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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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am 16. Oktober 2014
Ich bin selbst Biologe und die (Haupt) Protagonistin hier ist "die Biologin". Ich kenne ähnliche Menschen aus dem Studium und kann versichern, dass der Autor in diesem Fall keiner blühenden Phantasie erlegen ist. Die anderen Charaktere sind nicht so fein gezeichnet, wenn man etwas kritisieren möchte. Ich stimme weniger begeisterten Rezensenten zu, dass vielen sehr stark an Lovekraft erinnert, aber mich hat das nicht gestört. Inzwischen lese ich die Fortsetzung und finde, dass VanderMeer etwas grossartiges abliefert, vielleicht nicht einzigartig (Strugazkis "Picknick am Wegesrand" klingt auch ein wenig durch, verfilmt als "Stalker" von Tarkovskji), aber sehr originell neu erfunden.Zusammen mit Jeffrey Thomas ("Blue Wars") meine Neuentdeckung der vergangenen Monate! Wer Fragen ohne (klare) Antworten und lebensnahe Wissenschaftler in bizarren Kontexten ertragen kann, sollte "Annihilation" lesen!
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am 16. März 2014
Verstörend. Von der ersten bis zur letzten Seite ist "verstörend" das Adjektiv, das ANNIHILATION am besten beschreibt. Fremdartigkeit zu schildern, wirkliche Andersartigkeit, ist eine riesige Herausforderung, die Jeff Vandermeer hier mit Bravour meistert.

Die Ich-Erzählerin, eine namenlose Biologin, ist Teilnehmerin der vierköpfigen 12. Expedition in die geheimnisvolle Area X, jenem Landstrich, in dem mythologisch anmutende Verwandlungen alle Grenzen aufheben; Identität, Leben und Tod, Pflanze und Mensch – es gibt keine Gewissheiten, keine festen Grenzen; Fortbestand und Wandel bedingen sich hier, und alle vorausgegangenen Expeditionen, die glaubten, ihren wissenschaftlichen Auftrag erfüllen zu können, sind gescheitert. Was aber genau ist der Auftrag der Forscher, welche Absicht haben ihre Vorgesetzten und welche Informationen sind ihnen gezielt vorenthalten worden? Und vor allem: Was ist Area X?

Posthypnotische Befehle, Inkubation durch geheimnisvolle Sporen, Fehlinformationen, die ungreifbaren Beddrohungen der Area X selbst: bald ist die Biologin auf sich alleine gestellt. Und als ob Area X für sich allein genommen nicht schon einer Rückkehr ins alltägliche Leben vollkommen entgegenstehen würde, erfährt der Leser langsam, dass auch ihre Biographie kaum Raum für ein Leben jenseits dieses Landes bietet, in dem menschliches Leben offenbar ein Fremdkörper ist.

Selten bin ich einer Protagonistin begegnet, die so schmerzhaft einsam wie die Biologin und deren Situation so aussichtslos ist. So sehr, dass ich gegen Ende des Buches plötzlich begriff, dass sie gar keinen Namen haben konnte, keinen anderen Namen als den, mit dem ihr Ehemann, der auf der 11. Expedition verschollen ging, sie rief: Ghost Bird.

Manchmal extrem hoch dosiert, oszilliert der gelegentlich an Lovecraft erinnernde Horror zwischen Grauen und Hoffnungslosigkeit. Obwohl die Puzzlestücke sich nur sehr langsam zusammensetzen, die ein Bild vom früheren Leben der Biologin vermitteln, habe ich doch schließlich eine recht genaue Vorstellung von ihr vor Augen gehabt. Vandermeer hat mit Area X nicht nur ein außergewöhnliches Setting erdacht, sondern auch eine sehr ungewöhnliche „Heldin“.
Die Area X erinnert an die Insel in der Kultserie „LOST“, und der geheimnisvolle Turm erinnert an die verschlossene Luke in der Serie und verstärkt den Eindruck. PICKNICK AM WEGESRAND, verfilmt unter dem Titel STALKER, und SOLARIS sind weitere Buchtitel, an die ich während des Lesens denken musste.

