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Kundenrezensionen

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am 13. November 2005
Da ich ein angeborenes Mißtrauen gegen Vielschreiber habe, hatte ich immer Vorbehalte gegen Stephen King. Wer praktisch jedes Jahr ein Buch herausgibt, produziert auch viel Mittelmaß.
Da ich aber Fan der Stanley Kubrik-Verfilmung bin, mußte ich ja doch irgendwann zu diesem Buch greifen. Dabei mußte ich überrascht feststellen, daß Stanley Kubrik von diesem Buch nicht viel übriggelassen hatte. Dies erklärt auch, warum King von der Verfilmung nicht sehr angetan war. Denn der gesamte sozialkritische Hintergrund des Buches wurde im Film vollends weggelassen.
Dabei ist dies gerade das Entscheidende am Buch:
Es ist bei genauem Betrachten ein fast schon soziologischer Abriß einer amerikanischen Durchschnittsfamilie. Einer Familie, wo der der Vater ein notorischer zu Gewalttätigkeiten neigender Trinker ist und die Familie sich stets um die wirtschaftliche Existenz sorgen muß.
Eigentlich ist SHINING eher ein Familiendrama und die Horrorelemente treten dabei fast in den Hintergrund. Das Hotel wiederum kehrt schließlich die ganzen inneren Dämonen der Familie nach außen. Die fortwährend unterdrückten Aggressionen der Familienmitglieder kommen hier zum Ausbruch, so daß das Hotel mehr ein Spiegel der häßlichen Seiten der Familie ist. Dadurch wird das Buch zu einem Kommentar zu den soziokulturellen Defekten der amerikanischen Familie.
Da dieses Hotel außerdem in seiner Geschichte seit Bestehen von Politikern, Wirtschaftsmagnaten und auch Gangsterbossen aufgesucht wurde und dabei ständig Bluttaten begangen wurden, kann man das Overlook-Hotel fast schon als Metapher für die dunkle Seite der USA betrachten.
Aus diesem Grund ist dieses Buch auch und gerade für Leute zu empfehlen, die ansonsten keinen Horror mögen. Und da das Buch außerdem gut geschrieben ist, ist es auch ein Beleg dafür, daß Stephen King in der Tat zu den großen Schriftstellern gehört, der sich auch mit den Größten der US-amerikanischen Literatur messen lassen kann.
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am 5. Juli 2000
I first read this book in 1980, at the recommendation of a coworker. I'd stayed away from Stephen King ... too popular for my advanced tastes. Anyway, I decided to take a look at the book about 10 PM (on a work night). Finished it about 7 AM the next morning. No book has ever taken over my imagination like this, before or since.
Since then, I've read all of King's work, and consider him the contemporary Dickens. But having just reread the Shining for, perhaps, the fourth time, it remains my favorite, and a modern masterpiece, in my opinion.
But I recognize this is essentially personal. I've not identified with any other character is literature as I do with Jack Torrance. I'm now more than ten years into sobriety and recovery, and I've often recommended this book to men that I sponsor. The depiction of the alcoholic personality, the combination of fear and resentment and self-pity, at war with Jack's very real love for his family and desire for goodness, is expressed in a way that makes it clear that King is writing of something he knows all too well on a personal level. Jack Torrance is one of literature's great tragic figures. I can only say, "There but for the grace of God go I."
[By the way, this is why I can't abide by Kubrick's interpretation. There's no tragedy or complexity in Nickleson's portrayal of Torrance. Kubrick's detachment from the human delemma ultimately doesn't work for me.]
I do believe that there is a coherent force/power of evil/darkness in the world, though it is not as powerful that the force/power of good/light. But I think one of King's most basic points (in all his work) is that we ignore the power of darkness at our own risk, that this is one of the real problems in the contemporary Age of Therapy. Central to the Shining is the way the force of the evil in the Hotel is able to utilize Jack's weaknesses ultimately to turn him to its purposes--to destroy what he love the most. I find this very, very realistic (viewing the supernatural stuff as kind of window dressing).
Having reached out for help in a way that the Torrance character couldn't, I'm now blessed with a life happier than I could imagine. But this book now reminds me of how much Divine Grace is involved for anyone blessed with the ability to build healthy loving relationships with those around him/her, especially family members, one day at a time.
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am 28. Juni 2016
Die Verfilmung kenne und liebe ich. Mr. King ist da etwas anderer Meinung als ich - ihm kamen viele Aspekte seines Buches, dass als Vorlage für das Drehbuch diente, zu kurz. Man könnte auf ein verletztes künstlerisches Ego tippen, aber jede Seite die lese zieht mich mehr auf Kings Seite; tiefer in die beklemmende Konstellation der Familie Torrance hinein. King versteht es, seine Leser/innen der Gedankenwelten, Ängste, Sehnsüchte und Abgründe seiner Protagonisten auszusetzen - beleuchtet von der titelgebenden hellseherischen Fähigkeit des kleinen Danny "Doc" Torrance, der so vieles, was seine Eltern beschäftigt noch gar nicht verstehen kann. Und die Einsamkeit des verschneiten, menschenleeren Overlook Hotels nutzt der Autor, um die Spannungskurve langsam und unerbittlich zu steigern...

