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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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4,5 von 5 Sternen


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am 30. August 2017
Das Buch ist genau wie der Film. Anscheinend haben die Coen-Brüder die Dialoge fast eins zu eins übernommen aus dem Buch. Was ja auch ok ist, da die Dialoge super sind. Man bekommt im Buch etwas mehr Hintergrund-Informationen die helfen die Geschichte besser zu verstehen. Da gab's im Film einige Mankos, fand ich. Kaufempfehlung.
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am 26. April 2014
Die Geschichte über einen gefundenen Drogengeldkoffer und die daraus resultierenden Konsequenzen ist allein nicht besonders originell. Aber der Schreibstil ist es dagegen!
Nicht nur die Akzente, die durch die Schreibweisen im Kopf förmlich hörbar werden sind positiv hervorzuheben, sondern auch die Kapitel-Struktur, die eine einfache Geschichte stets spannend halten.
Außerdem überzeugt die Tiefe der Charaktere, die oft nicht durch Exposition sondern durch beschriebene Handlungen deutlich wird.
Zum Ende des Buches werden die Dia- und Monologe dann noch einmal besser als sie es über den Verlauf des Buches ohnehin schon sind.

Absolute Leseempfehlung!
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am 22. Januar 2016
Schönes Buch, für jemanden der auf amerikanische Charaktere steht. Handlung geht voran, ist sehr kurzweilig und das Ende furios.
Nach dem lesen empfehle ich den Film zu schauen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. November 2010
Um was handelt das Buch, das die Coen-Brüder für ihren gleichnamigen Film als Vorbild nahmen?

Ist es wirklich die Geschichte des Llewelyn Moss, der durch Zufall bei einem Jagdausflug von Kugeln zerfetzte Autos und Männer findet? Dabei handelt es sich offensichtlich um ein schief gelaufenen Drogendeal. Moss nimmt das schmutzige Geld an sich und die Jagd auf Moss ist eröffnet. Ihm auf den Fersen ist der Killer Anton Chigurh, der laufend auf bestialische Weise mit seinen Opfern spielt. Nein, nein, er bringt sie kaltblütig um, er spielt mehr auf einer meta-pysischen Ebene mit den Opfern. Hier und da lässt er sie mit einem Münzwurf über ihr Schicksal entscheiden oder sie müssen ihm in die Augen sehen, wenn er sie umbringt. Er kennt keine Gnade und meuchelt alles, was ihm im Weg steht.

Oder ist es eher die Geschichte des alternden Sheriff Bell? Er hängt in den regelmäßigen Einblendungen seiner Gedanken der "guten alten Zeit" nach, in der die Sheriffs noch keine Waffen trugen und die Banditen Skrupel vor einem Mord hatten. Er nimmt die Ermittlungen zu dem Drogenvorfall mit stoischer Ruhe auf und geht ohne Regungen den Wirren der Verfolgungsjagd nach. Zwischendurch sitzt er immer wieder entspannt da, trinkt Kaffee oder redet mit seiner Frau. Er wird alt, merkt es und will seinen Job an den Nagel hängen. Die jungen skrupellosen Verbrecher haben die Oberhand gewonnen und es ist Zeit für junge schlagkräftige Sheriffs.

McCarthy gelingt ein Psychogramm unserer sich immer weiter verrohenden Welt. Er gießt dies in eine abscheuliche Geschichte um Drogen, Geld und fiesen Verbrechern. Er hält mit seinem spannenden Erzählstil den Leser bei Stange, bis zum bitteren Ende. Die Gewalt in diesem Buch ist zwingend nötig, um das Bild der Welt, das McCarthy zu haben scheint, deutlich und ohne rosa Schleier darzustellen.

