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am 12. April 2010
Thomas Lynley ist von seiner ziellosen Wandertour aus Cornwall nach London in sein Stadthaus zurückgekehrt. Die Frage, wann er seinen Polizeidienst wieder antreten soll, beantwortet sich, als Isabelle Ardery vor seiner Tür steht. Lynleys Vertreterin holt ihn ins Team zurück, nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern um sich ihren eigenen Aufstieg zu erleichtern. Bereits ihr erster Mordfall erweist sich als kompliziert, und Ardery gibt keine gute Figur ab. Die ehrgeizige geschiedene Mutter zweier Söhne stärkt sich vor dem ersten Arbeitstag mit Wodka auf der Damentoilette, es gibt Fahndungspannen, personelle Fehlentscheidungen und Insubordination im Team, die fast zu einer Schlägerei führen. Lynley erweist sich als erstaunlich tolerant und glättet hinter den Kulissen die Wogen. Den besten Riecher hat wieder einmal Barbara Havers, die mit Arderys neuer Kleiderordnung genauso ihre Probleme hat wie mit ihren instinktlosen Sachentscheidungen, und auf eigene Faust die Ermittlungen in eine entscheidende Richtung führt.

Endlich liefert E. George die Geschichte, auf die viele schon vor zwei Bänden gewartet hatten, und erzählt, wie Lynley die Fäden seines Lebens wieder aufnimmt und mit seinen Freunden und Mitarbeitern zusammentrifft, wie er wieder aus seiner apathischen Schockstarre erwacht und, anfangs noch etwas entrückt wirkend, Einblick in seine Gefühle vermittelt - bis hin zu einer neuen Beziehung zu einer Frau. Die Kriminalgeschichte ist sorgfältig konstruiert, mit Charakterstudien unterlegt, leidet aber nicht an der moralischen und psychologischen Überfrachtung wie vorausgegangene Folgen, sondern bietet in bester Tradition des englischen Krimis Einblicke in die alltäglichen menschlichen Abgründe wie Eifersucht, Habgier, Ehrgeiz und Haß. Eingestreut in die Haupthandlung sind Berichte über ein lange zurückliegendes Verbrechen psychisch schwerst gestörter Jugendlicher, die Hintergrundinformationen liefern, deren Bedeutung sich erst im Lauf der Ermittlungen offenbaren, die Handlung aber nicht dominieren. Positiv bemerkbar macht sich ein feiner, ironischer Humor, der den letzten Büchern ebenfalls weitgehend gefehlt hatte.
Eine der interessantesten Figuren ist wieder einmal Havers, die einen aussichtslosen Kampf mit der von der neuen Vorgesetzten ausgegebenen Kleiderordnung und ihrem Privatleben austrägt und die eifersüchtig auf Lynleys Duldung der neuen Chefin reagiert. Hier ist auch der einzige Schwachpunkt des Plots: dass Lynley sich so widerstandslos einspannen und ausnutzen läßt und Alkoholismus und Inkompetenz der neuen Vorgesetzten hinnimmt, wirkt ziemlich unglaubwürdig. Der Rest der Geschichte ist aber so gut, daß sich das verschmerzen läßt.
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am 20. April 2010
...sowohl Inspector Lynley als auch Elizabeth George - "This body of death" ist wieder einer ihrer Romane, die in Stil und Spannung an ihre ersten Werke anknüpfen. Hatte man inbesondere bei "Careless in red" noch das Gefühl, vor lauter Handlungssträngen und Personenfülle komplett den Überblick zu verlieren, findet man hier eine wunderbar stringente, in sich logische Handlung.