Die Geschehnisse des Romans führen an die Grenze des Vorstellbaren, und hier liegt der enorme Reiz von ANNIHILATION. Obwohl es unter 200 Seiten hat, war es für mich keine schnelle Lektüre. Die enorme Bildhaftigkeit, die Fremdartigkeit, die ungewöhnliche Psychologie der Erzählerin haben das Lesetempo deutlich gedrosselt.

"That's how the madness of the world tries to colonize you: from the outside in, forcing you to live in its reality."

(ANNIHILATION ist der erste Band einer Trilogie, die beiden Folgebände sollen noch in diesem Jahr erscheinen)
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am 21. Januar 2015
Bevor ich sage, was mir gefällt, würde ich gerne auf ein paar der negativen Kritikpunkte eingehen.

1. Das Buch hat ein sehr offenes Ende, viele Fragen bleiben unbeantwortet.

- Das ist richtig. Andererseits ist das bei Teil 1 einer Trilogie nicht unbedingt überraschend.

2. Man erfährt nur sehr oberflächlich etwas über die Erzählerin

- Das ist ebenfalls richtig. Ich sehe das aber nicht direkt negativ. Je weiter man das Buch liest, desto mehr merkt man, dass es hier nicht auf die Charaktere ankommt. In dem gesamten Buch werden keine Namen genannt. Personen werden nur bei ihren Funktionen benannt (Biologin, Anthropologin, etc.). Ohne jetzt zu viel vorwegnehmen zu wollen: Für mich macht genau das den Zauber des Buches aus. Alles bleibt vage, verschwommen, nicht greifbar, bis man sich selbst in Area X zu verlieren merkt. Ich denke, diesem Effekt würden zu genau und detailliert beschriebene Charaktere eher im Weg stehen.

So viel zu der negativen Kritik.

Ich bin aus reinem Zufall auf diese Trilogie gestoßen und möchte weniger über den Inhalt reden, als viel mehr über das, was ich beim Lesen empfunden habe.
Wie die Überschrift schon sagt: Murakami meets the supernatural. Der Stil erinnert mich tatsächlich etwas an Murakami. Ich kann es schwer beschreiben, aber wer Murakami bereits gelesen hat, wird nachvollziehen, wie man durch seinen Stil langsam in die Welt des Buches gesogen wird, nichtsahnend, um plötzlich mit immer weiteren kleinen Verschiebungen zu unserer Realität konfrontiert zu werden.
Für wen ist dieses Buch nun etwas?

Wer Murakami liest, um in den Bann seiner Welten zwischen Realität und Fiktion gezogen zu werden, dürfte an diesem Buch seine Freude haben. Man muss allerdings dazu sagen, dass die Story ihre unheimlich Momente hat. Kein Horror, aber eben das Prickeln des Unbegreifbaren, Rätselhaften.
Eine weitere Parallele scheint mir die morbide Ästhetik der Serie American Horrorstory zu sein.

Kurz, wer eine offene Fantasie hat, sich gerne in Geschichten verliert und zudem den Reiz in allem, was von der Realität abweicht, sieht, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.
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TOP 500 REZENSENTam 12. September 2014
Area X, Jahrzehnte zuvor nach einem "Ereignis" von der Außenwelt abgesperrt und sich selbst überlassen, birgt ein gefährliches Geheimnis. In unregelmäßigen Abständen werden Expeditionen hineingeschickt, um diesem auf die Spur zu kommen, ohne Erfolg: Teilnehmer verschwinden spurlos, und wenn sie es zurückschaffen, sind sie nicht mehr die, als die sie aufgebrochen waren

Was wir zu lesen bekommen, ist der Bericht einer Teilnehmerin der zwölften Expedition, einer Biologin. Es ist eine reine Frauenmannschaft; mit dabei sind außer ihr eine Anthropologin und eine Landvermesserin, dazu als Teamleiterin eine Psychologin.

