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Format: Taschenbuch|Ändern
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am 4. Juli 2011
Dieses Buch fängt gut an, denn da wird beschrieben, wie es kam, daß Ian Frazier sich in Rußland verliebt hat, "russia infatuation" nennt er das, und dabei handelt es sich um einen Zustand, den man kennt, wenn man solche Bücher kauft.

Auch die Erzählung von einem Ausflug an den äußersten Rand von Sibirien von Alaska aus, ist lesenswert, obwohl es da auch sehr viel um die Stadt Nome am äußersten Rand von Alaska geht, aber dann wird es bald langweilig.

Nicht sofort, denn die fünf Seiten über das Wüten der Mongolen ab dem 13. Jahrhundert sind sehr interessant, und die These, daß Rußland vielleicht darum so großartig und fürchterlich zugleich ist, weil es als Kind schwerst mißhandelt wurde, ist hübsch.

Danach beginnt Frazier allerdings mit der Schilderung seiner Sibiriendurchquerung, und da wird es sehr schnell sehr uninteressant. Zum einen unternahm er diese Reise nur, weil man als Rußlandsüchtiger halt einmal durch Sibirien gefahren sein sollte; zum anderen wollen wir nun nicht von jedem kleinen Vorbereitungshandgriff erfahren, nicht von jeder Schachtel Heftpflaster, die eingepackt wurde. Sehr mißtrauisch wurde ich, weil er die beiden russischen Begleiter im Kleintransporter, mit dem sie unterwegs waren, vorne sitzen ließ, während er hinten saß, wo es keine Fenster gibt. Wenn man diese Reise schon im Auto macht, weil sie dann nur sieben Wochen dauert, dann sollte man doch wenigstens aus dem Autofenster hinausschauen können. Ich habe die Lektüre auf Seite 182 (von 471) abgebrochen, mir schien, da kommt nichts mehr, und ich bin mir ziemlich sicher, daß das auch so ist.

Die ersten hundert Seiten sind also schön zu lesen, später noch einmal fünf, ansonsten erfährt man mehr davon, wie Amerikaner reisen, als von Rußland, und das ist für Europäer kaum interessant.
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