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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
16
Jimmy Corrigan. The Smartest Kid On Earth
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:31,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 27. April 2018
Dieser Comic hat einen sehr eigenen Stil. Der Zeichenstil ist recht simpel, aber das Besondere an dem Comic ist die Story. Es sind verschiedene Zeitsprünge enthalten die manchmal etwas verwirren, aber am Ende ergibt alles Sinn. Man sollte wissen, dass es sich um eine sehr traurige Geschichte handelt mit den Themen Familie und domestic violence. Das Buch ist definitiv nichts für Kinder. Ich würde es frühestens für junge Erwachsene einschätzen.
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am 16. Oktober 2011
Manche Freunde der frühmodernen Literatur mögen sich fragen, wo heute die Kreativität großer Erzähler geblieben ist und was nach Autoren wie Joyce, Woolf, Musil, Proust, Kafka blieb. Wo findet die Sprache noch neue Wege, schlägt sie Schneisen in Zonen halbbewußten Lebens? In der Literatur kaum, im Film auch weniger, als noch vor einigen Jahrzehnten. Eher dann in körperbetonten Formen wie dem Tanz. Wer aber im Buchmedium nach einer inspirierenden Quelle von tiefgehenden Erzählformen sucht, scheint mir mit Chris Wares "Jimmy Corrigan" bestens bedient. Dieses Werk ist an erzähltechnischer Kreativität kaum zu überschätzen. Es ist im Comic beheimatet, also einem populären Medium, schließt jedoch thematisch, formal und emotional anspruchsvollere Traditionen an.
Es ist die Geschichte eines aufgrund einer nie gewesenen Kindheit ebenso zurückgebliebenen wie früh-alten Menschen, in dem frühe Kindheit und Greisenhaftigkeit ohne die Blüten des Lebens unmittelbar ineinander übergehen, Geschichte von einer sich durch die Generationen fortzeugenden Leblosigkeit, einem Verharren in unerfüllten Träumen bis zum Altern - das Thema ist traurig, die Verarbeitung wunderschön und liebevoll. Die Tristesse der Geschehnisse wird durch die liebevolle Verarbeitung in den Bildern mehr als ausgeglichen und entspricht einer Freude des Protagonisten an kleinen Dingen. Vieles geschieht über den Wechsel der Stimmungen in den Farben, Rhythmus und Tempo der Veränderungen zwischen den Bildern. Bei diesem Buch lohnt sich eine widerholte Beschäftigung. Es ist sicher ein ästhetischer Beitrag zur Anerkennung und Akzeptanz mancher Seiten des Lebens, die ebenso schwer zu akzeptieren sind wie zu verändern, und ein Werk, das einen empathischen Blick in unsere soziale Umwelt fördern kann.
Um mich zuletzt einer bereits ausgesprochenen Kritik anzuschließen: Die Verarbeitung der Paperback-Version scheint auch mir dem Werk nicht angemessen und es lohnt sich auf jeden Fall der Kauf der gebundenen Ausgabe.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 14. Februar 2015
Entweder hat sich die Taschenbuchausgabe verbessert oder die anderen Käufer hatten einfach nur Pech. Bei mir zerfällt die Taschenbuchausgabe NICHT!

Die Zeichnungen sind sehr gut und auch das allgemeine Layout ist besonders gut gemacht. Die Handlung ist meiner Meinung nach sehr deprimierend.

Für Grafikdesigner auch eine gute Inspiration.
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am 5. Mai 2017
the product at first arrives with the pages still stick 2 by 2.

the amazon change were perfect. in 2 days a get a brand new one in perfect status.