Unbedingt lesen, wenn auch der Stil McCarthys durchaus gewöhnungsbedürftig ist (z. B. direkte Rede ohne Anführungszeichen); man ließt sich ein.
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am 21. Juli 2008
Ein zwiespältiges Buch. Nach der Hälfte war ich völlig begeistert, kurz davor eine Petition an die Nobelpreis-Kommission zu verfassen: McCarthy for Literatur-Nobelpreis ! Mit dem unglaublichen "The Road" im Hinterkopf haben mich die Schilderungen und vor allem die Dialoge elektrisiert. Cormac McCarthy ist ein Meister darin, ohne platte innere Monologe, nur über dürre Dialoge und positivistische Handlungsbeschreibungen so viel mehr zu sagen als es jede tiefschürfende küchenpsychologische Charakterstudie könnte. Einheit von Form und Inhalt gibt es hier in Perfektion zu bestaunen. Und wie wunderschön diese Erzählweise zu dem Land und seinen Menschen passt !
Leider lässt McCarthy aber gegen Schluss des Buchs seine eigentlich so wortkargen Sheriffs geschwätziger werden als blauhaarige Südstaatenladies. Bis man irgendwann den Eindruck hat, dass nicht der wüste Süden von Texas eine schlimme Entwicklung spiegelt, sondern das Alter der amerikanischen Protagonisten das eigentliche Problem darstellt. Schade ! Denn die Kraft der Prosa von McCarthy in diesem Buch hat nicht umsonst die ultra-krassen Coen-Brüder inspiriert. Die stärksten Passagen dieses Buchs sind mal wieder einfach nicht zu fassen. Und sie sorgen dafür, dass ich doch noch vier Sterne vergebe, obwohl mir nach der letzten Seite eigentlich gerade noch drei Sterne angemessen erschienen.
Also Leute: Ein Wahnsinns-Buch, das man einfach lesen muss, das aber gegen Schluss etwas Nachsicht erfordert. Nachsicht mit einem alten Mann, der dennoch einer der besten noch lebenden Erzähler ist.
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am 7. Oktober 2009
No country for old men ist ein bedrückender Film, der einem nicht mehr so ohne Weiteres aus dem Kopf geht! Die alte Geschichte vom Verfolger und Verfolgtem wird von einer beklemmenden Brutälität begleitet, die so absurd ist, dass man sich fragt, was das Ganze eigentlich soll! Es geht natürlich wieder einmal um Geld, das jemand durch Zufall findet - offensichtlich Geld aus einem Verbrechen, das mit Leichen gepflastert ist. Soll die Botschaft sein, dass die Gier nach Geld gewissenlos macht? Das wäre ja nichts Neues! Doch die Beklemmung, die den Zuschauer während des ganzen Filmes begleitet, die hauptsächlich durch den Verfolger, einem Psychopathen, und durch die vom Regisseur geschaffenen düstere Atmosphäre erzeugt wird, macht diesen Film zu einem einmaligen Erlebnis. Ein Thriller der besonderen Art - empfehlenswert. Unbedingt anschauen!
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am 11. April 2015
Ja, die Kunst des Autors ist in vielerlei Hinsicht über jeden Zweifel erhaben. Auch ich habe dieses Buch verschlungen. Das einzige, was mich letztlich etwas gestört hat, sind die etwas eindimensionalen Figuren: der gute Sheriff und seine gute Frau, der tapfere Moss und seine ihn liebende Frau, Cowboys und Jäger vor dem Herrn, gute Männer in Boots und Jeans, die gute alte Zeit, und auf der anderen Seite der abgrundtief böse Chigurh. Muss sagen, ich fand The Road erschütternder und weitaus tiefgründiger.
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am 25. Februar 2008
Llewlyn Moss, gerade unterwegs um Antilopen an der mexikanischen Grenze zu jagen, stoesst per Zufall auf das Ergebnis einer Herointransaktion, bei der ganz offensichtlich alles schief gelaufen ist: durchsiebte Fahrzeuge, ueberall Blut, Waffen und kugelzerfetzte Leichen. Nur ein Ueberlebender (vielmehr ein Halbtoter), der nur nach Wasser fraegt und sonst nicht viel zur Aufklaerung beitraegt. Moss nimmt das Geld an sich - zwei Millionen Dollar - und verschwindet so unauffaellig wie er gekommen ist. Zwar ist er ein hartgesottener Kerl, dennoch ertraegt er den Gedanken an den verdurstenden Mexikaner nicht und kehrt deshalb mitten in der Nacht mit einer Wasserflasche an den Tatort zurueck. Nun ist er jedoch nicht mehr alleine, denn offenbar hat sich die fehlgeschlagene Transaktion in bestimmten Kreisen herumgesprochen. So geraet er in den Fokus eines Suchtrupps von Banditen, auf der Suche nach dem Heroin, dem Geld, oder beidem. Dies ist dann der Startschuss zu einer moerderischen Verfolgungsjagd zwischen Moss, den Heroindealern, einem psychopatischen Killer, einem Privatdetektiv und natuerlich der Polizei. Wie schon oefter bei McCarthy - und so auch hier -, entwickelt sich die Handlung entlang dieses Flucht- bzw. Jagdszenarios; d.h. wir haben es mit einem klassischen "Road Movie" zu tun.

"No Country For Old Men" ist in jeder Hinsicht ein spektakulaeres Buch - spannend, reisserisch, unterhaltsam und origninell. Alle Zutaten fuer ein gelungenes Lesevergnuegen sind dabei; ein erstklassiger Thriller und ein wahrhaft moderner Hard-Core Western. McCarthy's (Anti-)Helden benehmen sich genauso, wie man es von modernen Cowboys erwartet: sie sind alle und staendig schwer bewaffnet, reiten auf Pferden, spucken aus und tragen breitkrempige Huete. Sie fahren Off-Road Fahrzeuge (wenn sie nicht gerade reiten), steigen in Motels ab und haben immer grandiose Sprueche auf Lager: "Its' just a bunch of Mexican drugrunners. They were. They aint now. I aint sure what you're sayin. I'm just saying that whatever they were the only thing they are now is dead," oder auch: "If the heroin is missing and the money is missing then my guess is that somebody is missing. I'd say that's a reasonable guess."

