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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
10
4,8 von 5 Sternen
The City of Ember
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:7,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 8. Oktober 2016
Es wird abenteuerlich und schmutzig! Das wird nicht nur schon beim Betrachten des Buches selber klar, wo eine altmodisch gezeichnete Stadtkarte für den nötigen Überblick sorgt und vergilbtes Papier den Hauch von Alter vermittelt.
The City of Ember (Lauf gegen die Dunkelheit) ist das Debüt der Autorin Jeanne DuPrau, die eine Welt unterhalb der Erdoberfläche erschaffen hat, als letzte Hoffnung für das Überleben der Menschheit. Den Emberanern ist die Bedeutung ihrer Heimat dabei nicht bewusst. Für sie ist die Stadt die einzige Form der Existenz, die sie kennen, sozusagen das ganze Universum. So wie man einst glaubte, das Meer fließe am Ende der Welt über den Rand der Erdscheibe hinaus, so glauben die Bewohner Embers, hinter dem Licht der Stadt läge nur ein weites Nichts.

In gigantischen Lagerräumen haben die Erbauer den Emberanern einst Unmengen von allem hinterlassen, was man zum Überleben braucht: Lebensmittelkonserven, Medizin, Vitamin-Präparate, Kleidung, Glühbirnen … doch nach beinahe 250 Jahren ist von diesen einstigen Reichtümern nicht mehr viel geblieben. Der Leser bewegt sich durch eine rostige Welt des Zerfalls, durch eine reine Nutzgesellschaft, die keine Herstellungsprozesse kennt. Embers Bewohner wissen nicht einmal mehr, wie man Elektrizität oder Feuer erzeugt und somit auch nicht, wie man den Generator reparieren, transportable Lichtquellen oder neue Energiequellen schaffen könnte. Sie sind gerade noch in der Lage, die Dinge am Laufen zu halten. Dabei ist es unheimlich spannend zu erleben, wie der eigene Kosmos und das wenige Wissen um unser Universum in Ember zu einer Art Mikrokosmos wird. Für die Emberaner existieren weder Sonne noch Mond, doch elektrisches Licht und Dunkelheit treten hier als stellvertretende Pendants auf. Die Dunkelheit wird zur Weite des Universums, die Erbauer zur Schöpfungskraft … alles, was man als Leser erkennt, entdeckt man gleichzeitig völlig neu, weil es in Ember eine ganz andere Bedeutungsschwere bekommt. Unweigerlich schleicht sich da der Gedanke ein, ob nicht auch unsere Erde eine Art Ember sein könnte. Doch genug der Meta-Ebene und des Philosophierens!

Man schreibt vermutlich das Jahr 241 – “vermutlich” weil das regelmäßige Aufziehen der großen Uhr oder die Einhaltung der Tages- und Nachtzeiten gelegentlich auch mal vergessen wurde –, als die Schüler Lina und Doon ihren Abschluss machen. Wie alle Emberaner beenden auch sie ihre Schulzeit im Alter von zwölf Jahren und treten sofort in das Berufsleben ein. Wer nun denkt, ein Kinderbuch präsentiert zu bekommen, darf gleich wieder aufatmen. Die beiden Helden dieser Geschichte sind für ihr Alter überraschend erwachsen, verantwortungsbewusst und clever, nur in seltenen Momenten erhält man einen Hinweis darauf, dass es tatsächlich noch Kinder sind. Dadurch fällt es auch erwachsenen Lesern nicht schwer sich mit Lina und Doon, den beiden Hauptfiguren, zu identifizieren und ihrem Abenteuer zu folgen.

