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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
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am 16. Februar 2004
„Widow for a year" ist meines Erachtens eines der besten Bücher, die John Irving bis heute geschrieben hat, und rangiert direkt neben „The world according to Garp" und „The cider house rules". Es geht um die Mitglieder einer total verkorksten Familie, die am Tod der zwei ältesten Söhne zerbricht und auch Jahrzehnte später den Dreh nicht schafft.
Dieser Roman hat alles, was ein guter Irving haben muß: groteske Szenen noch und nöcher, die trocken und fast schon sachlich erzählt werden und daher nicht in's Schlüpfrige oder Billige abrutschen; und liebenswerte Charaktere, die dank ihrer tollen Beschreibung tatsächlich plastisch wirken, und die eines gemeinsam haben: sie sind allesamt kaputt und jeder hat seine eigene Leiche im Keller. Wie so oft bei Irving ertappt man sich in den schlimmsten Szenen dabei, laut aufzulachen, wofür man sich direkt im Anschluß fast schämen möchte. Nichts ist richtig in diesem Buch- dennoch schafft Irving es, daß man sich (spätestens) zum Schluß mit sämtlichen Charakteren versöhnt und sich schon darauf freut, sich dieses Buch später noch einmal durchzulesen.
Irving auf Englisch zu lesen, lohnt sich übrigens wirklich. Zum einen liest es sich nicht allzu schwer, und zum anderen ist Irving für mich einer der Schriftsteller der heutigen Zeit, die mit der englischen Sprache wirklich meisterhaft umgehen- es macht einfach Spaß, ihn zu lesen.
Eine Lese-Empfehlung für einen bestimmten Personenkreis zu geben, ist bei Irving schwer; am ehesten dürfte er wohl solchen Leuten gefallen, die nicht allzu zart besaitet sind, was gelegentliche political uncorrectness angeht, die schwarzen Humor zu schätzen wissen und nicht immer alles soo ernst nehmen. Allerdings habe ich auch schon viele Überraschungen in dieser Hinsicht erlebt, also keine Garantie. Diejenigen, denen „Garp" gefallen hat, können bei diesem Buch aber garantiert nichts falsch machen!
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am 17. November 2011
"Garp" hat mich absolut fasziniert, aber für "Widow for One Year" hege ich gemischte Gefühle. Nur wenige Teile der langen, elaborierten und detailreichen Handlung haben mich mitgerissen, so z.B. Ruths Erfahrungen mit ihrem letzten schlimmen Freund und auch Ruths Erlebnisse im Rotlichtviertel von Amsterdam. Alles andere zog sich wie ein Kaugummi. Wie immer bei John Irving ist der Plot arg überstrapaziert, aber das hätte ich gerne in Kauf genommen, wenn es nicht so viele langatmige Passagen gegeben hätte. Das lächerliche Happy End für alle fand ich dann nur noch unglaubwürdig und eines guten Romanciers unwürdig. 2 Sterne.

PS: Das Hörbuch im Original ist gut gelesen von George Guidall, aber in der ungekürzten Fassung stechen die Längen des Romans umso deutlicher hervor. Schade.
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am 13. Oktober 2015
Entgegen vieler andere Meinungen habe ich nichts gegen Wiederholungen in den Romanen eines Autoren einzuwenden. Ganz im Gegenteil - ich finde das sogar gut! Es gibt in diesem Titel auch einige Elemente, die sich immer bei einem Irving wiederfinden. Das Buch ist eine angenehm zu lesende und kurzweilige Geschichte, die sich mit gleich zwei heißen Themen befasst: der Trauerarbeit, und einer Beziehung mit großem Altersunterschied. Beides ist gefühlvoll erzählt, der Leser kann aus jeder Position Verständnis für jeden und jede der Protagonisten aufbringen.
Dennoch werden John Irving und ich nie beste Freunde werden. Seine Art Geschichten zu erzählen und dabei elendig (aber literarisch schön!) abzuschweifen, läßt mich jedes Mal wieder zu anderen Büchern greifen.
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John Irving über den grünen Klee zu loben ist wohl genauso einfallsreich wie Eulen nach Athen zu tragen. Doch sein 1998 erschienender Roman „A widow for a year“ lässt einem keinen andere Wahl. 20 Jahre nach „A world according to Garp“ hat Irving nichts von seiner Kraft und Faszination verloren. Das ist umso überraschender wenn man bedenkt, dass sich seine Themen und Motive nicht sonderlich verändert haben: abwesende Eltern, alleingelassene Kinder, Männer, die auf viel ältere Frauen stehen und vor allem die aus einer verkorksten Kindheit resultierenden sexuellen Vorlieben seiner Charaktere.