Wie schon in anderen Veroeffentlichungen von McCarthy, lebt das Buch vom typischen McCarthy Erzaehlstil: detaillierte Beschreibungen von scheinbar unwichtigen Details, mit sehr knapper und distanzierter Sprache. Der eingefangene texanische Lokalkolorit in der Sprache ist wohl vollumfaenglich nur dem amerikanischen Leser zugaenglich - seine Wirkung auf uns verfehlt es dennoch nicht. "If you knew there was somebody out here afoot that had two million dollars of your money, at what point would you quit lookin for em? That's right. There aint no such a point." Es bleibt abzuwarten, wie sich dies dann in der deutschen Uebersetzung liest - dort koennte viel verloren gehen.

Gegen Ende nimmt die Geschichte noch eine Wendung. Die Gewalt als reines Spektakulum wird zurueckgefuehrt auf das was sie ist: Zerstoerung, Leid und Elend. Gleichzeitig tritt auch das McCarthy'sche Hauptmotiv wieder in Erscheinung - die Unausweichlichkeit des Schicksals und des Todes. Der Killer als Verkoerperung des Untergangs, dem wir alle geweiht sind. Letztlich geht es um das menschliche Schicksal ganz allgemein, das ausgedrueckt ist in der Schluesselaussage des Killers: "Every moment in your life is a turning and every one a choosing. Somewhere you made a choice. All followed to this. The accounting is scrupulous. The shape is drawn. No line can be erased" - sagts und erschiesst eine voellig Unbeteiligte. Ab hier tritt das reisserische Element in den Hintergrund, und allgemeine Ueberlegungen zum Thema Schicksal und Tod greifen Raum. Hier wird dann wieder die Groesse von Cormac McCarthy spuerbar.

Die Unausweichlichkeit des menschlichen Schicksals, manifestiert im Schicksal der Beteiligten: Sie alle haben an einem Punkt ihres Lebens eine Entscheidung getroffen, die sie in die vorliegende Handlung schicksalshaft verwickelt - und alle haben dafuer einen Preis zu bezahlen, unabhaengig von ihrer spezifischen Schuld. No line can be erased. Jede Entscheidung ist endgueltig, alles hat seine Konsequenz, nichts kann ungeschehen gemacht werden. Der Mensch ist schuldig als Mensch und deshalb unausweichlich dem Tod geweiht. Alle Handlungen sind schicksalshaft und alles endet mit dem Tod - ohne Gnade. The accounting is scrupulous.

"No Country For Old Men" ist wie geschaffen fuer eine Verfilmung und man koennte beinah meinen, McCarthy haette es geradezu darauf angelegt, einen Roman zu schreiben, der dann als Hollywood Filmvorlage endet. Und wenn schon! McCarthy hat einen grossartigen Thriller vorgelegt, der alle Beduerfnisse an einen modernen Western befriedigt. Trotzdem "No Country For Old Men" nicht die literarischen Hoehen erreicht, die andere seiner Buecher erreichen, gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne; es ist einfach zu spannend, zu cool, zu krass, zu unterhaltend - zu gut. Die Verfilmung von "No Country For Old Men" hat uebrigens mehrere Oscars gewonnen - bei dieser Romanvorlage ist das auch kein Wunder!
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am 21. Juli 1997
Cormac McCarthy shows himself decisively to be the author who later develops into the eminent American maestro of the mysterious metaphor in this early work Outer Dark. A writer known more for his ingenuity as a
wordsmith and perfection of metaphor than for complicated plots or rich characterization, McCarthy has crafted this early novel around a simple premise--simple but no less eerie for its simplicity. The story follows an orphaned brother and sister aged around 20 years who spawn a child between them which the brother steals and leaves for dead in the nearby Appalachian forest--telling his sister that the baby died. A traveling salesman finds the child in the forest and takes the baby with him. The sister catches her brother in his lie and sets out across the surrounding towns and countryside in search of the baby for the next year or so. The brother likewise sets out in search of work and his sister. Their brief but spooky adventures in search of the baby and each
other comprise the remainder of the book. By virtue of his craft, McCarthy slowly reveals the world through which the siblings search to be the very
landscape of a sort of living Hell dominated by horrible luck and a sub-Miltonic evil trinity. Readers who enjoyed Blood Meridian will not be let down; will perhaps even be more impressed by parts. This book actually contains a 5 page passage that is arguably richer than the best of Blood Meridian. Describing the brother running from the forest after leaving his child for
dead, McCarthy writes, "He did not come upon the river but upon the creek again. Or another creek. He followed it down, in full flight now, the trees beginning to close him in, malign and baleful shapes that reared like
enormous androids provoked at the alien insubstantiality of this flesh colliding among them."
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am 30. Dezember 1998
Not only darkness, but dust and water, attonement and discontent, where two siblings search for nothing on a deathscape worn like a shroud by three dark figures riding through the novel bareback and malicious, relentless in their dealing with the locals who happen to be circumstance's appetite, search of a child that ends with a sucking in of breath, the deep dark things that await the blind. It'll make you feel like you've only caught a whisper of actual events but've been exposed to an underworld of secret ones. McCarthy brews characters with oil and mud and sets them up like wildcats on a barren neo-Medieval world to sort out their fates and differences, a place populated with bird calls and vermins waiting to die. A candlelight novel if there was one, mold creeping up around the yellow curled corners of the pages. A winter tale.
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