Ein fesselndes Buch eines noch jungen, etwas ungeschliffenen Stephen King, das ich jedem und jeder wärmstens empfehlen kann. Mögen Sie den Film? Dann erwarten Sie einige Dinge, die Sie so noch nicht kannten. Kennen Sie den Film nicht? Glückwunsch, Sie dürfen sich von den Twists and Turns noch überrumpeln lassen.

Stephen Kings "Shining" - nicht mehr ganz jung, aber ein echter Tipp für Thriller-Fans!
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am 4. August 2011
Jack Torrance ist ein labiler, verkrachter Möchtegernintellektueller der, nach einer Unbeherrschtheit arbeitslos, mit seiner Frau Wendy und seinem hellseherisch begabten Sohn Danny eine Hausmeisterstelle in den Bergen Colorados antritt um buchstäblich "über den Winter zu kommen". Das Overlook-Hotel hat eine ziemlich bewegte und grausige Vergangenheit und die darin wohnenden Geister und schließlich das Hotel selbst erwachen langsam zum leben je länger der Winter dauert. Langsam aber sicher gleitet Jack in den Irrsinn ab, sieht in seiner Familie den Grund für sein persönliches Versagen. Und er sinnt auf Bestrafung....

Shining ist nach Carrie und Brennen muss Salem Kings dritter, 1977 veröffentlichter Roman und sein bis dahin bester Wurf. Er nimmt sich Zeit, die Charaktere Jack (der verkannte Literat, der jähzornige Ex-Lehrer und Ex-Alki), Wendy (das von der Mutter beherrschte, unentschlossene Landei) sowie Danny (der hellsichtige, begabte, intelligente und vor seiner Zeit gereifte Sohnemann) sorgsam zu zeichnen. Das ist auch notwendig, denn auf diese Charakterisierung baut letztlich die ganze Story auf. So ist es allein die Charakterschwäche Jacks, die ihn zum Spielball des Overlook macht, Wendys Unentschlossenheit die den Verlauf der Dinge ungünstig beeinflusst und Dannys "zweites Gesicht", welches letztendlich Hilfe bedeutet. Allerdings kann King nur so gerade noch große Längen am Anfang vermeiden.

Nachher, wenn die Familie im Hotel eingeschneit ihr Dasein fristet, nimmt die Story Fahrt auf und mündet in einem fulminanten, allerdings ziemlich vorhersehbaren Ende. Insgesamt lebt Shining nicht allein von Horrorelementen, sondern von der einzigartigen, depressiven, angsteinflößenden Stimmung. Und diese wird so überzeugend geschaffen, dass man spätestens nach dem ersten Drittel das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Da kann auch der Film, der mit Jack Nicholson eine der besten Romanverfilmungen von Stephen King ist, nicht ganz mithalten.
Wenns ginge, würde es viereinhalb Sterne geben, den halben abgezogen für den etwas trägen Anfang. Wegen der superdichten Atmosphäre tendiere ich allerdings eher zum auf- statt zum abrunden. Also, am besten im Winter vor einen Kamin setzen, Decke nehmen und durchlesen.

P.S.: Nur zur Info und falls es jemanden interessiert:
Stephen King wurde durch einen Aufenthalt mit seiner Frau Tabitha im Stanley-Hotel in Colorado zu "Shining" inspiriert. Er wohnte dort übrigens im Zimmer 217, welches auch im Overlook eine zentrale Rolle spielt. Das Overlook aus dem Film mit Jack Nicholson (für mich die einzig wahre Verfilmung) wird dargestellt durch die Hotels Timberline Lodge in Oregon (Außen) und Awhanee Hotel im Yosemite Nationalpark (innen).
Viel Spaß beim Lesen und Film gucken. :-)
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am 30. Juli 2007
"Shining" ist ein unsterblicher Klassiker! Hier zeigt Stephen King seine größte Stärke: Das Buch lebt von den Charakteren, die zu jeder Sekunde überzeugen: Danny, Jack und Wendy sind Highlights, und ganz besonders Danny ist supergelungen: Seine kindliches Denken, seine Ängste, sein Vordringen in die Erwachsenenwelt - genial.