Doon, ein rebellischer und hitziger Junge, der manchmal mit unbedachtem Eifer nach der rettenden Lösung für Embers Probleme sucht, und Lina, ein Mädchen voller Energie und Tatendrang, kommen durch den Fund eines alten Dokuments der Erbauer möglicherweise zu genau dieser Lösung. Angespornt von ihrem gemeinsamen Ziel, Embers Bewohner zu retten, entziffern Lina und Doon nach und nach die Überreste der Anweisungen.
Mit diesen beiden lebendig gezeichneten Charakteren bewegt sich der Leser nun durch eine klassische Queste mit Hinweisen und Entdeckungen, zwischen tropfenden Rohren, verborgenen Türen, neu entdeckten und gleichzeitig unbekannten Gebrauchsgegenständen, die Lina und Doon zunächst Rätsel aufgeben. Es beginnt ein Reise, die an Jules Vernes Abenteuer erinnert, mit vielen Fragen im Hinterkopf. Wie lange noch kann Ember überleben? Wird das Licht der Stadt eines Tages für immer erlöschen? Gibt es eine Stadt außerhalb Embers und damit eine Hoffnung für das Überleben der Bewohner?

Die Suche nach Antworten wird von einem stimmigen Weltenbau begleitet und vielen sozialkritischen Aspekten, die man in einem Jugendbuch nicht unbedingt erwarten würde. Vertraute Details sorgen außerdem dafür, dass der Roman ein heimeliges Gefühl vermittelt. Da sind z.B. Konserven mit den Etiketten unserer vergangenen Gesellschaft oder Redewendungen, von Generation zu Generation weitergetragen, die in Ember weiter benutzt werden, deren Worte aber oft sinnlos erscheinen. So wird “im selben Boot sitzen” zwar sinngemäß verstanden als “in der selben Situation sein”, doch was ein “Boot” ist und was es bedeutet, das kann niemand mehr sagen. Dieses Zusammenspiel von Alt und Neu, Wissen und Unwissen, Gewohnt und Ungewohnt, macht The City of Ember zu einem nahezu romantischen Lesegenuss für Jung und Alt. Nichts ist so spannend wie die Suche nach unseren Wurzeln, und das findet man in diesem Roman, während man sich mit Lina und Doon auf die Spuren der Erbauer begibt.

Viele dystopische Romane schildern so ein Szenario auf wenig erfreuliche, schon gar nicht wünschenswerte Weise. Doch Ember ist anders. Trotz ihres inzwischen kläglichen Zustands ist sie voller Leben und erfüllt von dem Geist eines Neuanfangs. Die Stadt wurde erbaut, um die Menschheit zu retten und dieser Plan geht auf. The City of Ember begleitet unsere glückliche Rückkehr in die Welt und bietet ein nostalgisches Leseerlebnis mit einem wehmütigen Blick zurück auf das Verlorene. Die Konstruktion der Stadt wirkt dabei solide durchdacht. Nur selten fragt man sich, ob dieses oder jenes in der Realität wirklich funktionieren kann oder ob es sich die Autorin nicht gerade doch zu einfach macht.

Das halboffene Ende des Romans klärt nicht alle Fragen, es kann aber getrost so stehen gelassen werden und wer auf den Geschmack gekommen ist, darf sich über zwei Fortsetzungen und ein Prequel freuen.
(Sprachlich ist The City of Ember übrigens leicht verständlich gehalten und damit auch für Englisch-Einsteiger im Original zu empfehlen.)

Verfilmung:
Das Buch wurde 2008 stimmungsvoll verfilmt. Neben der aufstrebenden Schauspielerin Saoirse Ronan in der weiblichen Hauptrolle treten u.a. Bill Murray, Tim Robbins, Martin Landau und Marianne Jean-Baptiste auf.
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am 7. Mai 2011
Hallo Emberianer!

Das Buch "The City of Ember: The First Book of Ember (Books of Ember)" von Jeanne DuPrau ist eines der Bücher, an das man sich auch viele Jahre, nachdem man es gelesen hat, noch erinnern wird. Mit diesem Buch hat Jeanne DuPrau, in kindgerechter Weise, Abenteuer und sozial-kritische Themen miteinander verbunden.

