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Kundenrezensionen

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am 8. September 2012
The central thesis of the book is quite simple: Prosperity is achieved when economical institutions are inclusive (allowing all citizens to participate and compete in markets under fair conditions) These inclusive economic institutions require inclusive political institutions, which allow different groups to participate in the political decision-making process. If that is not the case, if small elites are allowed to dominate politics, then they will manipulate economic institutions to their own benefit, extracting wealth from the other groups. Hence the labelling of these institutions as extractive. This thesis is elaborated on the 460 pages of the book, and the historical pathways of different societies leading to either inclusive or extractive institutions are analyzed.
Examples acrually range from England to Kongo, from Australia to Argentina, from the old Maya Civilisation to modern day China. It is a dizzying array of examples, and occasionally one has the feeling that the historical events described in the book must have been more complex Therefore occasionally I have wondered whether these events really fit so perfectly into the line of arguments, which the authors have developed.
And while they describe quite well what they understand as inclusive economic institutions (property rights, market access, 'level playing field' etc.) the definition of inclusive institutions remains a bit hazy. It's not democracy, but 'pluralism', 19th century Japan qualifies, Argentina does not.
ButI found it a very interesting and thought-provoking book, which I wholeheartedly recommend. As somebody who is working in the field of development I find it lamentable that development orthodoxy since the Eighties is completely dominated by economic prescriptions (which hardly have worked). The rediscovering of politics and policies (and institutions) as an important precondition for growth and development was long overdue. And even if reality is too complexe to be fully covered even on 460 pages, this book certainly provides a good starting point.
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am 5. März 2017
Dieses Buch hat viel Furore ausgelöst. Ich konnte es nicht nachvollziehen, warum. Das Essentielle wird im Vorwort geschrieben. Seitdem beschäftigt sich der Autor damit, das bereits Geste mit anderen Worten zu wiederholen und mit Beispielen zu bekräftigen. Dabei geht der Autor nicht auf die Gegenbeispiele an, sondern bleibt bei den Fällen, die seine Hypothese stützen. Das Buch kam mir einseitig vor und in jedem Kapitel hatte ich den Eindruck, im Kreis zu drehen. Auch die Sprache des Buches empfand ich als zu wissenschaftlich. Man hätte das Gleiche einfacher sagen können.
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am 22. Mai 2017
Es gibt wenig Bücher, von denen man viel lernt, wenn man ein engagierter und fleissiger Leser ist. Dieses gehört dazu. Wie sehr ich das Buch schätze, merkte ich schon daran, dass ich es meiner Familie und guten Freunden oft empfahl und auch schenkte. Als ich mein Buch mit Notizen versehen hatte, lies ich es versehentlich im Hotel liegen. Trotz mühevoller Suche blieb es verschollen. Also erwarb ich ein weiteres und begann meine Anmerkungen erneut anzufügen - ich habe daraufhin gemerkt wie wirklich gut und fundiert die Überlegungen der Autoren sind. Chapeau!
Fazit: ein Muss!
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am 10. Januar 2013
Die Argumentation, die die Autoren aufbauen, ist mehr als nur interessant. Sie regt wirklich und tiefgehend zum Nachdenken an. Aber oftmals ist es mit den Beispielen und Rückgriffen zu viel des Guten: aus dem Buch könnte man 100 Seiten kürzen, ohne dass es auffallen würde. Alle paar Seiten wird noch einmal zusammengefasst und wiederholt - puuuuh.
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am 12. September 2012
Ein mutiger neuer erklarungsansatz für missglückte Staaten, der gründlich mit den bisherigen Determinanten Religion, Kultur, Wetter oder Klima aufräumt und deutlich macht, dass Institutionen über wohl und wehe des Wohlstands entscheiden. Inklusive, d. H. Offene politische Systeme mit klaren geistigen und materiellen Eigentumsrechten sorgen für "inklusive" und damit wohlstandssteigernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Kultur als Determinante - widerlegt durch Korea und eine mexikanisch amerikanische doppelstadt und ihre jeweiligen leistungsunterschiede. Religion, protestantische Ethik? Auch Singapur ist ohne Protestantismus aufgestiegen, Südkorea, Taiwan ebenso. Der allen scheiternden Staaten gemeinsame Nenner ist die "extraktive" Wirtschaftsordnung, der Verzicht auf anreize für die Leistungen der eigenen arbeit. Was sich wie der empirische Beweis der Richtigkeit der Thesen Francis fukuyamas liest, trägt die Warnung in sich, dass auch die liberale Demokratie am Ende der Geschichte "Extraktive", leistungshemmende und wohlstandsmindernde systemische Ansätze bilden kann.