Zweifel an Sinn und Zweck der Unternehmung kommen schon bald auf. Die Informationen, die man ihnen mit auf den Weg gegeben hat, erweisen sich als lückenhaft, wenn nicht gar falsch. Die Ausrüstung ist erstaunlich ungeeignet, angesichts der Gefahren, die zu existieren scheinen. Und die Psychologin erweist sich als manipulativ und in keiner Weise fähig oder gewillt, ihr Team zusammenzuhalten und zum Erfolg zu führen, im Gegenteil.

Die Entdeckung eines riesigen, in der Erde verborgenen Turms, der auf keiner Karte verzeichnet ist, löst eine Entwicklung aus, in dem die großartige Natur, die es zu erforschen gilt, das Kommando über die Operation zu übernehmen scheint, etwas, was die Biologin als erste zu spüren bekommt. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.

"Annihilation" ist der erste Teil der "Southern Reach Trilogy". Jeff VanderMeer zieht den Leser in eine faszinierende Welt, in der Realität und Illusion, Innen und Außen, Gut und Böse, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ineinander fließen. Je mehr man den Zweck der Expedition zu verstehen scheint, desto mehr Rätsel tun sich auf, die bis zum Schluss ungelöst bleiben, und dennoch steht das Buch einigermaßen solide auf eigenen Füßen.

Ich habe mich allerdings gefragt, ob dem Leser nicht mehr damit gedient gewesen wäre, die Gewinnoptimierung hintanzustellen und drei Bände der Trilogie gemeinsam herauszubringen; Teile 2 und 3 sind zwar deutlich länger, aber beileibe nicht zu lang. Mich hat es jedenfalls so angefixt, dass ich die anderen beiden Bände bestellen musste, unmittelbar nachdem ich das Buch zugeklappt hatte. Mission accomplished, aber dafür dann doch einen Stern weniger.
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Das erste Buch dieser Triologie wird von einer (namenlosen) Biólogin erzählt. Sie beschreibt eine Expedition in das mysteriöse Gebiet X. Das hat sich vor mehreren Jahren gebildet und keiner weiß genaues (und mehr möchte ich hier nicht verraten) Dabei rückt sie erst nach und nach mit ihrer Hintergrundgeschichte heraus und auch sonst ist das Buch eher subtil. Vandermeer schafft es hier ohne große Knalleffekte eine sehr beunruhigende Grundstimmung zu erzeugen (gerade am Anfang wissen auch die Expeditionsteilnehmer nicht so richtig, was sie eiugentlich genau beunruhigt und nervös macht). Dabei setzt er voll auf "Das unbekannte ist der größte Horror" - Splatter- oder Action kann man hier nicht erwarten. Damit erinnert es mich an den Grusel in Blair Witch Project - auch dort wusste man bis zur letzten Szene nicht, was eigentlich los ist, aber das ganze war doch sehr gruselig. Noch besser passt vielleicht der Vergleich mit Lovecraft: Die Hauptdarsteller werden immer verrückter, je mehr sie erfahren, ohne dass wirklich offene Horrorgestalten auftauchen. Ich kann verstehen, wenn einem das zu subtil ist, aber ich finde es ist großartig. Ich kenne kaum ein anderes Buch, dass die Stimmung einer Expedition ins Unbekannte, die irgendwie schief läuft, so gut einfängt wie Auslöschung. Das letzte Buch was mich so fasziniert hat, war House of Leaves, das eine ähnliche Grundstimmung verbreitete.
Ich bin auf die weiteren Bände gespannt (und ich erwarte nicht, dass alles 100%ig erklärt wird)!
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am 24. Oktober 2014
Im Spiel mit subjektiver Wahrnehmung, Vorspiegelungen einer gleichgültigen oder böswilligen Lebenswelt und den Gefühlen der Protagonisten hat mich der Roman an Stanislav Lems "Solaris" erinnert.
Ich habe das Buch in wenigen Stunden gelesen, denn die von der ersten Seite an aufgebaute Spannung war anders kaum zu ertragen. Die Grundidee gefällt mir gut, ebenso sind die angedeutete Hintergrundgeschichte der Hauptfigur und deren Charakter stimmig. Die Sprache bildet die naturwissenschaftliche Denkweise der Erzählfigur ab.
Was mir nicht gefallen hat, war der Höhepunkt der Dramatik; dort wurde es mir zu banal, vielleicht zu offensichtlich.
Für die nächsten zwei Bände habe ich so meine Vermutungen, in welche Richtung es geht, und werde sicherlich weiter lesen.
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am 7. Januar 2015
are the reasons why I couldn't relate to this book. The mystery of the area intrigued me, but at the end, the readers are left with even more questions than before. That's why this book is not for me.
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am 21. Februar 2014
TL;DR: Interesting read, maybe wait until the price drops a bit if you're not sure that the style of writing suits you.