Das Buch handelt von zwei Jugendlichen, Lina Mayfleet und Doon Harrow, welche in einer unterirrdischen Stadt, Ember, leben. Mit ihrem 12. Lebensjahr erhalten sie ihren Schulabschluss und begeben sich von da an in das alltägliche Leben der Menschen von Ember. Ihre Jobs werden am Assignment Day per Lose entschieden. Nachdem Lina einen Job in den Pipeworks und Doon den eines Messengers erhalten hat, tauschen die beiden. Lina ist nun fortan ein Messenger, etwas, dass sie sich schon immer gewünscht hat. Doon arbeitet von nun an in den Pipeworks, wo er seinem eigentlichen Ziel schon sehr nahe ist: dem Generator.
Ember ist eine sehr alte Stadt, welche vor über 200 Jahren erbaut worden ist. Der Generator, der die gesamte Stadt mit Strom versorgt, beginnt auseinander zu fallen. Die Lichter der Stadt gehen immer häufiger, und immer länger aus. Die Menschen haben Angst, denn sie wissen nicht, wie man den Generator reparieren kann.
Durch einen Zufall findet Lina in einer alten Metallbox die Instructions, die die Erbauer vor über 200 Jahren zurückließen, damit die Menschen von Ember eines Tages wieder den Weg an die Oberfläche finden würden. Zusammen mit Doon macht sie sich daran, die zum größten Teil verwitterten Instructions zu rekontruieren und einen Weg zu finden, ihre sterbende Stadt vor dem Untergang zu bewahren. Doch der Bürgermeister von Ember hat ganz eigene Pläne.

"The City of Ember" erlangte in Deutschland leider nie den Bekanntheitsgrad wie den, den es in den USA hat. Während der Film "The City of Ember" in den Kinos der USA rasch an Berühmtheit erlang, erschien der Film in Deutschland erst 2 Jahre später. Und leider nicht auf der Leinwand, sondern direkt auf DVD.
Das Buch "The City of Ember: The First Book of Ember (Books of Ember)" wird in den USA an vielen Schulen genutzt, um den Schülern Englisch und sozial-kritische Probleme sehr leicht beizubringen. In Deutschland ist das Buch (und seine Nachfolger) leider noch weniger bekannt als der Film.

Das Buch ist gerade für Kinder und Jugendliche mit geringen Englischkenntnissen hervorragend zu empfehlen, da die verwendete Sprache in dem Buch sehr leicht zu verstehen ist. Schwierige Wörter lassen sich zudem leicht aus dem Kontext heraus verstehen. Neben der sehr spannenden wie auch neuen Geschichte werden Probleme sehr leicht zu verstehen dargestellt. Als Beispiel die Korruption des Bürgermeisters, welcher druch Propaganda und Hinterlistigkeit versucht nur sein eigenes Leben zu retten und die Bürger von Ember schutzlos in der Dunkelheit zurücklassen will.

Da ich zuerst den Film gesehen habe, bin ich im Buch sehr überrascht worden. Die Umsetzung des Buches im Film ist genial, und zudem sehr spannend und spektakulär. Aber selbst wenn man den Film schon kennt, hat das Buch noch einige Überraschungen auf Lager, die im Film nicht angewandt wurden.

Aufgrund der Einfachheit der Sprache und der Verbindung von Abenteuer und sozial-kritischen Problemen erhält "The City of Ember: The First Book of Ember (Books of Ember)" fünf von fünf möglichen Sternen. Ein wirklich zu empfehlendes Buch!
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 28. Februar 2010
Ember im Jahr 241, eine Stadt irgendwo im nirgendwo. Es gibt nichts außer Ember, dahinter ist nur Dunkelheit. Ember wurde vor langer Zeit von den Baumeistern erschaffen und der Fluss generiert die Elektrizität, die Ember mit Licht und Energie versorgt. Aber wie das funktioniert weiß keiner mehr. Alles was die Menschen von Ember tun können ist alles irgendwie am Laufen zu halten, ohne wirklich zu verstehen was sie tun. Langsam beginnt alles auseinanderzufallen und zu versagen.
Lina und Doon sind 12 Jahre alt und leben in Ember. Am letzten Tag ihrer Schulzeit erhält jedes Kind per Los seinen Job. Ember wird Kurrier und Doon darf in den Wasserleitungen Arbeiten. Beide Kinder spüren, dass es mit Ember zu Ende geht. Die einstmals unermesslichen Vorräte sind nahezu erschöpft, bald wird es keine Glühbirnen mehr geben, Annanas und Pfirsiche haben sie seit Jahren nicht mehr gesehen. Der Generator, der die Stadt mit Elektrizität versorgt fällt immer öfter aus und lässt Ember immer öfter im Dunkeln versinken und der Bürgermeister betrügt seine Bürger. Der Einzige Ausweg scheinen die "Instructions to Egress" zu sein, die Lina in einem lange vergessenen Schrank finden.
Gibt es eine Welt außerhalb von Ember und wird es den Kindern gelingen die Menschen aus der Stadt herauszuführen?

