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Kundenrezensionen

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am 11. April 2014
Timothy Zahn dürfte so ziemlich jedem Star-Wars-Fan, der sich schon einmal mit dem Expanded Universe beschäftigt hat, bekannt sein. Ihm verdanken wir die „Thrawn Trilogie“, mit der sich Star Wars Anfang der 90er nach Jahren der Ruhe spektakulär zurückmeldete. Mit „Scoundrels“ legt Zahn nun bereits seinen zehnten Star-Wars-Roman vor, der so ganz anders ist als seine für das Expanded Universe so wichtigen ersten Bücher.

Anstatt uns eine weitere Geschichte zu präsentieren, in der die Helden der SW-Saga gegen die Überreste des Imperiums kämpfen müssen, geht es diesmal bescheidener zu. „Scoundrels“ spielt kurze Zeit nach „A New Hope“. Han Solo, der gerade auf dem Weg zu Jabba war, um seine Schulden abzubezahlen, wird von Piraten überfallen (seltsamerweise wird uns dies nur in einem Nebensatz mitgeteilt), die ihm seine Credits abnehmen – und dann verwandelt sich dieses Buch in eine Kopie von „Ocean’s Eleven“ (den Film mit George Clooney und seine Fortsetzungen werden viele sicher kennen). Han wird von einem undurchsichtigen Charakter angeheuert, um einen Haufen Credits zu stehlen; ein Team wird versammelt; Pläne werden geschmiedet und Vorbereitungen getroffen, bis schließlich die Durchführung des Diebstahls erfolgt und – selbstverständlich – alles anders läuft als geplant.

An Timothy Zahns schriftstellerischen Fähigkeiten gibt es keinen Zweifel. Auch „Scoundrels“ ist routiniert geschrieben und lässt sich gut lesen. Ich war immer ein Fan von Zahns sehr klarem, detailliertem Schreibstil, den er auch in diesem Roman fortführt. Weniger begeistert war ich von der Grundidee „Star Wars trifft Ocean’s Eleven“. Ich bin kein Fan des Heist-Genres, und ein ganzes SW-Buch zu lesen, welches sehr exakt der Grundstruktur dieser Bücher/Filme folgt, war nicht das, was ich mir erhofft hatte.

Vorteilhaft für all jene, die dem Expanded Universe nicht schon seit vielen Jahren durch Bücher und Comics gefolgt sind, ist, dass „Scoundrels“ nahezu ohne Vorwissen gelesen werden kann. Man muss eigentlich nur „A New Hope“ kennen, um der Handlung folgen zu können. Für alle, die einfach nur ein kleines Abenteuer mit Han, Chewie und Lando lesen wollen, ist dieses Buch durchaus empfehlenswert. Insgesamt war ich aber etwas enttäuscht, denn insbesondere an die frühen SW-Bücher von Zahn kommt dieser Roman nicht heran.

Von mir gibt es 4 Sterne. Es war ein gut geschriebenes Buch, dessen Handlung aber ohne Konsequenzen für den Rest des SW-Universums bleiben wird.
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Timothy Zahn ist wohl der prominenteste und bekannteste unter allen Autoren, die das Star Wars Franchise je für seine Romansparte gewinnen konnte. Zahns Thrawn-Trilogie hat das Expanded Universe der 90er-Jahre regelrecht dominiert und überhaupt erst den Grundstein für die Geburt jenes Universums gelegt, das im April 2014 zu Grabe getragen wurde. Umso passender, dass es gewissermaßen auch Zahn war, der ungewollt und indirekt zum Vorboten des Untergangs geworden ist.

~ Zahns Werk und Disneys Beitrag ~

Zahn, dessen Name ja zeitweise fast Synonym mit seiner legendären Thrawn-Trilogie verwendet wurde, schuf mit Scoundrels seinen 10. Star Wars-Roman und den ersten der sich nicht in eine Duologie oder Trilogie fügen wollte. Tatsächlich ist Scoundrels ein Standalone-Roman geworden, der durchaus auch als Wunschprojekt des Autors gesehen werden kann, immerhin reichte Zahn die Idee mal ein und bekam den Zuschlag ein entsprechendes Buch zu schreiben. Zahns Han Solo-Buch ist auch als erster der 10 Zahn-Romane (die Thrawn-Trilogie, Hand of Thrawn-Duologie, Outbound Flight-Duologie, Hand of Judgement-Duologie sind die anderen) nicht in die größere Geschichte der restlichen 9 Romane eingewebt, ein Symptom des späten EU.