Auf einem Friedhof wird eine ermordete junge Frau gefunden, die vor Monaten fluchtartig ihre Heimat in Hampshire verließ. Für die Ermittlungen holt sich AC Hillier Verstärkung: Acting Superintendent Isabelle Ardery, die bereits in einem der früheren Bände auftauchte, kommt nach London, um mit diesem Fall ihr Können und ihre Eignung als Webberlys Nachfolgerin zu beweisen. Sie sucht Lynley auf, um sich dessen Unterstützung zu sichern und ihn ins Team zurückzuholen - in der weisen Voraussicht, dass er ihr, inbesondere in Bezug auf ihr Durchsetzungsvermögen bei Havers und Co., nützlich sein kann. Obwohl er sie völlig durchschaut, lässt er sich vor ihren Karren spannen und kehrt zurück, muss sich nun aber ihren Anweisungen unterordnen.

Die Entwicklung der Geschichte selbst ist äußerst gelungen. George spielt wieder mit psychologischen Hintergründen, fordert den Leser heraus und präsentiert ihm endlich wieder die so lange vermisste Teamdynamik - mit einer spöttischen, widerspenstigen Havers, einem besonnen Winston, der dieses Mal zuschlagen darf und natürlich Lynley, der in jeder Hinsicht zurückkehrt. Der große Wermutstropfen dieser Geschichte liegt für mich in der Entwicklung der Geschichte zwischen Ardery und Lynley; erstere ist auch die einzige Figur, die relativ schwach beleuchtet wird und trotz einer wirklich unglaublich schlechten Ermittlungsleistung beim Yard bleiben darf. Dies liegt möglicherweise daran, dass George den Charakter von Isabelle Ardery im nächsten Buch weiter ausbauen will und sich hier auf das Offensichtliche (ehrgeizige Mutter, die nicht nur mit dem Alkohol, sondern auch dem Exmann kämpft) beschränkte. Am Ende ist man sich nicht einmal sicher, ob die Person sympathisch ist oder nicht. Aber schließlich braucht man ja auch keinen kleinen Köder für das nächste Buch ;)

Sternstunden hat in diesem Roman eindeutig wieder Barbara - schon allein die von Ardery verordnete Shoppingtour mit ihrer kleinen Nachbarin Hadiyyah ist wunderbar, ihre Ermittlungen mit Winston Nkata sind vom üblichen "Barb - Winnie"-Geplänkel geprägt und in jede Richtung wird dieses Mal ihre Eifersucht gefordert. Natürlich macht sie auch sonst wieder, was sie will - und bügelt damit am Ende die schlechte Arbeit ihrer Vorgesetzten aus.

Fazit: Absolut empfehlenswert. Humor, Plot und Dialoge sind so gut wie lange nicht mehr.
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am 20. April 2010
Freunde von Inspector Lynley und Sergeant Havers haben harte Zeiten hinter sich. Erst wird eine liebenswerte Nebenrolle grausam ermordet (With No One as Witness), dann folgt die Erklärung für diesen Mord in einer düsteren Sozialstudie (What Came Before He Shot Her), und als Lynley quasi inkognito wieder auftaucht, tut er das nur, um mit dem offenen Ende eines offenen Falles wieder abzutauchen (Careless in Red (Inspector Lynley)). Für alle, die bis hierhin durchgehalten haben, die gute Nachricht: Die harten Zeiten sind vorbei!

"This Body of Death" beginnt mit zwei völlig unterschiedlichen Erzählsträngen. Der erste folgt (auf einem wahren Fall beruhend) dem Protokoll eines erschütternden Verbrechens in einem Problemstadtteil. Der zweite beginnt im idyllischen New Forest, wo halbwilde Ponys im Sommersonnenschein grasen und romantische Cottages in verwunschenen Bauerngärten auf ein neues Strohdach warten. Ganz so pilcher-mäßig ist die Idylle natürlich nicht, was schließlich die erprobten Mitarbeiter von Scotland Yard auf den Plan ruft. Dort hat sich das Personalkarussell ohne Lynley weitergedreht und Havers & Co mit Isabelle Ardery eine Vorgesetzte beschert, deren Ehrgeiz vor nichts Halt macht: Weder vor der schnellen Lösung des Falles noch vor Havers' Kleidungsstil und auch nicht vor dem Versuch, Lynley zurück ins Team zu holen. Während in dem Fall mal wieder nichts so ist, wie es anfangs scheint, und auch Havers unverbesserlich bleibt, hat Arderys Rhetorik zumindest bei Lynley Erfolg.