To be honest I've never read anything from Jeff VanderMeer before but, in my defense, I'm not (and have never been) your average avid fantasy reader. This book caught my interest due to some keywords, especially Amazon's "If J.J. Abrams, Margaret Atwood, and Alan Weisman collaborated on a novel . . . it might be this awesome." Given that, I think Annihilation is actually an LOST meets Lovecraft mash up, and I have been a fan of LOST (guilty pleasure card played here) and I have even given a presentatition abut the Cthulhu Mythos once.

The plot is interesting enough: There is a expedition of four women of different professions sent to a kind of remote zone called Area X. Once arriving there they find themselves stranded in a beautiful paradise just waiting to be explored. As you might expect stuff doesn't go as planned and the people start doubting each other and themselves, followed by chaos and intrigue. Additionally Area X is everything but a paradise, there are weird things going on there which are described in the very Lovecraftian manner of not actually describing them but just writing up a very unsettling concept of them.

The whole book is written in form of the diary of our protagonist, 'the biologist' -- everyone in the expedition is only called by his job, not his name. In that manner you will find yourself reading something that's a very matter-of-factly book, just like you would read the laboratory journal of a scientist which makes sense considering the biologists profession and past (again, very Lovecraft here). I guess this style is not for everyone, so you might want to check out the 'look inside' part on the Amazon page. This opens some interesting opportunities for the author, partly just to creep out the reader, I guess, and VanderMeer uses those masterfully. One example might be the biologists urge to write everything as objectively as possible which in the course of the book leads first to the reader questioning her objectivity, then the biologist herself questions it until the reader, in the end, cannot even trust the protagonist to be objective about just the definition of objectivity anymore. Sometimes parts of the story are told and then, in hindsight, corrected so you see them in a completely different light. The characters are, for the sake of objectivity, kept very flat, revealing only key details of their past. The biologist writes a lot about herself but in the end I was left with the feeling that I have no idea who this person really is, anyway.

The book is part one of a trilogy and in that sense leaves a lot of open questions, as LOST did. Although you get some answers you can be pretty sure that those aren't the final ones and the whole mystery of Area X is left completely unsolved. Actually, it is crafted in a way so it is even more mysterious in the end of Annihilation. I've definitely been hooked by that, but as we all know, LOST did a bad job at resolving its mystery and that makes me wonder about the Southern Reach mystery, too. But I will definitely read the second book once it's released in May.

All in all: I liked how the book was written, it felt like being placed back with reading The Mountains of Madness. The style is something you'd like if you are looking for something different from your average novel nowadays. You can't be sure it's SciFi or fantasy, really, but then again it doesn't really matter since neither of both would make a lot of difference in Area X. I'm passionately indifferent to Amazon filing it in the 'Post-Apocalyptic SciFi' category, either; just another bad a genre to pick here. You get through the book pretty fast, which is not necessarily a bad thing, but it makes the price tag a bit over the top for me, especially the Kindle version starting out with $10, while the paperback version is sold for $8.50 (source: amazon.com US store). You might want to wait for the price to drop and/or for the trilogy to end so you know if you are left with an open mystery in Abrams' style or a finished story, whichever you like better.
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am 3. August 2015
I find the book fascinating. It actually is somehow a page-turner, unfortunately, the characters are unbelievably stupid. It makes the story no less,interesting, it's simply how it is and you should read it to find out why exactly this story is so intriguing.
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am 21. Juli 2015
I really liked this first book of the trilogy. The language is sometimes difficult for non native English speakers imho. The story is compelling...
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