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am 1. Oktober 2014
Die zentrale Achse um die die Autoren argumentieren ist die Herausbildung stabiler Institutionen in verschiedenen Staaten und welches die Bedingungen dafür sind, dass dies in etlichen Staaten gut gelungen ist, in anderen weniger und in wieder anderen überhaupt nicht. Diese Erklärungsachse nutzen sie, um damit unterschiedliche Entwicklungsstände zwischen den einzelnen Staaten zu erklären, wobei Entwicklung für sie impliziet ökonomische Entwicklung und technische Inovation ist, die durch den Porzeß einer sich selbstverstärkenden Institutionalisierung weiter Bereiche des Staates und der Gesellschaften möglich ist bzw. dort gebremst oder verunmöglicht wird, wo Institutionalisierung nicht gelingt. Paradebeispiel der Autoren für gelungene Entwicklung sind die angelsächsischen Länder und hier wiederum vor allem England (nicht Großbritannien) und die USA. Paradebeispiel für nicht gelungene Entwicklung sind vor allem Afrika und einige asiatische Länder.
Der Ansatz ist interessant und bedenkenswert, vor allem für Menschen die sich für Entwicklungspolitik im weitesten Sinne interessieren. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und liest sich gut. Leider sind einige Ideen zu langatmig ausgeführt und werden zu oft wiederholt. Das Zentralproblem des Buches ist, dass zwar durchaus negative Beiträge zur Weltentwicklung durch England und USA in historische Hinsicht beleuchtet werden, die gegenwärtige Situation aber vollkommen unkritisch dargestellt wird. Der Platz für die ständigen Wiederholungen wäre vielleicht besser für einige Ausführungen über die Probleme falscher Interventionen Seitens der genannten Mächte und dem Schaden, den Anstrengungen zur Errichtung von Monopolen in der Welt anrichten können.
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am 21. Juni 2015
Das Buch wirft einen Blick auf die Dynamiken und Institutionen, welche zum Reichtum oder zur Armut einer Nation beitragen. Es ist reich an historischen Beispielen und in einer sehr verständlichen Sprache geschrieben. Schade ist, dass das Buch etwas lang geraten ist, da viele Behauptungen und Folgerungen mehrmals wiederholt werden. Es wäre sicherlich möglich gewesen, mit weniger als 300 Seiten auszukommen. Was das Konzeptuelle betrifft, erscheint mir die unglaubliche Resonanz dieses Buches (unter anderem auch bei Nobelpreisträgern) etwas fragwürdig. Dass Institutionen wichtig sind und dass oft selbstverstärkende Mechanismen am Werk sind, leuchtet sofort ein und wirkt daher etwas trivial. Andererseits macht wohl gerade die Tatsache, dass es den Autoren gelungen ist, derart komplexe Systeme einigermassen einfach zu beschreiben, das Buch so populär. Wohl jeder Leser wird darin das eine oder andere Beispiel finden, das ihn besonders interessiert. Obwohl daher die Skepsis bleibt, ob die Autoren nun mit ihrer simplen "Theorie" generell erklären können, warum Nationen scheitern oder nicht, stellt "Why Nations Fail" ein absolut lesenswertes Buch dar - sei es auch nur, um sich eigene Gedanken zum Thema zu machen.
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am 8. Oktober 2017
I've just started reading it, but I can already see that it's a really good book! If anyone is interested in such topics, I can only recommend it!
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am 3. September 2013
The main reason for the success and failure of nations has certainly been identied: The institutions. This is amply documented with historical examples and contributes much to the understanding of what is needed to make nation succeed.

However, also overuse /permanent damage to resources is also an im portant reason for failure, in particular in the future.

It must also be emphazized that inclusive societies must constantly be on the alert and lookout for groups with extortive ambitions and potential. Think for instance of the financial sector in our western nations. Too influential to fail, and blackmailing the rest of the nation(s)
Further there are groups exerting political influence with goals that are not in the interest of the host nation
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am 30. Juli 2012
Das Buch ist für mich keine Empfehlung. Ansätze, die Versuchen, politischen und wirtschaftlichen Erfolg bzw. Mißerfolg von Staaten über ökonomistische Modelle hinaus mittels Berücksichtigung von Geschichte, Kulturen und Institutionen vergleichend auf den Grund zu gehen, sind schlicht notwendig und leider Mangelware. Oft wird Geisteswissenschaftlern vorgeworfen, von Wirtschaft keine Ahnung zu haben; auch wenn Ökonomen keine Ahnung von Geschichte und Kultur haben, führt das zu nichts. Ganz schlimm wird es, wenn irgendwelche vermeintlichen Experten keine Ahnung von beidem haben. Das ist hier der Fall. Die Institutionentheorie der Autoren ist von derartig erbärmlicher Schlichtheit, dass man sich einfach nur wundert. Die Geschichtskenntnisse, welche die Theorie mit Beispielen unterfüttern sollte, zumal jene von Europa, sind derart mangelhaft und anglozentristisch, dass man den Autoren gerne Nachhilfestunden bei studentischen Hilfskräften der Geschichtswissenschaften in Kontinentaleuropa empfehlen würde. Bewundernswert ist jedoch der Mut, mit welch selbstbewusster Argumentation dies unausgegorene Gebräu vorgetragen wird. Erstaunlich, dass dieses Werk solche Wellen schlug und auf intellektualistischen Cocktailparties in den USA zum Thema wurde. Möglicherweise eignet es sich auch nur dafür. (Dr. Guido Kirner)
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am 13. August 2014
The book is having 500+ pages and I guess that about every thing written in this book is said twice or more
The facts are correct but why rewriting every thing three times
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. Januar 2013
Die zentrale These des Buches ist folgende: Nationen sind erfolgreich oder erfolglos je nach Ausprägung der politischen und ökonomischen Institutionen. Geographische Lage, Bodenschätze, etc spielen keine merkliche Rolle.

Diese These wird logisch, nachvollziehbar und ausführlich begründet!

In der Ausführlichkeit liegt auch mein einizger Kritikpunkt! Es sind einfach zu viele Beispiele, jedenfalls für ein Sachbuch!
Ca. 100 Seiten kürzer, und das Buch wäre perfekt!
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am 5. Dezember 2016
Masterfully written book, explaining in a theory that makes sense, on the roots and reasons of world inequality. Coming from a country with dictatorship, it answers many question I had since long ago. There were answers when I understood about Jared Diamond's geographic theory in his Guns, Germs and Steal. But then, this book provides better answers and explains why Diamond's doesn't work. Most likely Diamond's is not totally incorrect, but not general enough.
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am 25. April 2015
Eines vorweg: Ich war nie großartig interessiert an Geschichte, Geographie oder Gesellschaftskunde. Aber dieses Buch vermag es all diese Themen so packend und logisch zu beschreiben, dass man einfach weiterlesen muss. Die globalen wirtschaftlichen, politischen, geschichtlichen und geographischen zusammenhänge werden sehr gut zusammengefasst und die Schlüsse warum die einzelnen Länder heute so sind wie sie sind, werden absolut nachvollziehbar dargelegt.
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am 30. Mai 2016
This book shows an interesting (though not quite new) approach to why some nations are succesful and others are not. There are many exciting examples and observations of different countries and cultures but in the end it all leads to the same insight: the theory of inclusive politics is the only reasonable and right explanation. In addition to that the book lacks a good structure in my opinion. Would recommend it nonetheless!
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