Das Buch ist aber weit mehr als ein Krimi mit persönlichem Ermittler-Touch und einer bis zum konsequenten Ende perfekt aufgebauten Handlung. Elizabeth George tut endlich wieder, was sie am besten kann: Sie verpackt vielschichtige Themen und Probleme ohne einfache Lösungen in eine spannende Krimi-Handlung. Es geht um Moral und Gier, Schuld und Schuldgefühle, menschliche Abgründe und menschliche Größe, beschrieben mit viel Einfühlungsvermögen, wunderbarer Beobachtungsgabe für kleine Schwächen und einer Prise Humor. Das gesamte Personal aus dem Lynley-Havers-Kosmos hat denkwürdige Auftritte, und der dem Verbrechen zugrunde liegende Kriminalfall läßt keinen Leser kalt.

Mein Fazit: Endlich wieder große englische Krimi-Kunst made in USA. Der fünfte Stern fehlt, weil Lynley in Arderys Gesellschaft meinem Empfinden nach ein wenig allzu sehr den stets loyalen, ewig verständnisvollen Kummerkasten gibt. Warum Ardery einen Kummerkasten allerdings auch dringend braucht, sollte jeder selbst nachlesen.
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am 21. April 2010
Elizabeth Georges neuer Roman ist eigentlich alles, worauf die meisten Lynley/Havers-Fans lange, sehr lange gewartet haben. Der aktuelle Fall über eine junge Frau, die nach ihrem plötzlichen Verschwinden aus ihrem Dorf in Hampshire auf einem Londoner Friedhof brutal ermordet aufgefunden wird, ist interessant aufgebaut und bis zum Schluss spannend erzählt. Es gibt jede Menge liebevoll charakterisierte Verdächtige und die Lösung ist weder zu offensichtlich noch zu unglaubwürdig, so dass das Miträtseln Spaß macht. In einer Nebenhandlung wird über ein weiteres schockierendes Verbrechen (relativ detaillierte Beschreibung der Folter eines Kleinkindes; für alle, die das lieber nicht lesen möchten) berichtet, dessen Bedeutung im Zusammenhang mit dem aktuellen Fall gegen Ende des Buches aufgeklärt wird. Im Verlauf des Buches gibt es ein Wiedersehen mit nahezu allen Charakteren des Lynley/Havers-Universums, wobei insbesondere Havers humorvolle Glanzauftritte hat.

Und Lynley? Der ist irgendwie zurück, aber auch nicht wirklich. Investigativ ist er absolut spitze, aber als Person befremdlich wesensverändert. Das mag vor dem Hintergrund seines Verlustes verständlich sein, aber dennoch ist seine übermenschliche Toleranz, Geduld und Verständigkeit insbesondere gegenüber der neuen Chefin auf Probe Isabelle Ardery nicht nachvollziehbar. Wobei wir auch schon bei der größten Schwachstelle des Buches wären: Die Darstellung der Isabelle Ardery ist nervtötend und unglaubwürdig. Trotz beachtlichem persönlichen, familiären und beruflichen Stress' ist eine solche Hysterie und Inkompetenz nicht entschuldbar. Weder im professionellen noch im persönlichen Bereich hat Frau George irgendetwas geschrieben, dass mir Ardery zumindest menschlich näher bringen konnte, weshalb ich Lynleys Verhalten etwas fassungslos beobachtet habe. Na, immerhin hat sie laaaaange Beine, wie George nicht müde wird zu betonen.

Leider gibt es noch mehr zu kritisieren: Die überdeutliche Anlehnung des Nebenstranges an den Fall James Bulger finde ich geschmacklos. Zumindest hätte sich Frau George etwas mehr Mühe beim Verfremden geben können, wenn sie diese grausige Realität unbedingt für Unterhaltungslektüre verwenden muss.