Ich bin durch Zufall auf diese Geschichte gestoßen, als ich in USA die Verfilmung City of Ember - Flucht aus der Dunkelheit mit Bill Murray sah. Die Geschichte dieser verlorenen Stadt im Nirgendwo mit ihrern Bewohnern, die nicht wissen woher sie kommen und wo sie sind hat mich sofort gepackt und ich habe mir die Buchvorlage besorgt. Es gibt auch eine deutsche Übersetzung Lauf gegen die Dunkelheit., die jedoch nie diese Bekanntheit in Deutschland erlangte wie "City of Ember" in den USA. Dort ist die Geschichte ein Bestseller und wird in den Schulen gelesen.
Die Geschichte ist nicht nur eine wirklich spannende Schnitzeljagd, wie Lina und Don den Hinweisen folgen, die sie in den "Instructions to Egress" finden, sie behandelt auch auf einfache kindgerechte essentielle Fragen wie wer erschuf uns? Und woher kommen wir? Sie zeigt wie unterschiedlich die Menschen im Angesicht einer drohenden Katastrophe reagieren. Die einen werden zu Gläubigen, andere versuchen an Schätzen zu horten und für sich zu sichern obwohl sie ihnen letztendlich nicht weiterhelfen werden und ihnen nichts bringen und wieder andere versuchen einen Ausweg und eine Lösung zu finden.
Die Sprache ist einfach und kindgerecht, die Sätze kurz und einfach. Dennoch ist dieses Buch voller lebendiger Figuren.
Fazit: Eine wunderbare Endzeit Kindergeschichte, die zu unrecht in Deutschland so unbekannt ist. Vielleicht liegt das am wirklich schlechten deutschen Titel.
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am 30. Juni 2009
I recently saw the movie and craved for seeing more of the world of Ember, so I decided to buy the book.

It got quite clear right after the first couple of pages that I should have been rigorously disappointed by the movie. Compared to the book, the movie is not only just a snapshot that captures a 1h 30min subset of the story, it is more or less spinning its own characters and story vaguely based on this great novel. Every time I read a chapter of the book, I wonder why they changed so many things in the movie and left out so many other things that help painting the picture of Ember.

In fact, Ember is much more ruined than I thought, it is lacking many things and its citizens know about it. They are afraid and despaired about the future, ready to take action. The book tells about all this in so many different ways that it puts the feeling of Ember together in your head like a jigsaw.

If you like the atmosphere of the movie, you will love this book. It makes whole and details out what seemed cloudy in the movie, and if you are like me, you'll probably find yourself unable to stop reading and breathing more of Ember.

