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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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4,6 von 5 Sternen
His Majesty's Dragon (Temeraire, Band 1)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 10. Juni 2017
Ich las "His Majesty's Dragon" mit sehr hohen Erwartungen, nachdem ich Naomi Novik durch "Uprooted" kennen und lieben gelernt hatte. "His Majesty's Dragon" war das erste Buch der Autorin und erschien fast 10 Jahre vor "Uprooted" - die Übertragung meiner Erwartungshaltung war daher vielleicht ein wenig ungerecht. Manches lernt man wohl auch als Schriftsteller erst durch Zeit und Erfahrung.

Temeraire ist eine Mischung aus Fantasy und historischem Roman, in der die Zeit Napoleons und die Seegefechte Nelsons angereichert wird mit Luftunterstützung durch Drachen.
Eine frische Idee, die Fliegerszenen scheinen mir als Laien meist schlüssig (bis auf das Entern eines feindlichen Drachen vom längsseits fliegenden eigenen Drachen - und wo schlagen die Schwingen!?) und Drachen faszinieren mich fast immer. Die für meine Wahrnehmung steife Sprache sowie Laurence's Ehr- und Moralvorstellungen passen für mich zur Epoche.

Trotz dieser gelungenen Zutaten konnte mich "His Majesty's Dragon" aus zwei Gründen nicht ganz überzeugen:
Zum einen wechselt die Tiefe/Detaillierung der Erzählung stark. Im Grundsatz beschreibt Naomi Novik sehr detailliert, ich kann der Entwiclung der Geschichte folgen. Manche Episoden fallen dagegen plötzlich überraschend vom Himmel, werden eine Zeitlang detailliert, dann plötzlich mit wenigen Worten zu einem ebenso plötzlichen und damit unbefriedigenden Abschluss gebracht. Diese Szenen wirken wie nicht fertig ausgearbeitete Entwürfe. Besonders auffällig empfand ich das beim Luftkampf auf dem Transferflug und Choiseuls Verrat.
Zum anderen erscheint mir der Entwurf der Drachen nicht ganz schlüssig. Die Physik hat Naomi Novik genau definiert, aber wie sieht sie die Drachen psychisch? Sie gibt Ihnen Sprache und Intelligenz, aber sie entwickeln mit Ausnahme von Temeraire keine Persönlichkeit (und Temeraire steckt noch in den Kinderschuhen). Die britische Öffentlichkeit sieht Drachen als Bestien. Das Fliegercorps täte das nicht, aber auch dort werden die Drachen für mich als Tiere behandelt - wenn auch als intelligente. Dabei setzt das Fliegercorps einen Drachen als Ausbilder ein, der aber außerhalb der Trainingsstunden keinen militärischen Rang und keine Stimme zu haben scheint. Das ergibt für mich kein schlüssiges Bild.

Dieser erste Band der Temeraire-Serie konnte mich nur teilweise überzeugen, dennoch werde ich die Serie weiterlesen in der Hoffnung auf die Lernkurve der Autorin, die sie mit "Uprooted" eindrucksvoll unter Beweis stellt.
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am 10. Juli 2015
Spannendes Buch! Leider wirkt die Hauptperson etwas hölzern und überhaupt nicht sympathisch (außerdem bleibt er unnahbar für den Leser), aber sein Drache ist toll!
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am 20. Februar 2015
Sehr lesenswerte Geschichte, die das Potential hat sich mit den ganz Großen des Genres zu messen. Freue mich auf die nächsten Folgen.
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am 8. März 2012
bis ich auf dieses Buch gestoßen bin, hatte ich schon zahlreiche Fantasy-Bücher gelesen, irgendwie schienen sich viele Ideen zu wiederholen und ich hatte das Gefühl der eine oder andere Autor hatte zumindest an den Ideen anderer entlang geschrieben und ich hatte vieles davon schon einmal gesehen.

Nicht so bei Naomi Novic. Ihre Idee die Napoleonischen Kriege neben der Auseinandersetzung zu Land und zu Wasser um ein Aerial Corps zu erweitern, verdient Hochachtung. Träger der Geschichte sind aber vor allem die Charaktere. Naomi schafft es, jedem noch so kleinen Charakter viel Leben zu verleihen, sodass alle Handlungen nachvollziehbar werden. Laurence ist manchmal vor Pflichtgefühl so steif, dass man ihn schütteln möchte - er ergänzt sich gut mit Temeraire, der eher in die andere Richtung ausschlägt. Mit Interesse habe ich besonders die Gespräche der beiden verfolgt und interessante Denkansätze kennengelernt.
Abgerundet wird die tiefe Freundschaft zwischen dem Captain und seinem Drachen durch ihre fellows bei den Aerial Corps, Drachen und Captains gleichermaßen , die der Geschichte um viele Facetten bereichern.