Und anders als bei anderen Stephen-King-Büchern ist dem Meister die Vermischung des Alltäglichen mit dem Übernatürlichen hervorragend gelungen. Dannys telepathische Fähigkeiten werden so clever vom Autor aufgebaut und in der Geisterwelt des "Overlook" weiterentwickelt, dass das Unheimliche im Hotel überzeugend greifbar wird.

Chapeau! 5 Sterne.
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am 11. März 2014
Sie glauben ein Hörbuch von sage und schreibe knapp 18 Stunden könnte doch eine recht zähe und langwierige Angelegenheit werden?
Dann lassen Sie sich vom Gegenteil überzeugen.
Die Komplett-Lesung eines der ganz grossen Horror Klassiker von Bestseller -Autor Stephen King ist einfach nur eines:
Unfassbar spannend, so hypnotisch und fesselnd, daß Sie Zeit und Raum vergessen.
Löschen sie das Licht und die Stimme von Dietmar Wunder entführt sie in ein unvergessliches Hörerlebnis.
Natürlich habe ich das Buch als Jugendlicher , wie so viele Andere verschlungen, bin bis heute begeistert von der Verfilmung ,die für sich eigentändig etwas andere Wege geht, und so dachte ich beim Kauf hier erst einmal nur kurz hineinzuhören und es mir für einen späteren Zeitpunkt aufzuheben.
Das nächste Mal, als ich des nachts auf die Uhr schaute waren vier Stunden vergangen.
"Und der rote Tod hatte sie alle in seiner Gewalt".
"Shining" ist auch wenn man die Geschichte schon kennen sollte ein Monument des unfassbaren Grauens.
Stephen King montiert in seinem dritten Roman die einzelnen Spannungsmomente auf so geniale Weise zusammen, erzählt so intensiv dicht und kraftvoll, daß wirklich die Nerven des Lesers/Hörers schon zerüttet sind bevor die kleine Familie überhaupt das gigantische verlassene "Overlook Hotel" hoch in den Bergen von Colorado betritt.
Wendy, Sohn Danny und Vater Jack Torrance, eine einsame Schicksalsgemeinschaft, die über den klirrenden Winter als Hausmeister das Luxushotel in Stand halten sollen.
Und was für eine dunkle Geschichte hat das alte Overlook-Hotel.
Schreckliche Selbstmorde gab es da, die Mafia hatte dort Anfang des Jahrhunderts einen geheimen Treffpunkt, illustre Gäste aus der hohen Gesellschaft, Maskenbälle.... ein Ort durchtränkt von bösen unheilvollen Schwingungen seiner Vergangenheit.
.". .und jedes mal zur vollen Stunde ließ der Klang der grossen Uhr die Tanzenden erstarren...!"
Hatte nicht der Vorgänger des jetzigen Hausmeisters im grauenvollen Lagerkoller im Winter seine ganze Familie mit einer Axt hingerichtet ?
Stephen Kings Buch ist so erschreckend, so verstörend durch die tiefen, detaillierten Charakterzeichnungen ,die er hier zustande bringt.
Es ist eigentlich das Drama einer zerütteten Familie, die von Anfang an keine wirkliche Chance auf einen Neubeginn hat.
Jack Torrance , gezeichnet von der Krankheit Alkoholismus, der mühsam versucht trocken zu bleiben, während rings um ihn dieser Ort des Schreckens nur auf ihn zu warten scheint.
So genau wie Stephen King die furchtbaren ,seelischen Verstrickungen der Familie zwischen Co-Abhängigkeit, Hoffen auf Besserung, langsames Übergleiten wieder in Gedanken an die Sucht, Schuldgefühle, Verdächtigungen, eiskalte Wut zeichnet, ist hier ganz klar eigenes Erleiden, Erleben zugrunde liegend.
Stephen King hatte selbst zu dieser Zeit massiv mit Alkoholismus und allen daraus resultierenden, zerstörerischen, massiven Beinträchtigungen des gesamten sozialen Umfeldes zu kämpfen.
Das ist es , was gerade dieses Buch über den übernatürlichen Horror und den hervorragend dramaturgisch konzipierten Storyplot hinaus so bewegend und erschütternd, so beklemmend macht.
Wie in einem gigantischen Schraubstock eingezwängt befindet sich der Hörer hier.
Und Stephen King dreht die Schraube immer weiter an.