Mit Sicherheit ist den Autoren mit dem Begriffspaar extraktiv/inklusive ein großer Wurf gelungen, der deutlich mehr trennscharfe aufweist als bisherige unabhängige Variablen - nur ganz neutralisieren lassen sich kulturelle und religiöse Einflüsse nicht, da sie auf die ordnenden Institutionen rückkoppeln.
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am 19. August 2012
In diesem Buch geht es darum, wie die politische Ausrichtung eines Landes dessen wirtschaftlichen Erfolg bestimmt (und umgekehrt). Es gibt zwei Leitmotive:

BETEILIGUNG: In einer Demokratie hat jeder politische Rechte und in einer Marktwirtschaft gibt es keine Privilegien. Gewinner und Verlierer im politischen und wirtschaftlichen Bereich stehen nicht langfristig fest; Wandel ist möglich. Damit Wandel möglich ist, muss der Staat für Eigentumsrechte, Wettbewerb, Bildung, Sicherheit und Infrastruktur sorgen.

AUSBEUTUNG: Hier dient der Staat nur dazu, der herrschenden Elite zu Wohlstand zu verhelfen. Deshalb ist der wirtschaftliche Bereich durch Korruption, Privilegien und Monopole gekennzeichnet. Wandel ist nur durch eine (gewaltsame) Revolution möglich. Aber auch das nützt meist nur wenigen, weil in der Regel nur der Ausbeuter ausgetauscht wird.

Warum gibt es dann Staaten, die ihre Bevölkerung in Armut halten? Weil dies den herrschenden Eliten nützt.

Frühere Erklärungen für Armut und Reichtum der Nationen (Geographie, Wetter, Bodenschätze, Kultur) gelten zumindest in der modernen Welt nicht mehr. Heute bestimmt die Politik, wie die Wirtschaft funktioniert. Dabei werden oft bestehende Verhältnisse (z. B. aus der Kolonialzeit) einfach übernommen, was die Armut endemisch macht.

Positive Beispiele sind die westlichen Industriestaaten; negative Beispiele findet man in Afrika und Lateinamerika. Ausbeuterische Systeme können kurzfristig Wirtschaftswachstum bringen; langfristig sind nur Marktwirtschaften erfolgreich. Entwicklungshilfe hilft nur den herrschenden Eliten und verbessert den allgemeinen Lebensstandard nicht.

***

Mir hat das Buch teilweise gut gefallen.

Es gibt viele historische Beispiele, Zeichnungen und Abbildungen. Es wird klar, dass die Geschichte eine wichtige Rolle spielt und dass Sklaverei und Kolonialismus einen negativen Einfluss auf Afrika und Asien hatten. Die Methodik ist jedoch auch das Problem, weil die Argumentation eben auf diesen Anekdoten beruht und eine wissenschaftliche Begründung nicht geliefert wird (man wird auf Studien verwiesen).

Darüber hinaus ist das Ganze nicht neu. Schon Adam Smith hat darauf hingewiesen, dass ein guter Staat einfach Recht und Ordnung, gutes Geld und niedrige Steuern bedeutet. Die Österreichische Schule der Volkswirtschaftslehre hat auch immer auf die Bedeutung der internationalen Arbeitsteilung hingewiesen. Damit war längst klar, dass Monopole. Korruption, Sozialismus und Protektionismus Armut bedeuten.

Die negativen Seiten der Demokratie (Tyrannei der Mehrheit) und der politischen Zentralisierung werden vernachlässigt.

Das Buch ist aber ein guter Einstieg in das Thema.
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am 30. März 2016
Die Autoren präsentieren ihre These als universelle Antwort. Dabei definieren sie nicht einmal, was die Frage überhaupt sein soll. Das Scheitern von Nationen wird vor allem durch fehlende Wirtschaftsleistung definiert. Die Autoren pflegen hier eine sehr neo-liberale Sicht auf das Thema.

Eines der Grundthemen des Buches, dass es nicht gut ist, wenn eine kleine Gruppe der "Elite" die Mehrheit der Bevölkerung ausnutzt, ist weder neu, noch überraschend. Die Autoren versuchen jedoch ihre These als allumfassende Antwort zu verkaufen und alle anderen Thesen über den Entwicklungserfolg von Nationen/Zivilisationen zu entwerten. Dabei setzen sie vor allem auf Wiederholung, handverlesene Beispiele und das Wegblenden von Gegenargumenten.