Eingebettet wird die Handlung in ein, in seiner Komplexität und seinem Detailreichtum rundum überzeugendes Universum, das die Drachen überzeugend in die Historie einbindet und sie zu einem wichtigen Bestandteil dieser alternativen Historie werden lässt, auch wenn das nicht von der gesamten Gesellschaft immer anerkannt wird

Da ich Teil 1 der mittlerweile sieben Bände umfassende Reihe sowohl auf deutsch als auch in englischer Sprache gelesen habe (alle nachfolgenden Bände habe ich dann auf englisch gelesen) kann ich sagen, dass man - sofern man es sich zutraut - versuchen sollte, die Geschichte im englischen Original zu lesen. Nur so werden alle Facetten der Geschichte vermittelt. In der Übersetzung geht vor allem der gut durchdachte Aufbau der Aerial Corps und noch wichtiger der Reichtum an Drachenrassen und der verschiedenen Fähigkeiten dieser verloren Longwing mag zwar "Langflügler" und Yellow Reaper ein "Gelber Schnitter" sein, dennoch haben die deutschen Übersetzungen etwas Seltsames. Auch vermag die deutsche Übersetzung nicht zur Gänze das Mitgefühl und das Verständnis für die Denkweise der Charaktere zu erzeugen wie das Original. Gerade Laurence ist mir im Original verständlicher geworden und richtig ans Herz gewachsen.
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am 26. Oktober 2010
Dieses Buch ist überraschend, denn es baut Drachen in die "normale" Geschichte der napoleonischen Kriege ein. Ein Kapitän der englischen Flotte wird Besitzer/Freund eines außergewöhnlichen Drachens, der von den Franzosen als Kriegsbeute erobert wurde und muss den Flugkampf erlernen.
Für Freunde (wie mich) von Fantasy Geschichten und historischen Büchern mal was anderes und nicht schlecht!! Ein Punkt Abzug, denn ich brauche noch etwas mehr Humor und die Hauptpersonen sind etwas hölzern.
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am 27. September 2010
This is a story about conformism - it is all about Cpt. Lawrence adapting to the new environment and how he more and more fits in into the aviator's ways. All attempts at being different or even following your own isntincts and morals instead of orders are discouraged. I as an individualist thought this main story line very depressing indeed.

Other than that, there is no consistent story line. Each chapter tells a substory, though, like "arriving in Scotland" or "the battle so-and-so". To me, the book reads like a very long (potentially boring) introduction to a hopefully exciting and gripping adventure.

Character development is limited to fitting in, too. Cpt. Lawrence is a quite boring guy, all gentleman and no flaws in character which could bring him closer to the reader. Temeraire would be called an intolerable whiner whould he be anything else than a dragon. Character interaction lacks depth and follows old stereotypes applied to dragons, e.g. soothing problems by buying a gift. The very forward offer of sex near the end is quite funny to read but not very credible.
And all this battling for his majesty the King of England... not enough reflection on that at all (Lawrence admitting he doesn't know why there is the concept of loyalty and obedience doesn't make it any better. And I can't really believe that the very intelligent dragons would rejoice in killing French dragons so easily).
I don't really get this whole dragon-thing, either. It has this ring of teenage girl's horse lit - the big fluffy gentle intelligent but oh-so-dangerous creature which can be tamed by a simple human... Not enough to carry a story in my opinion.

The story bits and pieces are put together by assembling well-known tropes from other books, e.g. Perm and Eragon for the dragon bits. While reading it I mostly felt like being in a couple of other books taking turns. First Eragon, a bit teenage my pony my best friend in between, and Hogwarts when arriving at the training camp in Scotland... Therefore, I felt that the story and the book never developed their own voice.

Some people commented on the book being writen in the period's language - well, maybe the author attempted to do that but the outcome is quite poor. Where it worked it feels stiff instead of witty and too often language falls out of the setting. Look towards Susanna Clarke's "Jonathan Strange & Mr Norrell" for a book which actually does it successfully. Of course period language is more difficult to read especially for people unaccustomed to it, but here it is not even well done.

One thing exceptionally well done, though, is the description of battle scenes with dragons. Wow, I thought them breath-taking. But not enough to make a good book when so much story- and character-wise is missing.

I thought the depiction of the historical setting quite good, too. The people in the armed forces are believable and as far as I can tell the historical details are well-made.