Sie werden nach ein paar Minuten nicht mehr dem Sog der tragischen Ereignisse entfliehen können.
Herausragend die Einbindung klassischer märchenhafter Gruselelemente.
Da ist die übernatürliche Fähigkeit Dannys in die Zukunft zu sehen, da sind die unheimlichen Garten und Heckenformationen, die schallenden unendlichen Gänge, totenstillen Speisesäle, die monumentale Küche.
Verloren sind wir selbst in den unwirklich bedrohlichen, labyrinthischen Zimmerfluchten.
Und draussen der heulende Wind, der nicht endende Schneefall und keine Verbindung zur Außenwelt während die Familie langsam in gnadenloser Intensität dem Wahnsinn anheim fällt.
Shining" ist einer von Kings unblutigsten Romanen und gerade deshalb ein schockierender Psychoterror ,der den Atem raubt.
Phantastisch wie King sich in das Denken jeder der drei Personen, ihre Panik, ihre psychischen Zerüttungen hineinversetzt.
So kommen uns die drei Ausgelieferten über die gesamte Laufzeit unendlich nah, was den Schrecken ihres Schicksals ins Unermessliche steigert.
Das Buch zu lesen ist ein fesselndes Erlebnis. Das Buch zu hören ist einfach nur einmalig mitreissend.
Dies liegt vor allem an dem grandiosen Sprecher Dietmar Wunder (deutsche Synchronstimme von Daniel Craig) der hier ein opernhaftes Hörerlebnis kreiert, daß das normale Lesen des Buches noch bei weitem übersteigt.
Es ist als würden Sie aus der Sie umgebenden Realität hinaustreten. Die Atmosphäre zum Schneiden gespannt.
Hinein in die Abgeschiedenheit der verschneiten Berge, der ungewissen Ahnungen, der irrationalen, fast fühlbaren Bedrohung.
Dietmar Wunders präzise Betonung, sein Flüstern, Raunen, Keuchen, Explodieren, seine betörende hypnotische Stimmfärbung lassen die Haare zu Berge stehen.
Als wir mit seinen leise lauernden Worten mit dem kleinen Danny vor der unheilvollen Hotel-Zimmertür 317 stehen, gefriert uns das Blut in den Adern.
Die Tür öffnet sich ohne Knarren, dahinter das Badezimmer, ein zugezogener Duschvorhang, den Danny langsam aufzieht und....
Unglaublich wie diese Lesung die Spannung ins Unermessliche steigert.
Dazu erleben wir von Andy Matern genau plazierte Musik, -Geräuscheffekte, die ihr übriges zur knisternden Stimmung beitragen.
Fazit:"Shining" ist ein Monument des langsamen schleichende Entsetzens, der tragischen ausweglosen Tragödie einer ganzen Famile, gnadenlos bis zum schockierenden Finale.
Durch den Erzähler Dietmar Wunder erlebt der Klassiker , obwohl sicherlich den meisten bekannt, noch einmal eine neue nie gekannte Dimension der Spannung.
18 Stunden ohne Unterlaß eine schweisstreibene Erfahrung in Sachen Nervenzerrüttung.
Das "Overlook Hotel" erwartet Sie.
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am 5. Juli 2015
Ich habe zuerst den Film Shining gesehen (und war davon absolut begeistert) und danach erst das Buch gelesen. Vorab hab ich irgendwo mal gehört, dass Stephen King (oder wie ich ihn nenne: Gott) mal gesagt hat, dass der mit dem Film absolut unzufrieden ist.
Wenn man das Buch gelesen hat, weiss man warum. Jack Torrance wird ganz anders dargestellt.... mehr als Mensch und nicht als wahnsinniges Monster. Das Buch ist einfach der absolute Oberhammer, gruseliger als der Film und ein absolutes MUSS für Stephen King Fans.
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am 25. Oktober 2012
Jack Torrance, ein jähzorniger, arbeitsloser Lehrer nimmt die Stelle als Hausmeister in einem Hotel in den Bergen an, das den Winter über geschlossen ist. Er soll sich um alles kümmern, so dass im Frühjahr sofort die neuen Gäste einchecken können. Also zieht er mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny im Hotel ein. Schon bald übt das Hotel auf jeden eine andere Art von Anziehung aus, die im absolut Bösen endet.