Neu ist, dass diesmal eine Frau die namensgebende Protagonistin des Romans ist. Ruth Cole, deren bewegtes Leben wir in den Jahren 1958, 1990 und 1995 verfolgen, bekommt ihr Trauma verpasst, als sie, gerade vier Jahre alt, von ihrer Mutter Marion verlassen wird. Mindestens genauso geschockt sind ihr Vater, Ted Cole, ein ständig betrunkener Bestsellerautor für Kinderbücher sowie der sechzehnjährige Eddie O’Hare, Marions Liebhaber.

32 Jahre später ist Ruth eine erfolgreiche Schriftstellerin mit Bindungsängsten. Eddie ist ein ungleich weniger erfolgreicher Autor und steigt immer noch älteren Frauen nach hat aber seine erste und einzige große Liebe nie verwunden. Doch es braucht noch fünf weitere Jahre bis zum tragisch-melancholisch-schönen Finale.
Diese ist nur eine ganz grobe Plotzusammenfassung und kann nicht das vermitteln, was die Bücher von Irving eigentlich auszeichnet: schwarzer Humor, tiefe Melancholie, jede Menge Sex und nicht zuletzt das Schreiben über das Schreiben und die Leiden eines Autors während der Arbeit an einem neuen Roman.
Fazit: Mitreißend wie immer. Irving ist und bleibt einer der besten zeitgenössischen Autoren.
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am 20. Juli 2000
Like all of Irving's books, A Widow for One Year is hard to encapsulate in a short summary. It centers around Ruth Cole, a famous author and daughter of a famous (and philandering) children's author. Ruth's mother disappeared when she was 4 years old, but not before having an affair (sanctioned by her father) with a 16-year-old boy, who eventually becomes Ruth's friend as an adult and who never stops loving Ruth's mother. The story is about Ruth's career, relationships with men, and eventual coming to terms with being abandoned. But of course, that's an oversimplification, and ignores the Amsterdam prostitute who has a clever way of letting customers secretly watch her have sex with other customers, the ripped up pieces of pornographic drawings that blow all over Long Island's east end, the death of Ruth's two brothers before she was born, not to mention Ruth's husband, son, and promiscuous best friend.
I read this book on a trip across the US that included a 5-hour delay on the tarmac of Dallas airport where I had to change planes. I hardly noticed the wait, and when I finally got to my hotel room at 2:30am, I wanted to read some more before going to sleep. In other words, I loved this book. The characters are multi-dimensional and fully believable. I found myself relating to nearly all of them, even the ones I didn't like very much. Irving has his usual fun telling stories within stories, and creating ridiculous and zany situations that make perfect sense in the context of the story. There are so many details that would stand out as "significant" in other stories, but in this book are just part of Irving's attempt to help you really see the action and understand the characters. I'll have to go back and re-read The Cider House Rules, but right now, this is my favorite of his books.
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am 21. September 2003
This offering from John Irving is a true tragi-comedy that both fans and readers new to his work will enjoy.
When we first meet the four-year-old Ruth Cole it is the summer 1958: Ruth’s mother Marion is having an affair with the 16-year-old Eddie O’Hare. Eddie has a summer job working as assistant to Marion’s philandering husband Ted, a successful writer and illustrator of scary books for children. At the end of that summer, Marion Cole, unable to deal with the grief over her two dead sons and her husband’s infidelity, walks out on them all, leaving Ruth to be brought up by her story-telling father, and Eddie O’Hare with a life-long obsession for older women.
Ruth goes on to become a successful author, Eddie becomes a not-so-successful author (perhaps because he is only able to write variations on the young-man-falls-for-older-woman theme); in fact, with the notable exception of Sergeant Harry Hoekstra, a Dutch policeman who patrols the red light district of Amsterdam and is a self-confessed reader, all the main characters are writers by profession.
Writing about writers is something familiar from previous Irving novels. In “A Widow For One Year” we find the usual mix of writers, prostitutes, death, loss, sex, love and destiny. And yet despite the often distressing or tragic events in the book – Ted recounting the death of his two sons in a car accident, or the murder of an Amsterdam prostitute which Ruth witnesses – Irving always manages to inject the hope that even in the tragic there is often something absurd, and delivers a wry, humorous and ultimately optimistic story.
Highly recommended!
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am 15. Juli 2000
John Irving has again given us a sprawling, multi-generational saga of personal heartache and how family members come to grips with tragedy. Like many of his other novels, the characters in Widow for A Year suffer extreme loss, and yet this novel does not kill off characters as abruptly and carelessly as some of Irving's former novels (like the plane crash in Hotel New Hampshire, or the devastating car crash in Garp).
