich jeweils ein Stück einer Rahmenerzählung an, in der es um die Gründung der Zeitung und ihr wechselndes Schicksal geht. Ein nicht besonders stark akzentuierter Clou liegt In der letzten Episode, wo der Leser von den Gründen für die Zeitungsgründung erfährt; bei aufmerksamer Lektüre hält der Autor hier aber keine nennenswerte Überraschung bereit.

Eine einheitliche Handlung kann das Werk nicht aufweisen. In seiner Struktur erinnert es an Episodenfilme i.S. von Magnolia, wobei allerdings ein dem Krötenregen vergleichbarer Höhepunkt fehlt. Dies macht der Autor durch ein Höchstmaß an Verdichtung wett. Existenzielle Fragen bringt er auf kürzestem Raum auf den Punkt: Ein besonders beeindruckendes Beispiel ist etwa die Geschichte des Ägyptenkorrespondenten, die sich als humorvolle Variante des Doppelgängers von Dostojewski oder Ähnlichem von E.T.A. Hoffmann ausnimmt. Hier bereitet das Werk uneingeschränkte Freude.

Fazit: Wer großen Wert auf eine gute, durchgehende Geschichte legt, ist hier nicht am richtigen Platz. Wer jedoch ansonsten gut konstruierte Short Stories mag oder sich gerne auch einmal auf eine existenzielle Frage einlässt, liegt hier richtig.
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am 27. April 2011
Wie kann ein junger Autor bereits mit seinem ersten Buch ein solches Talent entwickelt haben?
Die in diesem Buch versammelten Kurzgeschichten drehen sich allesamt um die Mitarbeiter einer internationalen Zeitung im heutigen Rom.
Mit wenigen Worten und Sätzen zieht Rachman den Leser in jeweilige Situationen und bringt genauso routiniert die Figuren zum Leben. Keine überkonstruierten Geschichten, sondern alltägliche Ereignisse, Panne und Schwächen nehmen den Leser gefangen. Nachvollziehbar und gefühlvoll, mit einer sehr guten und effektiven Schreibweise wird man bei jedem Kapitel neu überrascht. Die volle Sternezahl von mir und hoffentlich bald ein neues Werk dieses Schriftstellers, denn so gut unterhalten und zum Nachdenken über die Fährnisse des Lebens wurde ich bisher nicht so oft...
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am 22. Januar 2016
Bestimmt das beste Buch, dass ich im letzten Jahr gelesen habe. Ein Roman ist es im weitesten Sinne, aber es ist eine Welt und die beschreibt er in allen Facetten perfekt. Es sind Momentaufnahmen. Aber jede davon wirft ein Schlaglicht auf den neuralgischen Punkt der Figur, die im Mittelpunkt steht, aber auch auf die Gesellschaft, in der sie lebt und arbeitet.
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am 3. Dezember 2010
Ein wunderschöner Roman, der in 11 Kapiteln aus dem Blickwinkel von 11 Personen den Niedergang einer Zeitung beschreibt. Witzig und authentisch, schön zu lesendes Englisch und mitunter auch sehr melancholisch zu beobachten, wie sich Lebensträume entwickeln können.
Empfehlenswert!
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am 17. April 2011
"The Imperfectionists" besteht aus 11 Kurzgeschichten, die sich um 11 Charaktere aus dem Umfeld einer internationalen englischen Zeitung in Rom drehen. Zusammengehalten wird das ganze von kurzen Zwischenspielen in Form einer Chronik wie die Zeitung in den 1950ern gegründet wurde, bis zum Bankrott im Jahre 2007.

Die einzelnen Geschichten schwanken sehr stark in ihrer Qualität: Teilweise gelingt es Rachman halbwegs glaubwürdige Figuren zu zeichnen, meistens jedoch bleiben die Protagonisten gesichts- und seelenlos.

Einige Reviews behaupten "sharply observed" - mir kamen die Beschreibungen dagegen wie völlig überzeichnete Karikaturen vor. Welche tieferen Einsichten Rachman hier gehabt haben soll blieb mir verborgen. Die alltäglichen lapidaren Bürokämpfe, die er beschreibt, kennt jeder der schon mal in einem solchen war. Oder zumindest kennt jeder das Klischee, dass hier auch voll bedient wird: Die herzlose Finanzfrau, die aus persönlichen Gründen darauf drängt Leute zu feuern, die machtgeile Chefin, die mit ihrem Blackberry verheiratet ist, der unfähige Manager, der die wesentlich begabteren Untergebenen piesackt. Tatsächlich kommt einem alles eher so vor, als hätte Mr. Rachman noch nie in einem Büro gearbeitet, so gnadenlos einfallslos bleiben die Streitereien.