"Shining" begründete endgültig Stephen Kings Weltruhm als Horrorschriftsteller, wobei sicher auch die makabre Darstellung des Jack Torrance von Jack Nicholson in Stanley Kubricks Verfilmung beitrug. Aber auch im Buch herrscht eine unterschwellige Bedrohung, eine Gänsehaut, versteckt zwischen den Zeilen, wenn man so will. Liest man gern Horrorliteratur kommt man an diesem Buch also in keinem Fall vorbei. "Shining" ist Horror pur.
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am 9. Januar 2015
1. The Shining
2. Doctor Sleep

Jack, ein erfolgloser Schriftsteller und arbeitsloser Lehrer, nimmt für eine Saison die Stelle als Hausmeister in einem Hotel an, das aufgrund seiner unzugänglichen Lage im Winter geschlossen bleibt. Hoch in den Bergen Colorados, nur mit Frau und Sohn als Gesellschaft, will er sein neues Stück zu Ende schreiben und sein Leben wieder in den Griff bekommen.

Stephen King erzählt in The Shining über Gewalt in der Familie, über Alkoholismus, über Schuldgefühle und Wut. Seine Hauptdarsteller sind Menschen aus dem alltäglichen Leben, die sich mit ebenso alltäglichen Problemen herumschlagen. Jack, Alkoholiker und selbst Opfer eines gewalttätigen Vaters, Wendy, eine passive, unsichere Frau und Danny, ein fünfjähriger Knabe, der in ständiger Furcht vor der möglichen Trennung seiner Eltern lebt. Die hellsichtigen Fähigkeiten des Jungen bescheren ihm tiefe Einblicke in die Gedanken und Gefühle seiner Mitmenschen und quälen ihn mit furchteinflößenden Wachträumen über die Zukunft. Diese Familie, durch Jacks Wutausbrüche und seiner Unfähigkeit sich zu beherrschen ohnehin stets am Rande des Abgrundes balancierend, zieht nun in das menschenleere Hotel Overlook in den Rocky Mountains.

Das Overlook ist ein böser Ort. Seit fast hundert Jahren thront es auf dem Berg und versprüht sein Gift an empfängliche Gäste ebenso wie an das Personal. Seine Geschichte ist gespickt mit Mord, Selbstmord und unerklärlichen Unfällen. Je länger sich die Familie in dieser von Hass verseuchten Umgebung aufhält, umso umfassender werden die Fähigkeiten des Hotels, so als würde es die Familie langsam verdauen und dadurch zu Kräften kommen. Wo zuerst nur blutige Tapeten zu sehen sind, bewegen sich bald darauf Dinge von alleine. Wo Anfangs nur der Klang nach einer lang vergangenen Party in der Luft liegt, findet man später Konfetti und Papierschlangen auf dem Boden. Das Hotel kappt ein Seil nach dem anderen zu Jacks Verstand, der aufgrund seines zweifelhaften Charakters das optimale Opfer darstellt. Während der Winter einsetzt und die Straßen unpassierbar werden, breitet sich der Wahnsinn schleichend wie ein Schimmelpilz aus. Die Familie ist eingeschneit, es gibt kein Entkommen.

Ich halte The Shining für eines von Stephen Kings besten Büchern. Die Handvoll Menschen, die wir hier kennenlernen, Jack und Wendy, Ullman, Watson, Dick Hallorann, Howard Cottrell, das sind Personen wie aus dem richtigen Leben. Wir alle kennen vermutlich von jeder Sorte mindestens einen. Mit gewohnter Leichtigkeit erschafft Stephen King diese Charaktere und haucht ihnen Leben ein. Ihre Handlungen erzählen uns alles, was wir über sie wissen müssen oder wollen. Nur Danny ist meiner Meinung nach etwas zu jung für die komplexen Gedankengänge, die ihm zugeschrieben werden. Trotzdem ist die Interaktion der Personen ebenso gelungen wie das kontinuierliche Anschwellen der Bedrohlichkeit. Aus einem noblen Hotel werden dunkle, unheimliche Gänge, in deren Winkeln und hinter deren Türen das Grauen lauert.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Wenn Sie Stanley Kubricks Film mit Jack Nicholson in der Hauptrolle gesehen haben und deshalb dieses Buch nicht lesen möchten, seien Sie versichert: der Film hat mit dem Buch so gut wie nichts zu tun.
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am 22. Januar 2007
Ich kann jedem nur davon abraten, diese Sonderausgabe zu kaufen. Der Preis mag zwar verlockend niedrig sein, aber die Qualität ist einfach grauenhaft.

Es finden sich bergeweise Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler, Druckfehler usw. - und zwar in einer Anzahl, die 1. mir in meiner Leselaufbahn nicht einmal ansatzweise untergekommen ist und 2. - und weitaus schlimmer - das Lesevergnügen erheblich beeinflusst.

Scheinbar wurde beim Verlag nicht ein einziges Mal korrekturgelesen. Weitere Exemplare der sogenannten "Bild Bestseller Bibliothek" sind für mich definitiv gestorben.
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