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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
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3,5 von 5 Sternen
The Evolution of God
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern

VINE-PRODUKTTESTERam 20. September 2012
Das Buch beschreibt, wie sich aus den "primitiven" Religionen von Urvölkern die Religionen Judentum, Islam und Christentum entwickelt haben könnten. Dies ohne jeden Rückgriff auf "Gott", rein sachlich dargestellt.
Diese "Geschichte der Religionen" fand ich interessant, wobei ich natürlich nicht beurteilen kann, ob die Bibel- und Koranzitate sachlich stimmen. (Manche Kritiker haben dies angezweifelt.)

Der Author versucht dann, einen real existierenden Gott zu konstruieren, der wohl ganz anders aussieht, als der Gott der Abrahamischen Religionen. Diesen Teil des Buches fand ich sehr schwach, nicht überzeugend! Er meint, aus der Entwicklung des Menschen in Richtung höherer Moral (das stimmt sicher) einen "Sinn" ableiten zu können.
Diese Entwicklung zu höherer Moral ist jedoch, so meine ich, viel einfacher und überzeugender aus "Group Selection" abzuleiten. Dazu braucht es keinen "Sinn".

Etwas enttäuschend auch die Konzentration auf die drei monotheistischen Religionen. Buddismus und Hinduismus beispielsweise werden kaum erwähnt.
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am 11. Dezember 2012
Robert Wright zeigt auf der Grundlage umfassender wissenschaftlicher Recherchen auf, dass selbstverständlich auch die Gottesvorstellungen der Menschen siet jeher Ausdruck des jeweiligen Standes der kulturellen Evolution sind. Das aber bedeutet, dass nicht Gott den Menschen nach seinem Abbild geschaffen hat, sondern der Mensch hat sich seine Vorstellung von Gott nach seinen Bedürfnissen erdacht. Die Hinweise auf Ergebnisse der Spieltheorie sind sehr gut nachvollziehbar und auch die Schlussfolgerung einer moralisch im Schnitt laufend "wachsenden" (moralischer werdenden) Gottesvorstellung.
Für meine Erfahrungen stellt der Autor den Islam allerdings zu positiv dar. Neben vielen friedlichen Suren finden sich in dieser Religion leider viel zu viele extrem aggressiv-grausame Aufforderungen an die Gläubigen, so dass sich jeder Extremist allzu leicht mit dem Hinweis auf den Islam rechtfertigen kann. Aber Wright bringt wenigstens Zitate derartiger Suren. Insgesamt ein sehr lesenswertes Sachbuch.
Dr. Dieter Bedenig, Solothurn
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