Regarding the physical aspects of this article:
+ The paper is OK, not too thin.
+ The font if of good size for reading and I do not have any problems with printing shining through from the backside of the page.
+ A map of Ember is included - I really enjoy looking up the ways Lina or Doon walk.
+ A preview chapter of the next episode is included.
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am 24. März 2013
INHALT

In Ember herrscht stets Dunkelheit. Nur dank Elektrizität und Glühbirnen kann tagsüber die Stadt erleuchtet werden. Doch was um die Stadt herum liegt, das weiß keiner. Seit über 200 Jahren leben die Menschen nun in Ember und mit der Zeit werden die Vorräte knapp und der Generator, der die Lampen zum Leuchten bringt, hat immer häufiger minutenlange Aussetzer, in denen ganz Ember in Dunkelheit gehüllt ist und die Menschen ängstlich auf Licht warten.
Die zwölfjährige Lina arbeitet als "Messenger", als Botschaftenüberbringerin. Dies verdankt sie nur ihrem früheren Mitschüler Doon, der eigentlich die Stelle als Messenger hatte und diese mit Linas unliebsamen Job in den Rohrleitungen unter der Erde tauschte. Denn Doon vermutet, dass er in den Rohrleitungen die Antworten finden kann, die zur Lösung des Generatorproblemes führen können. Und auch Lina muss bald einsehen, dass Doon mit seinen Vermutungen nicht ganz falsch liegt. Zu zweit machen sie sich auf die Suche und entdecken dabei ein altes und verschollenes Dokument, dass ihnen zwar nicht zeigt, wie man den Generator reparieren kann, dafür aber etwas viel wichtigeres: einen Weg raus aus Ember.

MEINE MEINUNG

So viel ich weiß gibt es diese Buchreihe, die insgesamt aus vier Bänden besteht, noch nicht vollständig auf Deutsch. Der erste Band wurde unter dem Titel Lauf gegen die Dunkelheit übersetzt, ist aber anscheinend zur Zeit "out of print" und nicht neu im Handel zu bekommen. Zwar wurde der erste Band bisher verfilmt, mit Saoirse Ronan in der Hauptrolle. Den Film habe ich zwar noch nicht gesehen, aber das wird sich sicherlich bald ändern.

Das Buch beginnt mit einer Art Prolog, in dem einige Informationen fallen gelassen werden, die im ersten Moment verwirrend sind, aber mit dem Fortschreiten der Geschichte immer Sinn ergeben und den Leser ahnen lassen, was es mit dem Prolog auf sich hat.
Lina Mayfleet wird als erste der beiden Protagonisten vorgestellt, an dem Tag, an dem ausgelost wird, in welchem Beruf sie arbeiten sollen. Lina wünscht sich nichts sehnlicher, als Messenger zu werden, da sie das Laufen liebt. Doch zu ihrem Unglück zieht nicht sie dieses Los, sondern ihr Mitschüler Doon, der darüber aber gar nicht glücklich zu sein scheint. Lina soll stattdessen in den unbeliebten, nassen, unterirdischen und kalten Rohrleitungen arbeiten, wo der Generator von einem unterirdischen Fluss betrieben wird. Doon schlägt einen Tausch mit Lina vor und sie willigt begeistert ein.

Beide Charaktere verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die sich mit der Zeit jedoch verlor. Linas lebt mit ihrer sehr kleinen Schwester Poppy bei ihrer Großmutter, da die Eltern beide tot sind. Auch Doon hat nicht mehr viele Familienmitglieder übrig, er lebt zusammen mit seinem Vater.

Alle Personen, die in Ember leben, wissen nur von Ember. Sie glauben, dass es außerhalb ihrer Stadt nichts gibt außer ewige Dunkelheit. Es hat mir gut gefallen und ich fand es gut umgesetzt, dass die Menschen viele Dinge, die für uns normal sind, nicht kennen oder verstehen. In Ember gibt es beispielsweise keine Tiere, nur Insekten. Und da es dort auch keine Bücher im eigentlichen Sinne gibt, können sie auch nicht die alltäglichen Dinge lernen. Sie stellen nichts her, sondern benutzen alles, was dort ist, da sie nie gelernt haben, wie man etwas macht. Sie verstehen Elektrizität und das Wachstum von Pflanzen nicht. In den Augen des Lesers sind die Menschen von Ember unterentwickelt und unselbstständig. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Vorräte mit der Zeit zur Neige gehen und die Menschen in Panik geraten, da sie nicht wissen, wie sie Sachen reparieren, bauen und herstellen können.