My fazit: If you are an experienced reader, turn to Jonathan Strange and Mr Norrell for a very original alternate history novel which is well done language wise and where the blend of original fantasy and historical accurateness works perfectly.
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am 14. März 2009
At the beginning I was somewhat cautious about the book, having had several disappointments with highly-acclaimed books set in early 19th century. But boy, was I in for a pleasant surprise. Not only manages Novik the era setting quite well, she combines it with the dragony stuff, which surprisingly, fits in too! And she brings these dragons and Aerial Corps people so successfully to life that, while reading the book, one quite forgets that dragons had no part in Bonaparte's conquests. :) Also, my daughter who is a dragon fan was quite enthusiastic about the book, and has by now read through the first 4 novels of the series.
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am 3. November 2008
Ich habe es gelesen und mußte gleich das Nächste haben.
Das schöne ist, es fängt absolut normal an, zur Zeit Napoleons.
Nur in dieser Geschichtsschreibung gibt es Drachen.
Sehr orginell und sehr fazinierend, vorallem für Geschichtsbegeisterte, wie mich.
Es verbindet einzigartig reale Geschichte mit Fantasy.
Was wäre gewesen, wenn es Drachen gegeben hätte?
Wäre unsere Vergangenheit auch so verlaufen , wie sie ist ???
Tja, um diese Frage zu beantworten, müßen sie das Buch lesen. : )
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am 4. März 2008
Mancher Leute Fantasie durchbricht Grenzen. Zu diesen Menschen gehört auch Naomi Novik, die mit ihrer Alternate History-Fantasy-Bücherserie um den Drachen Temeraire weltweit die Leser aufrüttelt.
Dabei ist "His Majesty's Dragon" sicherlich kein Buch für jeden Geschmack - man mag es oder man mag es nicht.

Die Geschichte beginnt damit dass im Napoleonischen Krieg ein französisches Schiff von einem englischen geentert wird. An Bord finden die siegreichen Engländer ein Drachenei, kurz vorm Ausschlüpfen. Und da England an Drachenknappheit leidet muss einer der Seeleute sich an den Drachen binden. Die Wahl des Drachen fällt ausgerechnet auf den Kapitän Will Laurence, der mit dieser Entscheidung aus der Navy ausscheiden muss und dem Drachenfliegercorps eingegliedert wird. Sein Drache Temeraire ist ein in England nie zuvor gesehenes Exemplar aus China und von grosser Intelligenz. Und Laurence muss zwar als Drachenflieger seine Heiratsabsichten aufgeben und sich von vielen Zielen in seinem Leben verabschieden und Mann und Drache müssen sich unter den Drachenfliegern erst noch beweisen, doch er entwickelt eine tiefgehende Freundschaft zu Temeraire, die vieles wieder wettmacht.

"His Majesty's Dragon" ist ein Buch, das komplett gefangen nehmen kann und mit seiner ungewöhnlichen Geschichte verzaubert. Die Story liest sich wie eine Kreuzung aus Anne McCaffrey und "Hornblower" (von Cecil S. Forester). Man sollte hier keine Liebesgeschichte erwarten, es geht um Krieg, Loyalität und Freundschaft. Der Schreibstil ist unpretentiös und schlicht, was aber gut passt. Die Charaktere, besonders natürlich Temeraire und Captain Will Laurence sind gut gezeichnet und der Plot ist gekonnt ausgeführt. Das Überzeugendste ist jedoch Noviks erdachte Welt, von der ich gar nicht genug kriegen kann.
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am 27. September 2007
Ein bezauberndes Buch über Drachen und Menschen, eingewebt in tasächliche historische Hintergründe, einfach gut.

Zu Zeiten, als Napoleon mit ganz Europa in den Krieg zog, waren es nicht nur Marine und Militär, die den Ausgang einer Schlacht bestimmten, sondern vor allem auch die Drachen, die das jeweilige Heer als sein Eigen bezeichnen durfte.
Drachen können bereits durch die Schale ihres Eis die Gespräche der Menschen mithören und können so, wenn sie auf die Welt kommen und denn Lust haben, sich gleich mit ihren Menschen unterhalten. Temeraire, ein besonders intelligenter und einzigartiger Drache, wird bei einem Kampf von Kaptain Laurence, englischer Marineoffizier, von den Franzosen erbeutet. Doch der Drache denkt gar nicht daran, sich von irgendeinem Mitglied der Marine mit einer Rüstung eindecken zu lassen, sondern entdeckt in Laurence gleich einen geeigneten Partner. Von da an verschmilzt das Schicksal der beiden unumgänglich und verändert Laurence Leben und seine ganze Zukunft.

Die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander werden außergewöhnlich gut und mit viel Tiefgang herausgearbeitet. Für den Leser wie auch für Kaptain Laurence ergibt sich eine ganz neue und eigene Welt, Laurence hatte überhaupt keine Erfahrung mit Drachen und ihren Reitern, und so ist alles, was für den Leser neu ist, genauso neu für Laurence. Man erlebt die Weiterentwicklung von Drache und Reiter hautnah mit und kann sich gut in die ungewohnten Situationen hineindenken.

Die Drachen sind intelligent, eigenwillig und manchmal auch stur. Vor allem Temeraire, der mit seinen ungewöhnlichen Angewohnheiten so manchem Drachen den Kopf verdreht und die dazugehörigen Reiter herrlich durcheinander bringt.

Das Buch ist sehr gut geschrieben und meiner Meinung nach auch für Nicht-Muttersprachler gut zu lesen und zu verstehen. Die Geschichte ist nie langweilig oder unlogisch und alleine die Idee, eine Welt mit Drachen in solch belegte historische Geschichte einzubinden finde ich genial.

Auf jeden Fall empfehlenswert und hat daher auch die 5 Sterne voll verdient.
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