Insgesamt ist das Buch für Kenner der Reihe (ein bißchen Hintergrundinfo zu den Charakteren ist schon nötig) durchaus sehr lesenswert. Ganz subjektiv gesehen, stimmt mich diese Lektüre etwas wehmütig, denn dies ist nun schon der fünfte Roman in Folge, bei dem sich Elizabeth George vom "klassischen" Lynley/Havers-Roman entfernt und vor allem Lynley verfremdet oder auf Lynley/Havers gleich ganz verzichtet. Alles unterliegt dem Wandel, dennoch hält sich meine Vorfreude auf Buch 17 in Grenzen.
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am 20. Oktober 2010
There were so many good reviews, covering plot etc., that I can't add much there. I just found the book very hard to get into. I used to love every Lynley/Havers mystery - until Helen was killed off. Since then I've read each book, hoping ... hoping ...hoping. The last was encouraging and this one wasn't awful, but when a mystery doesn't grip within the first 50 pages, then I struggle. If you are a die-hard E George fan, then by all means enjoy this book. If you haven't read earlier books, then I would find this one a hard intro.
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am 16. Juli 2012
Ich habe mich durch diesen Wälzer durchgearbeitet bis ich erst im letzten Viertel auf spannende Handlung stieß. Lehrreich für mich waren die Informationen über die Technik des Dachdeckens mit Reet, über die Aufzucht von Ponys auf Gemeingrund, die hierarchische Ordnung der verschiedenen britischen Polizeiformationen und die Geografie der Grafschaft Hampshire. Da dies erst mein zweites Elizabeth-George-Buch ist, war ich auf eine so detaillierte Beschreibung von Elementen, die für den Fortgang der Handlung kaum wesentlich sind und unter "incidental information" abgehakt werden können, nicht gefasst. Interessant fand ich auch die Beschäftigung der Autorin mit den sexuellen Aktivitäten einiger der Charaktere - so ist für mich Cunnilingus von zwei Männers im fahrenden Auto ein echtes Novum. Erst sehr spät im Buch werden die Verknüpfungen der handelnden Kriminellen miteinander durchsichtig. Zuvor wird zu sehr durch detaillierte Schilderung von unschuldigen Verdächtigen vom Handlungsstrang abgelenkt. Bei einer Personen, Gina, wird man zum Schluß völlig im Unklaren gelassen, wie sie in die Handlung kommt. Es wird viel getrunken, vor allem von der auf Bewährung arbeitenden Isabelle, was Lynleys Einstellung ihr gegenüber völlig unglaubwürdig macht.
Ich legte das Buch, bis zum Ende gelesen, etwas unbefriedigt zurück und hoffe im nächsten Lynley-Buch wieder einen etwas konziseren, eher zielführenderen Thriller zu finden.
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am 6. November 2013
Die Anfänge (Beginnings, so im Buch) sind vielversprechend; die Sprache darin ist präzise und alles deutet daraufhin, dass beinahe harmlose Handlungen eskalieren werden...aber dann.
Sollte es einen Wettbewerb für Umständlichkeit bzw. unendlich lange Beschreibungen mit völlig irrelevanten Details geben, hätte dieses Buch gute Gewinnchancen. Nachdem stets jeder Grashalm, Busch und Baum minuziös beschrieben wird, seitenlang Bekleidung, die eventuell gekauft werden könnte, anprobiert oder nicht, um dann doch nicht gekauft wird, erfahren wir noch, dass ein Polohemd, welch Überraschung, einen Kragen und drei Knöpfe hat! Ebenfalls einige unrealistische Geplänkel unzählige seitenlang statt interessanter Dialoge, zumal eine einzige Frage in dieser Situation alles klären würde. Ewiges Hinhalten, obwohl von vornherein klar ist, woraus der/die Handelnde aus ist. "Mach endlich weiter, kommt zur Sache!" oder so ähnlich möchte man stets rufen. Die Autorin schreibt offensichtlich gerne und schreibt und schreibt und schreibt.
Ich konnte mich nicht zwingen, das Buch zu Ende zu lesen, aber weniger wäre eindeutig mehr gewesen. 350 Seiten wären vermutlich ausreichend. Schade um die gute Idee und die an sich exzellente Sprache.
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am 12. August 2015
I really enjoyed reading this novel. I had gone off Elizabeth George for years after avidly reading her first six or seven inspector Lynley novels. They were getting ever more convoluted, and too long, and I got tired of reading the long and rather boring passages dealing with Lynley's life.
This novel is as complicated as ever, E. George approaches the story from at least five different perspectives, and there is a parallel story which only connects to the whole shortly before the end, but the author has a way of revealing tidbits to the reader, keeping them one step ahead of the investigation, making them feel special in a way, in the know, that makes the book hard to put down. If it has one defect, it is that it moves too slowly. No matter, a long, very enjoyable read!
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am 18. März 2016
Auch wenn die Handlung am Ende an Fahrt aufnimmt, habe ich mich teilweise, gerade in der ersten Hälfte, durch die Seiten durchkämpfen müssen. Viele Beschreibungen, insbesondere der Ortschaften, waren schon ermüdend. Das Buch hätte gerne ein paar Seiten weniger haben dürfen. Die Story selber fand ich grundsätzlich spannend, und ich muss gestehen, dass ich mir über die Identität von Gordon Jossie erst spät klargeworden bin. Über diesen Teil der Story bin ich allerdings zwiegespalten. Die Parallelen zum Fall James Bulger sind mir hier einfach zu gross. Ich konnte nicht umhin, mich zu fragen, wie sich die echte Familie Bulger wohl fühlt, würde sie dieses Buch lesen. Letzten Endes ist die Figur von Jossie so angelegt, dass man Mitleid mit ihm empfindet, er schliesslich noch fast heldenhaft handelt. Natürlich ist es psychologisch spannend, wie ein einziger Akt das ganze Leben beeinflusst; wie ein grausames Verbrechen auch den Täter für immer definiert und verfolgt. Aber ich denke, die Story wäre genauso spannend gewesen, wenn die Parallelen zu dem echten Verbrechen nicht ganz so offensichtlich gewesen wären. Natürlich hat gerade die bewusste Nähe zu einem echten Verbrechen, das die Welt erschüttert hat, besondere Emotionen beim Lesen des Buches hervorgerufen. Ich persönlich fand das aber eher geschmacklos.