Anfangs ist die Story noch ein wenig schleppend, beziehungsweise wird man in den Alltag der in Ember lebenden Personen eingeführt. Gleichzeitig wird der Leser als Mitwisser behandelt, als wüsste er, wie das Leben in Ember ist. Erst nach und nach decken Lina und Doon, erst getrennt voneinander, dann gemeinsam, immer mehr Geheimnisse auf und auch die anderen Bewohner zeigen immer deutlicher, wie unzufrieden sie mit der Lage sind. Doch der Bürgermeister, den Doon verabscheut und den auch Lina nicht sehr sympathisch findet, tut nichts, um etwas an der Situation zu verändern.

Mit der Zeit wird den beiden das Ausmaß der Stromausfälle klar und auch das Dokument, das Lina findet, nimmt einen wichtigen Stellenwert in der Geschichte. Da es stark beschädigt ist, versuchen Lina und Doon es zu entziffern, was sich als sehr schwierig und kompliziert rausstellt. Als Leser ist einem sofort klar, worum es sich bei dem Dokument handelt.

Die letzten 50 Seiten des Buches sind sehr spannend und aufregend und Doon und Lina werden allerhand Steine in den Weg gelegt. Tatsächlich überschlagen sich die Ereignisse, dass sie aus Ember fliehen müssen und ihnen bleibt nichts anderes übrig, als das zu versuchen, was auf dem Dokument beschrieben wird. Tatsächlich war ich beim Lesen dieser Szenen sehr angespannt und habe wirklich mitgefiebert, ob die beiden es zusammen mit Poppy schaffen und was sie alles erwarten würde. Diese letzten Seiten waren nochmal richtig gut geschrieben, auch wenn der ganze Teil davor mir auch sehr gut gefallen hat. Das Ende ist dann sehr fies gesetzt, sodass man natürlich auf jeden Fall wissen möchte, wie es weiter geht. Alles in allem handelt es sich hierbei um eine spannende, nette und interessante Dystopie für Kinder, die aber auch ruhig von erwachsenen Lesern gelesen werden kann.

FAZIT

Der Auftakt zu dieser Reihe hat mir gut gefallen und war sehr interessant zu lesen. Tatsächlich konnte ich es kaum abwarten, das Ende zu lesen. Einen Punkt Abzug gibt es dafür, dass zum Teil vorhersehbar war, was passieren wird und für manche naive Fehler von Lina und Doon. 12 Jahre sind halt noch recht jung für Protagonisten. Ansonsten ein Buch, das ich auf jeden Fall empfehlen kann und daher vergebe ich abschließend 4 von 5 Sternen.
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am 17. Juni 2014
Jeanne DuPraus "City of Ember" ist eine spannend erzählte Zukunftsvision für junge Erwachsene. Abgesehen vom dritten Teil der Reihe, "The Prophet of Yonwood", der zeitlich ganz woanders spielt, auf jeden Fall empfehlenswert für alle jungen und alten Fans glaubhaft erzählter Fiction.
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am 12. September 2015
The very beginning was a little slow, but once the book finds its stride, the story becomes a very interesting allegory about greed and perseverance in the face of dwindling resources. I'm looking forward to reading the rest in the series.
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am 4. Dezember 2008
Ein tolles Kinderbuch mit einer wundervollen Abenteuer-Geschichte. Selbst für Erwachsene ein schönes Buch für ein wenig Kurzweil.

Vor allem Englisch Sprachschüler kann ich das Buch empfehlen, da es sich leicht lesen lässt.
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am 20. Dezember 2016
Sehr schneller Versand.
Mein Sohn war begeistert von dem Buch, und es hilft wirklich um die Englische Sprache zu verbessern!!
War ein Tipp von der Lehrerin und hat sich absolut gelohnt!!
Danke
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am 17. Dezember 2013
Super tolle Buchreihe. Habe die Bücher an meine jüngere Cousine verschenkt und sie hat sich sehr gefreut. Auch mit "Schulenglisch" lässt es sich gut lesen
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