Es wird z.B. ein ganzes Kapitel lang von von einem Reporter in Kairo (der "Alter Hund"-Charakter) erzählt, der sich bei einem anderen (der "Frischling"-Charakter) einnistet. Er bedient sich an dessen Essen, Geld, Laptop und schließlich Wohnungsschlüssel, ohne jemals auf Gegenwehr zu stoßen. Vollkommen unglaubwürdig, außer wenn es als Farce zu verstehen wäre, aber so schreibt Rachman nicht. Er scheint das ganze tatsächlich Ernst zu meinen.

Die einzelnen Geschichten bleiben meist unbefriedigend, und auch deren ineinandergreifen setzt erst nach zwei Dritteln des Buches ein und bleibt dann ziemlich planlos und liefert kaum neue Perspektiven auf die einzelnen Storys.

Schließlich ist auch der Stil zweckdienlich, aber nicht mehr. Der Autor kann zweifellos gut schreiben, aber um mal die Sprache eines der Reviews zu verwenden, die dieses Werk mit einem der alten Malermeister vergleichen: "The Imperfectionists" ist mängelfrei, wie ein guter Kunstdruck, aber weit davon entfernt ein echtes Ölgemälde zu sein.
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am 2. Juli 2014
Elf Menschen, die ihre Arbeit bei einer großen englischsprachigen Zeitung in Rom verbindet. Elf Lebensgeschichte, die sich nur marginal überschneiden, die kaum etwas miteinander zu tun haben scheinen, obwohl man sich jeden Tag im Büro begegnet. Freundschaften, Kleinkriege und die Liebe, in den verschiedensten Formen, gehören in ihren Alltag. Da gibt es den freischaffenden Lloyd, der sich aus lauter Verzweiflung eine erfundene Geschichte ausdenkt. Es gibt Hardy, die durch ihre verzweifelte Suche nach Liebe, einen Dieb zum Freund nimmt. Oder es gibt Kathleen, die Chefin, die auf ihren Exfreund trifft, den sie einst für eine journalistische Stelle in Washington sitzen ließ...

Rachman, selbst ausgebildeter Journalist, versteht sein Handwerk. Nicht nur bietet das Buch einen spannenden Einblick in die Welt des Journalismus und das Tagesgeschäft einer großen Zeitung, auch Entwicklung und letztlich Niedergang dieser Zeitung werden thematisiert. Durch elf Personen, die mal mehr, mal weniger mit der Zeitung verbunden sind, erhält der Leser einen sehr persönlichen Einblick in die Zeitungswelt. Geschickt verbindet Rachman die Einzelschicksale der Mitarbeiter mit der Geschichte vom Aufbau und Niedergang der Zeitung. Sie dient dem Leser quasi als roter Faden durch die Handlung. Auch sprachlich liest sich der Roman leicht und schnell.

Fazit: Sehr empfehlenswerte Lektüre über den Journalismus in unser heutigen Welt.
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am 16. Dezember 2012
Dieses Buch ist nicht schlecht! Es ist auch gut geschrieben: Szenen und Charaktere, Wendungen und Überraschungen, Spannung und Geheimnisse. Jedoch ist es die Beschreibung eines Verfalls und Niedergang einer Branche, die die Charaktere in dem Buch stark beeinflusst und mit hinunterzieht. Es ist keine gute Urlaubslektüre oder ein erhebendes Buch, sondern Literatur die zum Nachdenken anregt, wenn man sich in die Charaktere hineinversetzen kann (was nicht immer leicht ist). Das Milieu ist sehr auf die Schriftsteller/Journalisten/Künstlerwelt beschränkt, was ich teilweise schade fand. Ich habe das Buch dennoch gern gelesen und einige Mal verschenkt, allerdings nicht immer gutes Feedback zurückbekommen.
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am 17. April 2011
Eigentlich hatte ich mit einer oberflächlicheren, humorvollen Geschichte gerechnet. So ein Buch für zwischendurch halt... Das wirkliche Buch hat mich allerdings überrascht. In jeder Geschichte lernt man einen Charakter und seine Gedankenwelt kennen, undzwar ganz und gar nicht oberflächlich. Die einzelnen Charaktere sind meiner Meinung nach schon ungewöhnlich, aber keines Falls unrealistisch. Einzig und allein, die Tatsache, dass all diese ungewöhnlichen Menschen bei der gleichen Zeitung angestellt sind, mag etwas weit hergeholt sein (aber was solls?).
Die Grundstimmung des Buches ist schon melancholisch und ich habe am Ende der meisten Geschichten eine Pause eingelegt um das Gelesene zu verdauen. Insgesamt war ich aber total begeistert von The Imperfectionists und habe es direkt auf dem Nachttisch meines Freundes deponiert. Alles in Allem also eine klare Empfehlung meinerseits an alle, die ein Buch lesen möchten das nicht ist wie alle anderen und das einen bleibeneden Eindruck hinterlässt.
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am 20. April 2013
kurzweilig, lustig, traurig, gut recherhiert, von allem ein bisschen, gut und anspruchsvoll geschrieben, eines der besten englischsprachigen bücher, die ich in den letzten jahren gelesen habe
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