Unpassend fand ich auch die Entwicklung von Lynley. Jemand, der bislang zum Erbrechen korrekt war, stellt sich jetzt schützend vor eine inkompetente Alkoholikerin, und ermöglicht dieser, obwohl sie es sich in kurzer Zeit geschafft hat, ihr ganzes Team gegen sich aufzubringen, weiter dieses Team zu führen? Und fängt dazu noch eine Affäre mit ihr an, nachdem er vor Trauer um seine ermordete Frau fast zerbrochen ist? Was soll das? Therapeutischer Sex? Oder ein gegenseitiges Erkennen zerbrochener Seelen? Na, ich weiss nicht.
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am 13. März 2011
I've been a George fan since the first book. That was many years ago.
I enjoyed them for many installments, but then they started to loose
something. The last two or three were just bog standard mysteries.
Nothing special. I approached this book with high hopes.
Finally another George in the 'old' style. Only to be disappointed again. Started off well, but then it just didn't develop Lynley
or Havers further. Lynley was all surface suffering and strangely unaffected by almost anyone and anything. No depth to his feelings. Havers is just plodding along, nothin happening. I expected Havers to clash with the new DI Ardrey, but no , except for a few verbal snipes she went along, against her own instincts. Not the Havers we have come to know and love! I found the new DI Isabelle Ardry unbelievable (one reviewer called her loathsome, I agree) . Her alcohol problems would surely have been noticed and reported some time ago. Hard to fathom her fellow officers letting it go. The plot is good, altho I found the weaving-in of the 'old' crime unplatable. Seems that George has an axe to grind re child offenders and their motivation. Dreadful childhood, neglect etc. etc. leading to 'inevitable' crime. It was distasteful and unnecessary. I will check out the next George from the public library, and save myself the money.
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