the comic itself it's wonderful.
and the price is also ok.
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am 12. Mai 2007
Jimmy Corrigan ist derart rückentwickelt, unnatürlich verstockt und chronisch sprachlos, bei geringfügigsten menschlichen Kontakten unheimlich überfordert, dass keine noch so freundliche Geste ihm auch nur für Sekunden eine Tür öffnen könnte zu so etwas wie einer gleichwertigen Erwiderung, geschweige denn zu einem Lächeln. Das ist auch das einzige, was man Chris Ware vorwerfen könnte und das Lesen gelegentlich anstrengend macht: Dieses Männchen, dass ausschaut wie 76 und fast geistig behindert wirkt, soll vierzig Jahre jünger sein? Und es gibt ganz und gar keine Entwicklung wohin auch immer auf 380 Seiten? Das ist ernüchternd, aber konsequent. Es ist schon viel über "Jimmy Corrigan" geschrieben worden, denn was hier vorliegt, ist ein Koloss an Originalität, in jeglicher Hinsicht. Fünf Punkte kann ich trotzdem nicht geben, denn die Statik dieser Leidensgeschichte - es liegt in der Familie - auch die Zerlegung einzelner Augenblicke und Assoziationsblitze, so einzigartig sie auch ausgeführt sind, sorgten bei mir ein wenig für Ermüdung. Doch es dürfte kein Zweifel daran bestehen, dass man "Jimmy Corrigan" kennen muss, wenn man sich ernsthaft für Graphic Novels interessiert. Wares vermeintlich einfache Grafik dürfte endgültig gezeigt haben, dass annähernder Fotorealismus gar nicht in der Lage sein kann, menschliches Scheitern (hier: Dauerscheitern), Weltverlassenheit, Verkriecherei und Lieblosigkeit in Bilder zu fassen. Doch Ware kann viel mehr. Er findet Panelverkettungen und Seitenaufteilungen, die vor ihm keiner entwickelt hat. Ich dachte erst, er würde am Computer arbeiten, aber das alles ist tatsächlich sehr akkurat am Zeichentisch entstanden. Die einzige Graphic Novel, die eine theoretische Promotion (zumindest in den U.S.A. wird das vermutlich gehen) rechtfertigt, allein die Bildsprache dürfte Material für 100 Seiten liefern. Es gibt darin Szenen, die unheimlich peinlich sind. Und es gibt andere, in denen gewartet wird, sehr lange gewartet wird. Wer schon einmal zurückgewiesen worden ist (z. B. von einer Frau, von einem Pädagogen, von der Mutter...) - und wer ist das bitte schön nicht - der wird in dieser Kreatur jemanden finden, der das jeden Tag mehrfach erfährt. Das eigene Leben, gemessen an diesem Lebenslauf, wird zwangsläufig zum Abenteuer voller Glück und Wärmeschauern. Ware setzt den Fokus oftmals auf scheinbar banale Augenblicke, wechselt immer wieder die Darstellunsgweise, wird plötzlich cartoonesk, dann gelegentlich diese Bausätze aus Papier zum Ausschneiden. Der Einfallsreichtum des Erzählers Ware ist unerschöpflich. Dass der Schluss mit zwei zugedrückten Augen dann noch fast positiv ist, hat mich das Buch mit einem schiefen, zweideutigen Lächeln zuschlagen lassen. Wer bereit ist, sich auf diese im Grunde schreckliche Person einzulassen, auf den auf seine Art ebenso unsympathischen, taktlosen Vater und den Großvater als Kind (genauso sozial zurück geblieben wie Jimmy), ist man bereichert und wendet sich unterhaltsameren, schöneren Aktivitäten zu. Allzu oft will ich mit solchen Dingen, die so aussichtslos sind, nicht konfrontiert werden, wie man ja auch nicht tagaus tagein Filme von Michael Haneke sehen will.
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 23. August 2002
Einsamkeit ist kalt, wenn sie sich anschleicht.
Chris Ware schafft es, all den Schmerz und die bittersüße Melancholie in 380 poetischen Seiten einzufangen.
Jeder, der gegenüber dem Medium Comic noch Vorbehalte besitzt, sollte hier ob der schieren emotionalen Kraft und der brillianten Darstellung eines besseren belehrt werden.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. Februar 2009
wunderbar gezeichnet, chris ware schöpft die grafischen möglichkeiten voll aus. alles ist reduziert auf klare linien und flächen und dennoch sind die charaktere so lebendig. alles stimmt und berührt.
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am 31. Oktober 2008
Der Comic an sich würde die volle Punktezahl bekommen - die Handlung ist beklemmend, aber großartig! Die Zeichnungen virtuos und fordernd!

Aber die Ausgabe ist eine Katastrophe! Sie zerfällt beim Aufschlagen - deshalb empfehle ich dringend die Gebundene Hardcover Version!!!
14 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. Juni 2013
hervorragend gezeichnet, die gestaltung des buches ist ausgezeichnet, nur ist es ein bißchen schwierig dem inhalt zufolgen, ihn zu entschlüsseln, man braucht viel zeit
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. April 2014
Dann bringt halt eine Ausgabe für 30 Euro raus! Diese winzigen Texte zu lesen ist großer Mist! Mit Lupe zu lesen mag hier sogar eine künstlerische Aussage sein, denn wir folgen dem hyper-sensiblen, ängstlichen Jimmy Corrigan durch seinen tristen, deprimierenden Alttag. Das hier ist wundervolle Literatur, aber eben auch grosse Literatur - also bitte bringt es in Großschrift! Dann seid ihr die smartesten Verleger der Welt!

Offenbar ist auch bei der Hatdcover- und bei der deutschen Ausgabe die Schrift sehr klein. Also offensichtlich so gewollt. Hmmm. Es ist extrem mühsam Jimmy zu folgen. Er nervt, ist anstrengend, schlaff, passiv und weinerlich. Man ist geneigt ihn nach einigen Seiten zu verlassen, weil er einen aufhält und behindert. Die heutige Zeit ist schnelllebig, durchorganisiert - und dann dieser Schlaffi. Doch, doch! 5 Sterne für das Kunstwerk, aber eben nur 3 für die Lesbarkeit.

Amüsant, dass Chris War es Building Stories ein riesiger Kasten und Jimmy ein Buch auf so zusagen Mikrofilm :-) Format ist. Mikro- und Makrokosmos Einsamkeit und Traurigkeit. Respekt!

Ein Buch das starke Gefühle, Freude und Ablehnung hervorruft. Zeichnerisch ist es beeindruckend. Und als Leser versetzt es jeden in die Rolle eines extrem kurzsichtigen, hochbetagten Menschen. RS fördert die Sensibilisierung, aber kostet einiges an Nerven. Jimmy - der anstrengenste Comic der Welt?
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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