Essentially the themes of the novel are grief and sex, not necessarily in that order. The novel begins with 4 year old Ruth Cole walking in on her mother, who is in bed with a teenage writer's assistant hired by her estranged husband Ted, a writer of cildren's books. The mother, Marion, is overwhelmed with grief from the loss of her teenage sons in a car accident that predated the action in the novel, and Irving skillfully fills in a few details about the crash for much of the book, until Ted describes the accident in devastating detail later.
The grief affects Ted and Marion in different ways, and while he goes on with his life and continues writing children's horror stories, Marion simply cannot handle life in the house she shared with her boys. Some of the most effective passages in the novel concern the multitude of framed photographs taken of the late Cole boys scattered on the walls of their house in the Hamptons, and the efforts of sister little Ruth, (who was born after her brothers' death), to reimagine the shots after they are removed by her mom.
Marion ultimately becomes a strangely unsympathetic character, and her forced reappearance toward the end of the novel seems forced and contrived. Like another reviewer mentioned, Irivng, for some odd reason, often times paints a very limited picture of some characters and places but never misses an opportunity to remind us of the size of Ruth's breasts.
Nevertheless, the novel is entertaining, and since nearly every character in the story is a writer, Iriving gets to have some fun providing exerpts of each character's work. If you are an Irving fan, you will enjoy this book and get wrapped up in the story. However it is no Owen Meany.
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am 2. Juni 1998
It' very hard to review a John Irving book and not mention his previous works. So I tried not to compare "A Widow for One Year" with his other books, and found it impossible. I have to admit to finding it slightly disappointing. Very well written, as ever, with good characters, but a couple of thing were missing . Firstly, descriptions. Of people and places. By the end of Owen Meany, I think I would have been able to pick him out of a crowd, and if I closed my eyes I could sketch you a picture of the house on Front Street. But not in "A Widow". I think he just had too many characters. Every time a new one was presented I expected them to be the one that would kill Ruth, (I now expect a major tragedy in every Irving novel and was almost disappointed that this didn't have one). It didn't have the extremes of comedy and tragedy, which make me laugh out loud and cry pathetically; again which is the tried and tested formula, which works for me. In all, I found Irving a little older, taking fewer literary risks and giving us the "happy ending" (Ruth and Marion, Ruth and Harry, Eddie and Marion) which just doesn't fit with Irving. Somethings should be left unresolved, leaving the reader wanting more from the book, wishing it wasn't finished and deciding the minimum amount of time that can elapse until it can be read again. I enjoyed it because it was Irving, but fingers crossed that his next tome will be like his older works. OWEN MEANY, WHERE ARE YOU?
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am 5. Juni 1999
Irving is capable of humor and great writing, but for an author who pompously insists that his own stories be completely planned out before he begins writing, (as if that is the only way to do it) I'd have to say that is exactly what killed this book.
The problems here are too numerous to mention, but lets begin with 1) It is entirely too long for the plot. It is as if Irving was mainly concerned with length. 2)The characters are very stiff with few character traits of their own, other than Ted who is portrayed well. 3) The character Hannah serves little function other than to introduce an elecment of rude dialogue into the book, and her fascination with sex seems unrealistic and poorly portrayed. 4)THE CHARACTERS DON'T SEEM TO YEARN FOR ANYTHING. Ruth doesn't even seem to care that her Mother has been gone for "x" number of years. 5)Irving discusses anything and everything in this plot. He goes from teenage sex, to prostitution, to the Netherlands, to prostitution in the Netherlands, to solving a murder, etc. No real sequence of any kind, and, unlike Part I,, it loses all entertainment value as it progresses.
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am 8. Dezember 1999
Being a fan of Irving, I was excited to get into another of his books. Widow was entertaining with its moments of tenderness, sorrow and humor, however I didn't love it. It didn't rivet me anywhere near Owen Meany, a novel filled with such fantastic characters that I was truly sorry that it ended. Widow's charcters are more difficult to like, much less relate to, and I felt like there was not a positive female figure to be found. Yes Ruth is a sort of heroine of the novel but she's a little too uninteresting, I didn't care about her first marriage, and I could NOT figure out her friendship with Hannah, a character I absolutely hated - not because she liked sex but because I found her character so incredibly flat/one dimensional and with an unbelievably irritating habit of saying 'baby' after every damn sentence. The scenes with Eddie and Ruth as a child were the most interesting. I agree with another reader that it was a nice circle to have Ruth be 'complete' when becoming a mother. The excerpts of the various characters' writings within the book were interesting as well.
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