Sehr schade, da hierdurch keine differenzierte Sicht auf das Thema entsteht und das Buch dem großen Einfluss der Institutionen auf die Entwicklung einer Gesellschaft nicht gerecht wird.
Vielen spannende Fragen, warum nun eine Demokratie "erfolgreicher" ist, als die andere und wie wir dauerhaft Wohlstand und Stabilität erreichen, wird nur ungenügend -wenn überhaupt- nachgegangen.

Für eine wirklich fundierte Analyse des Buches empfehle ich die Review von Randal Samstag.
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am 4. September 2016
Das Buch beschäftigt sich damit, welche Faktoren notwendig sind, damit ein prosperierender Staat entsteht. Die Autoren zeigen dies an Beispielen aus der nahen aber auch aus der fernen Vergangenheit sowie für Staaten aus den unterschiedlichsten geographischen Regionen.

Allerdings gibt es zwei Kritikpunkte. Der erste ist, dass sich in dem Buch viele Passagen wiederholen. Das macht es streckenweise langatmig. Der zweite ist, dass einige historische Beispiele nicht wirklich gut aufgearbeitet wurden.

Es ist absolut lesenswert für denjenigen, der die Grundbausteine eines guten Staates besser verstehen will.
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am 6. Mai 2012
The book by Acemoglu and Robinson is inspiring, eye- and mind opening, especially for those not yet familiar with the idea of institutions structuring human societies and development. The book is very rich of historical examples underlining the theory of extractive and inclusive institutions, leading to either prosperity or failure of nations. After reading the book, which is recommended, one sees the world in a different way and one becomes aware of extractive institutions nearly everywhere: Bangladeshi workers in the garment factories, the domestic workers, the agricultural laborers, children working for little or no wages, generally poverty and environmental destruction ' all are the result of extractive institutions.
The problem is that the institutional theory is rather broad and every example provided by the authors can also be explained entirely by extractive institutions only ' also the success of the developed and democratic nations. Another problem is that the authors cannot draw a clear line between extractive institutions and inclusive institutions. But that is not so much a problem created by the authors as it lies in the nature of institutions: Every type of institution always includes some and excludes others because institutions are specific with regards to whom the apply. What is also outstanding is the neglect to reflect on the institutions in place in the USA and other developed nations, which may have the most extractive institutions of all nations today.
Let us set up a counter-hypothesis: only extractive institutions are at play and explain economic growth ' on different levels of society, by different actors, and by different numbers of actors with more or less privileges and power. The smaller the group of actors benefiting from effective extractive institutions and the greater the inequality between the rents they extract and those of the rest of society, the less likely it is that they can keep the extractive institutions in place for long. Depending on the extent of political power they have, of course. At some point redistribution of wealth from extraction will occur, either peacefully or violently.
Not only a minority of elites in developing countries set up and benefit extractive institutions. Also a majority population or entire nations can benefit from extractive institutions, for example by dictating the terms of international trade and subsidizing their agricultural sectors. America is operating under extractive institutions despite its democratic political system ' or maybe because of the opportunities it creates for economically powerful elites intertwined with the political elites. Rightly the authors point to the fact that political and economic markets interplay. A look at the situation in America shows that the less economically empowered are basically politically disempowered. Those are for example the farmers forced to grow seeds provided by multinational companies or the lower income population (economically) forced to buy and eat cheap and unhealthy food produced with subsidized maize and soybeans ' just those crops which are protected by patents held by the same multinationals. The food industry in America which has spread far across its borders, is an example of extractive institutions at play par excellence.
So its not enough to set up these two categories of extractive and inclusive institutions with only one measure of success: economic growth and prosperity. Just like you need to look at the multidimensionality of poverty in order to understand it better, you need to look at the entire quality of life and that of the natural environment, which is the ultimate basis for life. Rising income inequality, decreasing happiness and degrading natural environments are indicators of extractive institutions at play also in the developed world. Maybe it is just not as visible for those residing within the nations benefiting from extraction.
Both, the developed and developing nations are operating under extractive institutions. It is just more obvious when seeing poverty on the streets of Dhaka or Delhi or unimaginable riches of dictators in Africa or Russia. Who is to judge how much is enough? These are the more pressing question of today: How many people need to benefit from extraction before extractive institutions become inclusive and how extractive can we be before the earth's life support systems collapse?
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am 24. April 2017
Positiv: Recht flüssig geschrieben
Negativ: Es werden viele Aspekte außer Acht gelassen, die meiner Meinung nach in ein solches Buch gehören. Hinzu kommt, dass immer wieder die gleichen Argumentationsketten wiederholt und weder Gegenargumente noch klare Definitionen von Annahmen, Hypothesen, Vorbedingungen aufgelistet werden.
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