Das bereits 2012 langsam auf sein Ende zusteuernde Expanded Universe litt gegen sein Ende hin zunehmend daran sich wahrhaftig aufzulösen. Große Comic- und Romanreihen wurden eingestellt und teilweise haben Rezensenten wie meine Personen, diese Entscheidung damals auch noch bejubelt. Der Applaus schien angebracht, die Reue folgt heute. Das EU steuerte in seinen letzten Atemzügen in den 10er-Jahren wieder in Gewässer, die scheinbar gefahrlos scheinen sollten. Vielleicht auch um künftig die Kontinuität zu gefährden spielten sich die meisten Romane wie Scoundrels, Kenobi, Razors Edge oder Honor Among Thieves zunehmend in der so genannten klassischen Ära ab. Jedenfalls blieb dieser Eindruck bei mir als Buchleser so hängen, denn Romane wie Into the Void blieben ja die Ausnahme. Gerettet hat das diese Werke vor Disneys Dampfwalze auch nicht. Mit Stand des heutigen Tages ist auch das alles nicht länger Teil des Kanon und indirekt nicht länger Star Wars, auch wenn man im Falle von hoher Nachfrage nach alten Titeln diese noch mit dem Legends-Banner schmücken würde.

Scoundrels krankt am selben Syndrom wie viele der letztjährigen Romane, er versucht eine Abenteuergeschichte zu erzählen und sich zu verkaufen, bietet allerdings wenig neues. Weder in Hinsicht auf Charaktere, noch weiterführenden Handlungsbögen. Charakterentwicklung oder Neuinterpretation haben da nichts zu suchen. Es verhält sich wie mit Einzelfolgen einer Serie, sie sind nette Lückenfüller, doch man kann daraus keine Staffel basteln und hoffen auf Sendung zu bleiben. Das EU hat es dennoch versucht und 2014 damit vielleicht sogar zurecht einen Reboot erlebt.

~ Was bleibt ~

Scoundrels ist ein Zahn, immerhin hat ihn Timothy Zahn geschrieben, doch es ist nicht der Zahn, den manche seiner Fans gerne gelesen hätten. Als Zahn-Fan spreche ich da vielleicht ja nicht nur für mich. Wenn Autoren experimentieren und ihre Fans ihnen in diese neuen Gewässer folgen wollen bleiben einige zurück und andere bereuen den Umzug, ich würde mich zur letzteren Gruppe zählen. Zahns Han Solo-Roman (für mich wird er immer dieser Projekttitel bleiben) ist nicht das was ich mir von einem Zahn-Roman erwarte. Das bedeutet nicht, dass er schlecht geschrieben wäre oder dergleichen. Es bedeutet nur, dass er mir als Zahn- und Star Wars-Fan nicht gefällt.

Warum? Weil ich von Geschichten wie Oceans Eleven tendenziell übersättigt bin. Sogar das PS-Franchise Fast and Furious ist auf diesen Zug aufgesprungen und das sehr sprichwörtlich, wenn man an Fast and Furious V denkt. Außerdem bin ich kein allzu begeisterter Fan von derartigen Ensemble-Geschichten, wie sie ja auch wie von Sylvester Stallone mit seinen Expendables allmählich regelmäßig aufgeführt werden. Dass man auch unter dem Titel Star Wars auch auf der Leinwand erfolgreiche Ideen imitiert ist nichts neues, aber es muss nicht jedem gefallen und so auch nicht jedem loyalen Star Wars-Leser.

Was zumindest bei mir als Leser von diesem Roman auch langfristig haften blieb ist der Eindruck, die gleiche Geschichte schon zig mal anderen Orts gelesen oder erlebt zu haben. Die Verwendung allerlei gewohnter Archetypen durch Zahn hat dem nicht unbedingt geholfen und den Eindruck bei mir nur vertieft, hier eine Geschichte präsentiert bekommen zu haben, die ich doch schon von irgendwoher kenne. Ein diffuses Gefühl, doch es existiert eben.

Unterm Strich ist Scoundrels wohl das Buch welches Zahn schreiben wollte, ein Han Solo-Roman im Oceans-Stil. Wie Aaron Allstons Mercy Kill wohl eines jener Werke, welche den Abgesang des EU noch einmal Glanz verleihen sollten.

~ Fazit ~

Ein Zahn im zahnschen Stil, doch mit ungewohnten Thema. Für manche Fans wie mich wohl zu gewöhnungsbedürftig.
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am 13. Mai 2015
I was quite disappointed and bored. Timothy Zahn is for sure one of the best authors contributing to the Star Wars universe. However, this book's idea does not match the rest of the books. I found the book boring, but I find also boring the original Ocean's eleven. People who like this kind of entertainment will maybe like this book as well.
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am 18. Januar 2014
As usual Timothy Zahn knows how to suprise and how to make the characters belivable. The book is easy to read and very entertaining.
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am 2. Februar 2014
Erinnert stark an "ocean's eleven". Spannend – glaube ich - auch für nicht SW Fans. Erste Einführung von Winter fand ich sehr gelungen. Und Boba Fett hat mich wirklich überrascht.
Empfehlenswert.
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am 6. Februar 2013
I bought the ebook and was really disappointed that only 71% of the ebook are story the rest is spoilers for other books. That is kind of cheapskate. Especially for ebooks where you can get those pages for free by amazon anyway. Whats the point?
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